"Na gut ich will ja keine Ärger mit Andrea...aber bevor ich dich aus meinem Bett lasse musst du Überzeugungsarbeit leisten." Jamie sah Lucien erwartungsvoll an, er war gespannt was der andere sich einfallen lassen würde.

Lucien öffnete seine Augen wieder, sie funkelten unternehmungslustig und ein kleines Grinsen umspielte seine Mundwinkel. "Ah ja? Dann sollte ich mir rasch etwas einfallen lassen." Er beugte sich über Jamie, küsste ihn innig, wanderte dann mit den Lippen zu seinem Ohrläppchen, knabberte daran, weil er wusste, das Jamie das gern hatte. "Wie sieht's aus? Lässt du mich gehen oder willst du noch mehr von mir?"

"Mehr!" hauchte Jamie und wand sich Lucien ganz zu. "definitiv mehr!" Er genoss es so verwöhnt zu werden und so lang der Hahn nicht schrie mussten sie nicht raus.

Lucien lachte leise und wanderte tiefer, biss leicht in seine Halsbeuge, fuhr anschließend mit der Zungenspitze darüber. Seine Hände streichelten Jamies Brustkorb, spielten mit den Brustwarzen, zupften leicht an ihnen. "Ich liebe deinen Geruch...ich liebe deine Haare....ich liebe dich, Jamie..." murmelte er leise, als er langsam mit der Zungenspitze an seinem Körper hinabglitt.

Jamie lief ein Schauder über seinen Körper als er dies Worte hörte und dazu noch diese Liebkosungen. "Ich liebe dich auch Lucien, von ganzem Herzen." Jamie spielte mit Luciens Haaren und drückte sich ihm entgegen. Er hoffte das der Hahn niemals krähen würde. Just als er dies dachte hörte er den Hahn krähen. "Mistvieh!"

"Verflixtes Vieh..." knurrte Lucien und ließ bedauernd von Jamie ab. "Vielleicht sollte ich in Erwägung ziehen, dem Lord heute zum Abendessen Hähnchen zu servieren." Er setzte sich auf und sah ihn enttäuscht an. "Ich würde am liebsten bei dir liegen bleiben..."

"Das ist eine gute Idee. Hach, ich würde auch lieber hier mit dir bleiben, aber das geht nicht." Schnell gab Jamie Lucien noch einen Kuss und richtete sich dann auf um aufzustehen. „Mmh, vielleicht solltest du das ein oder andere Hemd hier haben, dann musst du nicht immer über den ganzen Flur laufen." überlegte Jamie laut.

Lucien stand auf und angelte nach seiner Hose. "Das ist keine schlechte Idee.....irgendwann wird uns einer mal dabei erwischen, wie wir gegenseitig in unsere Zimmer schleichen. Ich meine, mich stört es nicht, die anderen können ruhig wissen, wie ich zu dir stehe, aber für deine Stellung wäre es wahrscheinlich nicht so gut." Er nahm sein Hemd und warf es sich über, trat zu ihn und küsste ihn liebevoll.

Jamie sah Lucien beim anziehen zu und musste ihm zustimmen, die anderen würden das nicht verstehen, geschweige denn der Lord. "Hast wohl recht... " Jamie ging sich waschen und küsste Lucien dann liebevoll zurück. "ich bin dann beim Lord. Er erwartet Gäste und will noch etwas durchsprechen. Der Mann braucht einen Sekretär." grummelnd verließ Jamie sein Zimmer und machte sich auf den Weg zum Lord.

"Mach dir keine Sorgen, der Lord wird nichts mitkriegen. Und die andern werden es verstehen." Lucien sah Jamie nach und ging dann auf sein Zimmer, wusch sich und zog sich an. Mit einem Lächeln auf den Lippen betrat er die Küche und machte sich an seine Arbeit, darauf wartend, Jamie zu sehen.

Wie immer wenn der Lord Gäste bekam gab es viel zu tun. Und immer musste Jamie alles kontrollieren, nicht das er den anderen nicht vertraute, aber der Lord wollte es so. Es war schon nach Mittag, als Jamie dazu kam in die Küche zu gehen. "Lucien!!! Der Lord möchte das du heute Abend etwas besonderes kochst." sagte Jamie in die Küche bevor er überhaupt eintrat.

