Jamies Entgegenhalten machte Lucien beinahe wahnsinnig vor Lust, sein Atem ging schwer und er keuchte laut, intensivierte seinen Bewegungen, stieß tiefer und heftiger zu. Als sich Jamies in seine Hand ergoss, folgte ihm Lucien auf dem Fuße. Mit einem letzten heftigen Stoß und einen lauten Stöhnen ergoss er sich in Jamie, ließ sich erschöpft auf seine Brust sinken, vergrub das Gesicht an seiner Schulter.


Jamie schloss die arme um den schwer atmenden Lucien und küsste ihn aufs haar. "Das war wunderschön, Liebster. Ich danke dir." Jamie genoss es die Nachwehen zu spüren, mit Lucien zusammen zu sein und ihn ebenfalls noch in sich zu spüren. "ich liebe dich."

"Mon dieu......" seufzte Lucien leise, als er wieder einigermaßen Luft bekam. "Das war unglaublich.....so was habe ich noch nie gefühlt. Je t'aime, mon amour......mehr als alles andere" flüsterte er leise und küsste ihn auf den Hals.

Jamie zog Lucien noch ein bisschen näher und strich ihm das verschwitzte Haar aus dem Gesicht. "Da hast du Recht." Dann beugte er sich runter und küsste ihn zärtlich auf den mund. Er strich ihm sanft über den Rücken und die Schultern.

Lucien genoss die abklingende Erregung und die streichelnden Berührungen von Jamie, hauchte kleine Küsse auf seine Schulter. Schließlich zog er sich aus ihm zurück, blieb aber auf ihm liegen. "Du schaffst mich...aber auf eine unglaublich erregende Art..." lächelte er und sah ihn an.

Jamie verspürte eine leichtes Gefühl der Leere als Lucien sich aus ihm herauszog, aber da er trotzdem auf ihm liegen blieb verschwand das Gefühl schnell wieder. "Du schaffst mich auch...ich mag keinen Finger mehr rühren...alles deine Schuld." Jamie streckte sich und suchte sich eine bequeme Position. Dann ließ er seine Hände wieder auf Wanderschaft gehen. Zärtlich fuhr er die Konturen von Luciens Körper und Muskeln nach und genoss ihr Spiel.

"Hm...ich liebe es, wenn du mich so berührst....ich könnte schnurren wie ein kleines Kätzchen..." Lucien kuschelte sich an Jamie und zeichnete mit den Fingerspitzen kleine Kreise auf seine Schulter. "ich würde am liebsten nie wieder aufstehen...mich nur noch stundenlang mit dir auf den Laken wälzen. Was hast du nur mit mir gemacht?" Er hob den Kopf, sah ihn an und küsste ihn innig.

Jamie küsste ihn glücklich zurück und genoss die Streicheleinheiten von Lucien. "ich habe gar nichts gemacht, nur eine Tasse Tee getrunken und mich mit dir unterhalten. Wenn überhaupt hast du was in den Tee getan...und ich hoffe es wirkt für immer, mein Kätzchen." Jamie streichelte Luciens Ohren und seine Wange grinste ihn an.

"Mich wirst du wohl nicht mehr loswerden, Cherie....ich bin hartnäckig und stur, charmant und fröhlich...ein echter Franzose eben." Lucien grinste und zuckte leicht mit den Schulter. "Nur damit du weißt, auf was du dich eingelassen hast." Er ließ sich leicht zu Seite rutschen und begann, mit dem Fingern Jamies Bauch zu streicheln.

"Das wusste ich von ersten Augenblick an, auf den niedlichsten, zärtlichsten und wundervollsten Mann der Welt. Sag mal was machst du denn da?" Jamie sah runter zu seinem Bauch und beobachtete die Finger von Lucien.

"Ich streichle dich ein bisschen, darf ich das nicht?" Unschuldig fragend sah Lucien ihn an, küsste ihn auf die Brust, rutschte dann höher, küsste ihn aufs Ohr und knabberte an seinem Ohrläppchen, weil er genau wusste, das Jamie das liebte.

