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"Du bist zu bescheiden, Jamie. Ich weiß jemanden, der dich noch vermissen würde außer mir." Lucien senkte den Blick und sah ihn an. "Ich muss nur Anweisungen geben und morgens vorbeireiten...dann wird das schon gehen. Vorausgesetzt, der Lord erlaubt es dir, mich mitzunehmen. Und ich denke nicht, das man mich vermissen würde....eher mein Essen." Er lächelte und strich ihm über den Nacken. "Ah und wer sollte das sein??? Und mach dir keine Sorgen, der Lord sagt ja, hab noch was gut bei dem... Aber wenn wir morgen ausreiten wollen sollten wir schlafen gehen." Mit diesen Worten zog er Lucien in seine Arme und schloss die Augen. "Sweet dreams, darlin" "Kim..." murmelte Lucien und schmiegte sich an Jamie. "Ich sehe, wie er dich ansieht....die Bewunderung in seinem Blick." Er seufzte leise und zog die Decke enger um sich. "Aber wenn er sich dir nähert, werde ich ihn verhungern lassen.....bonne nuit, Cherie.." Lucien schloss die Augen, gähnte und war am einschlafen. "Oho, ist da jemand eifersüchtig??? Ich will aber keinen kleinen Jungen, sondern nur dich für immer." Schnell gab er Lucien noch eine Kuss und nickte weg. "Nicht eifersüchtig...nur vorsichtig..." knurrte Lucien und war kurz darauf eingeschlafen. Am nächsten Morgen erwachte er vor dem ersten Hahnenschrei, fand sich dicht an Jamie gekuschelt und lächelte glücklich. Er stützte seinen Kopf auf seinen Arm und betrachtete ihn...er sah so entspannt und glücklich aus, das es Lucien regelrecht warm ums Herz wurde. hapu20: Jamie wurde vom Verlust der Wärme neben und auf ihm geweckt, murrend suchte er nach ihr und zog sie näher. Langsam drang zu ihm durch das der Hahn gekräht hatte. "Guten Morgen... mag nicht." " Bonjour...ich auch nicht, Cherie..." Liebevoll küsste Lucien Jamie. "Aber es bleibt uns nichts anderes übrig." Er kroch noch dichter an ihn heran und murmelte in sein Ohr: "Denk an heute Mittag....dann fällt es dir vielleicht leichter, aufzustehen." Der Ausritt es viel Jamie wieder ein. Schnell stand er auf und holte seinen Kamm. Mit einem Lächeln und einem Kuss reichte er den Kamm Lucien und setzte sich vor ihn. "Viel Spaß." Lucien setzte sich auf und begann behutsam, Jamies Haar zu entwirren und zu kämmen, bis es glänzte. Dann flocht er es zu einem Zopf, begutachtete sein Werk und gab Jamie dann einen Klaps auf den Rücken. "Fertig Monsieur......ich werde dich jetzt verlassen, mich anziehen und in die Küche gehen. Wenn du kannst, komm zum frühstück. Ich habe Croissants vorbereitet." Jamie genoss es von Lucien gekämmt zu werden und entspannt dabei. Von ihm aus hätte er ewig vor ihm sitzen können. Aber als Lucien fertig war, stand er brav auf und küsste ihn zum Abschied. "Mach ich, ich sag dir dann wann du zum Stall kommen sollst. Ach und bring was zu essen mit. Danke, sweetie." Lucien erhob sich, stand auf und verbeugte sich leicht. "Gerne wieder, Monsieur.....ich werde uns etwas zu essen machen." Er erwiderte den Kuss und löste sich nicht ohne Bedauern. Dann schlüpfte er aus Jamies Tür und verschwand hinter seiner eigenen, wo er sich wusch und anzog, dann in die Küche ging. Er verfiel in seine morgendliche Routine, pfiff dabei fröhlich vor sich hin und wurde misstrauisch von Kim beäugt, der zum Frühstück gekommen war. Lucien grinste