Revaler 26/26a | Matkowsky 4  

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 1994-2001:  Vorgeschichte

    1994: Der Ein-Mann-Betrieb »Tabakoff GbR« kauft die Häuser Revaler 26, 26a und Matkowsky 4 von der Erbengemeinschaft Hirtschulz. Die Hausverwaltung wechselt im Lauf der Jahre von IMCON zu CONVEST und dann zur Tabakoff GbR, aber eines bleibt:
    Reparaturen an den Wohnungen und Einrichtungen der Häuser werden nicht ausgeführt.
    Die Mieter schreiben sich die Finger wund, sie mindern die Miete, holen Hilfe bei Rechtsanwälten, nichts passiert. Tabakoff beschränkt sich auf gelegentliche Droh-Schreiben an die Mieter, stellt fleißig befristete Mietverträge für neue Mieter aus und tut alles, was man von Hausspekulanten kennt: Er läßt das Haus verfallen.
    1998 meldet sich die 'Grundkredit Bank' bei den Mietern: Sie sollen die Miete in Zukunft an die Bank zahlen. Tabakoff ist verschuldet.

    Am Ende des Jahres 2000 meldet Tabakoff seine Pleite an, der Millionen-Kredit ist verschwunden, er hat kein Gld mehr. Die Mieter zahlen die Reparaturen selber, mindern die Miete, drohen mit Mietstreik, Tabakoff bleibt unerreichbar. Schliesslich klagt er einem Mieter sein Leid: Die Zahlungsmoral sei schlecht, er wird sich deswegen von den Häusern »zurückziehen«. Räumungsbedroht (Logo)

    Mehrmals droht er mit »kräftigen Gerüstbauern«, die sonst auftauchen werden. Als die Verträge ausgehändigt sind und einige eingeschüchterte Bewohner bereits unterschreiben wollen, heißt es dann: »Leider gibt mir die Bank keine Vollmacht für die Verträge«.

    Hier ist das Büro der »Kiehlufer Gmbh«, wo Herr Pickardt anzutreffen ist. Auch Herr Tabakoff mit seiner »GbR Berlin Friedrichshain« ist hier untergebracht. Die offizielle Büroaddresse seiner Firma lautet: Revaler Strasse 25. Es ist heute, d.h. seit dem sogenanten »Luftkrieg«, nurmehr ein vegetationsbewachsenes Gartengrundstück, auf dem noch die Grundmauern der einstigen Adresse zu erkennen sind.

    Die Bewohner der drei Häuser wollen wohnen bleiben. Sie haben in den vergangenen Jahren Arbeit und Geld in ihre Wohnungen gesteckt und sich um den Erhalt der Häuser gekümmert. Die Mühen der Selbstverwaltungen waren zahlreich, - dazu kommt die Belastung durch die ungeklärte und unsichere Wohnsituation.
    Natürlich muss das Haus irgendwann saniert werden, - für einen überschaubaren Zeitraum würden jedoch Reparaturen an der Fassade und der Abwasserleitung genügen. Die Hausgemeinschaft ist - wie bisher - bereit, kleine Reparatur-Arbeiten in Selbsthilfe zu übernehmen.
    Gespräche mit Kaufinteressenten haben uns zu der Überzeugung gebracht, dass eine Modernisierung des gesamten Wohnkomplexes erst nach dem Umbau des Ostkreuzes und nach weiteren städtebaulichen Verbesserungen des Umfeldes sinnvoll ist.
    Die Wohnanlage darf nicht wieder zum Spekulationsobjekt werden. Die Bank hat die Verantwortung, die Leistungen der Hausgemeinschaft für den Erhalt des Wohnkomplexes anzuerkennen und soziale Faktoren (bezahlbarer Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen) zu berücksichtigen.
    Jetzt steigt eine gewissen »BAG« (Bankaktiengesellschaft) ins Geschäft ein, sie übernimmt Tabakoff mit seinen Schulden. Diese Bank ist darauf spezialisiert, abgestürzte Objekte aus Immobilienspekulationen zu verwerten.

