Oldenburg zur Zeit der Monarchie

        Im 19. Jahrhundert war Oldenburg von schneller Industrialisierung und rapidem Bevölkerungswachstum sowie den damit verbundenen sozialen und städtebaulichen Problem verschont geblieben.  Die Stadt hatte sich den Typischen Charakter einer überschaubaren Residenzstadt bewahren können.  Zahlreiche Regierungs- und Verwaltungseinrichtungen, behörden überhaupt,, hatten hier ihren Sitz.  Die bevölkerung gehörte weitgehend einer breiten, bürgerlich geprägten Mittelschicht an.

Als Residenz des grossherzogs war Oldenburg der kulturelle und Gesellschaftliche Mittelpunkt des Landes.  Hoftheater und Landesbibliothek, bemerkenswerte Veranstaltungen - allen voran die Landesausstellung von 1905 - trugen ebenso wie die verschiedenen Vereine zur Attraktivität des stadtischen Lebens bei.  Darüber hinaus verfügte Oldenburg über das grösste Angebot an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Region.


Oldenburg stadtplan um 1900