nur, ihm war egal was Kim vermutete oder nicht vermutete. Jamie ging als erstes zum Lord und erzählte ihm das er und Lucien ausreiten werden würden, wie erwartet musste der Lord zustimmten. Dann ging Jamie in die Küche um Lucien bescheid zusagen. Dort traf er auch auf Kim. "Morgen Kim. Lucien, der Lord stimmt zu. Sei bitte um eins beim Stall. Danke." Er wand sich zum gehen. "Die Croissants riechen sehr lecker, leider habe ich jetzt keine Zeit." und schon ging er wieder. Wie gerne hätte er Lucien geküsst, aber Kim musste ja da sein. Also kümmerte sich Jamie um seine Aufgaben. Jamie die Küche betrat und nickte begeistert, "Ich werde pünktlich sein..." und konnte nur mit Mühe und Not seine Finger bei sich behalten. Verflixter Kim...sonst saß er doch auch nicht so lange da rum. Er beschloss, ein paar Croissants mitzunehmen. Lucien lächelte Kim an und antwortete nicht auf seine Frage, was er denn mit Jamie zu tun hatte. Pünktlich um eins war er beim Stall, hatte sich umgezogen, weißes Hemd, braune Lederhose und Stiefel, in der Hand einen Korb mit essen. Er betrat den Stall, sah sich nach Jamie um und drückte im Vorbeigehen Pascal ein Croissant in die Hand. Jamie lächelte als er Lucien am Eingang stehen sah und dann sah er Pascal, so ein Pech. "Tag Pascal, sind die Pferde fertig oder warum stehst du hier rum? Lucien, können wir?" Jamie betrat den Stall ohne auf eine Antwort von Pascal zu warten und führte die Pferde raus. Lucien nickte und grinste über Pascal, der bei Jamies Anblick das Croissant verschwinden ließ und sich verzog. "Er hat wahnsinnig Respekt vor dir..." flüsterte er ihm ins Ohr, als er neben ihm bei den Pferden stand. Jamie half Lucien aufs Pferd und saß dann selber auf. "Sollte er auch. Der Lord mag ihn schließlich nicht so." Dann ritt er los und schlug den Weg zu seinem Lieblingsplatz ein. Lucien stieg auf und folgte Jamie, als er auf gleicher Höhe mit ihm war, sah er ihn an und fragte: "Warum mag der Lord Pascal nicht? Ist doch ein niedliches, pfiffiges Bürschchen.." Jamie drehte sich um. Lucien machte eine ausgezeichnete Figur auf dem Pferd. "Ich hab keine Ahnung, aber ich weiß das wenn Pascal nicht so gut mit Pferden umgehen könnte und nicht Andrea und andere von zeit zu zeit erwähnen würden wie hilfreich er ist, er längst raus wäre." Jamie konnte sich kaum an Lucien satt sehen. Zum Glück waren sie bald da. "Vielleicht hat er den Lord mal abblitzen lassen und der nimmt ihm das übel.." sinnierte Lucien und sah Jamie an, betrachtete ihn und lächelte. Er sah aus, als wäre er auf einem Pferderücken geboren worden und man merkte ihm seine aristokratische Haltung an. Jamie umgab Würde....genau das war das richtige Wort. Er sah einfach toll aus und Lucien begann zu hoffen, das sie bald da sein würden. Jamie sah den Blick von Lucien und ihm wurde warm ums Herz. Da waren sie auch schon. "Lucien wir müssen hier absteigen und zu Fuß weiter." Dann stieg er ab und führte sein Pferd voran. Sobald sie um einen Fels herum waren tat sich der Fluss und die Wiesen auf und er atmete tief ein. Dann drehte er sich zu Lucien um, um sein Gesicht zu sehen. Lucien folgte Jamie gespannt und blieb wie angewurzelt stehen, als er den Ausblick sah. "Wahnsinn..." murmelte er fassungslos. "Ich wusste nicht, das es hier ein so schönes Plätzchen gibt. Es