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Kindererziehung - DDR - BRD 

Blog "Kindererziehung"

Suchdienst: DDR - staatliche Kindesentziehung

Hier werden Kinder gesucht, die von DDR-Organe weggenommen wurden.

Kindererziehung : BAND I "Wehrerziehung und Militärpropaganda in der DDR"

BAND II  "Schießbefehl" "ZUM TÖTEN ERZOGEN !"

BAND III "NEUSTE MELDUNGEN UND KOMMENTARE!"

Wer möchte gerne mit uns eine neue Partei gründen ? -  Folgendes Parteiprogramm wird hierfür vorgeschlagen: -

Aufruf an alle die sich gerne an unsere alte Bundesrepublik zurück erinnern.

Wer möchte gerne mit uns eine neue Partei gründen ?                                                               weiter....>

BAND I: "Wehrerziehung und Militärpropaganda in der DDR" - "Erziehung und Gewalt" -

Chronik von "Poolalarm" und "Klaus-Peter Kolbatz"

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Vorwort:

Junge Menschen in Deutschland orientieren sich vor allem an ihren Eltern. Für 14- bis 19-Jährige sind sie die wichtigsten Vorbilder (65 Prozent), dicht gefolgt von den Freunden (58 Prozent).

Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Zeitschrift "P.M. History" unter 1 000 Jugendlichen. Mit zunehmendem Alter gewinnen die Eltern sogar noch an Bedeutung, gleichzeitig geht die Vorbildfunktion von Freunden zurück:

Im Osten der Republik haben die Eltern einen besonders hohen Stellenwert. 73 Prozent der Jugendlichen in den neuen Bundesländern gaben an, dass sie ihre Eltern bewundern.  " Weil sie nicht hingeschaut haben? Weil sie nicht hinschauen wollten? Eine alte DDR-Mentalität die bis Heute generationsübergreifend bei Neonazis praktiziert wird.    Weiter.......>

Der Schriftsteller Klaus-Peter Kolbatz geht in seinem Buch mit dem Titel "Kindererziehung" noch weiter und erklärt hiermit auch die Viermal höheren Kindstötungen im Osten als im Wesen.  ....weiter zu Kindermorde....>

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Nach der These des Hannoveraner Professors und Leiters des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, Christian Pfeiffer, liegt die wichtigste Ursache für die hohe Gewaltbereitschaft und Fremdenfeindlichkeit unter Jugendlichen in Ostdeutschland im Erziehungssystem der ehemaligen DDR.

Das »Unterdrücken von Individualität, das im Gleichschritt Denken und im Gleichschritt Marschieren«, wie es in DDR-Kindergärten und Schulen üblich gewesen sei, habe »Ich-schwache Jugendliche« hervorgebracht, die besonders geneigt seien, sich zu Gangs und Gruppen zusammenzuschließen und dabei auch Fremdenfeindlichkeit und Gewalt auszuüben.

Ein markantes Unterscheidungsmerkmal der Kindererziehung zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland zeigte sich auch bereits im Straßenbild. Während im Westen Deutschlands Uniformen und Uniformierte relativ wenig zu sehen waren, schienen sie in der DDR allgegenwärtig zu sein. Nicht nur die vielen uniformierten Soldaten der Nationalen Volksarmee (NVA) fielen dabei auf, sondern auch die steingrauen Uniformen der Betriebskampfgruppen der SED, die etwas helleren Uniformen der Gesellschaft für Sport und Technik (GST), die ebenfalls eine parlamentarische Organisation war, die hellblauen Uniformen der Zollverbände und nicht selten die uniformähnlichen Kluften von FDJ und Kindern der Pionierorganisation "Ernst Thälmannn". Die Militarisierung des gesellschaftlichen Lebens spiegelte sich auch im Hang zur Uniformierung; selbst die Reichsbahner trugen noch die aus preußischer Zeit stammenden Uniformen mit Schulterstücken und Rangabzeichen.

Nach dem Wehrdienstgesetz der DDR vom 25. 3. 1982 war die Vorbereitung auf den Wehrdienst fester Bestandteil der zentral organisierten Bildung und Erziehung an den allgemeinbildenden Schulen, in der Berufsbildung, an Fach- und Hochschulen sowie an Universitäten. 

Auch die Betriebe und Massenorganisationen hatten auf den Wehrdienst vorzubereiten. Diese "sozialistische Wehrerziehung" umfaßte sowohl physische Ertüchtigung als auch ideologische Bewusstseinsbildung, also

29.Juli 2008 - Margot Honecker in Nicaragua mit Orden ausgezeichnet

Managua (AFP) - Margot Honecker, Witwe des früheren DDR-Staats- und Parteichefs Erich Honecker, ist von Nicaraguas Präsident Daniel Ortega mit einem Orden geehrt worden. 

Honecker war von 1963 bis 1989 Bildungsministerin in der DDR und setzte ihre Vorstellungen mit einem autoritären Stil durch. Unter anderem führte sie den Wehrunterricht in weiterführenden Schulen ein. Nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Staates floh sie mit ihrem Mann erst in die UdSSR und dann nach Chile, wo sie heute zurückgezogen mit ihrer Tochter und zwei Nichten lebt. Erich Honecker starb 1994 in Santiago de Chile an Leberkrebs.

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Immer wurde auch auf das Leitbild der "ruhmreichen Sowjetarmee" verwiesen, deren Sieg über den Hitler-Faschismus gleichsam (zusammen mit der angeblichen Gesetzesmäßigkeit historischer Entwicklungen) als Erfolgsgarantie beim Kampf gegen die "Feinde des Sozialismus" angesehen wurde.

Leit- und Feindbilder finden sich bereits in Lesebüchern für den Deutschunterricht der 4. Klasse, also für 9- bis 10-jährige Schüler:

"Wir gehen in Richtung Potsdamer Platz ... Ich denke daran, welche Verantwortung unsere Grenzsoldaten tragen und wie gefährlich ihr Dienst ist, denn seit dem 13. August 1961 wurden unzählige verbrecherische Anschläge auf unsere Staatsgrenze verübt. Viele Male hat man unsere Grenzposten von Westberlin aus beschossen, und außer unserem Genossen Reinhold Huhn wurde eine ganze Anzahl weiterer Grenzsoldaten, unter ihnen der junge Lehrer Egon Schulz, feige umgebracht oder schwerverletzt.

Aber all das hat den Verbrechern nichts genützt. An der überlegenen Ruhe unserer Grenzsoldaten und an ihrer Besonnenheit prallten alle feindlichen Angriffsversuche ab.

Ich schaue in die vom Wetter gebräunten entschlossenen Gesichter der beiden Genossen neben mir. Alle Grenzsoldaten unserer Deutschen Demokratischen Republik wissen, daß sie sich für eine gute, gerechte Sache einsetzen".

Die Medien der DDR, insbesondere das Fernsehen, hatten einen großen Anteil an der Propagierung der Wehrbereitschaft und der Vermittlung von Feind- und Leitbildern - gleichgültig, ob es sich um Ausstrahlungen von Produktionen des Armeefilmstudios der NVA, um die Darstellung von Berufsbildern der DDR-Armee, um Reportagen über die GST, die Kampfgruppen oder um Militärpropaganda im Rahmen des Kinderfernsehens (Unser Sandmännchen) handelte.

Die Bandbreite der Militarisierung durch die Massenmedien der DDR läßt sich anhand von Sendungen des DDR-Fernsehens, die vom Gesamtdeutschen Institut mitgeschnitten wurden und die nun für publizistische und wissenschaftliche Zwecke zugänglich sind, eindrucksvoll nachvollziehen. Hingewiesen werden soll auch auf die Bundeswehr (Alte Heerstraße 90, 53757 St. Augustin, Tel. 0 22 41/15 20 25) befinden. Ein Findbuch kann von dort angefordert werden.

Propagandistische Absicht und filmische Machart lassen sich bereits anhand der wenigen ausgewählten Produktionsbeispiele veranschaulichen. Gleichzeitig mögen die abgedruckten Begleitmaterialien mit den medienkritischen Hinweisen, die von Offizieren der Bundeswehr für den staatsbürgerlichen Unterricht in den westdeutschen Streitkräften im Auftrag des Gesamtdeutschen Instituts erstellt wurden, einen nicht weniger interessanten Aspekt darstellen, der eine Beschäftigung mit den Dokumenten dieses Beiheftes lohnt.

Es könnte außerordentlich reizvoll sein der Frage nachzugehen, wie die Sendungen des DDR-Fernsehens aus westlicher Sicht bewertet, wie Tendenzen und Machart dargestellt und wo (möglicherweise unzulässige) Vergleiche zwischen NVA und Bundeswehr gezogen wurden.

Es gibt also vielerlei Gründe, sich auch heute noch mit dem Thema "Militärpropaganda im Fernsehen der DDR" und deren Interpretation kritisch zu befassen.

DDR-Propagandafilm, Die FDJ als Junge Garde der SED auf dem 4. Parlament der FDJ 1952, Heimat wir schützen Dich, PROGRESS Film-Verleih GmbH, Berlin
DDR-Propagandafilm, Das 4. Parlament der FDJ 1952, Heimat wir schützen Dich, PROGRESS Film-Verleih GmbH, Berlin

 

Die Wehrerziehung in der DDR

als gesellschaftliche Aufgabe

Die Wehrerziehung, besser die Schaffung eines, dem kommunistischen Staat entsprechenden Wehrmotivs zieht sich durch alle Lebensbereiche der DDR-Gesellschaft. Die DDR-Gewaltigen fühlten sich stets bedroht. So wurde die "Verteidigung der sozialistischen Heimat" zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe gemacht. Der Weg führte über die Schaffung eines geeigneten Feindbildes. Dieses war zu allen Zeiten der DDR der imperialistische Westen, der Klassenfeind und insbesondere die BRD. Die Herausbildung von Feindbildern, die Erziehung zu strenger Parteilichkeit für die SED-Führer und die Erziehung zum Hass bildeten eine Einheit und waren oberster Parteiauftrag. In allen Sozialisationsinstanzen der DDR waren die Vermittlung von Feindbildern und die Erziehung zu Hass vorrangiges Ziel - beide waren integrierter Bestandteil jeder Ausbildung und jeden Faches.

Diese Seite enthält Hinweise und Zitate, die sich mit dieser Fragestellung beschäftigen und stellt zum jetzigen Zeitpunkt nur Anregungen zum Nachdenken dar.

In den ,Aufgabenstellungen des Ministeriums für Volksbildung und des Zentralrates der FDJ" von 1969 heißt es:

Die Schuljugend sei ,mit glühendem Haß gegen die imperialistischen Feinde unseres Volkes und der Menschheit" zu erfüllen; die Erziehung der ,Schüler zum Haß auf den imperialistischen Klassenfeind" wurde von der SED zur wichtigsten Aufgabe des Lehrers erhoben (zit. bei Schirrmeister 1987, S. 39).

Und an die Pädagogen geht die Aufforderung des Ministerium für Volksbildung der DDR (ebd., S. 39 f.) :

,Alle Pädagogen" hätten weiterhin die ,Schüler zu lehren, den Imperialismus, vor allem die westdeutschen Imperialisten - unter welcher Maske sie ihre Absichten auch immer verbergen mögen - zu durchschauen und leidenschaftlich zu hassen, die Mädchen und Jungen so zu erziehen, daß sie bereit und fähig sind, den Sozialismus gegen alle Anschläge zu schützen."

,Das Freund-Feind-Bild des sozialistischen Staatsbürgers ist von fester Freundschaft zu unseren Klassenbrüdern und von Haß und Abscheu gegenüber den Klassenfeinden, den Feinden unseres sozialistischen Vaterlandes und allen Feinden des Sozialismus geprägt" (Horst Adam: Philosophisch-pädagogische Probleme des Freund-Feind-Bildes..., Berlin Ost 1970, zit. bei Schirrmeister 1987, S. 22).

Die Vorbereitung zur Uniformierung und Disziplinierung begann schon im Vorschulalter. Bereits im Kindergarten bastelten die Kinder Fähnchen und übten das Verhalten bei Massenkundgebungen. Außerdem war es bereits im Kindergarten Pflicht beim Anhören der Nationalhymne auf zu stehen und sich ruhig zu verhalten. Auch wurde "der Besuch bei unseren Soldaten " eingeübt. Kinderbücher und Kinderzeitschriften leisteten ebenfalls ihren Beitrag zur militärischen Erziehung.

  Es folgt ein Beispiel für eines von vielen sozialistischen Kinderliedern, welche bereits im Kindergarten gelernt würden. 

Gesungen wurde dieses Soldatenlied 1988 im Frühjahr von einem damals 5 jährigen.  - AUDIO (mp3 883KB).......>

Im BUMMI, der zu DDR-Zeiten vielgekauften Monatszeitschrift für die Vorschulkinder, ist zu 1986 zu lesen.

Böse Menschen
sind Faschisten;
wollen Krieg;
sind Habgierig und reich;
sind Grafen;
überfallen ein anderes Land;
rauben, zerstören Häuser, töten;
wollen nicht lernen(!) gut zu werden;
sind aus unserem Land vertrieben und gewinnen nicht(aber es gibt sie noch).

An die Eltern der Schulanfänger von Berlin wird 170 in einem offenen Brief geschrieben:

,Lassen Sie etwa zu, daß die Feinde des Guten, die Vertreter des Krieges mit Hilfe der westlichen Fernseh- und Rundfunkstationen durch Lüge und Hetze versuchen, auf Sie und auf ihr Kind Einfluss zu gewinnen? Sie dürfen nicht zulassen, daß ihr Kind diesem Gift ausgesetzt wird.

Sie bringen es in große Konflikte, schaden damit dem Kind und seiner Entwicklung" (Unser Kind kommt zur Schule. Ein Brief an alle Eltern der Schulanfänger 1970, Berlin Ost o.J. [1970], S. 14 f.).

Die  ABC-Zeitung  die Monatszeitschrift für Grundschulkinder schreibt:

,Denn würden wir den Frieden nicht gemeinsam schützen, hätten wir Krieg. Die Feinde des Sozialismus sind nämlich noch stark.

Deshalb müssen wir stärker sein als sie. Und wir sind stärker. Aber nicht, weil wir mehr Soldaten, sondern weil wir bessere Soldaten haben. Soldaten, die wissen, daß die Völker nur im Sozialismus glücklich leben" (ABC-Zeitung, 35. Jg., H. 2, Berlin Ost 1981, S. 11).

Aus dem Staatsbürgerkundebuch für die 7. Klasse von 1979 :

,In der BRD wird das Volk mit teils raffinierten, teils brutalen Herrschaftsmethoden unterdrückt, und seine Interessen werden missachtet. In den Zeitungen, im Rundfunk und über das Fernsehen werden täglich Faschismus und Militarismus, Mord und Verbrechen verherrlicht oder verharmlost. Der Imperialismus braucht die Verrohung und die Verdummung der Menschen, damit sie seine räuberischen und verbrecherischen Ziele unterstützen. [...] Die BRD ist ein Staat der Unmenschlichkeit, der geistigen Unfreiheit und der Unterdrückung des fortschrittlichen Denkens. In diesem Staat werden ständig grundlegende Rechte und Freiheiten des Menschen verletzt, um die kapitalistische Klassenherrschaft zu erhalten" ( S. 102 f.).

Und den Unterrichtshilfen für den Staatsbürgerkundeunterricht der 9. Klasse  1967 kann man lesen:

,Es kommt nicht primär auf die Erkenntnis der bestehenden Gesellschaftsordnung in der Bundesrepublik an, sondern Ziel des Unterrichts ist Haß auf den volksfeindlichen Charakter der in Westdeutschland bestehenden Gesellschaftsordnung" ( S 134).

 GESETZE ZUM WEHRUNTERRICHT IN DER EOS  


Anweisung zur Vorbereitung und Durchführung der vormilitärischen Ausbildung und Sanitätsausbildung an den erweiterten allgemeinbildenden polytechnischen Oberschulen und Spezialschulen — vormilitärische Ausbildung und Sanitätsausbildung, Klasse 11
(vom 29. Mai 1981)

 

1.Die vormilitärische Ausbildung und die Sanitätsausbildung in der Zivilverteidigung (nachstehend Sanitätsausbildung      genannt)  sind    Bestandteil der Bildungs- und Erzieherarbeit an den erweiterten Oberschulen und Spezialschulen.

2. Ausgehend von den Erfordernissen der Landesverteidigung und aufbauend auf den Wehrunterricht der zehntklassigen allgemeinbildenden polytechnischen Oberschule sind die Qualität und die Effektivität der vormilitärischen Ausbildung und der Sanitätsausbildung weiter zu erhöhen.

3. Die Bezirks- und Kreisschulräte sowie die Direktoren der erweiterten Oberschulen und Spezialschulen haben in enger Zusammenarbeit mit den Leitungen der FDJ, der OST und des DRK die Führung der vormilitärischen Ausbildung und der Sanitätsausbildung zu sichern.