Jamie konnte nur zustimmend nicken, er konnte es kaum glauben aber Lucien erregte ihn schon wieder mit seinem streicheln, küssen und knabbern. Ungeduldig drehte Jamie sich um und kam auf Lucien zum liegen. "Ich darf doch oder?" fragte er unschuldig während er nun im Gegenzug Luciens Brustwarzen zwischen die Lippen und Zähne nahm.

"Diesmal bist du dran...." murmelte Lucien und hob sich ihm auffordernd entgegen. Die sanften Berührungen von Jamie verstärkten das Kribbeln im Unterleib und er seufzte laut. Jamie erregte ihn mit seiner bloßen Anwesenheit, allein seine Haut zu spüren machte ihn bereits unruhig....es war wie eine Sucht.

Jamie drückte seinen Unterkörper fest gegen Luciens und rieb sich an ihm. Er leckte mit seiner Zunge einen Pfad bis zum Bauchnabel und versenkte seine Zunge darin, anschließend wanderte er weiter und saugte sanft an Luciens Glied. "Bist du dir sicher das du das möchtest? Wir können das auch ein anderes Mal tun:" fragend sah Jamie Lucien an.

"Hm....frag mich nicht, tu es einfach..." keuchte Lucien und sah ihn an. "Du erregst mich dermaßen...ich will es.....ich will eins mit dir sein, mon amour." Er legte den Kopf in den Nacken, hob sich ihm noch weiter entgegen und vergrub die Hände in seinem Haar. "Ich liebe dich...Jamie." wisperte er.

Jamie hörte diese Worte und sie ließen sein Herz höher schlagen. Langsam leckte er über Luciens Glied und befeuchtete einen seiner Finger mit diesem drang er langsam in Lucien ein und dehnte ihn. Dabei verwöhnte er weiterhin Luciens Glied, damit dieser sich entspannte. langsam schon Jamie auch noch einen zweiten Finger in Lucien und beobachtete seine Reaktion.

Lucien stöhnte laut, als Jamie einen Finger in ihn eindringen ließ, er dränget sich ihm entgegen und biss sich auf die Unterlippe, um nicht zu laut zu werden. Leise zischend zog er die Luft ein, als Jamie den zweiten Finger folgen ließ, das Druckgefühl war unangenehm......wurde aber nach kurzer Zeit von einem immer größer werdenden Lustgefühl ersetzt. Lucien stöhnte lauter, Schweiß glänzte auf seinem Oberkörper. "Jamie....." keuchte er abgehackt...." Das ist unglaublich..."

Jamie zog beide Finger heraus und näherte nun sein Glied. Langsam drang er in Lucien ein und lag dann still. Er wollte Lucien die Möglichkeit geben sich an ihn zu gewöhnen. dabei verwöhnte er weiterhin Luciens Brustwarzen und fing langsam an zu zustoßen. Lucien war erregend eng und es fiel Jamie schwer sich zurück zuhalten.

Lucien stöhnte leicht, als Jamie eindrang, das Druckgefühl war um einiges stärker und unangenehmer, wich aber wie zuvor einem unglaublichen Lustgefühl, das den schmerz verdrängte, ihn verschwinden ließ. Luciens Stöhnen wurde lauter, als sich Jamie zu bewegen begann...das Gefühl ihn in sich...seinen geliebten Jamie in sich zu spüren, war unbeschreiblich. Er bewegte sein Becken gegen seines, passte sich seinem Rhythmus an, hatte die Finger in seine Schultern gekrallt und hob sich ihm fordernd entgegen. Schließlich schlug seine Lust wie eine Woge über ihm zusammen, riss ihn mit sich fort und mit einem leisen Schrei kam er zum Höhepunkt.

Als Jamie spürte wie Lucien seinen Höhepunkt erreichte und sich die Muskeln noch enger um ihn schloss, war es auch um ihn geschehen. Er sah nur noch Sterne und mit einem letzten Stoss ergoss er sich in Lucien. Schwer atmend lag er auf ihm und versuchte Luft zu bekommen.