ist herrlich, Cherie..." Seine Tonfall war weich und liebevoll, er trat näher und umarmte Jamie, küsste ihn zärtlich. Jamie küsste Lucien zurück, er war froh das es Lucien gefiel. Langsam knöpfte er ihm das Hemd auf und zog es ihm aus. Das gleiche machte er mit seinem eigenen. Dann schaute er Lucien an und meinte," Wer als erster im Wasser ist hat einen Wunsch frei!" und begann sich Stiefel und Hose vom Leib zu reißen. Oh, das ist unfair......du hast Vorsprung..." lachte Lucien und streifte sich so schnell wie möglich Stiefel und Hosen ab, rannte in Richtung Wasser. Beinahe Zeitgleich kam er mit Jamie im Wasser an, als er sich hineinhechtete, war dieser allerdings schon drin. Lucien tauchte prustend wieder auf, wischte sich das Wasser aus dem Gesicht und lächelte. Du warst Erster...also hast du einen Wunsch frei." Jamie tauchte wieder auf. Was er da sah raubte ihm die Sprache, Lucien war an sich schon ein schöner Mann aber mit dem Wasser welches von seinem Oberkörper perlte sah er göttlich aus. Jamie folgte dem Weg einer Perle von der Schulter bis zum Bauchnabel wo sie dann verschwand. Der Hals wurde ihm trocken und er musste mehrmals schlucken. "Mein Wunsch ist das du für immer bei mir bleibst und wir immer glücklich mit einander sind." raunte er. Ein kitschiger Wunsch aber er entsprang seinem Herzen. Langsam ging er auf Lucien zu. Lucien sah ihn an und lächelte, sein warmes Gefühl machte sich in seinem Herzen breit. Jamie sprach aus, was er sich insgeheim gewünscht hatte. "Cherie..." flüsterte er ganz leise und kam ihm entgegen. "Nichts anderes will ich..." Kaum hörte Jamie diese Worte sprang er nach vorne und umarmte Lucien so stürmisch das beide nach hinten ins Wasser fielen. Woraufhin Jamie die Idee kam eine Wasserschlacht zu starten und so schwappte er Lucien eine große Menge Wasser ins Gesicht und an den Oberkörper und lachte laut los. "Hey..." prustete Lucien und grinste, während er sich wegdrehte, um dem spritzenden Wasser auszuweichen. "Das wirst du mir büßen..." und begann nun seinerseits zu spritzen, ließ sich ins Wasser fallen, um Jamie noch mehr zu treffen. Als er wieder hochkam, betrachtete er dessen Gesicht und freute sich. "Es ist toll, dich so zu sehen, Cherie....so fröhlich." "Das ist alles dein Verdienst, darlin... Nur mit dir kann ich so lachen." Langsam wurde es Jamie aber doch zu kühl und so watete er in Richtung Wiese. "Kommst du mit raus? Unsere Haare müssen trocknen und ich habe Hunger." fragte er Lucien. Lucien tauchte noch mal unter und folgte Jamie aus dem Wasser. Er zog sich seine Hose über, ging zu seinem Pferd und holte den Korb, sowie eine Decke, die er auf der Wiese ausbreitete. "Ich bin gut vorbereitet, nicht wahr?" lachte er Jamie zu, stellte den Korb ab und ließ sich nieder, klopfte einladend auf die Decke. "Setz dich Cherie." Jamie watete noch ein bisschen nackt über die Wiese, er wollte seine Hose nicht nass machen. Dann zog auch er sich ein bisschen was an und wanderte zu Lucien, der bereits eine Decke ausgebreitet hatte und ihn erwartungsvoll ansah. Während er sich setzte, öffnete er seine Haare und schüttelte sich aus. Dann rutschte er zu Lucien rüber und sah sich die Leckereien an. "Mmh das sieht alles sehr gut aus. Was soll ich nur zuerst essen?" fragend sah Jamie vom Essen zu Lucien und