Die Bewegungen der Welt

Ich bin einer Überzeugung – die ich nicht beweisen kann, aber an deren Richtigkeit ich glaube. Ich in überzeugt, daß es in mir eine Uhr gibt, eine lebende Uhr, die Schritt hält mit dem Pulsschlag der Welt. Ich höre das langsame Ticktack des Planeten, wenn ich in einem Salzsumpf stehe oder über den Sand von Miramar wandere, und es geht mir sofort verloren, wenn ich mich hinter ein Lenkrad setze. In dem Moment, wo ich die Geschwindigkeit überschreite, für die ich geboren bin, verliere ich das Tempo der Natur und gleiche einem Sänger, der den Rhythmus seines Liedes verloren hat.

Was uns die Wissenschaft bringt, nimmt uns der Verbrennungsmotor weg. Erstere sagt uns, wie das Universum aussieht; letzterer macht uns empfindungslos für das, was wir sehen. Je schneller wir reisen, desto weniger wissen und erfahren wir. Es ist, als sei die Geschwindigkeit selbst eine Infektionskrankheit und nicht nur tödlich für die verstümmelten Körper, die am Straßenlrand liegen, sondern auch wegen der undurchdringlichen Barriere, die sie zwischen uns und der Welt errichtet.