Lucien hob den Kopf, als er Jamies Stimme hörte. "Ich würde Coq au vin vorschlagen...dann hätte ich dieses störende Federvieh vom Hals, der immer dann kräht, wenn ich es nicht gebrauchen kann." Er grinste verschmitzt und meinte dann. "Hat der Lord besondere Vorstellungen? Wie viel Gäste kommen?" Im Geiste beschäftigte er sich bereits mit der Vorspeise.

"So um die 10 Personen. Coq au vin hört sich gut an. Außerdem kommen noch die Diener und Begleiter. Ich glaube das war's. Ach so, sag Kim er soll auf seinem Zimmer bleiben es könnte bunt werden und für Pascal gilt dasselbe." Jamie ließ kurz den Blick schweifen und küsste Lucien ausgiebig. "Und du bleib auch fern, ich will nicht das einer auf dumme Ideen kommt. Muss wieder los." und schon war Jamie wieder weg.

Lucien erwiderte denn Kuss und sah ihm erstaunt nach. Der Lord gab manchmal wilde Partys und seine Gäste waren ausschließlich männlich, aber seither hatte ihn noch niemand angesprochen...er war schließlich nur der Koch. Hoffentlich würden sie Jamie in Ruhe lassen....Lucien sträubten sich die Nackenhaare bei der Vorstellung, das jemand seinen Liebsten anfassen könnte.

Jamie hatte eine Menge zu tun und es wurde nicht weniger als die Gäste eintrafen. ER sorgte dafür das alles reibungslos klappte. Seine Stimmung besserte sich nicht als er sah wie betrunken alle waren und er konnte sich vorstellen, dass das eine sehr lange Nacht werden würde. Schnell huschte er in die Küche um mit Lucien zu reden. Leider saßen die anderen gerade beim Abendessen und so nahm er sich nur eine Tasse Tee und ruhte sich aus.

Lucien lächelte ihn an, als er kam und sein Blick ruhte länger und liebevoll auf ihm, ehe er sich wieder den anderen zuwandte. Er schenkte allen noch mal Tee nach und meinte dann zu Jamie: "Ist noch ganz schön viel los.....war das Essen wenigstens zur Zufriedenheit?"

"Ja einige wollte den Koch holen lassen um ihm zu gratulieren, aber dem Lord war nicht danach. Und jetzt feiern sie. Es wird spät werden. Wir sehen uns morgen." schnell ging Jamie wieder, er wusste das er nicht länger hätte bleiben können, Luciens Blick war einfach zu liebevoll um nicht genossen und erwidert zu werden. seufzend machte er sich auf den Weg zum Lord und seinen Gästen

Lucien runzelte unmerklich die Stirn, ihm hatte der letzte Satz überhaupt nicht gefallen. Sollte das etwa bedeuten, das er ihn heute nacht nicht sehen würde? Er trank seinen Tee und hing seinen Gedanken nach, beschloss einfach, in Jamies Zimmer zu schlafen.

Die Gäste wurden immer lauter und betrunkener, schon mehrfach hatte Jamie sich Annäherungsversuchen erwehren müssen. Endlich entließ ihn der Lord mit einem Nicken. Schnell verschwand Jamie um nicht doch noch bleiben zu müssen. Er ging durchs Schloss um sicher zugehen das alles ok war und dann in sein Zimmer. Was er da sah ließ sein Herz höher schlagen, Lucien lag in seinem Bett und schlief tief und fest. Schnell zog Jamie sich aus und wusch sich, dann krabbelte er zu Lucien unter die Decke und zog ihn an sich.

Lucien hatte bis spät in die Nacht in der Küche auf Jamie gewartet, dann war er mit einem Teller voll Kuchen und einem Krug Wasser auf dessen Zimmer geschlichen. Er konnte die Gäste oben gröhlen hören und seufzte leise. Schließlich hatte er sich ins Bett gelegt und war über seiner Warterei eingeschlafen. Irgendwann spürte er im Schlaf eine wohlige Wärme neben sich und öffnete verschlafen die Augen. "Cherie..." murmelte er und drückte sich an Jamie. "Da bist du ja endlich.,"

"Pss, schlaf weiter. es ist schon spät und der Lord will morgen seine Eier haben. danke für das essen... ich liebe dich." Jamie drückte Lucien einen Kuss auf den Mund und schlang seine arme fest um ihn.

