|
Jamie drückte Lucien fest an sich "Wenn Thomas hinter dir her wäre würde ich genauso reagieren. " Jamie hob Luciens Kopf an und strich ihm sanft mit dem Handrücken über die Wange. "ich glaube dein Kuchenteig braucht dich und ich bleibe hier. Wie wär's mit einer Tasse Tee?" schnell holte Jamie zwei Tassen und goss Tee ein. Lucien nickte und rührte weiter, füllte den Teig in die Form, schnippelte Apfel darauf und schob ihn in den Herd. Dann setzte er sich zu Jamie an den Tisch und griff nach seiner Tasse. "Danke, das kann ich jetzt gebrauchen." Er lächelte Jamie an. "So, du wärst also auch eifersüchtig? Das beruhigt mich doch sehr...ich dachte, nur ich würde an der Krankheit leiden." "nein ich denke das jeder mehr oder weniger eifersüchtig ist. manche zeigen es und andere nicht. Der Kuchen sieht gut aus bald müssten auch die anderen kommen, denkst du nicht?" Jamie lehnte sich nach hinten und betrachtete seinen Freund, alles mein. Glücklich lächelte er ihm zu. "Ich glaube schon.....Suppe steht auf dem Herd, sollten sie kommen...vielleicht genießen sie auch einfach ihre Freizeit und kommen später zum Essen.." Lucien lehnte sich auf seinem Stuhl zurück und streckte sich. Er erwiderte Jamies Lächeln, fühlte in Gedanken seine Haut und seufzte glücklich. Es war schön, jemanden zu haben, den man liebte und wenn man wieder geliebt wurde, war es das reinste Paradies. Jamie sah zu Lucien und konnte die Liebe und Zuneigung zu ihm darin entdecken. "Ich hoffe die anderen kommen bald, dann können wir schneller weg von hier." Jamie stellte sich gerade vor was er so alles mit Lucien machen würde, da kamen die anderen. Lucien erhob sich und lächelte den anderen zu, ging zum Herd und begann, Teller voll zuschöpfen und auf den Tisch zu stellen, reichte Brot. "Gegen später hab ich noch Apfelkuchen.." meinte er mit Blick auf Pascal. Er setzte sich, sah in die Runde, alle hatten etwas, also konnte er auch anfangen. Sein Blick blieb wie üblich etwas länger auf Jamie hängen und er erschrak etwas, als Pascal ihn anstupste, weil er ihm nicht zugehört hatte. Jamie konnte sich ein grinsen nicht verkneifen. Lucien hatte schon wieder alles um sich herum vergessen...er war einfach zu süß. Ruhig aß er dann die Suppe und genoss es der Unterhaltung zuzuhören. Lucien zwang sich regelrecht, Pascal Geplapper zuzuhören und löffelte dabei seine Suppe. Er sah ihn verblüfft an, als dieser darüber anfing zu scherzen, das Lucien sich wie ein Verliebter verhalten würde...geistesabwesend, immer lächelnd und im allgemeinen zehn Meter über der Erde schwebend. "Ich bin verliebt, na und? Ist das ein Verbrechen? " und aß dann weiter, genoss die wohltuende Stille, weil Pascal vor lauter Verblüffung verstummt war. Jamie verschluckte sich fast an seiner Suppe, Lucien hatte gesagt er wäre verliebt. Was war den in den gefahren???? Er sah genauso erstaunt aus wie die anderen und wartete gespannt ab was nun kommen würde. Lucien sah auf, als das Schweigen immer länger wurde und grinste. "Hat es euch umgehauen? Ist das so abwegig? Ich bin auch nur ein Mensch..." lachte er leise und biss von seinem Brot ab. "Ich sag euch nicht, wer es ist...aber es ist ein wundervoller Mensch, den ich nicht mehr missen möchte....das muss genügen." Genüsslich biss er noch mal ab und freute sich diebisch an der Verblüffung, die er in den Gesichtern der anderen sehen konnte. Jamie lächelte Lucien nach diesen Worten liebevoll zu, auch wenn keiner wusste das er es war so war er doch sehr glücklich. "Lucien ist der Kuchen schon fertig?" Jamie sah den Koch an und versuchte normal zu schauen, doch das war nicht möglich und so lächelte er leicht. "ich hätte nämlich gerne ein Stück." Lucien sah Jamie an und seine Augen strahlten, er konnte es einfach nicht verbergen. "Ja ist er, ich hab ihn zum Abkühlen rausgestellt....ich hol ihn sofort." Er erhob