'Auf Grund des unverändert schwachen Immobilienmarktes hat die Bank ihre bereits im Vorjahr begonnenen Strategie bei der Abwicklung und Verwertung von problematischen Immobilienkrediten beibehalten und im Geschäftsjahr für rd. 53 Mio. Euro weiter Immobilien in den Eigenbestand genommen. Der Gesamtbuchwert aller Rettungserwerbe, die nach Entwicklung und Hebung eventueller Potentiale wieder dem Markt zugeführt werden sollen, beläuft sich bei der Bank am 31.12.2002 auf rd. 114 Mio. Euro. Hiervon werden ...'

Impressum der GHG-Gesellschaft für Haus- und Grundbesitz mbH (Tochtergesellschaft der BAG-Bankaktiengesellschaft)

GHG-Gesellschaft für Haus-    Tel.: 030-259 38 172
und Grundbesitz mbH           Fax.: 030-259 38 228 
Lindenstraße 20-25
10969 Berlin
2003 BAG Bankaktiengesellschaft, Postfach 1573, 59061 Hamm
Email                      shl@bankaktiengesellschaft.de
Internet                   bankaktiengesellschaft 
Ihr Partner für Problemkreditfälle
Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg 
Registernummer:  HRB 7379 
Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: 
Ulrich Seebeck, Dr. Christoph von Carlowitz 
Wir sind ein zum Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V. gehörendes Kreditinstitut mit Sitz in Hamm sowie Filialen in Berlin, Ebersbach, Köln und Unna. Wir verfügen über eine uneingeschränkte Banklizenz. Unsere Aufgabe im genossenschaftlichen Bankenverbund besteht darin, von den Mitgliedsbanken bundesweit gekündigte oder aufgrund notwendiger Sanierungsmaßnahmen besonders betreuungsintensive Kreditforderungen zu übernehmen.
Umzug der Fililale Hamm
Am 22. März 2004 wurde der Standort 
unserer Filiale Hamm nach Unna verlagert. 
Sie finden unsere Filiale unter folgender Anschrift: 
  BAG Bankaktiengesellschaft 
  Nordring 4 
  59423 Unna 
  Tel.: 02303 / 7785-0

 
    Für die Mieter bedeutet dies: obwohl die Bank finanziell in der Lage sein sollte, die wichtigsten Notmaßnahmen und Reparaturen auszuführen, passiert nichts. Die Zustände in den Häusern sind miserabel, kleine Reparaturen und Hausreinigung werden längst von den Mietern selbst bezahlt. Immer öfter fällt die Heizung aus. Mieter ziehen aus. Wohnungen stehen leer. Eine Zwangsverwaltung muss eingesetzt werden.
    Nach einigen Monaten der Zwangsverwaltung (Juli bis Dezember 2001) meldet sich die Bank BAG mit nichts weiter als einem dürren Schreiben bei den Mietern: Sie sollen die Miete wieder an Tabakoff überweisen.

    Nichts hat sich gebessert, alle Schäden sind geblieben, keiner der Mieter hat jemals - weder von der Bank, noch von Tabakoff - eine Stellungnahme zu den katastrophalen Verhältnissen in den Häusern bekommen. Die einzigen Notmassnahmen und Reparaturen wurden während der Zwangsverwaltung vorgenommen.

