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Jamie hatte keinen sehr angenehmen Tag, der Lord scheuchte ihn den ganzen Tag herum, so das sich Jamie mehr wie sein Leibdiener als wie sein Butler fühlte. Nicht mal zeit zum essen hatte er und so sank seine Laune von Stunden zu Stunde. Als er dann endlich fertig war, war Mitternacht schon lange vorbei. Müde schlich er in sein Zimmer und hoffte das Lucien schon dort war, er wollte sich waschen, und dann ins Bett mit seinem Liebsten im Arm. Ja, Lucien war sein Liebster und es machte ihn nur glücklich. Lucien hatte seinen Tag mehr und minder mit Arbeit und Plaudereien mit Pascal und Andrea verbracht. Er hatte Jamie den ganzen tag nicht gesehen und nur von Kim erfahren, das er von seiner Lordschaft beschäftigt gehalten wurde. Lucien stellte wieder etwas süßes für Pascal auf den Tisch, nahm etwas Brot, Käse und Obst und einen Krug Wasser und machte sich auf den Weg in Jamies Zimmer. Dort angekommen, stellte er die Sachen auf den Tisch und grinste sich eines, als er das Bett betrachtete. Das war wirklich Luxus.... Lucien zog sich Hemd und Stiefel aus, legte sich auf das Bett und wartete ungeduldig auf Jamie. Jamie betrat sein Zimmer und sah Lucien auf dem Bett liegen und auf dem Tisch was zu essen. Lucien war wirklich ein Schatz. Jamie zog sich auf dem Weg zum Bett Hemd und Stiefel aus und setzte sich neben Lucien. " Wie war dein Tag?" Lucien war schon beinahe am einschlafen gewesen, als er Jamie hörte. Erfreut schlug er die Augen auf und wandte den Kopf, um ihn ansehen zu können. "Wie immer.....ich hab dich vermisst. Der gnädige Herr hat dich reichlich beschäftigt...Kim hat es mir erzählt." meinte er lächelnd, richtete sich auf und küsste ihn, ließ sich dann neben ihm auf dem Bettrand nieder. "Du solltest etwas essen, du musst ja halb verhungert sein. "ich habe dir was mitgebracht...leider nur kalt." Bedauernd sah er ihn an. Jamie überlegt kurz was wichtiger war essen oder küssen und er kam zu dem Schluss das er es noch ein wenig ohne essen aber auf gar keinen Fall ohne Lucien aushalten würde. Er warf Lucien nach hinten und beugte sich dann über ihn. "Ich bin halb verhungert aber nach dir." Und mit diesen Worten küsste er ihn liebvoll. Lucien erwiderte den Kuss innig und lächelte dann. "Das ist schön, das du das sagst, aber ich bestehe darauf, das du erst etwas isst. Ich laufe dir nicht davon, ich bleibe hier. Und du musst schließlich bei Kräften bleiben...ich bin anstrengend." Er zwinkerte ihm zu und lachte dann leise. "Überzeugt , was hast du mir den gutes mitgebracht?" Jamie sah Lucien erwartungsvoll an. Womit hatte er das nur verdient? Er freut sich jetzt schon auf die Nacht, das Bett war schließlich groß genug für eine Menge Dinge. "Etwas Obst, Brot und Käse......aber richtig guten Käse....aus der Privatkammer des Herrn." Lucien grinste verschmitzt und hob die Schultern: "Was kann ich dafür, wenn die Mäuseplage dieses Jahr so groß ist, das sie sogar in die Privatkammer des Lords vordringen?" Er erhob sich und zog Jamie mit sich. "Na komm, cherie, lass es dir schmecken." Jamie stand auf und setzte sich an den Tisch. "Vielleicht sollten wir uns eine Maus anschaffen, heh?" Er lächelte Lucien an und zog ihn auf seinen Schoss. "Damit du nicht so weit weg bist." Dann fing er mit essen an. "Mmh, wirklich lecker. Möchtest du auch was?" Lucien lächelte und schüttelte den Kopf: "Ich hab schon....ich muss den ganzen Tag über genug probieren. Du warst heute schlechter dran als ich, also bist du dran." Er küsste ihn und erhob sich von seinem Schoß, um