[Spiele] | [Kader] | [News] | [Statistiken] | [Galerie] | [Gästebuch] | [Links] | [Kontakt] | [Home]
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.

VERDIENTER SIEG IM ERSTEN FINALE

 
 . . I II III IV höchste Führung
73 TV Jahn Siegen 4 15 20 18 20 Jahn mit 3
86 Uni Siegen 25 18 18 28 Uni mit 16

Zum dritten Mal in dieser Saison trafen beide Mannschaften aufeinander, und zum dritten Mal ließen Tsiatsios, Vraja und Co dem Jahn das Nachsehen. Mit einem verdienten 86:73-Sieg konnten die Academics das erste Spiel der Finalserie für sich entscheiden und sind nur noch einen Sieg von der perfekten Saison entfernt.

Mit 27 Punkten war Alex Vraja der beste Scorer bei den Gästen, Janni Tsiatsios kam auf 18 Zähler, 11 davon im ersten Viertel. In der bekannten Enge der Kreissporthalle E in Siegen zeigten die Academics von Beginn an sowohl die nötige Durchsetzungskraft unter dem Korb, als auch die bessere Treffsicherheit von außen. Besonders im Eröffnungsviertel schien es geradezu, als hätten Janni Tsiatsios und Alex Vraja ihre besten Distanzschüsse für die Playoffs aufbewahrt und spielten mit fünf Dreiern ihre Stärken in vorzüglicher Manier aus.

Der Vorrundenzweite aus Siegen dagegen enttäuschte zu Beginn in jeder Hinsicht. Bis auf Becker, der sieben seiner 17 Punkte in den ersten zehn Minutne erzielte, waren die Siegener kaum präsent. Mit der Bilanz von 15 Punkten lieferte die sonst so durchschlagskräftige Offensivabteilung eine ihrer schlechtesten Leistungen der Saison ab: viele vergebene Würfe - darunter gleich einige Airballs - bestimmmten den Auftritt, und folglich war die 10-Punkte-Führung der Academics verdient. 

Als Tsiatsios und Vraja mit zwei weiteren Dreiern aus der Viertelspause kamen, schien der restliche Weg, den dieses erste Finale gehen würde, vorgezeichnet. Doch in Person von Bautista, der sechs Punkte in Folge erzielte, kam Jahn zurück, konterte die Distanzschützen der Uni mit hartem Zonenspiel aus und konnte seinen Rückstand zur Pause verkürzen.

In einem ausgeglichenen dritten Viertel war es dann in erster Linie Rückkehrer Oliver Lange, der nach überstandener Fußverletzung sechs seiner insgesamt elf Punkte beisteuerte, um die Academics auf Titelkurs zu halten. Zwar kam Jahn beim Stand von 48:51 noch einmal auf drei, kurz nach Beginn des Schlussabschnitts auf zwei Punkte heran, dann aber schienen den Gastgebern die Kräfte auszugehen. 

Einige Unkonzentriertheiten im Angriff nutzten die Academics, um mit einem letzlich entscheidenden 14:0-Lauf davonzuziehen und die Führung so bis zum Schlusspfiff auszubauen. Eine starke Vorstellung bei den Studenten lieferte Hannes Tonak, der in einer hektischen Schlussphase wichtige Defensivrebounds holte und offensiv perfekt von der Freiwurflinie war.

Das Spiel markiert den 27. Sieg der Academics in Folge und, bei lediglich sechs Niederlagen, den 45 Erfolg in den vergangenen beiden Jahren.

Universität: Oliver Wolf (Nummer 4/4 Punkte), Philipp Hoberg (5/6), Jan Kunze (6/2), Tim Bohlender (7/0), Amgad El-Moghier (8/2), Frank Stier (9/0), Alexander Vraja (11/27 - 1/5 Freiwürfe), Oliver Lange (12/11 - 4/6), Andreas Georgoglu (13/7 -3/5), Hannes Tonak (14/10 - 4/4), Janni Tsiatsios (15/18)