 2002 - 2004: Neuere Entwicklung

    Im Verlauf des Jahres 2002 schliessen sich die Bewohner der 25 Wohneinheiten in den drei Häusern zu einer Notgemeinschaft zusammen. Im Januar 2003 droht das Haus unbewohnbar zu werden: die Berliner Wasserbetriebe kündigen eine Wassersperrung an, es sind 15.000 Euro Schulden aufgelaufen.
    Die Wasserbetriebe sind kooperationsbereit und die Mieter überweisen regelmaßig die laufen Kosten direkt an die Wasserbetrieben.
    Auch die GASAG meldet sich mit der Mitteilung, dass Schulden auf die Gaslieferung der Heizungs/Warmwasseranlage angelaufen sind. Sie kündigen die Sperrung an. Die Bewohner bieten eine monatliche Vorauszahlung an, - die GASAG lehnt ab. Die Notgemeinschaft übernimmt die Selbstverwaltung der Häuser. Im Frühjahr werden 2/3 des Daches neu gedeckt. Fenster, Wohnungs- und Haustüren werden repariert, defekte Abwasserleitungen erneuert, Öfen gereinigt etc. Als die BSR die Müllentsorgung einstellt, meldet man einen Betrieb an, damit Mülltonnen bei der ALBA bestellt werden können. Die Bewohner zahlen alle Kosten selber, holen sich die Unterstützung von Freunden und Bekannten. Die leerstehenden Wohnungen werden renoviert, Fenster, Türen und Sanitäranlagen repariert. Die Räume werden anschließend für Gemeinschaftszwecke verwendet: Materiallager, Hauswerkstatt, Besucheretage, Versammlungsraum etc.
    Im Februar 2004: Zwangsversteigerung. Der Kaufpreis ist von der BAG Bank so hoch angesetzt, dass keiner der ca. 10 Interessenten kauft. Statt dessen: Die Bank BAG kauft die drei Häuser selber. Warum?
    Jetzt treten besondere gesetzliche Ausnahmeregelungen des Mieterschutzes in Kraft: die Mieter können gekündigt werden.
    Die BAG-Bank ist offenbar spezialisiert, schwer verkäufliche Immobilien und Spekulationsobjekte loszuschlagen, dazu tätigt sie den so genannten »Rettungskauf« . Nach der (Zitat BAG) »Entwicklung und Hebung eventueller Potentiale« sollen sie »wieder dem Markt zugeführt werden«. Im Klartext heisst das: die Bank versucht Bewohner rauszuschmeissen, - mit rechtlichen Mitteln genauso wie mit Täuschungen und Drohungen. Anschliessend wird das Haus an den Meistbietenden verkauft.

    Ihre Vorgehensweise scheint diese Vermutung zu bestätigen.
    Eine Woche vor der Versteigerung macht der Geschäftsführer der Berliner BAG-Filiale Ulrich Seebeck einen Rundgang durch die Häuser und kann sich dvon überzeugen, dass die Häuser vollständig bewohnt sind. Er verspricht eine sozialverträgliche Lösung
    Am 5.März stellt Seebeck um 20.00 die Kündigung und Räumungsankündigung persönlich zu. (»Lassen Sie uns ins Haus, sonst brechen wir die Tür auf ... «) Er schiebt die Kündigungen unter den Wohnungstüren durch.
    Kündigung bis 31.Mai 2004, Räumungsandrohung für vertragslosen Nutzer: 17.März 2004. Begründung: Kaufinteressenten werden durch bestehende Miet/Nutzverträge abgeschreckt.
    Seebeck wird begleitet von Klaus Pickardt, einem Kompagnion von Tabakoff. Pickard - der Mann fürs Grobe - fädelte die Vertreibung der Bewohner schon im Januar mit einer geschickten Täuschung ein. Scheinheilig präsentiert er sich den Hausbewohnern als »Problemlöser«. Die Bewohner sollen vernünftig sein, in sein Büro kommen und ihre Pässe vorzeigen. Man würde jetzt neue befristete, aber angemessen billige Mietverträge aushändigen, kündigt er an.

     © MPA im Mai 2004 

 Blockrandbebauung 
"Auch in der Blockbebauung der Innenstadt erscheint eine neue Art der Bebauung, die nicht nur den Anforderungen der Spekulation nachgeben soll, sondern auch hygienische und kommunikative Zwecke berücksichtigt: die Blockrandbebauung. Nur der Blockrand wird bebaut."
Am nachhaltigsten aber verewigte sich Carl Ludwig Friedrich von Hinckeldey vermutlich mit seiner Bauordnung von 1853, in deren Folge die für Berlin so typischen Mietskasernen mit mehreren Hinterhöfen entstanden. Nach dieser Verordnung mußten Innenhöfe so groß sein, daß eine Feuerspritze wenden konnte. Das ergab genau 5,34 Meter Tiefe und Breite. Drei oder mehr solche Innnehöfe hintereinander, die von Seitenflügeln und Quergebäuden (oft beschönigend Gartenhaus genannt) begrenzt werden, waren keine Seltenheit.

Christian Härtel, Berlin. Eine kleine Geschichte. Berlin-Brandenburg 2003. BeBra-Verlag

1929 schreibt Siegfried Giedion:

"Wir wollen befreit sein: vom Haus mit dem Ewigkeitswert und seiner Folge /
vom Haus mit der teuren Miete /
vom Haus mit den dicken Mauern und seiner Folge /
vom Haus als Monument /
...
Schönheit? Schön ist ein Haus, das unserem Lebensgefühl entspricht.
Dieses verlangt Licht, Luft, Bewegung, Öffnung ..."