 4. Die vormilitärische Ausbildung bzw. die Sanitätsausbildung ist für alle Schüler der Klasse 11 der erweiterten Oberschulen und Spezialschulen gemäß 4 Abs. 2 der 1. Durchführungsbestimmung vom 14. Juli 1965 zum Gesetz über das einheitliche sozialistische Bildungssystem — Schulpflichtbestimmungen —(0131. 11 Nr. 83 5. 625) obligatorisch.

3.      Die Befreiung von der vormilitärischen Ausbildung und der Sanitätsausbildung erfolgt grundsätzlich nur durch die Direktoren. Bei Befreiungen ist ein strenger Maßstab anzulegen.

 Sie können vorgenommen werden:

-   bei Vorlage eines ärztlichen Attestes

- auf Antrag des Erziehungsberechtigten bei außergewöhnlichen familiären Gründen.

- Im Falle einer zeitweiligen Befreiung ist die Teilnahme an Ausbildungslehrgängen, die in nachfolgenden Zeiträumen (spätere Lagerdurchgänge einschließlich 12. Klassen) stattfinden, zu gewährleisten...

6.              Die vormilitärische Ausbildung und die Sanitätsausbildung findet in l2tägigen Lehrgängen während der Sommerferien statt.

7.              In der letzten Maiwoche ist ein ,,Tag der Bereitschaft‘ als obligatorische Schulveranstaltung außerhalb des Unterrichts an allen erweiterten Oberschulen und Spezialschulen durchzuführen.

Dieser Tag dient der politisch-ideologischen Vorbereitung der Schüler, der Information der Schüler über organisatorische Fragen sowie der Durchführung notwendiger Belehrungen. Er ist zur Überprüfung der Personalien. organisatorische und materiellen Sicherstellung der Ausbildung zu nutzen.

 

Dieser " Tag der Bereitschaft“ ist mit einem erzieherisch wirksamen

Appell abzuschließen.


11. Grundsätze für die inhaltliche und organisatorische Gestaltung der vormilitärischen Ausbildung und der Sanitätsausbildung

1. Vormilitärische Ausbildung

1.1.  Das Ziel der ,vormilitärischen Ausbildung besteht in der Vermittlung von Kenntnissen.

Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Laufbahn motorisierter Schützen der NVA und in der Förderung der Verteidigungsbereitschaft der männlichen Schüler.

1.2.  Sie erfolgt auf der Grundlage des bestätigten Ausbildungsprogramms. Der zeitliche Umfang beträgt 74 Stunden.

1.3.  Die Organisation und Durchführung der vormilitärischen Ausbildung obliegt den Vorständen der OST. Die Ausbildung findet in den zentralen Ausbildungslagern der OST statt.Der Zeitraum der Durchführung wird in Abstimmung mit dem Zentralvorstand festgelegt.

1.4.  Die vormilitärische Ausbildung ist von fachlich befähigten Pädagogen und gesellschaftlichen Kräften durchzuführen. Sie haben die Ausbildung auf der Grundlage der Forderungen des Ausbildungsprogramms gewissenhaft und in hoher Qualität zu gestalten und Forderungen nach militärischer Ordnung und Disziplin durchzusetzen.

1.5.  Die Planung der Ausbildung erfolgt durch die Hundertschaftsleitungen entsprechend ihrer Einweisung durch die Leiter der zentralen Ausbildungslager der GST.

2.        Sanitätsausbildung

2.1. Das Ziel der Sanitätsausbildung besteht in der Befähigung der Schüler zur Leistung der ersten Hilfe nach Waffenwirkungen und bei Katastrophen sowie in der Förderung ihrer Verteidigungsbereitschaft.

DIE DURCHFÜHRUNG DES WEHRUNTERRICHTES

Am 1. September 1978 wurde der Wehrunterricht für die Klassen 9 und 10 der POS in der DDR eingeführt und trotz massiver Proteste erst nach dem Fall der DDR wieder aus dem Fächerkanon der DDR-Schule gestrichen. Dass damals kein anderes sozialistisches Land Europas einen solchen Unterricht einführte, spricht für die starken Militarisierung der DDR-Politik und Erziehung. Als einzigster Staat des Ostblocks verankerte die DDR die vormilitärische Ausbildung als Pflichtfach in die Bildung und Erziehung an der Schule.

 

 "Treue zur Partei der Arbeiterklasse" und unversöhnlicher ,Haß gegen die Feinde des Volkes und des Sozialismus" (Handreichung zur sozialistischen Wehrerziehung, Berlin Ost 1974, S. 29) waren die wichtigsten Ziele der Wehrerziehung und damit auch des Wehrunterrichtes in den DDR-Schulen.

 

Der Wehrunterricht in der DDR erfuhr gegenüber den anderen Unterrichtsfächern eine grundsätzliche Bevorzugung. Wenn z.B. in einer Schule nur ein Diaprojektor vorhanden war, so ging der Einsatz im Wehrunterricht immer vor. Die Ausstattung an Hilfsmitteln für dieses Faches (Schaubildern, Tageslichtschreiber, Filmgeräte  und Dias) ging über das sonstige Maß hinaus. Auch die Lehrer wurden zur Verantwortung gezogen, wenn nicht alle Eltern am Ende des 9. Schuljahres ihr Einverständnis für das sogenannte Wehrlager gaben.

 

In den 9. und 10. Klassen fanden die jeweils 4 mal 2 Wochenstunden des Wehrunterrichtes häufig  in den letzten 2 Wochen vor den Sommerferien statt. Ein eigens dazu ausgebildeter Lehrer( sehr häufig ein pensionierter Offizier der NVA), waren für die Unterrichtsstunden verantwortlich. Hinzugezogen wurden häufig aktive NVA-Soldaten. 

Dias und Filme über die NVA stellten wesentliche Hilfsmittel dar und sollten Motivationen für eine erhöhte Verteidigungsbereitschaft der Jungen zu schaffen.. Man erklärte den Schülern, welche Waffen es gab und über welche sonstigen Techniken die NVA verfüge und wieso die Armeen der sozialistischen Staaten jeder Armee der NATO überlegen sind.

Eine wesentliche Aufgabe lag außerdem darin, ein Feindbild gegen die bösen westlichen Mächte (BRD) zu schaffen.

Neben diesem theoretischen Teil gab es auch noch einen praktischen Teil des Wehrunterrichtes.  Dieser   umfasste 12 Tage zu je 8 Stunden in einem Lager für alle Jungen, der 9.Klassen 12 Tage zu je 6 Stunden in einem Lehrgang für Zivilverteidigung für die 9.Klassen, (daran mussten auch die Jungen teilnehmen, die nicht am Militärlager teilnehmen konnten) 3 Tage der Wehrbereitschaft an der Schule am Ende der Winterferien für die Jungen und Mädchen der 10.Klassen

 

Das Lager für Wehrerziehung war entsprechend seiner Zielstellung paramilitärisch organisiert. Lehrer des Lagers waren Offiziersschüler und die Lehrer des Faches Wehrunterricht. Es galten die gleichen Verhaltensregeln wie in der NVA:

 

 

Grußerweisungen, Uniform, Wachdienste, Wecken und Morgenappelle, Anreden, Rangfolgen,   Unterbringung außerhalb des elterlichen Hauses usw.

 

 Im Rahmen der militärischen Ausbildung  nahm die Schießausbildung und der Handgranatenweitwurf einen sehr großen Platz ein. Außerdem standen aber auch 1.Hilfekurse, Sport, Orientierungsläufe, Politschulungen, gemeinsame Freizeitgestaltung auf der Tagesplanung.

 

© Klaus-Peter Kolbatz

 

 

 

© Klaus-Peter Kolbatz

Für die Mädchen fand der Zivilverteidigungslehrgang statt. Er wurde an der Schule durchgeführt und von Lehrern geleitet. Die Schüler trugen Uniform und man versuchte militärische Normen konsequent durchzusetzen. An erste Stelle stand dabei die 1.Hilfeausbildung, bei der die Schüler und Schülerinnen lernten, Kranke zu verarzten.

Der Schutz und die Hilfe bei Angriffen der NATO-Armeen. Ein weiterer Bestandteil des Unterrichts bestand in dem Durchführen von Orientierungsläufen sowie dem Errichten von Luftschutzbunkern und provisorischen Unterkünften. Exerzierausbildung nahm wie bei den Jungen einen großen Raum ein.

© Klaus-Peter Kolbatz

Schießübungen 

 

© Klaus-Peter Kolbatz

Stillgestanden 

  © Klaus-Peter Kolbatz

Marschübungen

  © Klaus-Peter Kolbatz

© Klaus-Peter Kolbatz

Erste Hilfeausbildung

Betrachtet man die Ziele des Wehrunterrichtes und die erreichten Ergebnisse, so kann man feststellen, dass die Wirkung bei den meisten Jugendlichen ziemlich gering war. Zwar gab es kaum Schüler, die den Wehrunterricht oder das Wehrlager verweigerten, doch für die meisten Schülerinnen und Schüler war er wohl mehr ein willkommener Ausgleich für den normalen Schulalltag als ideologische Schulung und Motivation, dem Feindbild der DDR-Schule zu entsprechen.

Konnte schon in den anderen Fächern der DDR-Schule die Diskrepanz zwischen sozialistischer Theorie und Alltag in der DDR  erklärt werden, so wurde gerade im Wehrunterricht der Widerspruch zwischen SED-Doktrin und Realität noch deutlicher. Zum anderen gab es auch durch die   offensichtliche Verharmlosung von Gefahren, wie der einer Atombombe, zunehmend Motivationsprobleme für die Lehrer.

In der EOS bzw. bei der Lehrausbildung fand dann der Unterricht aller 3 bis 4 Monate statt. Auch war nun das  Besuchen vom Wehrlager für alle Pflicht. Das Wehrlager ist etwa mit der heutigen Grundausbildung der Bundeswehr zu vergleichen. Die Schüler wohnten in oder bei Kasernen, erhielten Befehle und mussten sich komplett an die Regeln des Vorgesetzten halten. Wenn man sich den Befehlen wiedersetzte, musste man Strafaufgaben, wie z.B. Extraläufe oder ähnliches in Kauf nehmen.

Die Schüler trugen wie bei der Zivilverteidigung eine Uniform in der sie den Tag mit marschieren, robben, schießen und vielen Orientierungsläufen verbrachten. Theorie gab es in den Lagern wenig, jedoch gab es ab und zu Besuch von der Staatsicherheit, welche für neue Mitglieder warb.

DER EINFLUSS DES MILITÄRS AUF DIE
ANDEREN SCHULFÄCHER

Nicht nur im Wehrunterricht wurden die Schüler der ehemaligen DDR militärisch erzogen. Eines der wichtigsten Prinzipien des Unterrichts in der DDR war die Ausrichtung des Unterrichtsstoffes an den Gesetzmäßigkeiten des Marxismus-Leninismus und in Lehrerkreisen nannte man dies häufig das ideologische Schwänzchen.

Denn bei jeder Hospitation musste ein Bezug zur DDR-Realität hergestellt werden. So war jeder auch gehalten, in seinen Unterricht Elemente einzubauen, die dem sozialistischen Wehrmotiv dienlich waren bzw. die Überlegenheit des Sozialismus beweisen sollten. So erreichte das Militär Einfluss auf die meisten Schulfächer und nicht nur, wie man häufig hört auf die sogenannten ideologierelevanten Fächer.

So zum Beispiel:

© Klaus-Peter Kolbatz

 

© Klaus-Peter Kolbatz

 

 

© Klaus-Peter Kolbatz

 

 

 

© Klaus-Peter Kolbatz

 

 

  © Klaus-Peter Kolbatz

 

  Es folgt ein Beispiel für eines von vielen sozialistischen Kinderliedern, welche bereits im Kindergarten gelernt würden. 

Gesungen wurde dieses Soldatenlied 1988 im Frühjahr von einem damals 5 jährigen.  - AUDIO (mp3 883KB).......>

 

© Klaus-Peter Kolbatz

 

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© Klaus-Peter Kolbatz

 

 

 

 

© Klaus-Peter Kolbatz

Weiter mit 3. Klasse "Hausaufgaben"

Schießausbildung, durchgeführt von einem Unteroffizier der NVA in einer DDR Schule (1975).

Schießausbildung, durchgeführt von einem Unteroffizier der NVA in einer DDR Schule (1975).

Weiter zu: "DDR-Schulunterricht"

Mag sein, dass ich hier etwas zu ausführlich war, aber daraus zu lesen, dass ich nur Ostdeutsche so sehe und anprangere, das war sicher nicht meine Absicht.                                     

                                                                                                           Weiter zu : VIDEO - DDR-Schule                    

Allerdings was die "Kindererziehung" im Honnecker-Staat anbelangt, sollte man das schon etwas kritischer sehen. Schließlich wurden schon die Kinder im Kindergarten und später in der Schule indoktriniert und paramilitärisch ausgebildet ("Junge Pioniere"). Auch in Russland ist das noch so und viele andere Länder missbrauchen ebenfalls die Kinder für ihre "seltsamen" Zwecke. Und warum das Ganze? Ganz einfach. Kinder ahmen kritiklos das nach was Erwachsene ihnen vormachen. Wenn ihnen also schon von klein auf bestimmte Bilder und Einstellungen eingeimpft werden, muss man sich über die Ergebnisse nicht wundern.

Ich sah mal einen Bericht über Kindersoldaten und da wurde deutlich, dass diese Kinder mal ganz rigorose, willige Erfüllungsgehilfen des Staates werden.

Mit Erwachsenen ist das selbe Ergebnis schon schwieriger zu erreichen - sie denken schon nach. Das was man da den Kindern antut kann man getrost schon "Gehirnwäsche" nennen. Und wenn Eltern denken, sie können ihre Kinder zwischen dem Abendbrot und dem schlafen gehen noch umerziehen, so irren sie. 

Ich will die Nostalgie den ehemaligen DDR-Bürgern nicht nehmen, aber denken Sie mal in Ruhe darüber nach. Natürlich war in der DDR nicht alles schlecht, aber jetzt alles pauschal zu beschönigen ist auch falsch.

Der Mensch kommt ja erst zur Welt und erfährt durch die ihn umgebende Umgebung verschiedene Dinge - natürlich braucht jedes junge Wesen erst einmal eine Anleitung und dazu genügt das Vorbild der Eltern. Wer dies ernst nimmt wird auf Erziehung mit Gewaltmitteln völlig verzichten können. Dies ist natürlich auch anstrengender, da man sich mit den Kindern wesentlich mehr beschäftigen muss und ihnen auch viel mehr erklären muss. Aber es würde sich lohnen.

In geburtenstarke Jahrgänge war in der DDR eine Hilfskrankenschwester für 20 Babys zuständig.

Die Erzieherin bestimmte, wann die Kinder aßen und schliefen und wann sie aufs Töpfchen gingen - im Kollektiv, auf Topfbänken. So genannte Tagesablaufpläne regelten das Leben.

Acht Uhr fünf bis acht Uhr dreißig: Frühstück.
Acht Uhr dreißig bis acht Uhr vierzig: kulturhygienische Maßnahmen.
Acht Uhr vierzig bis acht Uhr fünfundvierzig: Vorbereitung zur Beschäftigung.

Ähnlich war es im Kindergarten. Dort gab ein "Bildungs- und Erziehungsplan" Entwicklungsziele vor. Etwa, wann ein Kind mit Messer und Gabel essen können sollte, wann es den Tisch decken können sollte.


Die Kinder wurden spielerisch u.a. auch mit Armeespielzeug an ihre spätere sozialistische Aufgabe herangeführt. Hierin bestand vorrangig die Verteidigung des Vaterlandes gegen den imperialistischen Feind im Westen.

 

Laut Gesetz sollten die Kinder zu Persönlichkeiten erzogen werden, die der Deutschen Demokratischen Republik, ihrem sozialistischen Vaterland, treu ergeben und bereit sind, sie zu stärken und zu verteidigen.

 

Mein großer Bruder Rüdiger / der geht zur Volksarmee. / Er schützt den Kindergarten / in den ich morgens geh'. / Noch ist die Mütze mir zu groß, die Jacke viel zu schwer. Bin ich erst groß, dann wird' ich / Soldat sein so wie er!  

Westberliner Eltern hatten ihre Probleme seit 1968 auf neue Art gelöst. Überall in der Stadt standen kleine Läden leer. Elterngruppen mieteten die billigen Räume und zogen dort die Babys der 68er-Revolution auf. Die Kinderläden entstanden, ab 1970 sogar mit Förderung des Westberliner Senats. Besonders wichtig war allen die eigene Kreativität der Kinder zu fördern, Das wurde dadurch versucht zu erreichen, dass viel gemalt, gebastelt, gespielt wurde. Die Kinder sollten anregt werden, selbst etwas zu erfinden. Ebenso wichtig war die individuelle Förderung. Jedes Kind sollte in seinem eigenen Tempo lernen - ohne Entwicklungsplan, ausdrücklich auch ohne autoritäre Betreuer. Die Kinder sollten Selbstbewusstsein und Kritikfähigkeit entwickeln,  weiter mit "DDR-Kinderkrippe"

Wie man bereits weiß sind Kinder die von klein auf mit Gewalt in Berührung kamen automatisch wieder Eltern die dies an ihre Kinder weitergeben. Wir alle kennen doch den Satz. "Meine Eltern haben mir wenn nötig einen Klaps gegeben und es hat mir nicht geschadet." Aber auch die sog. "gewaltfreie" Psychostrafe ist ja nicht wirklich gewaltfrei. Sie sind oft genauso entwürdigend und nachhaltig wie die Erziehung mit Prügeln. Wer aber auch hier auf seine innere Stimme hört wird selbstverständlich auch keine Psychostrafe anwenden.