wieder zurück. "Oh, ich würde sagen, fang mit dem an...." und hielt Jamie ein Croissant hin. "Das konnte ich vom Frühstück retten...und die sind gut.....sind auch mein Werk." Stolz warf er sich in die Brust und lachte dann leise. Er sah ihn an, in Gedanken versunken und meinte dann: "Ach Jamie....was ist da nur passiert? Ich hätte nie gedacht, das wir beide einmal ein Bett teilen würden..." Sanft strich er ihm über die Wange. Jamie biss genüsslich in das Croissant. Und schaute auf als er Luciens nachdenkliche Stimme hörte. "Ich weiß es nicht. Ich hätte nie gedacht das du und ich mal..." Er seufzte auf und schmiegte sich an Luciens Hand. "Bereust du es? Ich meine ich weiß das du es genießt, aber bereust du es? Und was ist mit der Zukunft "Warum sollte ich es bereuen?" Lucien ließ seine Hand in Jamies Nacken gleiten und kraulte ihn dort "Jamie, seit ich hier bin, war ich noch nie so glücklich. Ich habe dich schon immer gern gehabt...." er lächelte, zog seine Hand zurück und ließ sich auf die Decke sinken. "Ich möchte auch weiterhin mit dir zusammen sein......jetzt und in Zukunft. Ich habe nur Angst, das du mich vielleicht irgendwann nicht mehr willst...." Jamie sah Lucien erstaunt an. "Warum sollte ich dich nicht mehr wollen? Schau mich an? Lucien du hast mich befreit und mir Hoffnung gegeben...und ich...ich...liebe dich." er war immer leiser geworden und die letzten zwei Worte waren nur noch ein Flüstern. Er ließ sich neben Lucien auf die Decke sinken und schloss seine Augen. Was immer auch die Reaktion Luciens sein würde, er wollte ihm erst die Möglichkeit geben darüber nach zu denken. Lucien lag da und lauschte, er liebte Jamies Stimme...sie war so weich und warm, wenn er mit ihm sprach, so ganz anders als mit Pascal oder Kim. Langsam begannen seine Worte in seinen Verstand einzudringen, er drehte sich auf die Seite und sah Jamie an. Ein strahlendes Lächeln breitete sich auf seinen Gesicht aus, sein Herz schien beinahe überzuquellen vor Liebe und Wärme für diesen Mann. Er beugte sich über ihn, küsste ihn sanft und flüsterte leise: "Je t'aime, mon amour....." Jamie traute sich nicht die Augen zu öffnen und so genoss er das Gesagte und den Kuss. Dann schlang er die Arme um Lucein und zog ihn ganz zu sich herab. Dabei öffnete er nun doch die Augen um ihn an zusehen. "Ich bin der glücklichste Mann der Welt..." Wieder küsste er Lucien und fing dann an mit dem Mund zu seinem Ohr zu wandern. "Magst du mir nicht ein bisschen von dir erzählen?" "Genauso wie ich..." lächelte Lucien und sah ihm in die Augen, legte dann seinen Kopf auf Jamies Brust. "Von mir gibt es nicht viel zu erzählen, cherie....,,ich entstamme einen französischen Landadelsgeschlecht und in den Wirren der Revulotion sind wir geflohen, nach England. Meine kleine Schwester ist dabei um Leben gekommen....wir hatten kaum zu essen und sie war zu schwach und klein...erst sechs Jahre alt. " Lucien schwieg einen Moment und spielte dabei abwesend mit seiner Kette. "In England angekommen, hat meine Mutter sich als Köchin verdingt...von ihr habe ich alles gelernt, was ich kann. Sie, mein Vater und meine beiden Brüder leben in der Nähe von London...wir schreiben uns, so oft es geht." "Die Kette, die du immer trägst und mehr der du gerade spielst, ist sie von deiner Familie?" Jamie strich