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Die Umgebung Vrchlabi |
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Lebhafte Industriestadt und wichtiges Zentrum des Riesengebirgsvorlands. Ausgangspunkt in den zentralen Teil des Riesengebirges. Die Stadt liegt im Elbtal, das die Zweigkämme der Berge Zaly (Heidelberg) und Strazne hury (Wachur) mit dem Jankuv kopec (Jankaberg) einschließen.
Ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt (Liberec-Trutnov, Spindleruv Mlýn usw). Endstation der Zweiglinie, die von der Bahnlinie Chlumec nach Cidlinou - Stara Paka - Trutnov abzweigt. Günstige und häufige Busverbindung mit Spindleruv Mlýn und mit anderen Gebirgszentren im Riesengebirge.
Ausgangspunkt für Ausflüge in viele interessante Orte im Gebirgsvorland: Hostinne, Trutnov, Dvur Kralove und Kuks mit seinen Barockstatuen, Nova Paka, Felsenstädte Teplicko-adrspasske skaly und Prachovske skaly. Sitz der Verwaltung des Riesengebirgs-Nationalparkes (KRNAP) und seiner Einrichtungen (Informationszentrum, Riesengebirgsmuseum).
Vrchlabi entstand wahrscheinlich im 13. Jh. zur Zeit der Kolonisation des Gebiets mit der Entfaltung von der Erzförderung (Labska souteska, Herlikovice u. a.). Dank der Bemühungen Christoph von Gendorfs verlieh der König Ferdinand I. Vrchlabi die Rechte einer freien Bergstadt (6. 10. 1533). Der königliche Berghauptmann Christoph von Gendorf ließ hier das Schloß im Rainaissancestil erbauen (spater mehrmals umgebaut).
Zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges bis 1634 wurden hier von Albrecht von Wallenstein Eisenhütten zu militärischen Zwecken gegründet. Nach seinem Tod gewann die Herrschaft der kaiserliche Feldherr Rudolf Morzin, in dessen Familie (Geschlechtslinie Czernin-Morzin) die Herrschaft bis 1945 verblieb.
Im 19. Jh. fanden hier der Bergbau und das Hüttenwesen ihr Ende, derzeit entfalten sich in der Stadt und ihrer Umgebung die Textilindustrie, der Maschinenbau, die Elektrotechnik und die Autoherstellung.