Schon der einfache kleine Satz: "Dann hat Mama dich nicht mehr lieb" ist eine Psychostrafe, denn nichts ist schlimmer und härter als nicht mehr geliebt zu werden. Dafür würden viele so manches tun.

Erziehung ist ein Teil der Persönlichkeitswerdung. Eine Persönlichkeit fällt nicht vom Himmel dazu muss man erst werden. Dafür benötigt man einen Menschen (Idealerweise die Eltern) die einem dabei helfen zu einer eigenständigen, selbstbewussten Persönlichkeit zu werden. Dafür ist positive Anleitung nötig. Ein Kind weiß nicht von alleine was die richtige Richtung ist. Entfällt die Anleitung "irrt" das Kind orientierungslos durchs Leben.

Autorität ist ja unterschiedlich zu bewerten. Es gibt die "gemachte" Autorität, das heißt jemand "schafft" an weil er die Position u.o. das Geld hat. Im Positiven Fall nennt sich das ganze dann "natürliche" Autorität. Diese erwirbt man sich durch sein Verhalten, weil man ein gutes Beispiel gibt und Selbstbewusst sein Leben lebt. Wer eine natürliche Autorität besitzt hat es nicht nötig sich "durchzusetzen" mit irgendwelchen Mitteln oder "Spielchen".

Man schaut automatisch auf ihn auf, weil er Kompetenz und menschliche Wärme ausstrahlt. Im andern Fall wird Macht ausgeübt, das kann dann auch schon mal autokratisch oder diktatorisch sein. Diese Menschen achtet man nicht man beachtet sie, weil man sie fürchtet. Von Ethik sind diese Menschen weit weg, deshalb verhalten sie sich ja auch so sie gehören eher in die Liga der Moralisten.

Gut, das hört sich jetzt natürlich auch etwas pauschalisiert an - das kommt aber daher, weil ich nicht zu ausführlich werden wollte. Klar, dass TV Konsum nicht allein schuld ist. Machen wir´s deutlicher.

Eltern die ihre Kinder schon früh vor Kassette und später TV abstellen, damit die Kinder "Ruhe geben", werden auch Kinder haben die sprachliche und soziale Mängel aufweisen werden (natürlich auch Gesundheitliche wg. Bewegungsmangel). Sehen die Kinder dann bevorzug Comics und später Filme mit dem einzigen Inhalt der stärker siegt immer und "Haudrauffilme" - später dann Horror dann kann es, bei entsprechender Familienkonstellation (also Gewalt in der Familie, kein Mitspracherecht der Kinder, psychosoziale Probleme in der Familie etc.) schon dazu führen.

 Ich habe kürzlich eine Statistik gesehen (leider weiß ich die Zahl nicht mehr) und die Zahlen waren schon erschreckend. In der Statistik wurde hochgerechnet wie viel gewaltsam zu Tode gekommenen ein Kind mit einem derartigen Fernsehkonsum gesehen hat. Solche Kinder sind ja in der Regel vor der Kiste alleine und da glaube ich schon, dass sich das entsprechend auswirkt. Ich denke nur an den Jungen in England der einen 7-jährigen umbrachte und der nicht realisiert hatte, daß seine Tat ein endgültiges Ergebnis hatte - eben weil Menschen keine Resettaste haben. Oder ein Beispiel in Deutschland (ganz in meiner Nähe) wo ein 17-jähriger einen 13-jährigen den er zufällig auf dem Fahrrad mitnahm mit der Axt erschlug, weil dieser ihm zuviel redete.

 Hinterher stellte man fest, dass dieser schon seit Jahren Horrorfilme diese Genres bevorzugt sah. Daraus lässt sich m.E. schon ableiten, dass [b]entsprechend disponierte[b] Jugendliche einfach dadurch eine herabgesetzte Hemmschwelle haben. Naja jede Studie lässt sich je nebenbei irgendwie stützen oder entkräften.

Tatsache ist aber auch, dass solcherlei Taten doch inzwischen gehäufter vorkommen.

Zu meiner Kinderzeit wurde auch gerangelt, aber man hörte auf wenn der andere unterlegen war. Heute ist es häufiger so, dass noch weiter gemacht wird - manchmal sogar verstärkt.

Man darf noch nicht mal sagen "wie Tiere", denn diese wissen wann Schluss ist - nämlich dann wenn der andere sich "unterworfen" hat - er darf sich dann trollen und wird sich nie mehr gegen den Sieger stellen.

Was Kinder und Jugendliche dringend brauchen sind Vorbilder und Menschen die sich deutlich positionieren. Da wissen sie wenigstens woran sie sind und woran sie sich halten können.

Da die Eltern aber vor lauter Lifestyle und falscher "Modernität" diese Grundregeln vergessen, deshalb "eiern" die Kids herum und sind auf der Suche nach irgendwelchen "Gurus", landen bei Drogen oder sie werden zu Opfern des TV´s wo die Eltern sie schon frühzeitig "abgestellt" haben. Die Jugendlichen die Gleichaltrige sinnlos/hemmungslos zusammenschlagen oder töten, haben noch nicht mal mitbekommen, daß "echte" Menschen nicht 10 Leben haben sowie keine "Reset-Taste". Das sind die Ergebnisse des übermäßigen TV-Konsums.

Racheakt an Lehrer in Erfurt wegen Schulabschlüsse ?

Ich bin jetzt nicht im Detail über andere Bundesländer orientiert, ich weiß aber wie es in Bayern aussieht.

Wer den Qualifizierenden Hauptschulabschluss nicht hat, kann diesen auf der Volkshochschule nachholen.

Wer die 10. Klasse Realschule besucht, wird darüber aufgeklärt, dass im Falle dass der Abschluss fraglich ist VORHER extern in der Hauptschule der Quali mitgemacht werden kann, so dass man in jedem Fall einen Schulabschluss hat (braucht aber doch Engagement).

Wer nach der Realschule das Abi machen will kann auf die Fachoberschule gehen.

Wer eine Berufausbildung absolviert hat (also Lehre) kann noch zusätzlich die Berufsaufbauschule (für mittl. Reife) oder Berufsoberschule (für Abi) besuchen - setzt aber auch eigenes Engagement vorauus.

Also es geht auch ohne Gymnasium auf dem 2. Bildungsweg der etwas mühsamer und tlw. länger dauert - aber es geht. Viele entdecken ja auch erst später ihren Ehrgeiz oder richten diesen auf ihren Berufswunsch ab.

Ich weiß nicht mehr wer es war, aber derjenige wird sich schon erkennen.

Ein Schulabschluss setzt eine Prüfung voraus. Diesen quasi wegen längerem Schulbesuch automatisch zu erteilen ist nicht der richtige Weg. Damit nivelliert man den Wert dieses Schulausbildung herunter.
Zweitens: Weshalb ist ein Gymnasiast ohne Abschluss -(aussicht) mehr Wert als einer der Realschulabschluss oder Hauptschulabschluss hat?

Wäre er so supergescheit hätte er den Abschluss ja gemacht - gell.

Realschule bildet Berufsorientiert aus und Gymnasium Hochschulorientiert. Das sagt nichts über die intellektuellen Fähigkeiten per se aus, sondern ist einfach eine andere Marschrichtung. Ich kenne einige Realschüler die wollten nie ans Gymnasium, weil sie ihren Berufswunsch bereits kannten und ihn direkt realisieren wollten vom Intellekt her hätten sie es geschafft - sie entschieden sich bewusst dagegen.

Leider gibt´s ein paar Gymnasiasten bzw. Akademiker die die Arroganz haben sich als was Besseres zu sehen.

Ich kenn auch eine Reihe von Nicht-Akademikern, die sind für den Alltagsgebrauch gesehen intelligenter und flexibler als so mancher einseitig ausgerichtete Akademiker. Was nützt mir ein Mensch, der mir alles über das Liebesleben der Brasilianischen Waldameise erzählt, wenn das dann alles ist was er zu bieten hat? Man nennt das dann "Fachidiot". Da ist mir ehrlich ein gebrauchsfähiger Realschulabsolvent lieber.

Es hätte für Steini aus Erfurt noch ne Reihe anderer Möglichkeiten gegeben zu einer zufriedenstellenden Beruflichkeit zu kommen. Das Abi wird zwar für vieles vorausgesetzt, ist aber doch nicht der Nabel der Welt.

Es fallen Jahr für Jahr Leute durch Prüfungen und keiner von denen geht hin und bringt Leute um.

Man sagte er litt unter Prüfungsangst. Diese hat aber mit der Prüfung an sich nichts zu tun, es handelt sich hier um eine Versagensangst und Versagensängste kommen in verschiedenen Bereichen vor.

Versagensängste hängen immer direkt mit dem Elternhaus zusammen. Die Tatsache, dass er wochenlang zur Schule ging obwohl er längst entlassen war spricht doch eine deutliche Sprache!

Diese Verhalten kannte man auch früher von Männern die ihren Frauen oft Wochen vorgaukelten, dass sie morgens in die Arbeit gingen und nicht wagten zu erzählen sie wären Arbeitslos. Sie hatten angst als Versager zu gelten, die ihre Familie nicht ernähren könnten. In den 60er Jahren war Arbeitslosigkeit ein großer Makel.

Vernachlässigung der Kinder - Gewaltbereitschaft und Hass gegen alles Fremde

Die Vernachlässigung ist sowohl körperliche wie auch seelische Kindesmisshandlung. Kinder werden vernachlässigt, indem Eltern ihnen das Wichtigste verweigern, was ihnen zusteht, die Liebe! Kinder erleiden vielfach Mangel an Geborgenheit, Akzeptanz, Förderung, Betreuung. Dieses trifft insbesondere bei Kindern zu, die ganztags in Kinderkrippen,  Heimen oder in dem DDR-typische Erziehungsstil aufgewachsen sind. Sie fühlen sich abgeschoben und in die feindliche Welt schutzlos ausgesetzt. 

Sie merken sehr schnell das sie nur Schutz in der Gruppe finden. Der Gruppenzwang gepaart mit der noch folgenden  staatlich eingeimpften "Wehrerziehung und Militärpropaganda", ist der Grundstein für die spätere Gewaltbereitschaft und Hass gegen alles Fremde. Diese Erfahrungswerte wurde von den inzwischen selbst Eltern an ihre Nachkommen weitergegeben. Sie haben ja nichts anderes gelernt. Solange Eltern nicht gewillt sind umzudenken, stoßen Gewalt und Neonazis auf fruchtbaren Boden. 

Umfrage an Ost/West Bürger:

>“Lasst uns einmal gedanklich ganz weit zurück gehen und zwei Kinder im Krabbelalter beobachten, wie sie sich um einen Schnuller oder eine Puppe streiten. Hier machen Kinder das erste mal Bekanntschaft mit der Gewalt. Aber sie erlernen auch sehr schnell, wenn ich den Anderen wehtue bekomme ich was ich will.“<

Antwort Ost:

>“Früher wurde man ja beaufsichtigt und Gewalt entsprechend sanktioniert.“<

Antwort West:

>“In der Praxis ist doch die Reihenfolge, das erst einmal beide Babys gegeneinander für etwas Kämpfen und bei diesem ersten einschneidendem Erlebnis rollen dicke Tränen. Eine Mutter würde hier niemals mit Sanktionen aufwarten sondern liebevoll beide Kinder in den Arm nehmen und die Tränen trocknen.“<

Weiter zu : VIDEO - DDR-Schule 

Ostdeutsche leiden häufiger an „Borderline Persönlichkeitsstörung“ als Westdeutsche!
Die späten Leiden der DDR-Wochenkrippenkinder

Wochenkrippen in der DDR (Foto: privat) Die SED-Machthaber träumten vom neuen, sozialistischen Menschen. Nicht die Familie, sondern die Partei sollte die

Erziehung der Kinder bestimmen. Zu diesem Zweck richtete die DDR in den 50er Jahren so genannte Wochenkrippen ein. Vor allem berufstätige Mütter gaben hier ihre Kinder am Montagmorgen ab und holten sie teilweise erst am Samstag wieder ab. 

 

Mit schrecklichen Folgen: Kinder aus Wochenkrippen entwickelten sich langsamer, es kam zu Verhaltungsauffälligkeiten. Am schlimmsten: viele der ehemaligen Wochenkrippenkinder leiden bis heute unter dem gestörten Verhältnis zu Mutter und Vater, die sie nur am Sonntag zu Gesicht bekamen.

 

Besonders Auffällig ist hierbei u.a. auch Heute die hohe Anzahl von „Burnout-Syndrome“ und „Borderline- Persönlichkeitsstörungen“ (BPS).

 

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist eine Persönlichkeitsstörung, die recht häufig bei Menschen festgestellt wird, die körperliche Gewalt erlebten, emotional vernachlässigt wurden oder in einem Klima von Ablehnung aufwachsen mußten.

Ein solcher häufiger traumabedingter Zusammenhang ist bezüglich der Borderline-Persönlichkeitsstörung wissenschaftlich nachgewiesen und wird u.a. auch der frühkindlichen Erziehung in DDR-Kindergärten, Spätfolgen bei Kriegskindern, Vergewaltigungen oder psychiatrische Vorerkrankungen in der Familie angelastet.

    weiter zu "DDR Kinderkrippen" und "zum töten erzogen“  ...weiter...>  

 

Kinder werden niemals böse geboren !

Kindermorde Babymorde Erbe der DDR-Zeit

Die vielen Fälle von Kindstötungen in den neuen Ländern sind für Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Böhmer Folge einer übernommenen DDR-Mentalität. Es gebe im Osten eine leichtfertigere Einstellung zu werdendem Leben, so Böhmer.   weiter......>

FOTO: Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Wolfgang Böhmer

Fazit: Absolute Weltrekorde ! Da kann noch nicht einmal das große Amerika mithalten.

Juli 2005: Auf einem Grundstück in Brieskow-Finkenheerd (Brandenburg) werden neun Babyleichen gefunden. Die Knochen liegen unter anderem in einem ausrangierten Aquarium voller Sand, in Eimern sowie in Blumenkästen und -kübeln.      weiter.....>

Und noch ein absoluter Weltrekord !

April 2002: 18 Tote nach Amoklauf in Erfurter Schule.

Es geschah am Freitagmorgen um 11 Uhr: Ein ehemaliger Schüler hat bei einem Amoklauf in einem Erfurter Gymnasium 17 Menschen und sich selbst getötet. Der 19-Jährige erschoss mit einer sogenannten Pump-Gun und Handfeuerwaffen 13 Lehrer, eine Sekretärin, zwei Schüler und einen Polizisten.

Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) sagte der Zeitung, Rechtsextremismus sei zwar ein gesamtdeutsches Problem, doch gebe es einen «besonderen ostdeutschen gewalttätigen Akzent, da ist nichts zu beschönigen». Die Menschen dürften sich weder an die brutalen Straftaten noch an die verharmlosenden Reaktionen gewöhnen.

"Viele im Osten sind durch dumpfe Parolen mobilisierbar"

Der Ex-Regierungssprecher unter dem damaligen Kanzler Gerhard Schröder und heutige Chefredakteur des SPD-Parteiblatts "Vorwärts", Uwe-Karsten Heye, hatte vor der WM 2006 von Gegenden in Ostdeutschland gesprochen, die für Farbige nicht betretbar seien.

Montag, 20. August 2007
Nazi-Parolen in Mügeln - Hetzjagd auf Inder

Bei einem Altstadtfest im sächsischen Mügeln haben mehrere dutzend Deutsche acht Inder angegriffen und über den Marktplatz gehetzt.
Der Polizei zufolge begann der Streit kurz vor 1 Uhr im Festzelt auf der Tanzfläche mit Schubserein. Die Inder hätten das Zelt schließlich verlassen und seien draußen von den Deutschen angegriffen worden. Gegenüber liege eine Pizzeria, die von einem Inder betrieben werde. Dorthin seien die Angegriffenen gerannt, und der Wirt habe sie durch einen Nebeneingang reingelassen.

Zahlreiche Gaffer: Zahlreiche Schaulustige haben sich den Überfall mit angesehen, ohne den Verfolgten zu helfen.

"Eine Gruppe von zirka 50 deutschen Veranstaltungsteilnehmern und zahlreiche Schaulustige folgten den Flüchtenden", berichtete die Polizei weiter. Einige hätten die Eingangs- und Hintertür eingetreten und das Auto des Pizzeria-Besitzers stark beschädigt. Die Polizei schritt nach eigenen Angaben mit 70 Einsatzkräften ein und drängte die Angreifer ab.