sich und holte den Kuchen, verteilte Teller und schob ihn in die Mitte. "Bedient euch.." Jamie nahm sich ein großes Stück und biss genüsslich rein. "Der Kuchen ist göttlich, Lucien. Dein Verliebtsein bekommt dir." Jamie wurde rot als ihm klar wurde was er gerade gesagt hatte und er sah die erstaunten Gesichter der anderen nur zu deutlich vor sich. Lucien lächelte: "Wenn du das sagst, Jamie, dann bin ich beruhigt. Ein Lob aus deinem Munde ist immer etwas besonderes für mich. Ich bin sehr gerne verliebt, das ist ein wahnsinnig tolles Gefühl, mit nichts auf der Welt zu vergleichen." Jamie wurde noch etwas röter und aß schnell auf. "Danke für das Essen. Ich geh jetzt ins Bett. Gute nacht" Schnell verließ Jamie die Küche und ging in sein Zimmer. Gott, wenn er noch eine Sekunde länger mit Lucien zusammen gewesen wäre hätte er ihn vor den Augen aller geküsst. "Gute nacht, Jamie....schlaf gut.." Lucien sah ihm nach und redete noch eine Weile mit den anderen, bis sie gegangen waren. Dann räumte er das Geschirr weg, löschte das Licht und ging die Treppen hinauf. Vor Jamies Tür hielt er an, sah nach rechts und links und schlüpfte leise hinein, trat näher. "Schläfst du schon, Cherie?" fragte er leise in die Dunkelheit. Jamie hatte sich erregt und gefrustet aufs bett geworfen und an die Decke gestarrt, die Minuten schienen nicht zu verstreichen und er war schon fast eingeschlafen da hörte er Lucien fragen ob er schon schliefe. "Nein, noch nicht. Kommst du her?" "Hatte ich vor....wenn ich darf." Lucien lächelte und ging zum Bett, zog sich im Laufen das Hemd aus, schlüpfte aus seiner Hose und legte sich zu Jamie auf das Bett. "Ich kann doch nicht ohne dich schlafen, mon amour..." wisperte er leise, als er näher an ihn heranrückte. Schnell schloss Jamie die Arme um Lucien und zog ihn an seine Brust. "Was für ein Tag... erst schlafen wir miteinander, dann nervt Thomas und dann muss ich aus der Küche fliehen, weil ich sonst über dich hergefallen wäre. Haben die anderen noch etwas gesagt?" Jamie öffnete Luciens Zopf und strich durch seine Haare. "Nein...bis auf ein wissendes Grinsen von Andrea habe ich nichts bemerkt..." murmelte Lucien und seufzte erleichtert, als Jamie ihm seinen Zopf löste. "Du wärst über mich hergefallen? "Er sah ihn erstaunt an, als er den Sinn der Worte begriff und lächelte. "Natürlich bei den Komplimenten konnte ich kaum an mich halten." Liebevoll küsste Jamie ihn und ließ dann seine Zunge und seinen Mund wandern vom hals zu den schultern und dann zu seinen Brustwarzen. "Mmh, ich liebe deine Geschmack, so perfekt nach dir..." Lucien stöhnte leise und vergrub die hand in Jamies Locken. "Und ich liebe es, wenn du das mit mir machst......ich könnte dabei verrückt werden vor Lust." Er hob sich ihm leicht entgegen und begann, mit der anderen Hand seinen Nacken zu kraulen. "Dann sollte ich vielleicht aufhören, ich will ja nicht das du verrückt wirst, dazu liebe ich dich zu sehr." und schon hörte Jamie auf Lucien zu liebkosen. Neckend sah er ihn an. "Wag es nicht...." schnurrte Lucien und zog Jamie wieder dicht zu sich heran, küsste ihn verlangend. "Außerdem ist es bereits zu spät.." murmelte er, als er sich wieder von ihm löste. "Ich bin bereits verrückt....nach dir." Jamie ließ sich ohne Widerworte an Lucien ziehen und nahm seine Streicheleinheiten wieder auf... "dann sind wir zwei verrückte....schön" und langsam ließ sich Jamie tiefer gleiten und strich mit seiner Zunge über Luciens Härte. Hier war der Geschmack von Lucien am intensivsten und er liebte es. "Mon dieu....Jamie.." stöhnte Lucien und bog den Kopf in den Nacken. "Du hast mich völlig in der hand....ich bin Wachs in deinen Händen, ist dir das eigentlich klar?" murmelte er leise. "rede nicht so viel... sondern genieße" Jamie nahm Luciens Glied in seinen Mund und begann langsam daran zu saugen. Gleichzeitig