Vancouver

Vancouver ist für Outdoor-Sportler ideal gelegen: Wintersport kann man an den Liften am Stadtrand machen, oder man kann in das Skigebiet Whistler-Blackcomb fahren, wo alljährlich 9m Neuschnee fallen! In den Cost Mountains kann man natürlich ausgedehnte Wandertouren unternehmen. In den Buchten des Pazifiks gibt es einige Klettergebiete, und die vorgelagerten Inseln bieten Schutz, um in Küstennähe "Seekayaking" zu machen. Nicht zu vergessen Vancouver Island mit seinen unzähligen Möglichkeiten zum Wandern, Fischen, Kanu-Fahren u.v.a.m.

Das Lebensgefühl in Vancouver ist genial, obwohl es im Durchschnitt jeden zweiten Tag regnet. Die Musik- und Kunst- und Kneipenszene blüht. Die vielen asiatischen Einwanderer beleben das Stadtbild.

Aquarium Wir hatten leider nur 3 Tage, um Vancouver zu genießen. Trotzdem haben wir viel gesehen, beispielsweise das Aquariums, das u.a. auch Fische, die an der Pazifikküste leben zeigt - sie schwimmen in original Pazifikwasser. Weiterhin gibt es eine Delphinshow und Baluga-Wale zu sehen.

Wenn man in Vancouver ist, sollte man sich auch mit der indianischen Geschichte beschäftigen. Auch Kanada kann nicht gerade auf eine rühmliche Geschichte verweisen. Da das Interesse an indianischer Kunst und Kultur in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat, sind auch positive Entwicklungen zur Verarbeitung der Vergangenheit zu verzeichnen. Das Museum für Anthropologie klärt u.a. über die Kultur und Geschichte der Indianer an der Westküste auf.

Vancouver Island

Für die 3 Tage auf Vancouver Island hatten wir uns den Pacific Rim Park ausgewählt. Diese befindet sich auf der Pazifik-Seite von Vancouver Island. Bekannt ist der Park v.a. wegen des Pacific Rim Trails, einem Wanderpfad durch den Regenwald des Parks, der selbst für erfahrene Wanderer eine Herausforderung darstellt. Wir führen jedoch auf einen Zeltplatz im Pacific Rim Park, der direkt hinter dem Strand im Wald gelegen war. Am Morgen hatten wir geniales Wetter, Wolkenbänke trieben vom Pazifik auf die Insel zu und verwandelten den Long Beach Long Beach in eine gespenstige Stimmung. Wir konnten es uns nicht entgehen lassen, mal in das Wasser des Pazifiks zu springen.

Von unserem Zeltplatz aus machten wir Ausflüge in den Regenwald im Pazifik Rim Park. im Pacific Rim Park Wir waren absolut begeistert von der Fauna im Park. Besonders beeindruckt waren wir natürlich von der Größe der Bäume, aber auch von der Intensität von Gedeihen und Verderben. Das fragile Ökosystem des Regenwalds scheint mit so unbrechbarer Macht zu gedeihen, wenn es intakt ist. Allerdings konnten wir uns auch die Probleme im Zusammenhang mit der Rekultivierung des Regenwaldes bewußt machen.

Totempfahl In Victoria, der Hauptstadt von British Columbia sind die Zeichen der Indianer noch deutlicher. An viele Stellen stehen Totempfähle. um an die Kultur der Indianer zu erinnern. Außerdem ist Victoria die Stadt der Gärten und der Blumen. Besonders bekannt sind die Butchard Gardens bei Victoria. Neben einem riesigen Rosengarten mit Rosensorten aus aller Welt, einem chinesischen Garten finden in dem Blumenmeer auch klassische Konzerte statt.

Glacier National Park

Auf dem Weg von den Rockies Richtung Vancouver kommt man durch den Glacier National Park. Der Name täuscht vor, daß in diesem Park besonders beeindruckende Gletscher zu finden sind. Im Vergleich zu den Gletschern rings um das Columbia Icefield sind die Gletscher in diesem Park klein.

unter einer Zeder zwischen 2 Zedern Allerdings haben wir auf dem Weg Richtung Vancouver das erste Mal einen Regenwald erlebt, und wir waren schwer beeindruckt! In dem Park wurden Lehrpfade eingerichtet, die während des Spaziergangs durch den Zedernwald die ökologischen Zusammenhänge des Regenwaldes erklären. So versteht man wenigstens annähernd, was man betrachtet. Wirklich Eindruck hat auf uns aber v.a. die Größe der Zedern gemacht - wie die Bilder belegen! 


[ Top ] letzte Änderung: 03.10.01