ihm einen Becher Wasser einzuschenken und vor ihn hinzustellen. Dann ließ er sich auf der Tischkante nieder: "So kannst du besser essen und ich bin trotzdem nahe bei dir." "Sag bloß du magst so viel körperliche Nähe nicht?" Jamie trank einen großen Schluck und aß schnell auf. "Fertig, kommst du ins Bett? ich will mich nur noch schnell waschen, ich riech so nach Schweiß." Jamie ging zur Waschschüssel. "Das hat mit mögen von körperlicher Nähe nichts zu tun, cherie..." meinte Lucien und sah ihn an. "Ich liebe es, dich nah bei mir zu haben, aber auf deinem Schoß kam ich mir etwas deplaziert vor.....ich bin doch so groß und schwer." Er sah ihm nach, stieß sich von der Tischkante ab und ging hinüber zu Jamie, küsste ihn auf den Nacken. "Du riechst sehr männlich..." schnurrte er leise und legte sich ins Bett. "Da bin ich ja beruhigt." murmelte Jamie während er sich wusch. Als er sich umdrehte lag Lucien schon im Bett. Jamie ging auf ihn zu und zog sich vor dem Bett die Hosen aus. "Willst du deine nicht auch los werden? Oder bist du dazu zu faul?" Jamie lächelte auf Lucien herunter und betrachtete seine Oberkörper. Er konnte sich noch genau daran erinnern wie er geschmeckt hatte und Vorfreude stieg in ihm auf. Lucien grinste: "Du hast mich erwischt..." Er streckte sich, knöpfte dann seine Hose auf und hob seinen Hintern an, um sie sich auszuziehen. Achtlos schmiss er sie neben das Bett, sah Jamie fragend an: "So besser, cherie?" "Ja sehr viel besser. Er ließ seinen Blick verlangend über Luciens Körper streifen. Er liebte seine Schultern, Arme, seinen strammen Bauch und seine Beine. Ein wunderschöner Mann. Langsam löste er seinen Zopf und schüttelte seinen Kopf. Dann stieg er aufs Bett und legte sich neben Lucien. Er zog in zu sich rüber und streichelte seinen Rücken. Lucien wand sich ein bisschen verlegen unter Jamies Blicken, sah ihn dann aber selbst an. Er war ein Bild von einem Mann und Stolz erfasste ihn......er hatte diesen Mann neben sich im Bett und wusste, es gab im Haus einige, die ihn deswegen beneiden würden. Zudem war er intelligent und liebevoll.....und das wusste außer ihm hier wohl keiner. Lucien seufzte leise, Jamies Berührungen jagten ihm einen wohligen Schauer den Rücken hinunter. Er vergrub die Hand in seinen Locken, spielte mit einer Haarsträhne. Jamie war sich der Blicke von Lucien wohl bewusst und er genoss sie. Als Lucien dann anfing mit seinen Haaren zuspielen war Jamie glücklich. Leise seufzte er und wand sich Lucien ganz zu. Er schlang ein Bein um ihn und drückt ihn fest an sich. Er wollte ihn nie mehr los lassen. Aber ihm wurde auch klar das er ihm mit dieser Zuneigung in Gefahr brachte. Lucien zog Jamie so fest es ging an sich, genoss seine Haut auf seiner eigenen. "Es ist schön, so dicht bei dir zu sein.." flüsterte er ihm ins Ohr und küsste ihn darauf. "Ich habe dich schon immer gemocht, Jamie....." Er begann, seinen Nacken zu kraulen, wanderte mit den Fingerspitzen seine Wirbelsäule auf und ab. Jamie schnurrte und wand seinen Rücken unter Luciens Fingerspitzen. "Ich würde lügen würde ich sagen, das du mir nicht aufgefallen wärst." Er griff nach Luciens Kinn und zog sein Gesicht näher. "Never leave me." hauchte er und küsste ihn. Langsam wanderte seine Zunge in Luciens Mund und erkundete ihn, dann forderte er seine Zunge zum Duell heraus. "Dann war es also doch kein Irrtum...ich hatte schon bemerkt, das du zu mir anders bist als zu den anderen....nicht so abweisend." Lucien ließ seine Hand zwischen sie gleiten und streichelte Jamies Bauch. Willig ließ er sich auf