Jamie wachte am morgen auf und sah auf den Mann in seinen Armen nieder. Lächelnd beobachtete er die entspannten Gesichtszüge, die er in so vielen verschiedenen Ausdrucksweisen kannte. "Ich liebe dich" hauchte er Lucien entgegen und strich ihm eine Strähne aus dem Gesicht. Dann kuschelte er sich noch einmal an ihn.

Lucien grummelte leicht im Schlaf, er räkelte sich leicht und schlang die Arme wieder fester um Jamie, vergrub die Nase in seinem Haar. "Schon wieder aufstehen?" murmelte er verschlafen.

"nein wir können noch etwa schlafen...keine sorge. ich genieße nur die zeit mit dir." sachte streichelte Jamie Lucien und küsste ihn sanft auf den mund.

"Das hoffe ich doch......ich meine, das du die Zeit genießt..." Lucien erwiderte den Kuss. "Ich genieße das auch......jeden Abend mit dir einschlafen und jeden Morgen mit dir aufwachen....mein Zimmer könntest du mit jemand anderem belegen....in dem Bett war ich schon ne Weile nicht mehr.." meinte er lächelnd.

"du kannst jederzeit deine Sache zu mir bringen, das Zimmer und das Bett sind groß genug... ich würde mich freuen.." Jamie sah lächelnd aus dem Fenster und sah die letzten Sterne funkeln.

Lucien richtete sich etwas auf und sah ihn groß an. "Jamie, das würde bedeuten, das die anderen es auf jeden Fall erfahren würden." Er beugte sich über ihn und küsste ihn ungestüm. "Natürlich komme ich zu dir....gleich morgen Mittag pack ich meinen Krempel zusammen."

"Das ist mir egal, sie denken sich sowieso ihren teil und ich bin es leid, nicht zu meiner Liebe zu dir stehen zu können." Lachend erwiderte er luciens stürmischen Kuss und umarmte ihn liebevoll.

"Dann hätte es nichts ausgemacht, wenn ich es gestern gesagt hätte? ich wollte es dir überlassen..." Er kuschelte sich wieder an Jamie, drückte sich fest an ihn. Er war glücklich, und konnte nicht in Worte fassen, wie sehr.

"ich war zu überrascht um was zu sagen, aber nein es hätte mir nichts ausgemacht." Jamie erwiderte die Umarmung ganz fest und drehte sich auf Lucien.

"Dann ist es gut, ich will dich zu nichts drängen.....ich weiß noch genau, was du mir gesagt hast, als du vor ein paar Tagen in meinem Zimmer saßt, das du vorsichtig sein musst. Aber um mich musst du dir keine Sorgen machen, ich pass auf mich auf."

"Das weiß ich, vielleicht sollten wir uns trotzdem Waffen von andrea besorgen... wie geübt bist du noch? aber erst mal ziehst du zu mir und heute morgen sagen wir es allen, ok?"

"Ich trainiere regelmäßig....ich denke, ich kann mich verteidigen, wenn es drauf ankommt. " Lucien lag auf dem Rücken, sah an die Decke. "Andrea ist geschickt im Waffenschmieden, er wird uns sicherlich gut versorgen, wenn wir es ihm sagen.." Er drehte den Kopf und sah Jamie an. "Du wirst es allen sagen, Cherie....auf die Gesichter bin ich gespannt."

Jamie musste schmunzeln "wir sollten aufstehen, es ist bald morgen und ich muss doch noch Tee kochen, oder?" schalkhaft sah er Lucien an "ja ich werde es ihnen sagen..."

"Ja...dein Tee ist wesentlich besser als meiner, das muss ich zugeben. Willst du nicht doch mein Küchenhelfer werden?" Lucien grinste und vergrub die Hand in Jamies Locken. "Lass uns aufstehen, ich werde mich das letzte Mal zu waschen und anziehen in mein Zimmer begeben und dann bei dir einfallen...." Er lachte leise und setzte sich auf.

"Mach das" mit einem lachen und einem klaps auf den hintern schickte Jamie Lucien in sein Zimmer und wusch und kleidete sich ebenfalls an und ging dann in die Küche. dort setzte er Teewasser auf und deckte den Tisch. er wartete auf Lucien und die anderen.