Zitiert aus:
'Neues Wohnen' in der Revaler Str. 26
Susana Gómez - Mat.Nr. 350493

 Neues Bauen 
Unter der Bezeichnung »Neues Bauen« treffen sich Bemühungen, die nach dem ersten Weltkrieg die bebaute Umwelt erneuern wollen. Gropius:
... für jeden Denkenden ergab sich die Notwendigkeit der Umstellung. Jeder sehnte sich, von seinem Gebiet aus, den unheilvollen Zwiespalt zwischen Wirklichkeit und Geist zu überbrücken.
Das Geld zum Bauen fehlt. Phantastische Entwürfe, die sich nicht materialisieren ... - Das Bauen wird allmählich von der Denkweise und von den Vorgängen der Industrie beeinflußt. Kunst und Industrie sollen zusammenarbeiten. Das rein funktionelle wird mit Geist versehen. Einfache geometrische Formensprache. Minimale Wohnung, die sich im Zeilenbau aneinandergereiht wiederholen soll. Prometheische Befreiung des Menschen durch die Technologie: Taut, Poelzig, Finsterlin, Mendelssohn, Mies ...
"Ursprünglich handelte es sich um eine U-förmige Schliessung des Blocks, die an eine 1910 entstandene Bebauung anschloss. Nowottnick entwirft eine Blockrandbebauung aus sachlich modernen Formen, die sich deutlich von den umgebenden älteren Häusern unterscheidet. Eine geschickte Überleitung von der traditionellen Lösung des Satteldachs zum Flachdach wird geschaffen, indem ein schlanker Zwischenkörper die Trauflinie durchtritt (Matkowskystr.)
Die Wohnungen lehnen sich eng an die Konzepte des modernen Grosssiedlungsbaus an. Loggien und Veranden und die breiten Fenster sorgen für Luft und Licht. Der als Grünfläche konzipierte Hof entsprach den kommunikativen und sozialen Freiräumen der modernen Grosssiedlungen.

Zitiert nach:
'Neues Wohnen' in der Revaler Str. 26
Susana Gómez - Mat.Nr. 350493


Google-Funde ('Revaler')

  • Revaler Straße (© Edition Luisenstadt, 2002) Friedrichshain, beginnt an der Marchlewskistraße und verläuft über die Warschauer bis zur Matkowskystraße. Die Straße wurde am 05.09.1903 nach Reval (estnisch Tallinn), heute Hauptstadt von Estland, benannt. .... Ebenfalls denkmalgeschützt ist die 1929/30 von Richard Nowottnik errichtete Wohnanlage Matkowskystraße 4 (Nr. 26/26 A).
  • Matkowskystrasse.htm (© Edition Luisenstadt, 2002)  .. Die Straße trägt ihren Namen seit dem 19.12.1912 nach dem Schauspieler Adalbert Matkowsky (eigentlich Matzkowsky) (1857–1909). Auch umliegende Straßen erhielten die Namen von Berliner Schauspielern des 19. Jahrhunderts, so die Döringstraße, die Haasestraße, die Helmerdingstraße und die Holteistraße.
  • Verrottet unter Denkmalschutz: Matkowskystraße, Ecke Revaler Straße - ein Zeugnis des Quartier Revaler Straße, Die letzte Ecke? Außergewöhnlich ist hingegen das Eckgebäude Matkowskystraße 4/Revaler Straße 26/26a: Es ist das einzige Haus, das im Stil des "Neuen Bauens" während der Weimarer Republik in Friedrichshain errichtet wurde. Im Gegensatz zu den Häusern aus der Kaiserzeit wurde hier jede Wohnung mit Innentoilette, Bad und Balkon ausgestattet. Das 1929 bis 1930 entstandene Bauwerk des Architekten Richard Nowottnick steht deshalb unter Denkmalschutz.