das Duell mit Jamies Zunge ein, schwelgte in seinem Geschmack, drängte den Eindringling nach einer Weile zurück und erkundete nun seinerseits Jamies Mundhöhle. Er neckte seine Mundwinkel mit der Zungenspitze. "Habe ich auch nicht vor, Cherie..." keuchte er etwas atemlos, als er sich von ihm löste. Jamie lies sich gern zurück drängen und genoss die hand auf seinem Bauch. Er fing an seine Hände wandern zu lassen. Zum Rücken und dann zum Po. Er benutzte nur die Fingerspitzen und fing an wilde Muster auf Luciens Rücken zu malen. Dann ließ er auch seinen Mund wandern, er küsste sich runter zur Brust und von dort zur Brustwarze. Er umschloss sie sanft und biss leicht rein. Dann leckte er mit seiner Zunge darüber. Dies tat er dann auch mit der anderen und schließlich wanderte er zum Bauchnabel. Dann kam ihm eine Idee und er stand auf. Lucien stöhnte leise und drängte sich Jamie entgegen, seine Brustwarzen richteten sich steil auf und er schauderte vor Wonne. Seine Hand streichelte Jamies Bauch intensiver, wanderte nach unten, fuhr mit dem hauch einer Berührung über seinen Schritt und streichelte die Innenseite seiner Schenkel. Als Jamies Mund tiefer glitt, schloss er die Augen, konzentrierte sich auf das Fühlen und öffnete sie irritiert wieder, als sich Jamie erhob. "Was..." fragte er leicht verwirrt. Jamie lächelte als er das fragenden Gesicht von Lucien sah. "Lass dich überraschen." Schnell ging er zum Tisch und nahm den Wasserkrug mit. "Ich habe Durst, du nicht?" fragte Jamie und grinste verschmitzt. Er beugt sich über Lucien und goss ihm ein wenig Wasser in den Bauchnabel. "Du musst aber ganz ruhig liegen, sonst kann ich nicht trinken." "Du verlangst unmenschliches von mir......still liegen, wie barbarisch..." stöhnte Lucien und versuchte, sich nicht zu rühren, was sich angesichts von Jamies Nähe recht schwierig gestaltete. "Ich versuchs....." murmelte er leise und krallte die Hände in die Bettdecke, schloss die Augen, konzentrierte sich auf das Fühlen. Mmh...ich glaube ich habe immer noch Durst." und mit diesen Worten goss er noch ein wenig mehr Wasser in Luciens Bauchnabel. Wieder trank er daraus und leckte ihn dann aus. "Du schmeckst einfach herrlich." Dann wanderte er tiefer und küsste sich den Oberschenkel lang bis zur Wade und wieder zurück, ohne jedoch das Glied von Lucien zu berühren. Nur sein heißer Atem strich darüber. Lucien biss die Zähne zusammen, kaute dann auf seiner Unterlippe, um nicht laut zu schreien. Jamies Zärtlichkeiten machten ihn verrückt vor Lust, überall, wo er ihn berührte, schien ein kleines Feuerwerk auf seiner Haut zu explodieren und ein Prickeln zurück zu lassen, das süchtig machte. Sein Blut tobte durch seine Adern, sammelte sich in seinem Glied und richtete es auf, stetig pulsierend. Seine Hände löste sich von der Decke, tasteten nach Jamie, vergruben sich in seinem Haar, während er sich ihm fordernd entgegen hob. Jamie drückte Lucien mit seinen Armen nach unten. Kam aber seiner Aufforderung entgegen und widmete sich nun seinem Glied. Er leckte an der Unterseite lang und leckte dann vorsichtig über Luciens Spitze und nahm ihn dann tief in den Mund. Langsam fing er an zu saugen und nahm dann Luciens Hoden in die anderen Hand um sie vorsichtig aneinander zu reiben. Dabei versuchte er einen Blick auf Luciens Gesicht zu werfen. Und was er sah erregte ihn sehr. Lucien konnte ein leises Stöhnen nicht unterdrücken, als er Jamies Lippen an seinem Glied spürte. Es war unbeschreiblich, es schien mit jedem mal noch lustvoller, noch besser zu werden......Jamie brachte ihm