Vorwürfe gegen Polizei

Die verprügelten Inder im sächsischen Mügeln erhoben schwere Vorwürfe gegen die Polizei. Nach den Übergriffen hätten sie stundenlang im Polizeirevier warten müssen, sagte Kulvir Singh bei einer Pressekonferenz in Döbeln. Sie seien nicht gefragt worden, ob sie Schmerzen hätten oder sich in einem Krankenhaus behandeln lassen wollten. Ihnen sei auch nichts zu trinken gegeben worden. Sie hätten von 03.00 Uhr nachts bis 11.00 Uhr in einem Flur des Reviers "wie Hunde" warten müssen.

 

25.08.07 @ 19:53

"Gaffer" und "Helfer" bei rechtsextremen Straftaten in Ost und West.

Während in Mügeln (Sachsen) Einwohner untätig zuschauten, sind rechte Straftäter in Rheinland-Pfalz, dank dem Eingreifen von Passanten schnell dingfest gemacht worden.

 

25. August 2007 Bützow - Bei einem Volksfest in Bützow in Mecklenburg-Vorpommern zogen in der Nacht zum Samstag rund 40 Menschen randalierend durch die Innenstadt. Unter den Randalierern waren mehrere Personen die der rechten Szene zugerechnet werden. Hierbei ist auch ein Döner-Imbiss eines Pakistaners bedroht worden und rettete sich in den ersten Stock eines Hauses.

. Die alarmierte Polizei hat eineinhalb Stunden lang nicht eingegriffen. Der Rostocker Polizei zufolge musste erst Verstärkung aus Schwerin, Rostock und Stralsund nach Bützow geschickt werden. Die Beamten in Bützow hätten sich zuvor zurückziehen müssen, da Gefahr für Leib und Leben bestanden habe. Festnahmen hat es keine gegeben. Es seien lediglich die Personalien von 15 Zuschauern aufgenommen worden.

Sonntag, 26. August 2007
Übergriff in Magdeburg - Hund auf Iraker gehetzt

Wieder ein fremdenfeindlicher Angriff in Ost-Deutschland:

Der 36-jährige Iraker wurde in der Nacht zum Samstag an einer Bushaltestelle zunächst von dem Täter mit ausländerfeindlichen Sprüchen beleidigt, dann hat sich der Unbekannte entfernt, ist aber wenig später zurückgekehrt und hat seinen Hund auf den Iraker gehetzt und hat den Mann mit einem Baseballschläger angegriffen und am Kopf verletzt.

 

23. September 2007

Ausländer in Wismar angegriffen

Erneut hat es in Ostdeutschland einen Angriff auf Ausländer gegeben. Der Angriff galt etwa zehn Studenten aus Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Die Ausländer wurden mit Pfefferspray und " Ausländer raus"-Rufen beschimpft. Die Täter haben dabei auch "Sieg Heil" und "Heil Hitler" gerufen. Andere Deutsche Jugendliche haben eingegriffen und wahrscheinlich schlimmeres verhindert.

 

Feuertod in der Zelle noch ungesühnt

Am Mittag des 7. Januar 2005 verbrannte in der gefliesten Arrestzelle Nummer fünf im Keller des Dessauer Polizeireviers unter dubiosen umständen der Asylbewerber Oury Jalloh aus Sierre Leone. Beamte hatten den 21-Jährigen dort an Händen und Füßen auf dem Boden angekettet, ein Polizist hatte die Sprechanlage, die mit der Zelle verbunden war, mehrfach leisegestellt und den Alarm des Feuermelders abgeschaltet. Oury Jalloh verbrannte bei lebendigem Leib. Doch bis heute gibt es keinen Prozess gegen die Beamten.
Brandenburg aktuell vom 18.02.2008

Prügelnde Gefängnisaufseher vor Gericht

Vor dem Landgericht Potsdam müssen sich seit Montag 13 Bedienstete der Justizvollzugsanstalt Brandenburg an der Havel verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft den elf Männern und zwei Frauen im Alter von 37 bis 52 Jahren Körperverletzung im Amt und Misshandlung eines Schutzbefohlenen vor.

Neun Jahre nach der Anzeige eines Häftlings startete am Montag nun der Prozess gegen 13 Aufseher: Täter wurden zu Opfern, in ihren Gefängniszellen wurden sie von vermummten Wärtern geschlagen und getreten. Dass heute dieser Prozess eröffnet wurde, lag auch an einem rbb-Fernsehbericht aus dem Jahr 2004. Darin war über zahlreiche Fälle von Häftlingsmisshandlungen in Brandenburg an der Havel berichtet worden.     .....weiter......>

Bilder die um die Welt gingen

Das Ausländerwohnheim von Hoyerswerda (Sachsen) war tagelang Ziel beispielloser Gewaltangriffe auf Menschenleben. Hier sollten die Bewohner mit ihren kleinen Kindern bei lebendigem Leibe verbrannt werden. Die Zuschauer klatschten und unverhohlene Sympathie der Anwohner für die Gewalttäter wurde deutlich. Die Sympathisanten waren selbst Väter und Mütter die eigentlich ihre Kinder zur Gewaltfreiheit erziehen sollten. (Nach einer Serie von Übergriffen auf zahlreiche Ausländerunterkünfte in Sachsen, Thüringen und Brandenburg flüchten die Bewohner nach Berlin und Hannover.)                weiter.....>

Nach der These des Hannoveraner Professors und Leiters des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, Christian Pfeiffer, liegt die wichtigste Ursache für die hohe Gewaltbereitschaft und Fremdenfeindlichkeit unter Jugendlichen in Ostdeutschland im Erziehungssystem der ehemaligen DDR.

Das »Unterdrücken von Individualität, das im Gleichschritt Denken und im Gleichschritt Marschieren«, wie es in DDR-Kindergärten und Schulen üblich gewesen sei, habe »Ich-schwache Jugendliche« hervorgebracht, die besonders geneigt seien, sich zu Gangs und Gruppen zusammenzuschließen und dabei auch Fremdenfeindlichkeit und Gewalt auszuüben.

DOCH ZUM TÖTEN ERZOGEN ?

Strikteste Geheimhaltung und falsches Spiel wurde bei über 200 Todesstrafen gespielt. Selbst unmittelbar vor der Hinrichtung durch Erschießen oder die Guillotine wusste ein in der DDR zum Tode Verurteilter oft nicht, was ihm bevorstand. Und danach ließ man die Leiche einfach verschwinden. Angehörige suchen noch heute ihre Toten.

Hochrangige Nazi - Generäle und Offiziere aus der Wehrmacht waren federführend bei dem Aufbau der "Kasernierten Volkspolizei (KVP)" und der "Nationale Volksarmee (NVA)". Dieser anerzogene Geist hat sich über Generationen erhalten und lebt Heute noch bei den Neonazis und in weiten teilen der Bevölkerung weiter !

Mit dem Faschismus gab es in der DDR nie eine wirksame Auseinandersetzung. Nach '45 waren wir auf einmal alles Antifaschisten und die Faschisten wurden auf wundersame Weise nur noch in Westdeutschland geortet. Die Faschisten, das waren die anderen. Das ist keine Aufarbeitung ! Mit der Widervereinigung hat sich das wiederholt. Ehemalige Stasi- Größen und Mitläufer sitzen Heute in den Schaltzentralen unseres Staates und gestalten die Demokratie nach ihren Vorstellungen. Landtagswahl in Sachsen vom 19.09.2004: PDS 23,6%, NPD 9,2% 

FRAGE:

Wie tief sitzt der Hass zum Klassenfeind ? Bekommen wir eines Tages im Schlaf das Messer in den Rücken gestoßen ?

 

Wir erinnern uns: Luftbrücke : "Berlin - Blockade"

Wir erinnern uns: "Mauerbau am 13. August 1961"

DEUTSCHLAND – WAS IST AUS DIR GEWORDEN ?

Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg mitteilt, weist die Landeshauptstadt Stuttgart im Vergleich mit ausgewählten deutschen Großstädten den höchsten Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund auf: So verfügen 40 Prozent der Einwohner Stuttgarts über einen Migrationshintergrund, während der Anteil in Hamburg bei knapp 27 Prozent, in Bremen bei 25 Prozent und in Berlin bei rund 23 Prozent liegt. In den neuen Bundesländern liegt der Anteil bei nur 2% bis 5%. 

Motto Osten: Wer nicht freiwillig geht, wird abgefackelt !

 

Das Erbe der Gewalt

Dass Gewalt und Aggression zu unserem Erbgut gehören, zeigt die Beobachtung in den Kinderstuben: Bereits einjährige, zweijährige, dreijährige oder auch fünfjährige Mädchen wie Jungen beißen, schlagen, kratzen und spucken. Aus friedlichem Spielen wird schlagartig Gewalt, wenn die Nähe zwischen den Kindern zu groß wird oder wenn Grenzverletzungen stattgefunden haben. Ein Einschreiten der Eltern ist oft notwendig, wenn es nicht zu Verletzungen kommen soll.

Findet ein Kind aber hier nicht seine Grenzen, so kann es unter ungünstigen Umständen zu einem gewalttätigen Jugendlichen heranwachsen, der körperliche Gewalt als Druckmittel und Drohgebärde einsetzt. Eine Erziehung zur Aggressionsfreiheit und die Ächtung körperlichen Einsatzes unter Kleinkindern und unter Kindern führt jedoch zu einer ausgeprägten aggressiven Gehemmtheit und starken Schuldgefühlen aggressiven, eigenen Regungen gegenüber. Der erzieherische Mittelweg ist auch hier angezeigt. Weder das völlige Tabuisieren von Aggression noch das freie Ausleben der Aggressivität fördern die kindliche Entwicklung.

 Es ist besser, ein Kind mal kratzen und beißen zu lassen, mal eine Ohrfeige einstecken zu lassen, solange das Kind diesem nicht wiederholt ausgesetzt ist. Körperliche Abgrenzung gehört unter Kleinkindern zur Entwicklung der Selbständigkeit und zur Einschätzung der eigenen Kraft. Aggression unter Kindern als Mittel zum Erreichen von Zielen sollte nicht verherrlicht oder gutgeheißen werden, sie sollte aber auch nicht verteufelt werden. Ein Kind wird es lernen, seine Interessen durchzusetzen ohne Gewalt, wenn es hierzu angeleitet wird und seine Eltern dementsprechende Vorbilder sind. Es wird lernen, daß körperliche Gewalt ein unsoziales, schädigendes Verhalten ist.

Warum ist die Kindererziehung so wichtig?

Ein Kind zu erziehen ist eine der verantwortungsvollsten und schwierigsten Aufgaben, die einem als Erwachsenem gestellt werden kann.

Gleichzeitig ist es die Aufgabe, in der wir am wenigsten formellen Unterricht erhalten haben. Das, was die meisten über Erziehung wissen, haben sie durch ihre Umgebung und ihre eigene Erziehung erfahren. Dies wiederum kann zur Folge haben, dass alte Muster aus der eigenen Kindheit leicht auf die eigenen Kinder übertragen werden können.

Für die optimale Erziehung sollten Sie im Voraus mit Ihrem Partner diskutieren und festlegen, welche Pläne Sie beide für ihr Kind haben, welche Grenzen in ihrer Familie gelten, und welche Methoden Sie anwenden wollen, um diese Vorstellungen zu erreichen. Bücher über dieses Thema bieten Ihnen die Möglichkeit, sich intensiv mit Erziehungsfragen zu beschäftigen.

Warum ist Disziplin notwendig?

Disziplin in der Kindererziehung kann man leider nicht vermeiden. Sie ist ein akzeptables Mittel, um soziales Verhalten zu vermitteln.
Grenzen zeigen dem Kind auf, wie es sich adäquat in der Gesellschaft benimmt. Sie zeigen dem Kind, welche Anforderungen eine Gesellschaft an es hat, und bringen ihrem Kind gleichzeitig Selbstdisziplin bei. Das alles ist notwendig, damit aus Ihrem Kind ein verantwortungsbewusster Mensch wird.

Ohne das Kind in seiner eigenen Kreativitätsentwicklung zu behindern ist Disziplin eine schwierige Angelegenheit, da sie sehr viel Konsequenz am richtigen Platz erfordert. Die Kindererziehung ist sinnlos, wenn an einem Tag bestimmte Regeln herrschen, die am darauffolgenden Tag plötzlich nicht mehr gelten. Inkonsequenz und fehlende Disziplin vermitteln dem Kind ein Gefühl der Unsicherheit. Es wird also versuchen, die eigenen Grenzen auszuloten und seinen Platz in der Gesellschaft zu bestimmen.

Konsequenz kann Sie sehr in Anspruch nehmen. Besonders dann, wenn Sie selbst etwas müde sind und einfach keine Lust dazu haben, bei jeder "Kleinigkeit" einzugreifen. Dem kann man nur hinzufügen, dass Eltern zu sein eine 24-stündige Arbeit ist und nicht weniger. Haben Sie aber schon vorher "Erziehungswege" festgelegt, dann können Sie sich gegenseitig in denjenigen Situationen unterstützen, in denen Sie in Versuchung geraten, um der lieben Ruhe willen, nachzugeben.  

Wie geben Sie ihrem Kind Selbstvertrauen?

Die Selbstauffassung des Kindes wird bereits vom ersten Tag an gebildet. Mit allen Sinnen sieht das Kind sich selbst durch Sie. Es hört den Tonfall Ihrer Stimme. Es sieht und kennt Ihre Körpersprache besser als die einer anderen Person. Es schaut aufmerksam auf Ihren Gesichtsausdruck. Es hört jedes einzelne Wort, das Sie zu ihm sagen. Aus allem heraus, was Sie sagen oder tun, bildet sich das Kind ein Bild von sich selbst. Wie Sie selber sind und mit dem Kind sprechen, hat einen enormen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes.

Ein Kind zu loben, es mit Stolz zu erfüllen, das Erlebnis zu vermitteln etwas Besonderes zu sein und etwas zu können, was von anderen wertgeschätzt wird, ist enorm wichtig.

 Indem das Kind so viel wie möglich selbst ausprobieren darf, findet es heraus, was es kann. Das bestärkt das Kind auch darin, unabhängig zu werden und im späteren Leben kreativ zu denken.

In der Erziehung kann man als Eltern die Tendenz dazu haben, das schlechte Benehmen des Kindes zu fokussieren. Die Eltern üben dann ständig Kritik am Kind. Wenn Sie oft wütend auf Ihr Kind sind und es ständig kritisieren, wird das Selbstbewusstsein untergraben. Das gute Benehmen zu loben hat einen weitaus positiveren Effekt, als ständig zu kritisieren.

Das Kind zu umarmen, ihm Komplimente zu geben wenn es sich gut benimmt, unterstützt ein gutes Benehmen und stärkt das Selbstbewusstsein. Vergessen Sie nicht, dass es für ein Kind lebensnotwendig ist, geliebt zu werden, Sicherheit und Geborgenheit zu bekommen.

Wenn sich Ihr Kind schlecht benommen hat, dann sollten Sie ausschließlich das Benehmen des Kindes kritisieren und ansprechen und nicht das Kind persönlich als einen schlechten Menschen darstellen. Alle Menschen machen Fehler. Sagen Sie dem Kind, dass das Benehmen schlecht gewesen ist und dass Sie das nicht noch einmal erleben möchten. Aber erzählen Sie dem Kind auch, dass Sie es lieben.

 Haben wir jemals genug Zeit füreinander in der Familie?

Heutzutage kann es ein Problem sein, überhaupt genügend Zeit füreinander zu haben. Die Eltern arbeiten, die Kinder gehen zur Schule und Freizeitaktivitäten nach.

Eine gute Idee ist es, die Familienzeiten so zu koordinieren, dass die ganze Familie zusammen morgens und abends isst. Alle Familienmitglieder schätzen es sehr, Zeit miteinander zu verbringen und miteinander zu sprechen. Für Kinder ist es auch sehr wichtig, feste Tagesabläufe und feste Termine zu haben. Die Mahlzeiten bieten ein gutes Forum, über die täglichen Begebenheiten und Erlebnisse zu sprechen. Versuchen Sie, alle zu Wort kommen zu lassen

Kinder legen auch Wert darauf, besondere Tage zu haben, die für bestimmte Aktivitäten reserviert sind. Zum Beispiel: Donnerstag nachmittags zusammen mit dem Vater in die Bücherei zu gehen, oder Freitagabend zusammen mit der Mutter in die Schwimmhalle zu gehen. Machen Sie die Pläne zusammen mit dem Kind.

 
Wenn Ihr Kind zu Ihnen kommt und etwas fragt oder über etwas sprechen möchte, dann nehmen Sie sich Zeit dafür.

 Wenn es immer zu hören kriegt: "Jetzt nicht, ich hab im Augenblick keine Zeit", dann verliert es die Lust, seine Gedanken mit Ihnen zu teilen.