Lucien zärtlich durchs Haar und teilte es mit seinen Fingern, damit es besser trocknete. "Mein Bruder ist verschwunden...vielleicht ist er noch in Spanien..." "Sie hat meiner Schwester gehört..." Lucien sagte es leise, auch nach so vielen Jahren tat es immer noch weh, von ihr zu erzählen. Dann hob er den Kopf und sah Jamie an. "Es muss furchtbar für dich sein, nicht zu wissen, was mit deinem Bruder ist...." "Das mit deiner Schwester tut mir leid... ich kann mir denken, das es noch immer schmerzt. Ich bin mir sicher das sie immer bei dir ist so wie mein Bruder in einer gewissen Weise." Liebevoll und tröstend drückte Jamie Lucien an sich. Er wusste das es nichts gab was es einem leichter machte. Aber er hoffte das Lucien nicht mehr zu sehr trauerte. Jamie lag einfach nur da und genoss den Tag mit seinem Liebsten und schaute den Wolken zu. Auf einmal fing sein Magen an zu knurren. "Scheint nicht so als wenn mich ein Croissant gesättigt hätte? Was kannst du mir denn noch empfehlen?" Lucien schmiegte sich in Jamies Umarmung, es tat gut, von ihm getröstet zu werden. Als sein Magen anfing zu knurren, konnte er sich ein kleines lachen nicht verkneifen. Lucien richtete sich auf und angelte nach dem Korb, holte Brot und Hähnchen heraus, reichte es Jamie und leckte sich anschließend die Finger ab, Eine Empfehlung des Küchenchefs..." lachte er leise und nahm sich selbst etwas. Jamie griff zu, er hatte Hunger und es schmeckte wie immer hervorragend. Aber Lucien war der beste Koch den er je kennen gelernt hatte. Dann angelte er nach dem Trinken und reichte es Lucien für den fall das er Durst haben sollte und wollte dann selbst trinken. Jamie hoffte dass das Wetter sich halten würde. "Sag mal musst du heute Abend kochen, oder ist das auch vorbereitet?" "ich habe Anweisungen gegeben für den Fall, das ich nicht rechtzeitig da bin. Der Lord isst heute allein...da ist das ganze nicht so aufwendig." Lucien sah ihn an und biss noch einmal von seinem Brot ab. "Warum fragst du?" "Ich wollte nur wissen wie lange wir weg bleiben können. Also die ganze Nacht." Jamie grübelte vor sich hin und strich Lucien abwesend durchs Haar. "Deine Haare sind bald trocken, darlin." "Es ist warm heute.....da geht das schnell..." lächelte Lucien, er genoss das Spiel mit seinen Haaren. "Was für eine Idee geistert durch deinen Kopf, Cherie?" Jamie schaute zu Lucien. "Wie kommst du darauf das mir etwas durch den Kopf geistert??" Er wollte noch nicht über seine Idee sprechen obwohl sie schon Gestalt in seinem Kopf annahm. "Du hast gegrübelt, Cherie.....also habe ich angenommen, das du irgend etwas planst. Aber wenn du nicht darüber reden möchtest....kein Problem." Lucien lächelte und schob sich das letzte Stück Huhn in den Mund. Jamie musste lachen, "Als wenn du nicht neugierig wärst...aber noch verrate ich nichts. Das wird eine Überraschung." Dann nahm er noch etwas zu trinken und wand sich Lucien zu. "Wie wär's mit Nachtisch?" "Eine Überraschung? Da bin ich aber erst recht gespannt." Lucien sah ihn freudig an. "Ich liebe Überraschungen...und wenn sie von dir kommen, ganz besonders." Spontan beugte er sich vor und küsste ihn. "Der Nachtisch " murmelte er, als er sich von ihm löste. "Mmh davon möchte ich mehr..."damit zog er Luciens Gesicht näher und küsste ihn wieder. Langsam strich