Empfindungen zum Vorschein, von deren Existenz er bislang nicht einmal geahnt hatte. Wieder hob er sich ihm entgegen, er konnte nicht stilliegen, zu erregend war das Ganze. "Jamie...." keuchte er abgehackt, Schweiß bedeckte seinen Oberkörper. Mmh... ja Lucien, was kann ich für dich tun?" fragte Jamie mit unschuldiger Stimme. Auch er war erregt und es freut ihn das Lucien sich ihm so hin gab und nichts zurück hielt. Er schaute ihn von oben bis unten an und stellte wieder einmal fest was für ein schöner Mann er war, nicht nur körperlich, sondern auch geistig. "Hör nicht auf....hör bloß nicht auf, Cherie..." stöhnte Lucien. Mittlerweile war er so erregt, das er keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte, sein Denken und Fühlen drehte sich allein um Jamie und was er mit ihm machte. Er hob sich ihm entgegen, soweit er es vermochte und stöhnte leise. "Dein Wunsch sei mir Befehl." und mit einem Lächeln machte Jamie sich wieder an die Arbeit. Er nahm das Glied wieder in den Mund und saugte daran, dabei kratzte er leicht mit den Fingernägeln an der Innenseite von Luciens Oberschenkeln. Er hoffte das er dies eben so gerne mochte wie er selbst. Zwischendurch machte er Pausen, wann immer er spürte, das Lucien kurz vor seinem Höhepunkt stand. Es war einfach zu schön zu beobachten wie er sich wand und in ihn stieß. "Du folterst....mich..." Ein lautes Keuchen entfuhr Lucien, jedes Mal wenn Jamie von ihm abließ. Ungeduldig hob er seinen Unterkörper, krallte die Hände ins Laken. Mittlerweile glänzte er vor Schweiß, sein Atem ging schwer und als sich Jamie wieder seiner Erregung widmete, stöhnte er laut und ergoss sich in seinen Mund. Nach Luft japsend ließ er sich zurücksinken, Punkte tanzten vor seinen Augen. Jamie schluckte den Saft von Lucien und leckte sich über die Lippen. "Lecker, du schmeckst wirklich gut. Davon könnte ich jederzeit mehr haben..." Dann küsste er ihn liebevoll auf den Mund und streichelte ihn über den ganzen Körper, nicht verlangend, sondern beruhigend. Dann rieb er sich ein wenig an Lucien um seine eigene Erregung los zuwerden. Er schloss die Augen und sah wieder Lucien im Moment seines Höhepunktes vor sich. Lucien erwiderte den Kuss innig, er hatte eine Hand in Jamies Nacken und streichelte ihn. Als er sich von ihm löste, hatte er sich einigermaßen beruhigt. "Ich schmecke also gut......nicht weniger als du, cherie..." schnurrte er leise, bewegte seinen Unterleib gegen Jamie und drehte sich mit ihm, so das er auf ihm zu liegen kam. Er sah ihn an, lächelte und strich ihm über die Lippen. "Und du wirst mir diesen Genuss doch nicht vorenthalten wollen..." Lucien glitt mit seinem Mund Jamies Hals und Brust entlang, zog mit der Zungenspitze kleine Kreise um seinen Bauchnabel und widmete sich schließlich ausgiebig Jamies Erregung......umspannte sie mit der hand, rieb darüber und leckte über die Spitze...nahm sie ganz in den Mund und saugte daran. Dann löste er sich wieder von ihm, betrachtete ihn und begann das Spiel von neuem. Jamie hob sich an, Luciens Zunge war einfach zu geschickt und trieb ihn fast in den Wahnsinn. Er konnte nicht anders als auf zustöhnen. Doch dann löste sich Lucien von ihm, fragend öffnete er seine Augen und schaute Lucien an. "Was?" Lucien grinste nur und widmete sich wieder Jamies Glied, saugte und rieb etwas fester, umspielte den Schaft der Länge nach mit seiner Zunge. Er streichelte die Innenseite seiner Oberschenkel mit den Fingerspitzen und massierte dann mit dem Handballen seine Hoden. Jamie ließ sich wieder zurück fallen, seine Arme hätten