 Es stärkt den Zusammenhalt der Familie Dinge gemeinsam zu unternehmen. Das kann zum Beispiel Folgendes sein: zusammen spielen, zum Konzert gehen, ins Kino oder ins Theater gehen usw.

 Was lernt Ihr Kind durch Kommunikation?

Nehmen Sie sich Zeit, Zusammenhänge zu erklären. Ihr Kind wird Ihr Verhalten in den verschiedenen Situationen hinterfragen. Halten Sie immer eine Erklärung für Ihr Verhalten parat, wenn das Kind warum?, weshalb?, wieso? fragt.

Sie erfüllen Vorbildfunktion für Ihr Kind. Von Ihrem Verhalten und den logischen Erklärungen für Ihr Verhalten lernt Ihr Kind sozial adäquates Verhalten.

Wenn Sie immer zum Ausdruck bringen, welche Erwartungen und Gefühle Sie haben, lernt das Kind, dass es erlaubt und richtig ist, über solche Dinge zu sprechen. Es lernt Offenheit und auch, dass man Anforderungen an andere stellen darf.

Wenn Sie in der Familie ein Problem haben, dass das Kind betrifft, dann stellen Sie das Thema zur Diskussion. Versuchen Sie, zusammen mit dem Kind mögliche Lösungen zu finden. Aber sprechen Sie auch über die Konsequenzen der verschiedenen Lösungsansätze. Die Diskussion unter Einbeziehung des Kindes bedeutet nicht, dass das Kind selbst die Lösung bestimmen soll, sondern dass Sie zusammen die beste Lösung finden.
Falls es sich um ein Problem handelt, bei dem Sie im Voraus mögliche Entscheidungen beschlossen haben, dann präsentieren Sie dem Kind die möglichen Vorschläge und Wahlmöglichkeiten. Beziehen Sie aber Ihr Kind in die Entscheidung mit ein.

Ein Kind, das ein solches offenes Kommunikationsverhalten gelernt hat, erlangt größere Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein. Es lernt innerhalb der Familie die Spielregeln einer guten Kommunikation, die meistens weit über das pubertäre Alter hinaus anhält.

Wie groß ist Ihre Vorbildfunktion fürs Kind?

Sie sind von Anfang an die engsten Bezugspersonen für Ihr Kind. Von Ihnen lernt es durch Ihr Verhalten, wie es sich in der Gesellschaft bewegt und wie es in verschiedenen Situationen reagiert.

 Sie werden erleben, eines Tages genau die gleichen Wörter aus dem Mund Ihres Kindes zu hören, die Sie selbst schon einmal geäußert haben. Ihr Kind wird Ihr eigenes Benehmen adaptieren. Wird das Kind von Ihnen in eine Kinderkrippe angeschoben, dann wird es Sie später auch abschieben.

Sie haben eine enorme Bedeutung für Ihr Kind als Vorbild. Wenn Sie dem Kind Respekt entgegenbringen, Freundlichkeit, Ehrlichkeit, Wärme und Großzügigkeit leben, bestehen gute Möglichkeiten, dass sich Ihr Kind positiv entwickeln wird.

Sie haben die Verantwortung für die Entwicklung des Kindes, und Sie können viel dazu beitragen. Es aufzumuntern, zu ermutigen, seine Leistungen wahrzunehmen, und klare Botschaften zu vermitteln sind wichtige Bausteine in der Erziehung Ihres Kindes zu einem wertvollen Mitglied der Gemeinschaft.

 

Kindererziehung

 Der Alltag mit kleinen Kindern hält viele Fallstricke bereit und kann manchmal ganz schön nerven. Unsere Tipps entstammen unseren ganz persönlichen Erfahrungen und sind keinesfalls Allheilmittel. Jedes Kind ist anders und jede Familie muss ihre eigenen Lösungen finden. Vielleicht können unsere Tipps Ihnen dazu Anregungen geben - dann würden wir uns sehr freuen. Vergessen Sie über alle Erziehung nicht das Wichtigste: Haben Sie Spaß mit Ihrem Kind, freuen Sie sich mit ihm und denken Sie bei Schwierigkeiten vor allem an die schönen Momente. Und wenn es ganz schlimm kommt, trösten Sie sich mit: Jetzt kann es eigentlich nur noch besser werden!  

siehe hierzu auch DDR-Kinderkrippe....>

Zu folgenden Themen können Sie hier Tipps finden:

Trotz

Trotzanfälle bei Kleinkindern lassen sich nicht vermeiden. Manchmal schafft man es, einen drohenden Ausbruch durch Ablenkung zu verhindern, aber je älter und selbstbewusster die Kleinen werden, umso seltener lassen sie sich damit überrumpeln. Das wichtigste ist, dass man selbst nicht die Nerven verliert, sondern dem Kind mit Gelassenheit begegnen kann. Das ist gar nicht so einfach, wie Sie sicher aus eigener Erfahrung wissen.

Natürlich sollte man dem Kind ein Verbot erklären, so dass es dieses versteht und im Idealfall akzeptiert. Aber oft kennen Kinder das Verbot und die Gründe dafür schon ganz genau und testen trotzdem immer wieder seine Grenzen aus. In solchen Fällen (und wenn das Kind auf das Ansprechen noch reagiert) kann man versuchen, ihm ein Gespräch anzubieten. Konkret sieht das dann so aus, dass ich meine Tochter zum Kuscheln einlade, mich mit ihr (soweit sie sich nicht dagegen wehrt) in den Sessel setze und sowohl nach ihren Motiven und Wünschen frage, als auch meine Absichten noch mal erkläre. Manchmal hilft ihr das Nachdenken und Überlegen (und das "Ernstgenommen-werden") sich zu fangen. Vielleicht lässt sich ja auch ein Kompromiss finden!? Diese Vorgehensweise hat natürlich nur dann Erfolg, wenn das Kind schon in einem Alter ist, wo es sich seiner Wünsche konkret bewusst ist, diese äußern kann und Argumente versteht.

Nur allzuoft dringt man bei einem Trotzanfall mit Reden gar nicht durch bis zum Kind. Wenn es von den Argumenten der Eltern gar nichts wissen will, wenn es einfach lautstark seine Wünsche einfordert, dann hat es sich bei uns als hilfreich erwiesen, die Kinder in ihr Zimmer zu schicken.

Natürlich mit der Maßgabe, dass sie wiederkommen können, wenn sie sich beruhigt haben! Das klappt recht gut und es dauert oft nicht lange, dass der Spuk vorbei ist. Leider wirkt eine solche Maßnahme nur dort, wo das Kind etwas unterlassen soll, oder sich gegen ein Verbot auflehnt.

  Die "Verbannung" ins Kinderzimmer schafft auch räumliche Distanz. Wenn sich dagegen das Kind gegen eine Bitte oder Weisung etwas zu tun auflehnt (sich zum Beispiel nicht anziehen will, oder nicht mit zur Oma gehen will), dann hilft es natürlich nicht viel, das Kind ins Kinderzimmer zu schicken! Höchstwahrscheinlich wird es sich dort auch nicht anziehen und der Oma kommt man auch kein Stück näher ...

 Manchmal ist ein Kind auch so weit, dass es den Ausbruch überhaupt nicht mehr kontrollieren kann. Es ist dann hilflos seinem Ausbruch ausgeliefert, weiß eigentlich gar nicht mehr, warum es schreit und schafft es nicht mehr aus eigener Kraft, sich zu beruhigen. Das ist vor allem bei jüngeren Kleinkindern der Fall, kann aber auch noch bei 3-4 Jährigen auftreten. In einem solchen Fall benötigen die Kleinen natürlich vor allem Hilfe. Die Ursache des Trotzes ist dann völlig nebensächlich, man muss versuchen, das Kind zu beruhigen, sanft mit ihm sprechen und kuscheln und ihm zeigen, wie lieb man es hat.

 Noch ein Wort zu den Trotzausbrüchen in der Öffentlichkeit. Zum Glück kamen die bei unseren Kindern recht selten vor, trotzdem zerren sie immer besonders an den Nerven, da man sich sofort von allen Leuten taxiert fühlt. Die Reaktion völlig fremder Leute reicht von Unverständnis bis zum (unausgesprochenen) Vorwurf, eine Rabenmutter zu sein.

Vielleicht hat man Ihnen während einer solchen Situation ja sogar schon eine paar ungefragte "gute Ratschläge" gegeben ... Mein Tipp: Egal was Sie machen - reden Sie dabei ruhig und freundlich auf das Kind ein. Selbst wenn Sie wissen, dass es nichts nützt, da Sie gar nicht bis zum Kind vordringen, die Leute reagieren dann wesentlich positiver auf Sie und Ihr Kind als wenn Sie ein verkniffenes, gestresstes Gesicht zeigen. Es hilft zwar Ihrem Kind nicht, aber vielleicht Ihnen - und das ist doch auch schon was, oder?

Geschwisterstreit

Unsere beiden sind jetzt 4¼ (Kira) und 2¾ (Erik) und kommen gut miteinander aus. Klar, es gibt schon mal Streit, aber der hält meist nicht lange an und ist schnell vergessen. Es überwiegen die Phasen, wo sie friedlich nebeneinander oder miteinander spielen. Und ganz besonders schön finde ich es, wenn sie füreinander eintreten und den anderen in Schutz nehmen – zum Beispiel wenn wir mit Erik wegen etwas schimpfen und Kira ihn (noch etwas unbeholfen) versucht zu trösten, oder uns auffordert, doch nicht "so ärgerlich" zu sein ...

 

Was wir dafür tun? Das ist schwer zu sagen, denn viele Entscheidungen trifft man doch intuitiv aus dem Bauch heraus. Aber ich will versuchen, ein paar Prinzipien zu erläutern. Die Namen unserer Kinder habe ich nur zur Vereinfachung eingesetzt und sie lassen sich beliebig austauschen, denn "Kira stört Erik" findet genauso oft statt wie "Erik stört Kira"...

 

(1)   Natürlich kommt es vor (eigentlich ist es die Regel J) dass eines unserer Kinder unbedingt das Spielzeug haben will, mit dem gerade Schwester (oder Bruder) spielt. Das ist ganz klar, denn gerade wenn man den anderen damit spielen sieht, werden doch eigene Ideen inspiriert, und man möchte die sofort ausprobieren und umsetzen... Bei uns gibt es dazu die Regel, dass der dran ist, der es sich zuerst genommen hat.

(2)   Diese Regel setzen wir durch, wenn wir sehen, das sich dass vom anderen gestörte Kind nicht selbst helfen kann. Konkret bedeutet das, dass wir den Störenfried Erik ermahnen und ihm klarmachen, dass Kira jetzt mit dem begehrten Spielzeug spielen darf, weil sie es sich zuerst genommen hat. Gleichzeitig erklären wir ihm, dass er natürlich später mit dem Spielzeug spielen darf, wenn Kira nicht mehr möchte oder wenn er es sich an einem anderen Tag zuerst nimmt (das tröstet und der Frust hält sich meist in Grenzen). Wenn der Störenfried allerdings nicht aufhört zu stören, muss er halt in einem anderen Zimmer weiter spielen. 

(3) Jedes Kind erhält ein extra großes Lob, wenn es sich zum anderen sozial verhält. Das kann z.B. sein, dass es seine Süßigkeiten mit dem anderen teilt, dass es ein Bild für den anderen malt, ihm bei irgend etwas hilft oder ihm auch nur freundlich guten Morgen sagt ... Solches Verhalten wird explizit gewürdigt und gefördert. Das heißt von unserer Seite aus, dass wir die Kinder auch ab und zu dazu auffordern, konkret etwas für Schwester oder Bruder zu tun, oder sie gegenseitig mit Hilfe für den anderen beauftragen ("Kira, kannst du Erik mal bitte dabei helfen, die Schuhe auszuziehen?!"). Wichtig ist natürlich immer auch zu erklären, warum es gut ist, wenn man etwas für andere Menschen tut.  

(4)   Eine wichtige Regel für die Kinder ist auch: Tätlichkeiten bei Auseinandersetzungen sind nicht erlaubt. Also kein Kratzen, Beißen, Schlagen, etc. Aber es reicht nicht, den Kindern Gewalt gegeneinander zu verbieten, sondern man muss ihnen andere Möglichkeiten bei Konflikten zeigen.

(5)   Wir haben Kira gesagt und gezeigt, was sie tun und sagen kann, wenn Erik sie wieder mal nicht in Ruhe lässt (Bsp.: mit Fuß auf den Boden stampfen, Hände in die Seiten stemmen und laut rufen "Jetzt bin ich aber ärgerlich, wenn Du mich nicht in Ruhe lässt!") – auch wenn es albern klingt, es half: Kira fühlt sich nicht länger hilflos Eriks Angriffen ausgeliefert und Erik lernte, zu erkennen, wann er den Bogen überspannt hat. Ausnahme: zur Verteidigung gegen gewalttätige Angriffe (und nur dann) ist Gewalt in Maßen (z.B. Schubsen) erlaubt – niemand muss sich schlagen oder beißen lassen. Das Schwierigste war eine Zeitlang, unserem Sohn das Beißen abzugewöhnen. Uns blieb nichts weiter übrig als Kira zu sagen, dass sie sich verteidigen muss – notfalls indem sie zurück beißt oder ihn weg schubst. Wir haben Erik gezeigt, wie weh es tut, gebissen zu werden und das wir solche Angriffe nicht dulden werden. Zum Glück ist diese Phase inzwischen vorbei.

Es ist klar, dass die Kinder sich beieinander entschuldigen, wenn sie dem anderen weh getan haben oder (aus Versehen oder absichtlich) den mühsam gebauten Turm des anderen eingerissen haben. 

(6)   Und wie schon oben erwähnt, versuchen wir den Zusammenhalt der Kinder zu stärken, selbst wenn es "gegen" uns geht. Wenn Kira also Erik trösten möchte, weil wir mit ihm schimpfen, dann sagen wir ihr nicht, dass Erik aber etwas Schlechtes gemacht hat (das weiß sie auch so), sondern loben sie für ihre Sorge um Erik und zeigen ihr, wie sie ihn streicheln und trösten kann. Ich denke, dass solche Zuneigungsbeweise sehr wichtig sind, auch wenn sie scheinbar in diesem Moment unsere elterliche Autorität in Frage stellen.

So, mehr fällt mir im Moment nicht ein. Das meiste ist wahrscheinlich eher trivial und wird so oder ähnlich in den meisten Familien gehandhabt. Wir versuchen halt immer, mit den Kindern zu reden, ihnen ihr Verhalten und seine Folgen bewusst zu machen und so ihre Vernunft "hervorzulocken". Auch wenn Appellieren nicht reicht und wir durchgreifen müssen, erklären wir (zur Not hinterher) warum dieses oder jenes Verhalten nicht akzeptabel ist oder war.  

LITERATUR:

Kindererziehung. - Pro und Kontra "Kinderkrippe" -. Klaus-Peter Kolbatz, Book on Demand - 132 Seiten; Erscheinungsdatum: 2007, ISBN-10: 3833498900    

 

 Ende der Leseprobe ! © Klaus-Peter Kolbatz

BAND II "ZUM TÖTEN ERZOGEN !

Da schlug's 13

13. August 1961 - Bau der Berliner Mauer

Original-Heft, Herausgegeben von der Kreisleitung Berlin-Mitte der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED), Abteilung Agitation und Propaganda.

Fotos: Pressegruppe der Kampftruppen des Kreises Mitte.

Wir erinnern uns: Luftbrücke : "Berlin - Blockade"

West-Berliner lebten immer mit der Angst "MfS-Planungen für die Machtübernahme in West-Berlin"

13. August 1961 - Bau der Berliner Mauer

Chronik zum Schuldenberg der BRD

PDS Parteivermögen

Was Sollte in der DDR verteidigt werden ?

Eine kaputte Umwelt und marode Infrastruktur! In der Oder konnten ORWO-FILME entwickelt werden und in den Häusern haben tatsächlich Menschen gewohnt. 

10. September 2007
Fast zwei Jahrzehnte nach der Wende haben die meisten Ostdeutschen die DDR in guter Erinnerung.

64 Prozent der Menschen in den neuen Bundesländern haben "eher positive" und nur 17 Prozent "eher negative" Erinnerungen an die DDR, wie aus einer von der Zeitschrift "Super Illu" veröffentlichten Umfrage des Instituts für Marktforschung Leipzig hervorgeht. 18 Prozent wollten gerne wieder "im Sozialismus" leben.

Weiter mit "Chronik zum Schuldenberg der BRD"

und "PDS Parteivermögen"

 

 

Anmerkung:  "Alle haben es gewollt"

Ob DDR oder Nazi-Deutschland, - die einen haben gelitten, die anderen wollen nichts davon bemerkt haben.

 

"Zögern Sie nicht mit der Schusswaffe!"

"Mauerbau" authentischer Bericht
Ein Dokument aus Magdeburg belegt erstmals, wie unmenschlich dass SED-Regime seine Soldaten auf den Todesschuss gedrillt hat. Sogar Frauen und Kinder sollten erschossen werden. Der Schießbefehl der Stasi liegt schriftlich vor.

