| . | . | I | II | III | IV | OT | höchste Führung |
| 88 | Uni Siegen | 16 | 18 | 32 | 7 | 15 | Uni mit 15 |
| 81 | TV Jahn Siegen 4 | 20 | 20 | 14 | 19 | 8 | Jahn mit 10 |
Im spannendsten Spiel des Jahres hatte das beste Team der Vorrunde am Ende die Nase knapp um einen Dreier vorn. Philipp Hobergs Distanzwurf 1:30 vor Ende der Verlängerung brachte die Siegen Academics mit fünf Zählern in Front, und nicht nur auf der Reservebank der Studenten schienen die Steine kiloweise zu fallen.
Zwar kam Jahn Siegen 4 dank eines Distanzwurfs von Eduard Gieser noch einmal auf einen Punkt heran. Doch mit einem 6:0-Lauf besiegelten die Studenten ihren Finalsieg und ließen dem Vorrundenzweiten das Nachsehen.
In dem nervenaufreibenden Spiel hatte Janni Tsiatsios mit 29 Punkten erheblichen Anteil daran, dass die Academics die Verlängerung überhaupt erreichten. Oliver Lange kam von der Bank und auf wichtige 17 Punkte. Alex Vraja steuerte 14 Zähler zum Sieg bei, 13 davon in einem starken dritten Viertel, als er innerhalb von zwei Minuten drei Dreier hintereinander versenkte und so für die deutlichste Führung der Studenten sorgte.
Zuvor jedoch waren die Gäste aus Siegen das dominierende Team gewesen. In der ersten Halbzeit hatten sie kein einziges Mal in Rückstand gelegen, und alles deutete darauf hin, dass man nach den verlorenen Finalspielen der vergangenen Saison gegen TV Kirchhundem nun endlich den Titel würde holen können. Doch angetrieben von Vraja und Tsiatsios, die im dritten Viertel für 22 der 32 Uni-Punkte verantwortlich zeichneten, gelang den Academics die Aufholjagd.
Im Schlussviertel sorgte jedoch ein neuerlicher Bruch im Spiel der Studenten für unnötige Spannung. So verspielte man eine scheinbar komfortable 13-Punkte-Führung innerhalb von kurzer Zeit, als man fast sechs Minuten keinen Korb mehr erzielen konnte. Jahn kam so wieder heran; mit zwei Korblegern konnte Ricardo Bautista das Spiel erst ausgleichen und kurz darauf die erste Führung seit Beginn der zweiten Halbzeit erzielen. Wenige Sekunden vor Schluss rettete Oliver Lange die Academics mit einem Treffer aus kurzer Distanz in die Verlängerung. Dort erzielte er direkt die nächsten vier Punkte, und die Uni blickte nicht mehr zurück.
Bei Siegen waren Gieser und Benny Hinkel mit jeweils 21 Zählern die besten Punktesammler. Bautista und Becker kamen auf je 12 Punkte. Mit dem Sieg schließen die Academics die erfolgreichste Saison in der Geschichte des Universitätsbasketball ab. Nach 28 Siegen in 29 Spielen stellten sie nicht nur das stärkste Team der Kreisliga Südwestfalen, sondern zurecht den Titelträger.
Universität Siegen: Oliver Wolf (Nummer 4/8 Punkte - 0/2 Freiwürfe), Philipp Hoberg (5/5), Jan Kunze (6/DNP), Tobias Hecker (7/DNP) Amgad El-Moghier (8/4 - 2/3), Frank Stier (9/DNP), Holger Leweke (10/DNP), Alexander Vraja (11/14 - 1/3), Oliver Lange (12/17 - 2/3), Andreas Georgoglu (13/0), Hannes Tonak (14/11 - 1/2), Janni Tsiatsios (15/29 - 4/4)