ihn auch keine Sekunde länger getragen. Dann schloss er seine Augen und gab sich ganz dem Gefühl von Luciens Zunge hin. Als Lucien dann auch noch seine Hoden massierte, war es um ihn geschehen und er ergoss sich in Luciens Mund. "Ahh... Luciennnnnn..!" Dann keuchte er nur noch und zog Lucien mit letzter Kraft nach oben. Lucien ließ sich neben ihn fallen, leckte sich die Lippen, genoss Jamies Geschmack. "Ich sagte doch, unvergleichlich....." murmelte er in sein Ohr, küsste ihn darauf und streichelte seine Brust mit den Fingerspitzen. "Ich glaube, darauf kann ich nicht mehr verzichten." Jamie hatte mühsam wieder etwas Atem gefunden und lächelte Lucien nun an. "Das verlangt doch keiner von dir, oder?" Dann zog Jamie die Decke über sie, die mit der Zeit verrutscht war. Er küsste Lucien noch einmal und stellte fest das es interessant war seinen eigenen Geschmack zu schmecken. Er drückte Lucien an sich und streichelte seinen Nacken und rücken so weit er kam. "Bis jetzt noch nicht..." murmelte Lucien und seufzte wohlig, als er Jamies Finger in seinem Nacken spürte. Er schmiegte sich an ihn und lächelte. "Und selbst wenn, ich würde nicht mehr darauf eingehen......das kann ich nicht mehr..." Jamie wurde bei Luciens Worten rot. So etwas hatte noch nie jemand zu ihm gesagt. Wortlos drückte er Lucien noch fester an sich und küsste seinen Nacken liebevoll. Er wusste nicht wie er reagieren sollte. Er war so glücklich wie noch nie. Er wünschte das dieser Moment nie vergehen würde und so versuchte er alle Eindrücke dieses Augenblickes fest zu halten und in seinem Herzen einzuschließen. "Du bist das Beste was mir in meinem Leben passiert ist, ich werde dich immer beschützen." murmelte er in Luciens Haare in die er sein Gesicht vergraben hatte. Lucien tastete nach Jamies Hand, verschlang seine Finger mit den seinen. "Du machst mich verlegen..." wisperte er. "Aber das Gleiche gilt für mich.....so jemanden wie dich habe ich noch nie kennen gelernt......du bist wie ein Licht in dunkler Nacht, ein Licht, das mich umhüllt und wärmt....von innen wie von außen." Lucien lächelte und drehte den Kopf, um Jamie ansehen zu können. "Ich beschütze dich ebenso, Cherie...notfalls mit meinem Leben." Jamie drückte Luciens Hand und legte seinen anderen Arm fest um ihn. Dann küsste er ihn und drehte sich auf den Rücken so das Lucien halb auf ihm lag. Er genoss es das Gewicht von Lucien auf sich zu spüren. Es gab ihm das Gefühl das alles real war und nicht nur ein Traum. "Du bringst das Beste in mir hervor und das tut so gut, Ich bin nicht gerne so streng und ernst, aber ich kann es mir nicht erlauben Freunde zu haben. ich meinte es ernst, als ich sagte das ich dich beschütze. Denn wegen mir bist du nun in Gefahr," Jamie war immer leiser geworden, es viel ihm nicht leicht das Gespräch auf so ein Thema zu bringen, aber es musste sein. Das schuldete er Lucien. Er musste die Wahl haben zu bleiben oder zu gehen. Jamie schaute in die Ferne und sein Blick fokussierte sich nur langsam wieder auf Lucien. "Ich... ich bin nicht der für den mich alle halten... keiner weiß davon. Auch nicht der Lord." Jamie atmete tief durch und hub an anzufangen. Lucien sah ihn schweigend an, legte dann seinen Kopf wieder auf seine Brust und streichelte mit den Fingerspitzen seinen Bauch, malte kleine Kreise. Wenn Jamie erzählen wollte, würde er es tun.....obgleich es ihm egal war, wer oder was Jamie war. Er wusste, was er für ihn war und das allein interessierte ihn. "Ich habe früher in Spanien gelebt, als ich ein Junge war... mein Vater war Botschafter