1946

Aras
Die sogenannten Galaktischen Mediziner stammen vom Planeten Aralon, dem vierten Planeten der Sonne Kesnar, 38 Lichtjahre von Arkon entfernt im Kugelsternhaufen M 13. Sie sind Nachkommen der Springer, die wiederum in direkter Linie von den Arkoniden abstammen. Die Galaktischen Mediziner besitzen einen extrem schlanken Körperbau, ihre Körper wirken ebenfalls extrem länglich. Bei den ersten Zusammentreffen zwischen Aras und Terranern im Jahr 2040 kam es sofort zu Konflikten. Zur aktuellen Handlungszeit sind die Aras "normale" Mitglieder der galaktischen Völkerfamilie. Auch wenn ihr Planet als assoziierte Welt zum Kristallimperium gehört, sind Aras nach wie vor auf zahlreichen anderen Planeten anzutreffen: Ihr Berufsethos schreibt unter anderem vor, daß sie ihre medizinischen Fachkenntnisse gewissermaßen verkaufen.

Garnaru
Nördlich des verschwundenen Stadtteils Alashan erstreckt sich Garnaru, einer der zahlreichen Stadtteile Terranias. In einer weitverzweigten Parklandschaft haben sich vor allem zahlreiche Außerirdische angesiedelt.

Grossarts
Jahrzehntelang sorgten die Agenten der Condos Vasac im auslaufenden 24. und beginnenden 25. Jahrhundert für Unruhe auf den Planeten des Solaren Imperiums. Jahrzehntelang bot die United Stars Organisation unter Führung von Lordadmiral Atlan ihre besten Spezialisten und ungeheure Geldmittel auf, um die Sabotage-Akte der Condos Vasac zu neutralisieren. Erst im Dezember des Jahres 2408 gelang es den USO-Spezialisten Ronald Tekener und Sinclair M. Kenon sowie Atlan selbst, das Hauptquartier der Condos Vasac ausfindig zu machen. Als "Hintermänner" entpuppten sich die Grossarts, ein von Maahks abstammendes Volk von Methanatmern. In Zusammenarbeit mit dem Solaren Imperum griffen Maahks aus Andromeda die Planeten Rhaytr-Ozy und Llgorak im Gervi-Taran-System an und vernichteten im Dezember 2408 die Grossarts.

Maakar
Als es vor rund zehntausend Jahren in der Milchstraße zum sogenannten Methankrieg zwischen Arkoniden und Maahks kam, verschlug es durch einen Hypersturm eine Splittergruppe von Maahks in die Galaxis M 33, von den Terranern auch als Triangulum oder Pinwheel bezeichnet. Dort siedelten die Flüchtlinge auf Planeten in der "Nordseite" der Galaxis an. Im Jahr 3500 stießen sie erstmals auf die katzenähnlichen Kartanin; es entwickelten sich die drei Mutigen Giftatmer-Kriege. Derzeit gibt es einige hundert Planeten, die von Maakar besiedelt sind, es gibt aber keine einheitliche Regierung für alle Zweigvölker. In Aussehen, Körperbau und Charakter entsprechen die Maakar sehr stark ihren "Vettern" aus Andromeda. Während die Maahks ihre Namen mit "Grek" und einer Ziffer gestalten, benutzen die Maakar dazu dan Namensteil "·Melerk" sowie eine Ziffer. Zur aktuellen Handlungszeit bestehen nur ganz geringe Kontakte zwischen Terranern und den Maakar.

Moond
Während der Zeit, in der sich der Planet Trokan in sein Zeitrafferfeld gehüllt hatte, entwickelte sich im Rahmen einer 250 Millionen Jahre dauernden Evolution das Volk der Herreach. Ihre wichtigste Stadt der Herreach wurde rings um den sogenannten Kummerog-Tempel erbaut. Moond hat rund eine Million Einwohner, mitten durch die Stadt fließt der Fluß Taumond, ein etwa vierzig Meter breites Gewässer, das im Bereich der Stadt allerdings eher einer Kloake ähnelt. Die Architektur der Stadt basiert größtenteils auf flachen. schmucklosen Gebäuden, die aus gebrannten Ziegeln errichtet werden. Nachdem Trokan aus dem Zeitrafferfeld entlassen wurde, brach eine Reihe von Naturgewalten über den Planeten herein; in deren Verlauf wurde etwa die Hälfte der Stadt Moond zerstört. Massive Hilfe der Trerraner sicherte den Wiederaufbau und veränderte auch die Struktur der Stadt und ihrer Gesellschaft. Immer noch bildet, nachdem der Kummerog-Tempel zerstört worden ist, der Pilzdom das Zentrum der Stadt, um den sich ein kreisförmiger Platz von viereinhalb Kilometern Durchmesser erstreckt. Dieser wiederum ist nach den Ereignissen der letzten zwei Jahre von terranischen Truppen und Kampfrobotern komplett abgeriegelt.

NGC
NGC Der dänische Astronom John Ludwig Emil Dreyer (1852 bis 1926) veröffentlichte 1888 seinen Katalog zu Stemhaufen und Nebeln, den sogenannten Dreyer-Katalog. Der "New General Catalogue of Nebulae and Clusters of Stars", kurz NGC, umfaßte damals rund 8000 Objekte. 1895 und 1908 kamen die Index-Kataloge ICI und ICII hinzu, die weitere 5000 Objekte erfaßten. Unter Fachastronomen sind heutzutage meist die NGC- oder IC-Nummem für Sternhaufen gebräuchlich, während die Amateure eher die MessierBezeichnungen bevorzugen.

Para-Bunker
Im großen Herschel-Krater auf dem Saturnmond Mimas steht das Sicherheitsgefängnis PAKS (die Abkürzung steht für "para-abnorme kritische Straftäter"), volkstümlich Para-Bunker genannt. Der Name deutet an, daß dann unter anderem parapsychisch veranlagte Gewaltverbrecher untergebracht sind, deren Rehabilitation und Rüdkführung in die Gesellschaft wird mit verschiedenen Methoden versucht. Das PAKS ist ein trutziger Bunkerkau, der sich stufenförmig über die Flanken des Zentralmassivs erstreckt und eine FIäche von 15 Quadratkilometern bedeckt. Der gesamte Krater ist Sicherheitszone, außer den verschiedenen Schutzanlagen gibt es keine Einrichtungen. Alle Kliniken und Sanatorien liegen außerhalb des Herschel-Kraters. Der Para-Bunker wird von einem permanenten Paratronschiim überspannt. Nur wenlge autorisierte Personen dürfen ein- und ausgehen.Vom Kraterrand bis zum Para-Bunker gibt es verschiedene Sicherheitsschranken, der Luftraum ist siebenfach abgesichert, ein Heer von TARA-UH-V-Robotern patrouilliert. Als Einheiten der Galactic Guardians den Parabunker angreifen und den Todesmutanten Vincent Garron befreien, werden große Teile der Einrichtung zerstört.


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