"Diese ekelhaften Eier..." maulte Lucien leise, erwiderte den Kuss und ließ seinen Kopf auf Jamies Schulter sinken. "Ich liebe dich auch, mon amour.....am liebsten würde ich mit dir abhauen."

"ich auch..."nuschelte Jamie und schlief dann ein. Er wusste dass das nicht die feine art war, aber er war so müde... tief und fest schlief er und bekam nichts mit.

Lucien drängte sich an ihn, lauschte seinen gleichmäßigen Atemzügen und schlief ebenfalls wieder ein. Am nächsten Morgen erwachte er relativ früh, die Sonne war noch nicht aufgegangen. Er löste sich vorsichtig aus Jamies Umarmung, legte sich auf die Seite und musterte ihn, fuhr mit den Augen seine Konturen nach, prägte sich alles ganz genau ein. Es war wunderbar, ihn im Schlaf zu beobachten, er war völlig entspannt, sah beinahe aus wie ein kleiner Junge. Liebevoll und vorsichtig strich ihm Lucien ein Locke aus der Stirn.

Jamie wurde von sanften Streicheln geweckt, schnurrend schmiegte er sich näher. "Guten Morgen, darlin... hast du gut geschlafen" fragte er Lucien verschlafen.

"Wunderbar....mit dir an meiner Seite schlafe ich tief und traumlos." Lucien küsste ihn auf die Nasenspitze und streichelte seine Wange. "Du siehst wie ein kleiner Junge, wenn du schläfst."

"Ein kleiner Junge, wie???? Naja, wenn du meinst. ich habe auch gut geschlafen. Tut mir leid das ich gestern keine Zeit für dich hatte, ich hätte gerne mit dir zeit verbracht. Aber zum Glück reisen die Gäste heute wieder ab. Entwarnung für alle." Jamie streckte sich und schlang ein Bein um Lucien.

Lucien schüttelte den Kopf: "Das macht nichts, du hast deine Verpflichtungen....ich versteh das. Ich hoffe nur, es hat dir keiner Avancen gemacht......das war meine größte Sorge. " er lächelte schüchtern und streichelte mit den Fingerspitzen über seinen Oberschenkel.

"Nicht wirklich...es ist lieb das du dir Sorgen machst, aber das brauchst du nicht ich passe auf mich auf. Ich möchte niemanden außer dir in meinen Armen wissen." Jamie fing Luciens Hand ein und verhakte seine Finger mit ihr. Die andere Hand streichelte Luciens Nacken und haare.

"Das will ich schwer hoffen...ich bin eifersüchtig. Ich krieg schon die Krise, wenn Kim dir nur hintersieht....so kenne ich mich gar nicht." Lucien wurde noch verlegener und seufzte leise, Jamies Hand in seinem Nacken fühlte sich einfach nur gut an.

Jamie musste lächeln als er sah wie verlegen Lucien war. "Kim sieht mir hinterher??? Das wusste ich gar nicht...mmh vielleicht sollte ich ihn mir mal genauer anschauen?" Jamie konnte sich vor lachen nicht mehr halten. "Lucien, ich würde dich für keinen Menschen auf der Welt eintauschen, weder für Kim noch für sonst wen."

Lucien zog die Augenbraue in die Höhe. "Wage es nicht....ich würde ihm den Hals umdrehen....." Als er Jamie lachen und seine Worte hörte, lächelte er und drückte sich an ihn. "Gut......ich würde dich auch nie mehr missen wollen....." Lucien vergrub seine Hand in Jamies Locken und küsste ihn sanft auf die Lippen, leckte mit der Zungenspitze darüber.

Langsam ließ Jamie Luciens Zunge in seinen Mund eindringen. Er genoss das leichte ziehen in seinen haaren und drückte Lucien an sich. Mit seiner Hand strich er den Rücken rauf und runter und berührte sanft den Po.

Lucien zog ihn noch enger an sich, wäre am liebsten mit ihm verschmolzen. Die Berührung von Jamies Hand jagte einen wohligen Schauer über seinen Rücken und er stöhnte leise an seinem Mund. "Das ist so gut Cherie..." schnurrte er leise an seinem Ohr und begann, an seinem Ohrläppchen zu knabbern.