des Königs von England und man mochte ihn und meine Mutter. Ich war glücklich..." Jamie verlor sich in Erinnerungen. An den Geruch, den Geschmack, die Menschen... nur langsam fand er den Weg zurück. Es fiel ihm schwer darüber zusprechen, aber Luciens Anwesenheit machte es etwas einfacher. Lucien nickte nur leicht an Jamies Brust, fuhr fort, ihn zu kraulen. Er schwieg, wollte ihn nicht unterbrechen, wollte ihn in seinen Erinnerungen schwelgen lassen. Er wusste, wie es war, auch er hatte noch ab und zu Heimweh nach Frankreich, nach den Leuten und der Leichtigkeit des Lebens, die den Franzosen inne war. "Aber dann kam ein neuer König an die Macht und er mochte meinen Vater nicht. ich glaube er hatte Angst vor ihm. Mein Vater hatte viele Freunde am Hof und viele der Minister hörten auf ihn. Eines Abends kam ich nach hause, ich war beim Training gewesen und da sah ich meinen Vater kämpfen und meine Mutter tot neben ihm liegen, genau wie meine kleine Schwester. Ich... ich konnte nichts tun. Dann hielten zwei Männer meinen Vater fest und fragten ihn wo ich sei? Er hat es ihnen nicht gesagt und ist vor meinen Augen gestorben..." Jamie musste ein Schluchzen unterdrücken. Lucien hob den Kopf und sah ihn betroffen an, Tränen schimmerten in seinen Augen. Es erinnerte ihn an seine kleine Schwester. Er legte sich auf den Rücken, zog Jamie auf sich, schlang seine Arme um ihn und drückte ihn tröstend an sich. "Du musst nicht weiter erzählen, wenn du nicht willst" meinte er mit belegter Stimme. Jamie vergrub seinen Kopf in Luciens Armen. langsam beruhigte er sich. Dann hob er den Kopf. "Es gibt nicht mehr viel zu erzählen. Ich lief weg, weg um mein Leben. Ich heuerte auf einem Schiff an und fuhr nach England. Dann verdingte ich mich in verschiedenen Jobs und landete schließlich hier." Jamie war fertig, er hatte nicht alles erzählt, nicht von seinem Bruder oder den Verfolgern. Aber er konnte nicht mehr weiter. Er schaute Lucien an. "Ich bin Hochadel und reicher als der Lord. ist das in Ordnung für dich?" Er wusste nicht was er machen würde, sollte Lucien ihn von sich stoßen. Lucien betrachtete ihn liebevoll, ein kleines Grinsen umspielte seine Mundwinkel. "Dann bist du das, was meine Mutter eine gute Partie nennen würde..." Sein Grinsen verbreitete sich. "Ich bin verarmter französischer Landadel.....ist das okay für dich?" Fragend sah er ihn an. "Du bist das wichtigste für mich... deine Stellung ist mir egal...und ob ich eine gute Partie wage ich zu bezweifeln." Er drückte Lucien an sich. Dann küsste er ihn auf die Mundwinkel. "Ich weiß warum ich mein Bett und mein Leben teile." Lucien schloss die Augen, genoss Jamies Zärtlichkeiten, fuhr seinerseits mit der Zungenspitze über seine Lippen und küsste ihn innig. Als er sich von ihm löste, flüsterte er: "Du weißt, warum? Ich weiß auch warum, Cherie..." und küsste ihn erneut. "Lass uns schlafen oder hast du was besseres auf Lager?" Jamie sah Lucien fragend an und legte sich gemütlich hin und rückte das Kopfkissen zurecht. Dann zog er noch einmal die Bettdecke zurecht und wartete auf Luciens Antwort. "Ich könnte einen Mitternachtsimbiss aus der Küche holen....." Lucien grinste, drehte sich auf den Bauch und legte seinen Kopf auf seine Arme, um Jamie ansehen zu können. "Hast du denn eine andere Idee, Cherie?" "Mitternachtsimbiss??? Mmh hört sich gut an." schnell griff er nach Lucien und knabberte an seinem Ohr herum und mit seiner Hand streichelte er über Luciens Brust. "Oder steht dir der Sinn eher nach was anderem?" Er blies über die Brustwarzen und richtete sich