: Lucien hatte sich gewaschen, angezogen und machte sich auf den Weg in die Küche. Als er diese betrat, schnupperte er. "Hm, dein Tee duftet einfach köstlich, Jamie. Du hast Talent dafür." Er lächelte und gab ihm im Vorbeigehen einen Kuss, machte sich dann daran, das Feuer zu schüren.

Jamie grinste zu Lucien "Pass auf das ich dir nicht die arbeit streitig mache und du arbeitslos bist..." und ging zu ihm um ihn von hinten zu umfassen und ausgiebig zu küssen.

Lucien erwiderte den Kuss und lachte dann leise: "Ich bin der beste Koch hier im Umkreis....da musst du dich aber anstrengen, Cherie. Ich will nicht eingebildet sein, aber ich weiß, was ich kann. Allerdings...Tee kochst du definitiv besser und küssen kannst du auch...da wird mir richtig schwindelig davon."
hapu20: "Das Kompliment übers küssen gebe ich gerne zurück, hon." Jamie ließ sich auf einem der Stühle nieder und sah Lucien beim werken zu. Langsam kamen auch die anderen.

Lucien hatte Haferbrei gemacht, stellte Brot auf den Tisch und begann zu schöpfen, las die anderen langsam eintrudelten.. Er lächelte, als er sich zu ihnen setzte und sich nur ein Stück Brot nahm....irgendwie hatte er keinen richtigen Hunger und Haferbrei verabscheute er geradezu....aber die anderen aßen es gern. Vorsichtig trank er einen Schluck von seinem Tee und sah dabei zu Jamie.

Jamie war etwas nervös und wartete bis alle da waren. "also, luciens Zimmer wird frei, wenn es jemand haben möchte sollte er zu mir kommen. " das war nciht wirklich was er hatte sagen wollen "Er zieht zu mir" und schickte einen blick als wenn er sagen wollte, fragt und ihr habt die längste zeit hier gearbeitet. unsicher sah er zu Lucien,

Lucien sah Jamie an und lächelte, er war so süß, wenn er verlegen war. "Nun, wie ihr wisst, habe ich mich in einen wundervollen Menschen verliebt, das haben wir gestern ja ausführlich besprochen...und das ist Jamie. Und weil ich nicht mehr ohne ihn schlafen kann, werde ich zu ihm ziehen. Ich denke mal, das ist einleuchtend oder?"

Jamie lief rot an und beugte sich tiefer über seinen Haferbrei. Aber dann besann er sich und richtete sich stolz auf, er liebte diesen Mann und nichts würde ihn daran hindern dies zutun.

Lucien sah sich um, keinen schien es zu stören, keiner gab irgendeinen Kommentar bis auf Andrea, der grinste und meinte, das er das gewusst habe, es habe schließlich ein Blinder sehen könne. Lucien grinste nur und nickte. er erhob sich, stellte sein Geschirr in die Spüle und goss sich noch Tee ein, bevor er sich wieder setzte.

Jamie stand auf und begab sich zu seiner arbeit "ich bin dann in der Bibliothek und werde anschließend die arbeiten kontrollieren. Bis später" und weg war er. Langsam ging er in die Bibliothek und sah sich um.

Lucien erhob sich, als die andern die Küche verlassen hatten, gab den Küchenmädchen, die mittlerweile gekommen waren, Anweisungen. Als alles soweit vorbereit war, verließ er die Küche und suchte die Bibliothek auf. Er öffnete die Tür, schlüpfte hindurch und sah sich suchend um. "Jamie?"

Jamie drehte sich vom Fenster weg als er seinen Namen hörte und sah Lucien. er ging auf ihn zu und umarmte ihn "Danke das du mir in der Küche geholfen hast, ich wusste nicht was ich sagen soll..."

"Ich habe es gesehen....du bist niedlich, wenn du so verlegen bist, Cherie. War beinahe so, als wäre es deine erste Liebeserklärung.." Lucien drückte sich in Jamies Umarmung und genoss seinen Geruch.

"Mhm vielleicht war dem ja so...hast du deine sachen schon umgeräumt?" Jamie sah Lucien fragend an. er wollte das er sofort umzog und für immer bei ihm blieb. "Wenn nicht helfe ich dir gerne."

"Nein, ich bin erst zu dir gekommen......du darfst mir gerne helfen, wenn du magst." Lucien lächelte ihn an. "War es wirklich deine erste Liebeserklärung? Hast du noch niemanden wie mich gehabt?"