er mit seiner Zunge über Luciens Lippen und genoss dessen Geschmack. Dann drang er langsam in Luciens Mund ein und kitzelte seine Zähne und sein Zahnfleisch. Lucien stöhnte leise an seinem Mund und gab sich Jamies Spiel mit der Zunge hin, drängte sie nach einer Weile sanft zurück und erforschte nun seinerseits seine Mundhöhle. "Ich liebe deinen Geschmack..." murmelte er, als sie sich voneinander lösten. "Besser als jeder Nachtisch der Welt." Seine Hand begann, seine Brust zu streicheln, reizte die Brustwarzen, zupfte sanft an ihnen. Jamie bog seinen Rücken durch um mehr von Luciens Streicheleinheiten zu bekommen und stöhnte auf. "Ahh... Lucien da hast du Recht.." Dann vertiefte er den Kuss wieder und versuchte die Vorherrschaft zu gewinnen. Er fuhr mit seinen Händen durch Luciens Haaren und zog leicht daran. Willig ging Lucien auf die Herausforderung ein, seine Zunge spielte ein aufregendes Spiel mit Jamies. Seine Hand in seinem Harr ließ ihn leicht aufstöhnen und seine Lust auf Jamie wuchs von Minute zu Minute, Luciens hand glitt tiefer, streichelte seinen Bauch und fuhr unter den Bund seiner Hose, liebkoste die weiche Haut darunter. Jamie genoss es sehr die Hände in Luciens Haaren zu vergraben aber als Lucien anfing seine Hände unter Jamies Hosenbund zuführen, kniete er sich hin und zog Lucien mit hoch. Er fing an seinen Rücken zu streicheln und zog die Bahnen der Muskeln nach. Lucien schauderte unter Jamies Zuwendung und seine Hose wurde langsam, aber sicher eng. "Du machst mich völlig verrückt, Cherie...." schnurrte er leise und begann, an Jamies Ohrläppchen zu knabbern. "Ich ...dich? Doch wohl du eher mich...ich liebe es wenn du das tust." Wie zufällig strich er mit den Fingerknöcheln über die Erhebung in Luciens Hose. "Vielleicht solltest du deine Hose loswerden bevor sie zu eng wird." und schon öffnete er den ersten Knopf. "Das ist eine sehr gute Idee..." keuchte Lucien und hob sich Jamies Hand auffordernd entgegen. Im Gegenzug tastete er nach dessen Hose und begann, sie aufzuknöpfen. "Das Gleiche gilt für dich, mon amour....." Ganz langsam öffnete Jamie die restlichen Knöpfe und zog die Hose runter. Kurz bevor Luciens Glied ganz befreit war hörte er jedoch auf und küsste Lucien auf die beiden Brustwarzen und leckte rüber. Dann zog er die Hose ganz runter und nahm das Glied in die Hand. Dabei betrachtete er Lucien und lächelte ihn verlangend an. Luciens Brustwarzen richteten sich bei der Berührung steil auf, eine Gänsehaut überzog seinen Körper. Seine Hände fummelten ungeduldig an Jamies Hosenknöpfen, er wollte ihn spüren, mehr als alles andere spüren. Ein lautes Stöhnen entwich ihm, als sich Jamies Hand um sein Glied schloss. Lucien sah ihn an, sah das Verlangen in seinem Blick und wusste, das er nicht anders aussah. Er war süchtig nach Jamie, seinen Berührungen, seinem Geruch und seiner Stimme. "Je t'aime..." flüsterte er leise, während er seine Hand ins Jamies Hose gleiten ließ und sanft sein Glied umfasste. "Moi aussi, Lucien, moi aussi." Jamie strich leicht auf und ab und küsste Luciens hals. Dann saugte er sich fest. Lucien bog den Hals etwas zur Seite, um Jamie besseren Zugang zu gewähren. Es war erregend, seine Zähne in seinem Hals, seine Hand an seinem Glied. Er zog die Hand aus Jamies Hose, schob sie nach unten, legte