dann auf. Lucien lachte leise und griff nach ihm, zog ihn wieder zu sich herunter. Verlangend küsste er ihn, schob vorwitzig seine Zunge in seinen Mund, verwickelte Jamies in ein neckisches Spiel. "Sagte ich nicht, das ich davon nicht genug kriegen kann?" meinte er, als er sich von ihm löste. "Ich muss es anders formulieren......ich kann nicht genug von dir kriegen, Jamie..." Jamie ließ sich gerne wieder herunter ziehen und ließ sich von Luciens Zunge necken. "Das gebe ich gerne zurück..." Jamie bog sich zurück und zog Lucien mit sich und fing an seine Schultern zu massieren und seine Rückenmuskeln nach zuziehen. Lucien stöhnte leise. "Du machst das gut.....ich liebe deine Hände auf meiner Haut. Und ich liebe dein Bett...da hat man wenigstens Platz." Er grinste ihn an und vergrub die Hand in seinem Haar. "Locken.......du hast wundervolle Haare, Jamie." Er ließ sich die Strähnen durch die Finger gleiten, genoss das Gefühl wie Seide. "Ich mag sie nicht wirklich. Es ist anstrengend sie zu waschen, zu kämmen und zum Zopf zubinden. Ich würde sie ja abschneiden aber ich habe keine Zeit. Ich finde deine viel schöner und sie riechen so gut." mit diesen Worten vergrub er sein Gesicht in Luciens Haaren und atmete tief ein. "Nicht abschneiden.." Luciens Stimme klang beinahe entsetzt. "Das wäre schade. Ich helfe dir auch, wenn du magst.....beim Kämmen und Zopfbinden..." Er lächelte und meinte dann: "Ich finde meine nicht so schön, sie sind so glatt...aber wenn sie dir gefallen ist es in Ordnung." Lucien ließ seine Finger wandern, streichelte sanft über Jamies Haut. "Irgendwie kann ich meine Finger einfach nicht von dir lassen..." murmelte er leise. Jamie sah Lucien erstaunt an. "Du scheinst meine Haare wirklich zu mögen. Gut, dann darfst du sie morgen kämmen und flechten. Viel Spaß." Jamie genoss es Luciens Finger auf seiner Haut zu spüren und seufzte leise auf. "Ich hätte kein Problem damit wenn wir für immer hier im Zimmer blieben... sag mal kannst du reiten?" Jamie sah Lucien erwartungsvoll an. Lucien sah ihn an und begann, schallend zu lachen......er vergrub den Kopf ins Kissen und kicherte, bis ihm die Tränen kamen. Als er sich beruhigt hatte, sah er ihn an: "Entschuldige...aber das kam grad so passend......ich kann reiten, Jamie.....auf Pferden und auch sonst.." Lucien grinste und küsste ihn auf die Nasenspitze. "Gut." sagte Jamie so würdevoll wie er nur konnte. "Dann reiten wir aus, da gibt es etwas was ich dir zeigen möchte... und mal sehen wann ich auf das andere zurück komme..." Dann fing Jamie an Lucien zu kitzeln. "Das ist die Rache, das du über mich gelacht hast... immerhin bin ich der Butler..." noch während er das sagte brach er in schallendes Gelächter aus. Lucien sah ihn erstaunt an, so hatte er Jamie noch nie erlebt, seit er ihn kannte...lauthals lachend. "Du bist glücklich..." stellte er fest und lächelte. "Das steht dir." Er legte sich zurück, auf den Rücken und sah an die Decke. "Lass uns ausreiten, sobald wir Zeit haben.....ich möchte zu gerne mal raus aus dem Schloss. Weiter als bis zum Markt im nächsten Dorf bin ich noch nie gekommen." "Ich werde dem Lord bescheid geben. Dann können wir morgen Mittag los. Meinst du sie halten es so lange ohne dich aus? Mich wird keiner missen." Jamie sah Lucien gespannt an, er wollte ihm diesen Ort unbedingt zeigen. Fast wäre er vor Freude auf und ab gehüpft, doch er konnte sich beherrschen und so lächelte er Lucien nur zu und legte sich mit aufgestützten Armen auf seine Brust. zu Teil 4 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||