Jamie ließ seine hand auf Luciens Po ruhen und fing dann an ihn zu massieren. Langsam und zart strich er zwischen den Pobacken lang und zerwuschelte Luciens haar. "Das auch.. "hauchte er.

"Ach Jamie....ich bin süchtig nach dir..." murmelte Lucien leise. "Ich kann kaum der Versuchung widerstehen, wenn du in meine Küche kommt, dich zu berühren..." Er strich mit der Hand über Jamies Brust, neckte die Brustwarzen, bis sie sich steil aufrichteten, glitt tiefer, streichelte seinen Bauch. Lucien schlang seine Arme um Jamie, drehte sich mit ihm auf den Rücken, so das er auf ihm zu liegen kam, zog seinen Kopf zu sich heran und küsste ihn leidenschaftlich.

Jamie genoss es sehr so verwöhnt zu werden und als Lucien ihn dann auf sich zog, war er überrascht. Den Kuss erwiderte er feurig und begann seinerseits den Körper von Lucien zu erkunden.

Lucien vergrub die Hände im Laken und hob sich Jamies Zärtlichkeiten entgegen. Längst hatte sich sein Glied aufgerichtet, pochte dumpf...das Blut rauschte durch seine Adern und seine Haut schien in Flammen zu stehen, überall dort, wo Jamie ihn berührte, Mittlerweile war ihm alles egal, ob sie zu spät kommen würden oder nicht, er wollte einfach mehr von diesen Berührungen und von den Empfindungen, die sie in ihm auslösten.

Jamie sah erfreut wie sehr er Lucien erregte, dann spürte er Luciens Glied gegen seinen Bauch und küsste sich einen weg runter. Liebevoll küsste er es und leckte dann drüber. Während er das tat kniff er zärtlich in Luciens Brustwarzen.

Lucien keuchte und bog den Kopf in den Nacken, hob sich Jamie noch weiter entgegen. Er tastete nach ihm , vergrub die Hand in seinen Locken. "Cherie......" keuchte er abgehackt. "das ist so gut, hör bloß nicht auf..."

Vorsichtig saugte Jamie an Luciens glied und glitt mit seiner Zunge auf und ab. Er liess seine Hand zu Luciens Hoden wandern und rieb sie sanft an einander. Er liebte den Geschmack von Lucien und leckte gierig die ersten Tropfen auf.

Lucien stöhnte lauter, seine Lust verstärkte sich mit jeder Berührung von Jamies Zunge. Er bewegte sein Becken gegen ihn, begann leicht zu stoßen. Schließlich konnte er sich nicht mehr beherrschen, mit einem lauten keuchen ergoss sich Lucien in Jamies Mund, er ließ sich zurücksinken....Punkte tanzten vor seinen Augen.

Jamie sah seinen Geliebten an und zog ihn dann an sich. sanft küsste er ihn, ließ ihn an seinem Geschmack teilhaben und streichelte seinen feuchten Haare aus dem Gesicht. Urplötzlich fiel ihm ein wie spät es war und schrak auf. Sie waren viel zu spät dran. "Lucien, wir müssen raus, es ist schon spät...Liebster, bitte ich möchte heute nicht länger arbeiten müssen und was ist mit Andrea und den anderen?"

Lucien erwiderte den Kuss und schmeckte sich selbst, genoss die abklingende Erregung und Jamies Berührungen. Er sah ihn groß an, als er ihn auf die zeit aufmerksam machte und knurrte dann unwillig, nickte dann aber. "Du hast recht, Cherie, obwohl ich mir jetzt wirklich etwas besseres vorstellen könnte, als für die anderen Frühstück zu machen." Er löste sich aus Jamies Umarmung, stand auf und zog sich an. "Heute Nacht, Cherie....heute Nacht werden wir uns ganz auf uns konzentrieren.....nur auf uns."

Jamie ließ Lucien widerstrebend los und zog sich ebenfalls an und ging dann runter um nach dem Rechten zuschauen. Anschließend ging er zum Lord um weitere Befehle abzuwarten.

zu Teil 7