    Es stand nicht immer so allein auf grüner Wiese wie heute. Ursprünglich nahm der "moderne" Bau die gesamte südliche Blockhälfte zwischen Matkowsky- und Helmerdingstraße ein. Dieser Bauteil wurde ebenso wie die benachbarte ältere Bebauung an der Simplonstraße ein Opfer des Krieges. Das verbliebene Haus vermittelt mit der abgerundeten Ecke, den vorspringenden Loggien und den außergewöhnlichen Fenstern noch ein anschauliches Bild der einstmals revolutionären Architektur, auch wenn es mit seinem überall abbröckelnden Putz einen beklagenswerten Eindruck macht. Im Laufe der Jahre, in denen zunächst die Eigentumsverhältnisse nicht geklärt werden konnten und dann ein möglicher Investor insolvent wurde, haben sich große Instandhaltungsmängel angesammelt, mit denen die Bewohner wohl auch noch einige Zeit werden leben müssen.

    Soll weg, doch die Bewag weigert sich: Endmastanlage auf der Freifläche Simplonstraße, Ecke MatkowskystraßeEndmastanlage Die gegenüber stehenden Strommasten sind nicht nur den Planern schon lange ein Dorn im Auge. An der so genannten Endmastanlage endet eine vom Kraftwerk Klingenberg kommende und über das Ostkreuz gespannte Freilandleitung und wird von dort als Erdkabel zum Umspannwerk an der Jessnerstraße weitergeführt. "Eigentlich wollen alle, dass die Masten verschwinden", sagt Gaby Morr vom Sanierungsbeauftragen BSM. Nur die Bewag als Betreiberin der Anlage sträubt sich noch. Auf dem dreieckigen Areal soll laut Sanierungskonzept eine öffentliche Grünfläche entstehen. Erst kürzlich hat das Bezirksamt hier einen Bebauungsplan in Kraft gesetzt, um die Fläche für eine öffentliche Parkanlage zu sichern. Bevor jedoch das Grün angelegt werden kann, muss der Bezirk die Grundstücke kaufen. "Das könnte noch drei bis vier Jahre dauern", schätzt Gaby Morr. Ob die Hochspannungsmasten dann weg sein werden, ist noch offen. Beim Umbau des Bahnhofs Ostkreuz müssten ohnehin höhere Gittermasten aufgestellt werden. "Da läge es nahe, die Kabel gleich ganz unter die Erde zu legen" meint BSM-Planerin Gaby Morr. ...

  • Hinterhof - Grundstückspreise  Das Projekt eines Entwicklungsträgers, auf dem gesamten Dreieck ein Gewerbezentrum zu bauen, hat sich allerdings bereits Mitte der 90er Jahre zerschlagen. Die verschiedenen Grundeigentümer versuchen nun einzeln ihre Grundstücke zu verkaufen - bisher erfolglos. "Die Grundstückspreise sind nicht so, wie es sich die Eigentümer vorstellen", sagt Regina Obermann vom Stadtplanungsamt. Es gibt einen potenziellen Investor, der hier einen Betrieb für Druckveredelung ansiedeln möchte. "Ansonsten gibt es keine Interessenten, die Schlange stehen", stellt die Planerin fest.

    Das Projekt eines Entwicklungsträgers, auf dem gesamten Dreieck ein Gewerbezentrum zu bauen, hat sich allerdings bereits Mitte der 90er Jahre zerschlagen. Die verschiedenen Grundeigentümer versuchen nun einzeln ihre Grundstücke zu verkaufen - bisher erfolglos. "Die Grundstückspreise sind nicht so, wie es sich die Eigentümer vorstellen", sagt Regina Obermann vom Stadtplanungsamt. Es gibt einen potenziellen Investor, der hier einen Betrieb für Druckveredelung ansiedeln möchte. "Ansonsten gibt es keine Interessenten, die Schlange stehen", stellt die Planerin fest.

    Fazit für das Quartier an der Revaler Straße: Es wird wohl noch Jahre dauern, bis aus diesem Hinterhof ein Wohnzimmer wird.

    Zitiert aus:
    FRIEDRICHsHAIN, Zeitschrift für Stadterneuerung, 9. Jahrgang, Heft 2/2003, Erscheinungsdatum: 6. Juni 2003


Umgebung von Geviert: Revaler - Matkowsky - Simplon - Holtei.
GPS: N52°30.45' E13°27.83' (WGS84)
[Revaler - Matkowsky - Simplon - Holtei]

Links

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