streichelte er die Hoden und ließ sie leicht aneinander drücken. Er konnte spüren, dass Lucien erregter wurde. Lucien schwieg, er wäre auch im Moment nicht mehr fähig gewesen, Worte zu bilden....die Lust, die Jamie mit seinem Tun auslöste, hatte ihn fest im Griff. Er begann, leicht in Jamies Mund zu stoßen, knabberte an seiner Unterlippe, um nicht allzu laut zu stöhnen. Als Jamie merkte das Lucien bald so weit war ließ er von ihm ab. "ich möchte das du mit mir schläfst, liebster." damit ließ er sich nach hinten gleiten und zog Lucien über sich. Lucien stützte sich auf seine Unterarme und sah Jamie an, küsste ihn hungrig und ließ seine Lippen an seinem Körper hinab gleiten, nahm sein Glied in den Mund, saugte daran. Langsam und liebevoll wanderte er dann wieder nach oben, tastete nach dem Öl und rieb seine Finger an, strich an Jamies Körper entlang nach unten, massierte seine Hoden und kitzelte das empfindliche Fleisch zwischen ihnen und den Anus mit dem Daumen, stupste gegen den Muskelring und ließ schließlich zwei Finger eindringen, bewegte sie rhythmisch und verwöhnte dabei Jamies warme Härte mit der Zunge. Jamie stöhnte auf als er die zwei Finger in sich spürte und begann sich dagegen zu bewegen. dies war ein zu gutes Gefühl. "Ich möchte dich jetzt spüren...Lucien... bitte...!" Jamie zog Lucien an sich und schlang seine Beine um dessen Hüften. "So ungeduldig, Cherie?" keuchte Lucien und küsste Jamie ungestüm. Ergriff erneut nach der Ölflasche und rieb sich selbst damit ein, dann stützte er sich auf die Unterarme, senkte langsam sein Becken und begann, sich in ihn zu schieben. er stöhnte genüsslich, als er die enge Hitze um sich herum spürte und begann, langsam zu stoßen. Jamie bog sich Lucien entgegen um ihn ganz aufzunehmen. Das Gefühl war überwältigend und er genoss es Lucien in sich zu spüren. jeder Stoss brachte ihn ein wenig näher an den Höhepunkt. schließlich traf Lucien genau diesen einen Punkt und Jamie sah nur noch Sterne... "Ahhh Lucien ..." und sackte zusammen. Lucien hörte Jamie stöhnen, spürte die warme Nässe an seinem Bauch und das war der Auslöser, um auch ihn zum Höhepunkt zu bringen. Er ergoss sich zitternd in Jamie, schnappte nach Luft und ließ sich auf seinen Bauch sinken. Jamie schloss seine Arme um Lucien und zog ihn an sich. Dann strich er ihm das Haar aus dem Gesicht und küsste ihn zärtlich. "Ich liebe dich...so etwas habe ich noch nie erlebt.." dann strich er die schultern und den Rücken runter und malte beruhigende Muster auf Luciens Rücken. "Das kann ich nur zurückgeben...." flüsterte Lucien, als er wieder einigermaßen ruhig atmen konnte. Langsam ließ er sich von ihm hinuntergleiten und drückte sich seitlich an ihn, legte den Kopf auf seine Schulter. Jamie stellte fest, das sie so was wie feste Positionen gefunden hatten, so lag Lucien meistens auf seiner Schulter und Jamie genoss es. Lucien schien perfekt dorthin zupassen und er strich Luciens Seite rauf und runter. "Ich würde gerne schlafen und von dir träumen, ok?" "Dann lass uns schlafen, Cherie......und voneinander träumen." Lucien lächelte und schlang seinen Arm um Jamies Taille. "Morgen haben wir noch Ruhe.,...weißt du, wann der Lord zurückkommt? Morgen Abend oder erst übermorgen?" "er hat was von abends gesagt, aber das kann bei ihm alles heißen...schlaf gut und träum schön..." Jamie fielen die Augen zu und weg war er. Lucien lag noch eine ganze Weile wach, hatte den Kopf aufgestützt und betrachtete Jamie, fuhr mit den Augen liebevoll seine Konturen nach, prägte sich seine Gesichtszüge, jeder noch so kleine Falte ein. Er war schön......und er liebte ihn. Lucien konnte das alles noch gar nicht so richtig fassen. Schließlich bettete er seine Kopf zurück auf Jamies Schulter und schlief ebenfalls ein, tief und fest. zu Teil 12 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||