das Objekt seiner Begierde frei und schloss erneut die Finger darum, rieb stärker. Jamie stöhnte an Luciens hals auf. das war so erregend. Jamies Beine ließen langsam unter ihm nach und so sank er nach hinten immer noch mit Lucien verbunden. Er streichelte Luciens glied fester und vergrub seine andere hand in luciens Rücken. Lucien ließ sich auf Jamie sinken, ohne den Kontakt zu unterbrechen, rieb aufreizend an seinem Glied, drückte sanft seine Hoden. Seine Lippen suchen Jamies Mund, küssten ihn verlangend, knabberten an seinem Kinn entlang über den Hals, um sich um einen Brustwarze zu schließen und leicht daran zu saugen. Lucien stöhnte laut, als sich Jamies hand fester um sein Glied schloss, der Reiz wurde immer stärker, seine Lust immer größer. "Oh....Cherie......wenn du so weitermachst, komme ich...." keuchte er leise. Das wollte Jamie nicht und so verminderte er den Druck auf Luciens Glied und streichelte nur mit den Fingerspitzen darüber. Aber ihm selber ging es nicht besser und so musste er sich zurückhalten nicht laut auf zu stöhnen. Er rieb sich an Lucien und seiner Hand. "Du treibst mich in den Wahnsinn...!" "Nicht mehr als du mich...." keuchte Lucien leicht und bewegte seinen Unterleib gegen Jamies Hand. Er selbst umspannte sein Glied noch fester, rieb mit dem Daumen über die Spitze....wanderte mit den Fingern abwärts und knetete leicht seine Hoden. Jamie konnte dieser Aufforderung nach und rieb wieder fester über Luciens Glied und biss synchron dazu in seine Brustwarzen um anschließend darüber zu lecken. Dann fingen Sterne an vor seinen Augen zu erscheinen. "Ich komme gleich, Lucien..." "Ich auch...." keuchte Lucien, griff fester zu und stieß gleichzeitig heftiger in Jamies Hand. Er knabberte an seiner Schulter, leckte darüber. Schließlich wurde der reiz unerträglich, seine Lust schlug über ihm zusammen, riss ihn mit sich fort und mit einem lauten Keuchen ergoss sich Lucien in Jamies Hand. Als Lucien Jamie in die Schulter biss und drüberleckte war es um Jamie geschehen. Er erreichte seinen Höhepunkt Sekunden nach Lucien und ergoss sich mit einem aufstöhnen in Luciens Hand. Er bekam kaum noch Luft und sah nur schwärze vor seinen Augen. Nicht umsonst nannte die Franzosen dies den kleinen Tod. Langsam strich er Lucien über den Rücken und den Po. Lucien lag schweratmend auf Jamie, genoss dessen Berührungen, zog dann seine Hand von Jamies Glied zurück. Er betrachtete die helle Flüssigkeit, strich über Jamies Brust und leckte sie dann ab. "Ich liebe deinen Geschmack..." murmelte er, als er des Sprechens wieder fähig war. Er hob den Kopf, suchte Jamies Blick. "Es ist herrlich....nur wir beide allein, ohne Verpflichtungen...es wird mir schwer fallen, morgen wieder an meine Arbeit zu gehen. Aber wenigstens darf ich die Nächte mit dir verbringen.." Lucien lächelte und bettete den Kopf wieder auf Jamies Brust. Jamie lächelte sanft zurück und strich Lucien die Haare aus dem Gesicht. "Ja ich werde auch Probleme haben. Du kannst wenigsten fröhlich sein, aber wenn ich auf einmal mit einem Lächeln durch die Gegend renne, dann denke alle ich bin durchgeknallt oder so." grummelte Jamie. Er fand es traurig das er sein Glück nicht zeigen konnte. Aber wenigstens war er glücklich. zu Teil 5 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||