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Raufaserbahnen abschneiden
Nachdem Sie die Wandhöhe gemessen haben, schneiden Sie nun auf dem Tapetentisch mehrere Bahnen zu.
Schneiden Sie die Bahnen immer etwa 10 cm länger zu, damit Sie nachher bei der tapezierten Bahn beim Schneiden der Ober- und Unterkante genügend Spiel haben. Raufasertapeten lassen sich am besten auf dem Tapeziertisch mit einem Tapetenmesser zuschneiden. |
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- Einkleistern der Raufaser von Hand
Damit Raufaser später sicher an der Wand haften, müssen
Sie speziellen Raufaser-Kleister verwenden. Bei der herkömmlichen
Methode - dem Einkleistern von Hand - müssen Sie darauf
achten, dass Sie gleichmäßig einkleistern. Legen
Sie dazu die Tapeten mit der Ansichtsseite auf den Tapeziertisch.
Empfehlenswert ist, beim Tapezieren von Raufasertapeten gleich
zwei oder drei Bahnen einzukleistern, da die Arbeit bei geraden
Bahnen recht zügig vorangeht. Die Längskante der
Tapetenbahn soll dabei parallel zur Längskante des Tisches
liegen.
Zum Einkleistern der Raufaser oder Tapete verwenden Sie eine
Maler- bzw. Kleisterbürste.
Da die Tapetenbahnen meist schmaler sind als die Tischbreite,
legen Sie die obere Kante der Bahn um einen halben Zentimeter
über die Kante des Tapeziertisches und streichen den
oberen Teil der Tapete bis zur Mitte der Bahn mit einer Kleisterbürste
gleichmäßig ein. Dann ziehen Sie die Tapete an
die untere Kante des Tisches zu sich her und streichen den
Rest der Tapete fertig ein. So vermeiden Sie das Einkleistern
der darunterliegenden Tapetenbahn und damit unterschiedliche
Weichzeiten.
Raufasertapeten können satt eingestrichen werden. Bedenken
Sie, dass auch die Kanten genügend Kleister bekommen.
Kleinere Kleisterflecken sind bei dieser Art der Wandbekleidung
kein Problem, da die Tapeten später überstrichen
werden.
- Kleister mit einer Kleistermaschine auftragen
Auch Ungeübte können Raufasertapeten mit Hilfe einer
Maschine einkleistern. Dies bedeutet eine erhebliche Arbeitserleichterung
und Zeitersparnis, da die Bahnen nicht mehr von Hand eingekleistert
werden müssen. Das Kleistergerät besteht aus einer
Kleisterwanne und zwei Rollen. Setzen Sie den Tapeziergerätekleister
(Ansatzverhältnis 1:35) wie folgt an:
Rühren Sie in 7 l kaltes Wasser den Packungsinhalt des
Tapeziergerätekleisters zügig ein und schlagen Sie
ihn dann nach drei Minuten mit einem Heizkörperpinsel
kräftig durch. Der Kleister ist nun gebrauchsfertig und
reicht für etwa 35 qm. Füllen Sie ihn dann in den
Kleisterbehälter ein. Die Tapetenbahnen werden mit der
Ansichtsseite nach oben über die obere Rolle in die Maschine
eingelegt und auf den Tapetentisch gezogen. Die untere Rolle
sorgt dabei für einen gleichmäßigen Auftrag
des Kleisters auf der Tapete.
Die Dicke der Kleisterbeschichtung können Sie nach Belieben
am Gerät regulieren.
- Raufaserbahnen zusammenlegen
Wenn die Raufaserbahn dann mit der eingekleisterten Seite
nach oben auf dem Tisch liegt, schlagen Sie erst die eine
Seite bis zur Mitte und dann die andere Seite bis zur Mitte
ein. Dann legen Sie die Bahn noch einmal bis zur Hälfte
zusammen und legen sie zur Seite.
- Raufasertapete weichen lassen
Raufasertapeten sollten ca. zehn Minuten weichen. Natürlich
hängt die Weichzeit auch von der Stärke des Papiers
ab. Achten Sie auf gleich lange Weichzeiten aller Bahnen.
Raufasertapeten gibt es in verschiedenen Körnungen, d.
h. die Größe und Anordnung der im Papier eingebetteten
Holzfasern variiert von fein über mittel bis zu grob.
Mittlerweile gibt es auch trocken abziehbare Raufasertapeten,
diese können Sie auch nach dem Streichen in einigen Jahren
wieder trocken von der Wand abziehen. Die Einweichzeit dauert
hier etwas länger. |
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