"Nein, wen auch???? und ich helfe dir gerne..." Auffordernd wand sich Jamie zur Tür und öffnete sie um zu luciens Zimmer zu gehen.

"Ich weiß nicht...vielleicht jemanden in Spanien..." murmelte Lucien leise und folgte ihm. "Ich bin in der Hinsicht auch ein unbeschriebenes Blatt..." Er ging voraus, zu seinem Zimmer, öffnete die Tür und ließ Jamie eintreten. "Es ist nicht viel, was ich habe...ein paar Kleidungsstücke.....und noch ein paar Dinge, die mir mein Bruder geschenkt hat...und meine Bücher." Er sah Jamie lächelnd an und drückte ihm ein paar Bücher in die hand.

Jamie nahm die Bücher entgegen "In Spanien gab es niemanden." er schaute sich um und nahm ein paar Kleiderstücke. diese trug er in sein Zimmer und legte sie aufs bett dann ging er wieder in luciens Zimmer und wartete ab.

Lucien packte seine Kleidung zusammen, trug sie hinüber in Jamies Zimmer und suchte dann noch ein paar andere Dinge zusammen. Vorsichtig zeigte er ihm eine kleine Spieluhr. "Die hat meiner Mutter gehört, sie hat sie mir geschenkt, damit ich an sie denke.." lächelte er und setzte sich zu ihm. "Das war der Rest...mehr besitze ich nicht, Cherie."
Jamie umarmte Lucien und drückte ihn an sich "ich finde sie wunderschön und geh dann schon mal rüber und warte auf dich..." Jamie verließ das Zimmer und ging in sein eigenes und wartete auf Lucien.

Lucien ging noch mal alles ab, sah sich um. Er freute sich, zu Jamie zu ziehen, er würde das nicht vermissen. Er nahm den letzten Rest seiner Sachen, ging hinüber zu Jamie und stellte sie auf dessen Schreibtisch ab. "So...es sieht so aus, als hättest du jetzt einen neuen Mitbewohner.." lachte er leise.

Jamie lächelte zurück und sah ihn glücklich an "Den einzigen den ich je haben wollen würde," er ging auf ihn zu und küsste ihn zärtlich und ausgiebig.

Lucien erwiderte den Kuss innig und schnappte leicht nach Luft, als sie sich voneinander lösten. „Du bist auch der einzige, bei dem ich jemals einziehen würde wollen.." murmelte er an seinem Ohr und knabberte ausgiebig an seinem Ohrläppchen.

Jamie lächelte bei Luciens Worten und stöhnte auf als dieser begann an seinem Ohr zu knabbern. "dann sind wir uns je einer Meinung...lover...mmh das ist schön" Jamie wand sich unter Luciens Liebkosungen und drückte ihn stürmisch näher. "ich habe leider kaum zeit, ich muss alles durchsehen, aber ich hege ja die Hoffnung das der Lord endlich einen Sekretär hat, der mir die Arbeit abnimmt," und mit diesen Worten löste Jamie sich von Lucien.

Bedauernd ließ Lucien Jamie los und nickte. "Klar, du hast zu tun.....ich sollte heute noch ins nächste Dorf, auf den Markt, frisches Gemüse, Obst...es geht so ziemlich alles zu Neige. Am besten ist, ich fahre gleich..." überlegte er und runzelte dabei die Stirn. "Ich werde Pascal fragen, ob er mich begleitet."

"Pascal, mmh, hab ich jetzt grund zur Eifersucht?" Jamie ging voraus auf den Flur und sah sich nach Lucien um "Dann viel Spaß, was kochst du denn zu essen?" Jamie hoffte auf etwas ganz leckeres, denn er hatte jetzt schon Hunger.

"Ich weiß nicht...." lachte Lucien. "Solltest du?" Er zog fragend die Augenbrauen nach oben und kicherte dann. "Sicher nicht....und ich weiß noch nicht, was ich koche, mal sehen, was der Markt hergibt. Aber du wirst mit mir zufrieden sein, Cherie.....bestimmt."

Jamie schaute Lucien an "Vielleicht sollte ich dir zeigen, warum du mich liebst..." sprachs und küsste ihn stürmisch. der Kuss wandelte sich zu einem zärtlichen Zungengeplänkel "ich denke nicht, dass Pascal das macht oder kann liebster." dann strich er Lucien durchs haar und ging auf seinen Rundgang

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