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for kids of all ages Send your story and I will make your personal tale with text and pictures... |
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Die Spinne in der Klopapierrolle von K. Linnenkohl und N. Catania |
| Es war einmal eine Spinne...Nein
falsch- nicht “war” es gibt sie noch immer und
sie lebt in einer Klopapierrolle-Komisch, werdet ihr
sagen, in einer Klopapierrolle-?-laßt uns mal ihre
Geschichte hören... Enrico war plötzlich so sehr gewachsen, daß er nicht mehr in die Klopapierrolle seiner Mutter und seines Vaters passte. Also sagte die Mama: “Lieber Enrico, es wird Zeit, daß Du Dir Deine eigene Klopapierrolle suchst. Du wirst sehen, es ist nicht schwierig, in diesem Haus herrscht so viel Unordnung und es liegen überall Klorollen herum.” |
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In der Tat, nachdem Enrico seinen
Onkel in der Rolle hinter der Heizung getroffen hatte,
seine Großmutter, die m it dem Großvater in einer
schönen, weichen , rosa Papierrolle neben der Toilette
lebte, entdeckte er auf dem Fensterbrett eine einsame
Rolle, die nur auf ihn zu warten schien - und dort richtete er sich ein. |
| Nachdem er die Wände mit den Postern seiner Lieblingssängern dekoriert hatte, seinen Namen an der Eingangstür befestigt hatte, fühlte er sich richtig zu Hause. | ![]() |
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Bald mußte er jedoch feststellen, das sein Zuhause besonders gerne von Marianne benutzt wurde, der kleinsten Bewohnerin des Hauses.Marianne hatte erst kürzlich gelernt die Toilette zu benutzen und hatte noch etwas Probleme, das Klopapier zu erreichen. Daher benutzte sie hauptsächlich die Behausung-Pardon die Klopapierrolle, in der sich die kleine Spinne häuslich niedergelassen hatte. Es war die einzige, die sie mit ihren kurzen Armen erreichen konnte. Jedesmal, wenn sie zu der Papierrolle griff, ereignete sich ein kleines Erdbeben in der Wohnung der kleinen Spinne Enrico. |
| Zudem wurde das Papier, das um die Rolle gewickelt war immer weniger und das war eines der ersten wichtigen Dinge, die jede kleine Spinne, die in Klopapierrollen lebt, von seiner Mama lernt: Wenn das Papier zu Ende geht, dann besteht die Gefahr mitsamt dem Klopapierollenhaus in einem Mülleimer oder an einem anderen schrecklichen, dunklen Ort zu landen... | ![]() |
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Obwohl er es sehr bedauerte, war
Enrico also gezwungen sein Haus zu verlassen. Er löste
die Plakate von den Wänden, schnürte seine
Habseligkeiten in einem kleinen Paket zusammen und machte
sich auf den Weg, als ihn Marianne plötzlich bemerkte
und mit einem lauten Schrei: “Hilfe, eine böse Spinne”, in die Toilette fiel. |
| Auch Enrico zitterte am ganzen
Körper vor Schreck und die Großmutter, der Großvater,
der Onkel, die Mama und der Papa kamen aus ihren Rollen
gekrabbelt, um zu sehen, was passiert war. Marianne, in der Toilette bot einen sehr jammervollen Anblick und sie beschlossen sofort ihr zu helfen. Sie spannen lange Fäden, befestigten sie an Mariannes Füßen und Händen und zogen Marianne eins zwei drei aus der Toilette. |
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Marianne, glücklich gerettet,
betrachtete ihre Helfer. Enrico erklärte Marianne, das er eine ganz liebe Spinne sei und wegen ihr im Begriff sei sein zu Hause zu verlieren und Marianne holte sofort eine neue Klopapierrolle, stellte sie neben das Radio und versprach diese Rolle nie mehr anzurühren. |