Kannten keine Gnade mit Republikflüchtlingen:

Ein Grenzer der DDR-Grenztruppen des Grenzkommandos Süd mit einem

 Schäferhund bei der Grenzbeobachtung in einem Abschnitt der innerdeutschen Grenze am Brocken

Erstmals ist in Unterlagen der Stasi ein bedingungsloser Schießbefehl gegen DDR-Flüchtlinge aufgetaucht: „Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schusswaffe, auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen, was sich die Verräter schon oft zunutze gemacht haben.“ So heißt es in einem Befehl der DDR-Staatssicherheit vom 1. Oktober 1973, der im Archiv der Magdeburger Außenstelle der Stasi-Unterlagen-Behörde entdeckt wurde.

Jörg Stoye, der Chef der Außenstelle, nannte es einen „aufsehenerregenden und für die Erforschung sowie Aufarbeitung der Stasi-Geschichte höchst bedeutsamen Fund“. Als „Lizenz zum Töten“ bezeichnete Hubertus Knabe, der Leiter der Gedenkstätte für Stasi-Opfer in Berlin-Hohenschönhausen, das Dokument. „Erschreckend an dem Befehl ist vor allem, dass auch Frauen und Kinder erschossen werden sollten. Erstmals gibt es nun auch einen schriftlichen Beweis für den Schießbefehl, “ sagte er WELT ONLINE.
Bislang gab es bisher keinen Nachweis für einen direkten Schießbefehl an DDR-Grenzsoldaten oder Stasi-Angehörige, schon gar nicht gegen Frauen und Kinder. Mindestens 133 Menschen wurden an der Berliner Mauer zwischen 1961 und 1989 erschossen, für die innerdeutsche Grenze liegt die Schätzung bei mindestens 700 Toten.

Misstrauen gegen die eigenen Soldaten

Auf der Suche nach Flüchtenden:

Zwei Grenzer der DDR-Grenztruppen

des Grenzkommandos Süd vor einem

 Wach- und Beobachtungsturm

Das jetzt aufgefundene Dokument wurde bei der Bearbeitung eines Forschungsantrags zu Grenzdurchbrüchen entdeckt. Darin verpflichtet sich der junge Manfred L. aus Magdeburg, während seines Dienstes als Soldat auf Zeit und gleichzeitig als geheimer hauptamtlicher Mitarbeiter der Stasi, in einer Spezialeinheit die Zuverlässigkeit der Grenztruppen zu überwachen.

Da die SED-Führung kein Vertrauen in die Loyalität ihrer Grenzsoldaten hatte, wurde jede einzelne Einheit durch informelle Mitarbeiter sowie durch Offiziere überwacht. Von der Spezialeinheit, die 1968 bis 1985 bestanden hat und deren Mitglieder Grenzeinheiten „infiltrieren“ sollten, war bislang jedoch nichts bekannt. Insbesondere sollte sie Fahnenfluchten verhindern, also Fälle, in denen Grenzsoldaten in Uniform und teilweise unter Anwendung von Waffengewalt gegen ihre Kameraden eine Gelegenheit nutzen wollten, in die Freiheit zu kommen. In solchen Fällen sollten die Stasi-Spezialisten ohne jede Rücksicht feuern – auch auf Frauen und Kinder.

 

original Schießbefehl 8 Seiten Format pdf Zwar handelt es sich bei dem Dokument laut Stasi-Experte Hubertus Knabe nicht um einen allgemeinen Schießbefehl, sondern um eine Spezialanweisung für Sonderfälle. Dennoch ist der Fund für die Stasi-Forschung deshalb besonders bedeutend, weil Historiker bislang keinen eindeutigen Befehl der DDR-Führung für gezielte Tötungen von Flüchtlingen an der Mauer und der innerdeutschen Grenze gefunden hatten. Die Zuständigen waren vorsichtig genug, diese Anweisung in scheinbar unverdächtigen Formen bekannt zu geben – als „Dienstanweisungen zum Schusswaffengebrauch“ oder im DDR-Grenzgesetz von 1982.

© Klaus-Peter Kolbatz

          LINK: Schießbefehl.pdf (8 Seiten)

 

Stasi-Experte Knabe forderte die die Staatsanwaltschaft Magdeburg auf, die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Anstiftung zum Mord oder Totschlag zu prüfen: „Die 91 000 hauptamtlichen Stasi-Mitarbeiter sind nach dem Ende der DDR praktisch alle unbestraft geblieben. Nur ein einziger musste ins Gefängnis.“ Der Aktenfund belege, dass bestimmte Stasi-Mitarbeiter den Auftrag hatten, an den Grenzen auf wehrlose Flüchtlinge zu schießen.

BRISANTER SERVICE

Die geheimen Treffpunkte der Stasi bei Google Maps

Erfurts Stadtplan ist übersät mit roten Punkten. Und jeder rote Punkt steht für einen Stasi-Treffpunkt. Akribisch haben die Macher von "Stasi in Erfurt" in Google Maps alle konspirativen Wohnungen der Stasi aufgedeckt. Die heutigen Bewohner sind von der Aktion nicht begeistert. Von Frank Patalong mehr...

Karte aller konspirativen Wohnungen in Erfurt

Berliner Mauer.

Bilderserie Symbol des Kalten Krieges

    VIDEO  MAUERBAU   Bericht  WEST      VIDEO  MAUERBAU  Bericht  OST      VIDEO DDR Propaganda  

 

AUDIO (mp3)

10.7.1952 - Seit 1948 hat die Stasi mehr als 10.000 Menschen aus der Bundesrepublik und Westberlin in die DDR verschleppt.

Dr. Walter Linse, Rechtsanwalt und Mitarbeiter des "Untersuchungsausschusses Freiheitliche Juristen" wird in Westberlin am helllichten Tag vom Staatssicherheitsdienst der DDR entführt. Nach Angaben des Bundesministeriums für gesamtdeutsche Fragen wurden seit 1948 mehr als 10.000 Menschen aus der Bundesrepublik und Westberlin in die DDR verschleppt, gefoltert und getötet. ...weiter.....>

Rede von Ernst Reuter während der Protestveranstaltung gegen die Verschleppung , RIAS, 10.7.1952 (mp3)

1963 - (Dokument) - Menschen wurden von West-Berlin durch die MfS nach Ost-Berlin verschleppt. 

 

 

Kopfgeld: Ein Tausender pro Todesschuss

Nicht nur an der Mauer, auch an den Grenzen der sozialistischen "Bruderländer" ließ die SED-Führung Jagd auf "Republikflüchtlinge" machen. An bulgarische Grenzer zahlte das Ostberliner Regime offenbar eine regelrechte Kopfprämie für jeden erschossenen DDR-Bürger. Deren Leichen wurden einfach im Grenzstreifen verscharrt.

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"Tod durch fremde Hand"

Die Mauer war elf Tage alt, als Günter Litfin versuchte, durch den Berliner Humboldthafen in die Freiheit zu schwimmen. Er wurde von Grenzern entdeckt - und erschossen. Vom Tod des ersten Maueropfers erfuhr sein Bruder einen Tag später aus dem Fernsehen. Eine deutsche Familiengeschichte.

Berlin - Am 24. August 1961 trug Günter Litfin eine braune Jacke und eine schwarze Hose. Der 24-Jährige lief über das Gelände der Charité unter einer S-Bahn-Brücke hinunter zum Humboldthafen. Rund 40 Meter ist der Kanal an dieser Stelle breit, rund 40 Meter trennten Günter Litfin von der Freiheit. Er war das Gebiet in den Tagen zuvor immer wieder abgelaufen. Seiner Mutter, seinem Bruder und seiner Schwägerin, die mit ihm in der Wohnung in Weißensee wohnten, hatte er nichts gesagt. Kein einziges Wort.

Gewusst hatten sie es trotzdem: dass sie Günters Wohnung in der Suarezstraße in Westberlin nicht umsonst hergerichtet hatten, dass er frustriert war, weil er nach Beginn des Mauerbaus seinen Job im Westen nicht mehr ausüben konnte - dass er irgendwann gehen würde. Als die Mauer gerade elf Tage alt war - mehr ein Provisorium denn ein antifaschistischer Schutzwall - wurde Günter tot aus der Spree gezogen.

Günter Litfin war das erste Opfer der Mauer. Erschossen durch einen Transportpolizisten, um 16.15 Uhr an jenem Sonntag. Nachdem die Wachposten auf ihn aufmerksam geworden waren, gelangte Günter über eine Steintreppe in die Spree und versuchte, ans Westberliner Ufer zu schwimmen. Als ihn die Salve in den Kopf traf, trennten ihn rund 20 Meter von der Freiheit. Die Diagnose der Rechtsmedizin: Hals- und Mundboden-Durchschuss, verbunden mit Ertrinken. Die Ursache laut Totenschein: "Tod durch fremde Hand".

"Det is Schicksal"

Jürgen Litfin steht im zweiten Stock seines Wachtturms und raucht. Es riecht nach altem, kalten Gemäuer und Feuchtigkeit, die schon lange in der Luft hängt. Der 67-Jährige hat eines der Fenster im Turm geöffnet, die noch aus DDR-Zeiten stammen, und lehnt an der Wand. "Wir sind ja hier nicht in einer Kneipe. Hier gibt es kein Rauchverbot", sagt er und lacht mit der krächzenden, fast tonlosen Lache eines starken Rauchers. Seine erste Zigarette hat er vor 53 Jahren geraucht, seither waren es unzählige.

Jürgen Litfin hat schon geraucht, als er in seiner Jugend mit seinem Bruder durch das Berliner Umland geradelt ist, als er mit ansah, wie ein Panzer der Roten Armee am 17. Juni 1953 einen etwa achtjährigen Jungen in seinen Ketten zerquetschte, als er den Sarg seines Bruders mit einer Brechstange aufhebelte, um zu sehen, ob sie ihn durchlöchert hatten, als er wegen Beihilfe zur Republikflucht ein Jahr im Knast saß, als die BRD ihn freikaufte, als er feststellte, dass sein Schwager für die Stasi gearbeitet hatte und als die Mauer schließlich fiel und mit ihr die DDR. "Det is Schicksal", sagt er zu alldem.

Nach langem bürokratischen Hin und Her hat Jürgen Litfin 2002 die Genehmigung erhalten, den früheren NVA-Wachturm in der Kieler Straße umzubauen. Vor genau vier Jahren wurde er eröffnet. Als Gedenkstätte für seinen Bruder. Der Turm steht inmitten eines schicken Neubauviertels in Berlin-Mitte. Die Häuser sind rosa getüncht, haben gläserne Fronten und Balkone zum Kanal, ihre Mieter arbeiten im Bundestag. Im Umfeld der hohen, sauberen Neubauten wirkt das fad braun-graue Gemäuer mickrig und wenig furchteinflößend. "Mein Türmchen", wie Litfin die Gedenkstätte nennt, ist ein Relikt aus einer vergangenen Zeit.

Immer wieder aufs Neue den Hass abbauen

An seine frühere Bedeutung erinnern nur noch die Bilder, die Litfin zusammengetragen hat. Sie zeigen die Mauer und belegen, mit welch martialischen Methoden das SED-Regime versucht hat, die Bürger mit aller Gewalt im Land zu halten - und wie es ihren Tod in Kauf genommen hat. Hundertfach. "Von Günter Litfin bis Chris Gueffroy" heißt die kleine Ausstellung, die der Rentner zusammengetragen hat. Jeden Tag ist er im Turm, berichtet Touristen und Schulklassen vom Leben in der DDR. "Und das war kein Arbeiter- und Bauernparadies", sagt er mit Nachdruck. Sein Engagement im Wachturm und seine Bereitschaft, mitunter mehrmals am Tag von der Erschießung seines Bruders zu berichten, seien seine Art, "immer wieder den Hass abzubauen".

Wie groß der auch 18 Jahre nach dem Mauerfall noch ist, merkt man, wenn Litfin erzählt. Von den "Dreckskerlen", wie Egon Krenz, die noch heute den Schießbefehl leugnen. Von den "Eierköppen" im Politbüro, die die Erschießung des eigenen Volkes veranlassten. Von der "widerlichen Verlogenheit" eines Staates, der seine eigenen Leute einsperrte. Während er all das sagt, pocht er immer wieder mit seinem Zeigefinger auf laminierte Zeitungsausschnitte, die belegen, was Litfin erzählt. Gerade so, als verliehen sie der Geschichte noch mehr Glaubwürdigkeit. Gerade so, als würden seine Erfahrungen nicht ausreichen. Wenn Litfin erzählt, redet er sich in Rage, es ist ihm eine Herzensangelegenheit, jedem einzelnen Besucher einzubläuen, wie "schlecht und verbrecherisch" die DDR war.

"Er wollte sich ergeben"

Anders als sein Bruder war Günter Litfin ruhiger, besonnener, ernsthafter. Und er war der Liebling der Mutter. Seit sein Zwillingsbruder Alois 1943 im Alter von nur sechs Jahren starb, war Günter der älteste Sohn der Familie. Und Jürgen Litfin verehrte seinen großen Bruder. Als Schneider verdiente Günter in Westberlin gut. Seine Nähmaschine im Maßatelier in der Nähe des Bahnhof Zoo ratterte für die damaligen Größen des Showgeschäfts: Heinz Rühmann, Ilse Werner, Grete Weiser. Der 24-Jährige hatte einen Schlag bei den Frauen: Sie mochten seine dunklen Augen und Locken.

Als im Sommer 1961 Gerüchte von einer weiteren Abschottung der DDR die Runde machten, suchte sich Günter Litfin eine kleine Wohnung in Westberlin. An den Wochenenden hatte Jürgen ihm geholfen, sie herzurichten. Die Übersiedlung war für Ende August geplant. Seine Freundin Monika sollte später nachkommen.

Günter war schon lange offiziell in Charlottenburg angemeldet, da pendelte er immer noch in den Osten. Anfang des Jahres hatten die Ärzte beim Vater Magenkrebs diagnostiziert, er starb am Morgen des 15. Mai. Zuvor hatten ihn seine Frau und seine Söhne im Krankenhaus jeden Tag gepflegt: Er wollte sich von den Schwestern weder waschen noch rasieren lassen. Im Mai starb auch die Oma, einen Monat später eine Tante. Günter behagte der Gedanke nicht, seine Mutter in Ostberlin zurückzulassen.

"Er wollte sich ergeben"

Seitdem die Grenze hermetisch abgeriegelt worden war, war Günter ohne Arbeit. Er war deprimiert, erkundete die noch provisorischen Absperrungen: Wo gab es eine Möglichkeit, zu fliehen?

"Die haben in dem Brückenpfeiler gesessen und ihn von dort beobachtet", sagt Jürgen Litfin und schaut auf die Stelle im Kanal, an der der Schuss des Polizisten seinen Bruder in den Kopf traf. Heute donnern am Tag Hunderte Züge über die neu erbaute Eisenbahnbrücke, die zum neuen Hauptbahnhof führt. Litfin hat einen Fleck auf einem der grauen, monströsen Betonpfeiler als Todesstelle seines Bruders ausgemacht. Oft genug hat er die sorgfältig dokumentierten Unterlagen der Stasi gelesen, oft genug ist er schon durch das Unkraut zum Ufer gestapft. Er kennt die Abläufe jenes Sonntags minutiös. "Günter hat die Hände in die Luft gestreckt. Er wollte sich ergeben. Und sie haben trotzdem geschossen."

Freikauf politischer Häftlinge

Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland hatte bis 1962 den Freikauf politischer Häftlinge der DDR aus ethischmoralischen Gründen abgelehnt. Diese Einstellung änderte sich, als von Seiten Ost-Berlins offizielle Signale des Interesses an solchen Geschäften deutlich wurden. Es war der Verleger Axel Springer, dem es im Frühjahr 1963 gelang, den neuen Bundesminister für gesamtdeutsche Aufgaben, Rainer Barzel, für dieses Unternehmen zu gewinnen. Bundeskanzler Adenauer, so Barzel, "überlegte nicht eine Minute" und stimmte zu.

Von ursprünglich geplanten 1.000 Häftlingen wurden im Oktober 1963 schließlich nur acht durch das Regime der DDR freigelassen. Es handelte sich dabei um ein Bargeldgeschäft auf der Basis von Kopfpreisen und brachte der DDR damals insgesamt 340.000 DM ein.

Schon ein Jahr später mutierte der politische Häftling für das SED-Regime zur Massenware. Die Freiheit für 884 Häftlinge ließ sich das SED-Regime mit 38 Millionen DM bezahlen. Zu diesem Zeitpunkt hatte man sich bereits auf einen anderen Abrechnungsmodus verständigt. Es floss nicht mehr Bargeld, sondern Häftling gegen Ware mit einem Gegenwert von 43.000 DM. Zwischen 1964 und 1989 verkaufte das SED-Regime an die Bundesrepublik insgesamt 33.755 Häftlinge zu einem Gesamtpreis von 2,3 Milliarden DM.