:Lucien schlang seine Arme um ihn, streichelte mit den Fingerspitzen über seinen Rücken, hörte das Blut in seinen Adern rauschen. Er spürte, wie Jamie sich ergoss, das pulsierende Gefühl ihn sich, das ihm einen wohligen Schauer über den Rücken jagte. Lucien vergrub die Hand in Jamies Locken, spielte mit einer Strähne. "Ich liebe dich......diese drei Worte klingen zu banal für das Gefühl, das ich für dich empfinde.....meine Liebe für dich lässt sich nicht in Worte packen." murmelte er leise und küsste ihn aufs Haar.

"Das geht mir genauso, manchmal weiß ich nicht was ich sagen soll um zu beschreiben was du mir bedeutest." Jamie zog sich aus Lucien zurück und drehte sich mit ihm. Nun lag Jamie wieder auf dem Rücken und Lucien an seiner Seite. liebevoll küsste er ihn und strich ihm über den Rücken. Danach zog Jamie die Bettdecke über sie beide.

"Du musst nichts sagen, Jamie....ich sehe es an deinen Augen und deinen Gesten. Damit sagst du mir viel mehr, als es Worte jemals könnten." Lucien erwiderte den Kuss und legte den Kopf auf Jamies Schulter. "Ich werde romantisch....noch so ne Eigenart der Franzosen.." Er legte den Arm um seinen Bauch und seufzte zufrieden.

Jamie lächelte über den Seufzer "Von mir aus kannst du jeden Tag romantisch werden, ich liebe das an dir..." Jamie schloss die Augen und murmelte "Wir sollten jetzt schlafen, denkst du nicht auch darlin?"

"So? Dann ist es ja gut...." murmelte Lucien leise, war schon beinahe am einschlafen. Die Erschöpfung machte sich bemerkbar und Jamies Nähe und Wärme tat ihr übriges. "Lass uns schlafen......ich habe schon lange nicht mehr so gut geschlafen, wie seit du neben mir liegst." Er gähnte leicht und küsste Jamie liebevoll. Dann kuschelte er sich an ihn und war innerhalb weniger Minuten eingeschlafen.

Jamie schlief nach Luciens Worten ebenfalls ein und wachte am Morgen erst auf als der Hahn krähte. Noch halb am schlafen schaute er zu Lucien und küsste ihn liebevoll wach "Guten Morgen darlin. Der Hahn hat gekräht und wir müssen aufstehen." Dann fing er an Luciens Nacken und seine schultern zu streicheln.

Lucien grummelte leise und streckte sich Jamies Berührungen entgegen. Verschlafen öffnete er ein Auge. "Schon wieder aufstehen? Mon amour, du bist grausam zu mir..." flüsterte er und küsste ihn erneut. Dann öffnete er beide Augen, um Jamie ansehen zu können. "Bonjour, Cherie....hast du gut geschlafen?"

"Ja dank dir.... wenn du möchtest kannst du gerne noch ein wenig schlafen. Ich geh dann schon einmal runter und koche Tee." Jamie gab Lucien noch einen Kuss und ging sich dann waschen und anziehen.

"Ich komme mit, Cherie....du darfst Tee kochen und ich mache Frühstück. Die anderen werden auch bald kommen und was glaubst du, wie die gucken, wenn du Tee kochst." Lucien setzte sich auf und streckte sich genüsslich. "Nach so einer Nacht muss man einfach gute Laune haben, egal, wie früh es ist" meinte er grinsend, stand auf, wusch sich und zog sich an.

Jamie grinste bei dem Gedanken an die Blicke der anderen wenn der ach so stolze und zurückhaltende Butler auf einmal Tee kochen würde. Sie würden wahrscheinlich vom Glauben abfallen. schnell ging Jamie mit Lucien nach unten und fing an den Tee zu kochen. dann setzte er sich und beobachtete Lucien. Schnell stand er noch einmal auf und küsste ihn "ich liebe dich." dann setzte er sich wieder bevor die andern kamen.

