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Der Rabe und das Radar
Doch ich bin überzeugt, daß wir nicht wissen, was wir tun, wenn wir den Produkten unserer Technologie höhere Priorität einräumen als der natürlichen Schönheit des Landes. Mir scheint, daß die Häßlichkeit eine Krankheit der Gesellschaft ist, eine, die wir selbst über uns bringen und die uns in unserer Gesamtheit nach und nach verzehrt. Man hat uns dieses Paradies gegeben, dieses Land, wo Milch und Honig fließen, und wir lassen es uns Stück für Stück entgleiten.
Ich glaube, das Verlangen nach Schönheit ist mir mitgegeben wie jedem von uns, und unsere lebenslange Suche danach ist unser größtes und wichtigestes geistliches Schauspiel, eines, das man im Mittelalter Moralität nannte. Schönheit ist das Antonym von Gewalt, das Gegenmittel gegen die ganze angestaute Wut auf der Welt. Wir haben die Wahl: Wir können uns für Schönheit entscheiden oder für Gewalt. Wählen wir die Gewalt, werden Tod und Vernichtung unser Lohn sein. Wählen wir die Schönheit, werden wir für unsere Kinder ein stilles Gemach schaffen und für uns selbst einen Schlaf voller süßer Träume. |
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