LINK: Die Frau am Checkpoint Charlie - TV-Film vom 30. September 2007, 20.15 Uhr im Ersten

 

MÜGELN ALS SYMPTOM

Im Land der Wirklichkeitsverweigerer

Die Vergangenheit wird aufgehübscht, die Zukunft rosa gemalt - von Mügeln bis zur Mauerdebatte, vom Umgang mit Russland bis zur Aufarbeitung der deutschen Geschichte. So kommt die Wirklichkeit unter die Räder des Wunschdenkens.

Nach fast zwei Wochen auf- und abschwellender Erregung hat sich die Lage wieder normalisiert. Nicht nur in Mügeln, auch in der übrigen Bundesrepublik. Und wenn man bedenkt, dass bei der kleinen Hetzjagd auf acht Mitbürger mit Migrationshintergrund keiner zu Tode kam, muss man zugeben, dass sich die Geschichte recht lange in den Nachrichten gehalten hat.

Nun wird wieder eine andere Sau durch das Dorf getrieben: Quark und Käse sollen bis zu 53 Prozent teurer werden, und Angela Merkel mahnt die Einhaltung der Menschenrechte an - in China, nicht in Sachsen, wo diese Aufgabe bereits mit dem Vorschlag des amtierenden Ministerpräsidenten, noch in diesem Jahr eine "Antirassismus-Konferenz" einzuberufen, bereits zur allseitigen Zufriedenheit gelöst wurde.

Mügeln ist jetzt schon Geschichte, ein kleiner Fleck in der Hall of Shame der Bundesrepublik, neben Rostock, Hoyerswerda, Solingen, Guben, Mölln, Cottbus und einigen anderen Orten, wo die amtlich propagierte Ausländerfreundlichkeit in ihr Gegenteil umgeschlagen ist. Das Resultat: Tote und Verletzte, garniert mit "Betroffenheit", "Entsetzen" und vor allem Ratlosigkeit, dass es so etwas wie Rassismus und Nazis überhaupt gibt. Wie Kinder, die sich immer wieder darüber wundern, dass eine Tasse, die sie fallen lassen, am Boden zerbricht, staunen die deutschen Mitbürger, die Politiker und die Berichterstatter, was so alles mitten unter ihnen passiert. Ja, wo gibt's denn so was? Doch nicht bei uns!

Abschaffung der Wirklichkeit

Daraus Sympathien für die Täter abzuleiten, wäre verkehrt. Es ist schlimmer: Die immer wieder gleichen Reaktionen zeugen vor allem davon, wie gründlich in Deutschland die Wirklichkeit vernichtet wurde - zugunsten einer virtuellen Realität, die darauf basiert, dass man sich auf sie verständigt hat.

Wie das passieren konnte, ist relativ einfach zu erklären. Da waren erst einmal zwei Diktaturen, die aufeinander folgten. Dort, wo der Übergang von der einen zu der anderen fließend stattgefunden hat, sind die Folgen besonders krass und anschaulich. Einer Volksgemeinschaft, der man einen Völkermord als "Endlösung" irgendeiner Frage verkaufen konnte, konnte man auch den Bau einer Grenzanlage, die dazu bestimmt war, die eigene Bevölkerung einzusperren, als "antifaschistischen Schutzwall" auftischen, der Angreifer und Agenten abhalten sollte.

Angeblich hat niemand, weder im Osten noch im Westen, an dieses "Propagandamärchen" geglaubt. Als aber vor kurzem ein Schießbefehl entdeckt wurde, der schon eine Weile bekannt war, brach in der Republik ob des "menschenverachtenden" Dokuments das große Staunen aus. Sogar Mitglieder der PDS, die früher der SED angehört haben, wunderten sich. Es gab einen Schießbefehl! Skandal!

Die Reaktionen klangen so, als habe man eben noch geglaubt, die über 950 Menschen an der deutsch-deutschen Grenze seien unter bisher ungeklärten Umständen ums Leben gekommen. Als ob die einen von der Mauer gefallen seien und sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen hätten, die anderen sich im Niemandsland verlaufen hätten und dabei verhungert seien.

Auch Egon Krenz, dem letzten Staats- und Parteichef der DDR, war von einem Schießbefehl nichts bekannt. Wobei seine Erklärungen sich so anhörten wie weiland die Versicherungen von Albert Speer, er sei von Hitler getäuscht worden und habe von der Existenz der KZs erst nach dem Krieg die volle Wahrheit erfahren.

Schönfärberei auf Kosten anderer

Aber man muss gar nicht so tief in der Geschichte graben und so schweres Geschütz auffahren, wenn man zeigen will, wie weit die Entsorgung der Wirklichkeit geht. Es reicht schon daran zu erinnern, dass Gerhard Schröder den russischen Präsidenten Wladimir Putin einen "lupenreinen Demokraten" genannt hat, und das zu einem Zeitpunkt, als dessen Politik in Tschetschenien und gegenüber russischen Bürgerrechtlern schon hinreichend bekannt war.

Was auf den ersten Blick wie der Versuch erscheint, sich einen "Freund" schönzureden, zu dem man keine Distanz halten mag, weil er immerhin ein wichtiges Amt innehat, ist zugleich noch etwas anderes: eine Strategie, der Wirklichkeit aus dem Weg zu gehen.

Denn würde man sich auf eine Konfrontation mit der Wirklichkeit einlassen, müsste man vor ihr entweder kapitulieren oder etwas unternehmen. So aber kann man sich durchmogeln wie bisher - den Preis für diese Haltung zahlen andere, wie die ermordete russische Journalistin Anna Politkowskaja zum Beispiel.

War zu Kaisers Zeiten "Ruhe die erste Bürgerpflicht", so sehen es heute Politiker und Berichterstatter als ihre Pflicht an, zu große Unruhe zu vermeiden. Deswegen ist von "mutmaßlichen Terroristen" die Rede, wenn irgendwo ein vollbesetzter Bus in die Luft fliegt - theoretisch könnte ja auch ein geplatzter Reifen an dem Unglück schuld sein -, deswegen wird sauber zwischen "kriminellen" und "politisch motivierten" Gewalttaten unterschieden, wenn Menschen entführt und ermordet werden.

Ein Außenminister wie Frank-Walter Steinmeier, der angesichts einer toten Geisel erklärt, diese sei nicht ermordet, sondern an den "Strapazen", die ihr auferlegt wurden, gestorben, glaubt nicht nur, was er sagt, er setzt auch Maßstäbe im Fach Wirklichkeitsverweigerung, die kaum noch zu übertreffen sind. Dagegen ist ein Theaterintendant, Claus Peymann vom Berliner Ensemble, der RAF-Mörder als Idealisten verteidigt, die eine bessere Welt wollten, nur ein kleiner Fisch, allerdings für den Kulturbetrieb überaus symptomatisch.

Nationalsozialismus, konzeptionell gesehen

Unter solchen Umständen muss man schon froh sein, dass dem rechtskräftig verurteilten Kindermörder Magnus Gäfgen die Erlaubnis verweigert wurde, eine Stiftung zugunsten missbrauchter Kinder zu gründen. Er hat es ja "gut gemeint", und wer es gut meint, der kann schon mal übers Ziel hinausschießen. Eine erschreckend große Anzahl von Deutschen ist davon überzeugt, dass der Nationalsozialismus eine gute Idee war, die nur schlecht ausgeführt wurde, im Fall der DDR ist diese Zahl noch größer.

So kommt die Wirklichkeit unter die Räder des Wunschdenkens. Dabei wird nicht nur die Vergangenheit aufgehübscht, sondern auch die Zukunft rosa eingefärbt.

"Europa wäre sicher das letzte Ziel, das Iran einfallen würde, falls er wirklich aggressive Absichten verfolgen sollte", sagte vor kurzem ein bekannter Nahost-Experte. Wenn eine Atommacht Iran entstünde und für irgendjemanden zur Bedrohung würde, dann eher für seine Nachbarn. "Zum Beispiel für eine säkulare Türkei und natürlich für Israel. Ich glaube, dass Europa sich von Iran in keiner Weise bedroht fühlen müsste."

Falls also die "Atommacht Iran" eines Tages beschließen sollte, ihre Waffen über der Türkei und über Israel auszuprobieren, wird der atomare Fallout einen großen Bogen um Europa machen. Nur diejenigen, die schon ihre Ferien in Antalya oder in Eilat gebucht haben, werden ein kleines Problem haben.

Mügeln mag geografisch in der Etappe liegen, mental aber liegt es im Zentrum des Zeitgeistes, auf gleicher Augenhöhe mit dem Rest der Republik. Die Abschaffung der Wirklichkeit ist keine Frage des Standortes. Zumindest in dieser Beziehung gibt es am Standort Deutschland schon lange weder ein Nord-Süd- noch ein Ost-West-Gefälle.

 

Kosten für den Truppenabzug der Sowjets aus der DDR.

Bei ihrem Treffen vom 15.-17. Juli 1990 in Moskau und im Kaukasus hatten Bundeskanzler Helmut Kohl und Präsident Michael Gorbatschow den Truppenabzuges aus der DDR vereinbart, der dann am 12. Oktober 1990 von BM Genscher und dem sowjetischen Botschafter Terechow in Moskau vertraglich unterzeichnet wurde.

Voraussetzung des Truppenabzugs aus der DDR von noch etwa 380.000 Mann war, ein Zahlung in Höhe von 15 Mrd. DM und sich vertraglich zu einer längerfristigen wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit der Sowjetunion zu verpflichten. Für den Freikauf der DDR leisteten die Bundesbürger aus West-Deutschland und West-Berlin ihren ersten Beitrag und es kamen von 1991-2000 ca. 1.300 Milliarden, (1.300.000.000.000 D-Mark) hinzu.

Dieses Glück hatten die Polen nicht und entsprechend wird die östliche Hälfte von Polen bis Heute von den Sowjets besetzt.

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und "PDS Parteivermögen"

Und dennoch war die Lage in Europa explosiv: Michail Gorbatschow drohte auf dem Parteitag der KPdSU die Macht zu verlieren und noch immer schwelte die Angst vor einem internationalen Konflikt mit einem halb vereinigten Deutschland im Brennpunkt. Politstrategen befürchteten, eine neue Sowjetspitze könnte doch noch alles auf eine Karte setzen und Panzer auffahren lassen. Würden die Russen versuchen, die Wende mit Waffengewalt umzukehren?

Der oberste Sowjet Gorbatschow und Bundeskanzler Helmut Kohl hatten über die Machtblöcke hinweg eine funktionierende Achse des Vertrauens etabliert. Die beiden Staatsmänner verband dabei eine politische Männerfreundschaft, in der scharfes Kalkül und fein austariertes Geben und Nehmen dominierten.

Schon im Januar 1990 hatten umfangreiche Lebensmittellieferungen der Bundesrepublik in das wirtschaftlich schwer angeschlagene Sowjetreich eine freundliche Stimmung bewirkt. Irritationen, die nach dem Mauerfall in der UdSSR aufgetreten waren, verflüchtigten sich. Auch in den nächsten Monaten sollten großzügige Zuwendungen aus Bonn den Unterboden für fruchtbare Gespräche liefern.

Am 13. Mai 1990 schickte Kohl seinen außenpolitischen Berater Horst Teltschik sowie Vertraute von Deutscher und Dresdner Bank nach Moskau, um einen Kredit anzubahnen. Fünf Milliarden DM flossen wenige Wochen später von Bonn in die Kreml-Metropole. Der warme Geldregen und auch Signale einer weltweiten Entspannung auf der im Juli tagenden Nato-Gipfel-Konferenz in London, verschafften Gorbatschow Luft im politischen Überlebenskampf.

LITERATUR:

Im Buch blättern

Leseprobe

Kindererziehung. - Pro und Kontra "Kinderkrippe"< -. Klaus-Peter Kolbatz; Book on Demand - 132 Seiten; Ercheinungsdatum: 2007, ISBN-10: 3833498900

Leseprobe "Kriegskinder"

Leseprobe

Kriegskinder - Bombenhagel überlebt, Karriere gemacht und mit Burn-out bezahlt. - Klaus-Peter Kolbatz, Book on Demand - 180 Seiten; Erscheinungsdatum: 2006, ISBN; 3-8334-4074-0

© Klaus-Peter Kolbatz

LINK ZU: "Mein Beitrag zum Aufbau Ost"

Wer möchte gerne mit uns eine neue Partei gründen ?  -  Folgendes Parteiprogramm wird hierfür vorgeschlagen: Auszug aus dem DWSZ-Programm:

Gelder für den Aufbau Ost müssen für den Fall einer erneuten Grenzziehung besonders besichert werden. Das heißt, der Westen erhält alle bis dahin für den Aufbau Ost geleisteten Mittel zurück. ......weiter.....>

NEUSTE MELDUNGEN !

Wer möchte gerne mit uns eine neue Partei gründen ?  -  Folgendes Parteiprogramm wird hierfür vorgeschlagen:

Die DWSZ fordert Neuberechnung der Renten. 

„Ost-Renten liegen im Schnitt um über 44 Prozent höher als West-Renten.“

Ostdeutsche Männer bekamen bei einem Renteneintritt von 65 Jahren im Jahr 2005 durchschnittlich eine „Regelaltersrente“ von 1127 Euro ausgezahlt, während es bei westdeutschen Männern 781 Euro waren. Das ist ein Unterschied von 44,3 Prozent.

Der Grund hierfür war eine politisch gewollte schnelle und starke Rentenanpassungen in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung.

Fakt ist: Für ein viertel Lohn musste im Osten gearbeitet werden im Vergleich zum Westen. Tatsächlich aber reichten die Einkommen vieler Werktätiger nur für ein Wohlstandsniveau, das den Regelsätzen der Sozialhilfe in der Bundesrepublik entsprach. Die sicheren Renten lagen in den 80er Jahren für die meisten auf einem vergleichsweise kläglichen Niveau zwischen 300 und 400 Mark.

Faktisch wird fast ausschließlich der westdeutsche Rentenbeitrags- und Steuerzahler zur Kasse gebeten, da die ostdeutschen Länder chronisch unterfinanziert, hoch verschuldet und von Westtransfers abhängig sind. Die Westdeutschen dürfen nun also auch denjenigen, von denen sie einst als Klassenfeind bekämpft wurden, eine Rente zahlen, die im Schnitt noch über der eigenen liegt.

Zum Vergleich: Ein selbstständiger Wessi hat 45 Jahre lang den Mindestregelsatz + 5 Jahre die Sozialbeiträge vom Gehalt eingezahlt und bekommt heute nur eine Rente in Höhe von 375,- EURO.

weiter zum "DWSZ-Programm".....>

 

   

Hans-Werner Sinn warnt vor den möglichen Folgen einer Lohnangleichung

08. August 2008

Ostdeutschland - Hans-Werner Sinn warnt vor Lohnangleichung

Der Münchner Wirtschaftsforscher Hans-Werner Sinn hat vor einer schnellen Angleichung der Löhne in West- und Ostdeutschland gewarnt."Gleiches Geld für gleiche Arbeit hört sich zwar gut an, würde aber die Wirtschaft der neuen Bundesländer abwürgen“, sagte der Präsident des Ifo-Instituts der „Bild“-Zeitung am Freitag.

Die Preise seien im Osten rund zehn Prozent niedriger, die Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung hänge etwa ein Drittel zurück. Deshalb dürfe nicht versucht werden, das Niveau in Ostdeutschland weiter nach oben zu schrauben. „Hohe Löhne, die keiner bezahlt und keiner bekommt, nützen niemandem. Sie sorgen nur dafür, dass noch mehr Arbeitsplätze in neue EU-Staaten verlagert werden“, sagte Sinn.

weiter mit "mein ganz persönliches Erlebnis mit Ostfirmen".

 

   

18.Mai 2008

Immer wieder wird uns gemeldet, dass dokumentarisch aufbereitete Seiten aus DDR-Zeiten aus dem Internet verschwinden. Hierbei handelt es sich meistens um bisher unveröffentlichtes Material, dass die Stasi glaubte bei Mauerfall vernichtet zu haben.  weiter mit: "Kontrolliert inzwischen die Stasi auch das Internet ?!".....>

 

   

Wer möchte gerne mit uns eine neue Partei gründen ?  -  Folgendes Parteiprogramm wird hierfür vorgeschlagen:

24. Mai 2008 - Stasi-Debatte - Experten sehen Gysi schwer belastet

Der Parteitag der Linken wird überschattet von schweren Vorwürfen gegen Gregor Gysi. Nach Meinung von Experten und früheren Bürgerrechtlern belegen jüngst freigegebene Dokumente eine Kooperation mit der Stasi.