Lucien schürte das Feuer im Herd, begann mit seiner morgendlichen Routine. Er sah Jamie zu und lächelte: "Du machst das gut...willst du nicht bei mir in der Küche bleiben?" fragte er neckend und begann, den Tisch zu decken, die anderen würde bald eintrudeln. Überrascht erwiderte er den Kuss und strahlte: "Ich liebe dich auch....." sah ihm hinterher und ging dann in die Speisekammer, um Schinken zu holen, legte ihn auf den Tisch.

Jamie grinste überrascht, er als Küchenhilfe??? das wäre doch was... er sah Lucien hinterher als dieser in die Speisekammer ging und wiederkam. Dann kamen auch schon die anderen. sie sahen erstaunt aus, das Jamie bei ihnen saß.

Lucien hob den Kopf und grinste, als er die Gesichter sah. "Der Herr war sauer auf Jamie und hat ihn in die Küche verbannt, damit er über seine Sünden nachdenken kann. Deshalb ist er hier...er ist sozusagen mein Küchensklave..." Er lachte verschmitzt und freute sich an den verblüfften Gesichtern von Kim und Pascal. "Ihr glaubt auch alles, was ma petites?" Er lachte schallend und trat dann mit der Kanne an den Tisch, goss allen Tee ein.

Jamie sah Lucien erstaunt aber dann sah er den Schalk in seinen Augen blitzen und musste grinsen. Das Grinsen versteckte er schnell hinter einem Huster und trank dann seinen Tee. "Der Lord kommt erst morgen wieder, bis dahin könnt ihr tun und lassen was ihr wollt." Dann widmete Jamie sich wieder seinem Frühstück.

Lucien setzte sich und trank seinen Tee, kaute nachdenklich auf seinem Brot herum und musterte Pascal. "Das du aber nicht glaubst, du kannst nur Blödsinn machen, mein Freund..." er sah ihn gespielt streng an und grinste dann. "Die Arbeit muss trotzdem erledigt werden." Er ließ seinen Blick schweifen und bleib einen Moment liebevoll auf Jamie ruhen.

Jamie erwiderte den Blick und es war ihm egal was die anderen dachten. "Lucien hat recht, die Arbeiten müssen trotzdem gemacht werden, aber nur das wichtigste. Außerdem hat sich jeder ein bisschen Freizeit verdient." Jamie sah alle eine Sekunde lang an ob sie etwas erwidern würden.

Lucien bemerkte erfreut, das Jamie Blickkontakt hielt und ihm wurde warm ums Herz. Er liebte diesen Mann und hätte sich am liebsten in den Hof gestellt und es laut hinausposaunt. Er sah, das die anderen sich über Jamies Worte freuten,...wer hatte nicht gern ein bisschen Extrafreizeit. "Ich koche uns heute Mittag was gutes, wir setzten und zusammen und trinken was...genießen einfach mal die Atempause."

Das war nun nicht das was Jamie sich erhofft hatte aber immer noch besser als gar nicht mit Lucien zusammen zu sein. die anderen schienen ebenfalls einverstanden und so machten sich alle an die arbeit um schnell fertig zu werden. Endlich war es so weit Jamie ging zu den anderen und setzte sich. "Was hast du uns denn gutes gekocht?"

"Einen Eintopf.....aber einen richtig guten.." Lucien lächelte und begann, die Teller voll zuschöpfen. Er brachte Brot und Wein, setzte sich dazu und sagte: "Lasst es euch schmecken. Ich werde nach dem essen ein wenig schlafen gehen.....bin aber rechtzeitig wieder da, das Abendessen zu machen." Ein kurzer vielsagender Blick streifte Jamie.

Jamie musste lächeln, schlafen also. "Die Suppe ist wirklich gut, nach dem Essen bin ich in der Bibliothek falls etwas ist, ansonsten stört mich nicht." Dann aß Jamie weiter. Schließlich stand er auf. "Lucien, wegen der Mäuseplage komm bitte in die Bibliothek bevor du dich hinlegst ich würde das Problem gerne noch durchsprechen. Danke" Jamie ging vor.


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