Nach Einschätzung der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, hat Gysi der Stasi zugearbeitet. Aus den in dieser Woche freigegebenen Stasi-Vermerken über vertrauliche Gespräche, die Gregor Gysi 1979/80 als DDR-Rechtsanwalt mit seinen Mandanten Robert Havemann und Thomas Erwin geführt habe, gehe hervor, „dass in diesem Fall willentlich und wissentlich an die Stasi berichtet worden ist, und zwar von Gregor Gysi über Robert Havemann“, sagte sie der „Welt“ vom Samstag. „Deshalb geben wir diese Papiere als IM-Unterlagen heraus.“

Knabe: Gysi soll Zulassung als Rechtsanwalt abgeben    .....weiter.....>

 

 
16.08.2008 - Mitglieder der Linken bejubeln DDR

Die Partei Die Linke ist bis heute offenbar früheren SED-Kadern enger verbunden als bisher bekannt. Wie DER SPIEGEL berichtet, finden sich auf der Homepage der Partei gleich mehrere Texte, in denen die DDR bejubelt und Opfer der SED verhöhnt werden. So haben etwa frühere DDR-Spitzenfunktionäre eine Erklärung zum Gedenkstättenkonzept der Bundesregierung bei der Linken veröffentlicht, in denen die DDR gelobt wird - sie sei ein Land gewesen, "in dem es sich gut leben und schaffen ließ". 

In der Erklärung, unterzeichnet unter anderem vom Chef des Ältestenrates der Linken, Hans Modrow, Ex-SED-Chef Egon Krenz und Ex-Stasi-General Wolfgang Schwanitz wird ein Gedenken für die "Opfer der Kolonisierung Ostdeutschlands" gefordert. Unter dem Logo der Linken veröffentlicht auch der frühere Stasi- Obrist Wolfgang Schmidt. 

In seinem Beitrag nennt er DDR-Oppositionelle "Platzhalter für die Macher der Konterrevolution". Für die Bekämpfung feindlicher, krimineller und subversiver Elemente müsse sich das MfS nicht entschuldigen. Schmidts Text wurde von einem "Marxistischen Arbeitskreis zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung" herausgegeben, in dem Mitglieder der Linken mit DKP-Funktionären zusammenarbeiten, darunter Nina Hager, Tochter des SED-Funktionärs Kurt Hager und der ehemalige ZK-Professor Eckhard Trümpler. Der lobt im jüngsten Mitteilungsblatt der Kommunistischen Plattform der Linken die Kampfgruppen des SED. Sie hätten am 13. August 1961 "ihre größte Bewährungsprobe bestanden".

Kommentar:  " Weil sie nicht hingeschaut haben? Weil sie nicht hinschauen wollten? Eine alte DDR-Mentalität die bis Heute generationsübergreifend bei Neonazis praktiziert wird.    Weiter.......>

 
ZITAT:

"Die Mauer hat das Volk der DDR elementarer Menschenrechte beraubt, Familien zerrissen und Freundschaften zerstört sowie die kulturelle und intellektuelle Entwicklung eingeschränkt", sagte die Bundestagsabgeordnete Petra Pau (SED, PDS, Die Linke).

ANMERKUNG: Die verfehlte Bildungspolitik der DDR wirkt Heute noch nach und Gesamtdeutschland liegt somit laut OECD im internationalem Vergleich nur noch auf Platz 22.

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ddp - 6. September 2007

Sachsen: Erschreckend hohe Analphabetenrate

Fast eine Viertelmillion Sachsen können nicht lesen und schreiben

In Sachsen haben etwa 230 000 Menschen große Probleme mit dem Lesen und Schreiben. Allein in Chemnitz werde die Zahl der Analphabeten auf 12 000 geschätzt, sagte die Fachgruppenleiterin Deutsch an der Volkshochschule (VHS) Chemnitz, Evy van Bryssel, der Nachrichtenagentur ddp. weiter mit "DDR-Schule

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Ost-Berliner Schüler haben falsches DDR-Bild

09. November 2007, Berlin (dpa) - 18 Jahre nach dem Fall der Mauer haben in Berlin viele Schüler eine völlig falsches Bild von der DDR. Dies geht aus einer Studie der Freien Universität (FU) hervor, die am Freitag zum Jahrestag der Maueröffnung vorgestellt wurde.

Danach gibt es in der Hauptstadt noch immer ein gespaltenes Geschichtsbild: Ost-Berliner Jugendliche verteidigen die DDR, während Gleichaltrige im Westen den SED-Staat kritischer sehen.

Für die 300-Seiten-Studie befragten Wissenschaftler des FU-Forschungsverbundes SED-Staat rund 2400 Gymnasiasten und Gesamtschüler der 9. bis 11. Klassen. FU-Professor Klaus Schroeder fasste die Ergebnisse so zusammen: «Die meisten Schüler wissen so gut wie nichts über die DDR, die Ostberliner noch weniger als die Westberliner.» Dort lebe die DDR als «sozial verklärte und politisch verharmloste Gesellschaft» fort. So hielten viele Jugendliche die Stasi für einen Geheimdienst, wie ihn jeder Staat hat 

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10. September 2007

Fast zwei Jahrzehnte nach der Wende haben die meisten Ostdeutschen die DDR in guter Erinnerung.

64 Prozent der Menschen in den neuen Bundesländern haben "eher positive" und nur 17 Prozent "eher negative" Erinnerungen an die DDR, wie aus einer von der Zeitschrift "Super Illu" veröffentlichten Umfrage des Instituts für Marktforschung Leipzig hervorgeht. 18 Prozent wollten gerne wieder "im Sozialismus" leben.

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19. Februar 2008 - UMFRAGE

Die Linke liegt im Osten weit vor CDU und SPD

Die Linke ist einer Umfrage zufolge in den neuen Bundesländern stärkste Partei - vor CDU und SPD. In der regelmäßigen Erhebung des Instituts für Demoskopie Allensbach kommt die Linke derzeit auf 29,7 Prozent, die CDU auf 26,4 und die SPD auf 23,3 Prozent.

 

ZITATE aus MDR FERNSEHEN 07.04.2008 "Verklärt und vergessen?" - 

neue Sehnsucht nach der DDR:

 

"Die Geborgenheit der DDR war die Geborgenheit einer Gefängniszelle."

Hildigund Neubert, Landesbeauftragte für die Stasiunterlagen in Thüringen

 

"Die Menschen heute verklären die DDR nicht, sie wissen angesichts ihrer Lebensrealität, was es wert war, sich keine Sorgen um Gesundheit, Arbeitsplätze und die Ausbildung der Kinder machen zu müssen."

Sahra Wagenknecht, Europaabgeordnete der Linken

 

"Natürlich gab es Liebe, Freundschaft und Nachbarschaft in der DDR. Aber doch nicht wegen, sondern trotz der Diktatur."

Heinz Eggert, ehemaliger sächsischer Innenminister

 

"Die Menschen wollen sich ihr gelebtes Leben nicht entwerten lassen."

Jochen Wolff, Chefredakteur der SUPERillu

 

14. Februar 2008

Stasi-Schwärmerin Wegner (Landtagsabgeordnete der Linken)

Die Landtagsabgeordnete der Linken hatte im ARD-Magazin "Panorama" die Wiedereinführung der Stasi zum Schutz gegen "reaktionäre Kräfte" gefordert. Außerdem hatte DKP-Politikerin Wegner erklärt, der Bau der Berliner Mauer sei notwendig gewesen, um zu verhindern, dass weiterhin Westdeutsche in die DDR kommen konnten.

Frau Wegners fordert die Wiedereinführung der Stasi. Wegners Äußerungen seien eine unerträgliche Verhöhnung der Stasi-Opfer, sagte McAllister der "Welt"

Nach der Landtagswahl ließen die ersten Linken-Abgeordneten ihre Masken fallen. Teile der Linken seien unverbesserliche Kommunisten und DDR-Anhänger.            ........weiter.....>

 

Kommentar von: Dr. Bernardy [Besucher]

„Vorwärts immer rückwärts nimmer“, sagte einmal Erich Honecker.
Sie sendeten ihre Trojanischen Pferde aus und die Westdeutschen merkten es überhaut nicht.

Die Täter von damals gestalten Heute unbehelligt in Führungspositionen unsere Demokratie oder beziehen hohe Renten. 

weiter mit "Der lautlose Transfer der DDR-Spione"...>

Ist das der Auftakt zur Enteignung des Kapitals so wie es die Nachfolgepartei der SED/DKP will? 

Alarmsignale gibt es viele: die Bankenkrise, das Nokia-Werk in Bochum, die Zumwinkel-Liechtenstein-Affäre, die größten Razziawelle, die die Republik je erlebt hat.. Wo das Topmanagement sich in kurzfristigem Opportunismus ergeht, wird unserer freien Gesellschaftsordnung die Geschäftsgrundlage entzogen.

28. 02.2008 - Der Autobauer BMW kündigte am Mittwoch in München den Abbau von weltweit 8.100 Jobs an. Reduziert werden sollen die Stellen an allen deutschen Standorten außer in Leipzig, wo nur "marginale Korrekturen" geplant seien.

Die West-Berliner wehrten sich erfolgreich mit einer Volksabstimmung gegen die Schließung ihrer Flughäfen "Tempelhof“ und "Tegel" und haben damit Milliarden an Steuergeldern vor der sinnlosen Vernichtung bewahrt. Beide Flughäfen sollten zu Gunsten "Schönefelt", "Neuhardenberg", "Speerenberg" oder "Stendal" geschlossen werden.  MIT DEM ERGEBNISS:

28.02.2008 - Abgeordnetenhaus - Volksbegehren zu Tempelhof abgelehnt

Das Abgeordnetenhaus hat am Donnerstagabend mit den Stimmen der Regierungsparteien SPD und Linke sowie der Grünen beschlossen, die Forderung des Volksbegehrens für den Erhalt des Flughafens Berlin-Tempelhofs abzulehnen. Das sei keine parteipolitische Kampagne, sondern eine Volksbewegung, konterte CDU-Fraktionschef Friedbert Pflüger. Wenn Wowereit das nicht akzeptiere, missachte er den Volkswillen.

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) betonte, der Volksentscheid dürfe nicht das politische Handeln des Parlaments ersetzen.

Grüße aus der DDR

Die Partei hat immer Recht!

-   Wir haben seit 1989 die Trennung von Moral und Wirtschaft ! - 

Wir haben die DDR aus der Kloake gezogen,
jetzt ist die Infrastruktur und die marode Industrie modernisiert,
da bekommen wir einen riesengroßen Tritt in unseren Allerwertesten.

Nach Ablauf der nächsten 50 Jahre bekommen wir dann das,
bis dahin marode,
von den Honecker - Kommunisten - Erben heruntergewirtschaftete Land
grinsend wieder vor die Füße geworfen

weiter mit "Leserbriefe "Stasi- Die Linken"

            

15. Januar 2008

Linker warnt vor der eigenen Partei

In Hessen will die Linke zum ersten Mal in einem westdeutschen Flächenland ins Parlament einziehen. Zwei Wochen vor der Landtagswahl rät ausgerechnet ein linker Direktkandidat ab und kritisiert „Altkommunisten und Sektierer“.

Der Direktkandidat im Lahn-Dill-Kreis, Karl-Klaus Sieloff, sagte zu FOCUS, er wolle sich „nicht länger vor den Karren spannen lassen“. Im Kreisverband hätten inzwischen unverbesserliche Altkommunisten das Sagen, kritisierte der 58-Jährige. Die Fusion seiner WASG mit der früheren PDS sei ein schwerer Fehler gewesen. „Wir haben in Hessen jetzt eine Kaderorganisation, die jede unliebsame Diskussionen abwürgt“, sagte Sieloff. Die Programmatik täusche. „Dahinter stehen Sektierer, die von der untergegangenen DDR träumen.“

 

 

Ein Wort zum Aufbau Ost.

 Fordermittel machen Träge!   Not macht Erfinderisch !

Selbst Polen hat in der Außenwirtschaft die neuen Bundesländer weit überholt.

Bei uns werden nur Unternehmen durch verlockende Versprechungen und Fordermittel von West nach Ost-Deutschland gelockt. Das bring für Gesamtdeutschland keine Arbeitsplätze.

 

Riesige Probleme» in Ostdeutschland

19. September 2007, Berlin. Der für den Aufbau Ost zuständige Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) sieht 17 Jahre nach der deutschen Einheit trotz einer positiven Entwicklung immer noch große Probleme in Ostdeutschland. Es werde noch Unterstützung gebraucht, so lange, bis das Bruttoinlandsprodukt nicht mehr 67 Prozent des Bruttoinlandsproduktes West betrage, sondern diese Distanz aufgeholt sei. «Und bis dahin brauchen wir diese Finanztransfers», sagte der SPD-Politiker mit Blick auf den Solidarpakt.

Anmerkung: Im Osten wird also weiterhin unternehmerischer Erfindergeist und Risiken des Wettbewerbs durch Fördermittel ersetzt.

                                                                                                                     weiter mit: "Chronik zum Schuldenberg der BRD

und "PDS Parteivermögen"

 

Statistik: Kindermorde 1999-2007, OST: 34, WEST: 10

Einwohner Ost: 14,8 Mill, West: 67,7 Mill

Wenn Mütter töten

Erstickt, erwürgt, ertränkt: Immer wieder bringen Mütter ihre neugeborenen Babys um. Auch in Deutschland gab es in den vergangenen Jahren spektakuläre Fälle von Kindstötungen - eine Chronologie.

Im Osten der Republik haben die Eltern einen besonders hohen Stellenwert. 73 Prozent der Jugendlichen in den neuen Bundesländern gaben an, dass sie ihre Eltern bewundern.

Der Schriftsteller Klaus-Peter Kolbatz geht in seinem Buch mit dem Titel "Kindererziehung" noch weiter und erklärt hiermit auch die Viermal höheren Kindstötungen im Osten als im Wesen.   

                                                                                                                                                       weiter "Kindermorde".......>

Kindermorde Babymorde Erbe der DDR-Zeit

Die vielen Fälle von Kindstötungen in den neuen Ländern sind für Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Böhmer Folge einer übernommenen DDR-Mentalität. Es gebe im Osten eine leichtfertigere Einstellung zu werdendem Leben, so Böhmer.   weiter......>

FOTO: Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Wolfgang Böhmer

 
Ostdeutsche leiden häufiger an „Borderline Persönlichkeitsstörung“ als Westdeutsche!

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist eine Persönlichkeitsstörung, die recht häufig bei Menschen festgestellt wird, die körperliche Gewalt erlebten, emotional vernachlässigt wurden oder in einem Klima von Ablehnung aufwachsen mußten. Ein solcher häufiger traumabedingter Zusammenhang ist bezüglich der Borderline-Persönlichkeitsstörung wissenschaftlich nachgewiesen und wird u.a. auch der frühkindlichen Erziehung in DDR-Kindergärten angelastet.   weiter......>

 

Wer möchte gerne mit uns eine neue Partei gründen ?  -  Folgendes Parteiprogramm wird hierfür vorgeschlagen:

Aufruf an alle die sich gerne an unsere alte Bundesrepublik zurück erinnern.

Wer möchte gerne mit uns eine neue Partei gründen ?          weiter....>

Zitat:

Migranten: "Wenn ihr Mist baut, betrifft das doch nicht nur euch selbst. Es fällt zurück auf eure Landsleute!"

Neonazis: „Wenn ihr Ausländer verprügeln, dann schadet das dem Bild Deutschlands."

Klaus-Peter Kolbatz                                                                                         weiter "Kommentare".....>

 

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Link zu :  Suchdienst: DDR - staatliche Kindesentziehung - Hier werden Kinder gesucht, die von DDR-Organe weggenommen wurden.

Link zu : Bombenhagel überlebt, Kariere gemacht und mit Burn-out bezahlt.

Link zu : Depressionen im Alter durch Gewalt in der Kindheit !

Link zu : Spätfolgen bei Kriegskinder : Angstzustände und Panikattacken

Link zu : Kinder im Krieg : Irak Krieg 

Link zu :  Mauerbau 13. August 1961

LINK zu : Nachkriegskinder von nirgendwo

LINK zu : Wir_Kriegskinder_SWR-Vortrag.pdf (165 KB)

LINK zu : Krieg: Bilder statt 1000 Worte.

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LITERATUR/Leseproben:

2. Auflage, Burn-out-Syndrom, ISBN: 9783837065213

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Burn-out-Syndrom. - Infarkt der Seele - Psychologie & Hilfe. Business & Karriere. 2. Auflage - wie ich aus meiner inneren Leere wieder heraus kam -. Klaus-Peter Kolbatz, Book on Demand - 184 Seiten; Erscheinungsdatum: 2008, ISBN: 9783837065213;

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Leseprobe

Kindererziehung. - Pro und Kontra "Kinderkrippe"< -. Klaus-Peter Kolbatz; Book on Demand - 132 Seiten; Ercheinungsdatum: 2007, ISBN-10: 3833498900

Leseprobe "Kriegskinder"

Leseprobe

Kriegskinder - Bombenhagel überlebt, Karriere gemacht und mit Burn-out bezahlt. - Klaus-Peter Kolbatz, Book on Demand - 180 Seiten; Erscheinungsdatum: 2006, ISBN; 3-8334-4074-0

 

Leseprobe

"Kapitalverbrechen an unseren Kindern - Das Geschäft mit der Zerstörung -" -. Klaus-Peter Kolbatz, Book on Demand - 328 Seiten; Erscheinungsdatum: 2004, ISBN: 3833406240

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