| Bei strömendem Regen ging es wieder
los. Aber wir hatten ja ein dichtes Dach über dem Kopf. Kurz vor der
Mittagszeit machten wir Pause in Clinton und besichtigten wir das dortige
Route 66 Muse- um. Dabei trafen wir einen deutschen Motorrad- fahrer, der
drei Monate lang die Strecke abfahren wollte. Er war von der
Gastfreundschaft der Ameri- kaner sehr angetan und nahm das Wetter locker.
Gemütlich vor uns hin fahrend erwischen wir auf der Historic Route 66 gerade noch mit der Kamera das Texas-Schild. Wir hatten an der Grenze zu Texas mehr als die halbe Tagestour hinter uns.
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Wir freuten uns auf ein originelles Cafe, dass in jedem Reiseführer
abgebildet ist und warteten da- rauf, mal wieder aussteigen zu können.
In Sham- rock wurden wir dann aus unseren Träumen geris- sen: Die Route
66 ist eine noch immer wirtschaft- lich absteigende Strecke und das Cafe
war ge- schlossen ...
Landschaften mit Ackerbau wechselten mehr und mehr zu Weideland. In Mc Lean sahen wir eine alte Tankstelle, die fast wie eine Puppenstube mit Accessoires hergerichtet war.
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Danach folgte eine Tankstelle wie sie heute ohne liebevolle Sanierung
aussieht. Durch den Erhalt der alten Bauten hoffen die Anwohner der
Route 66 den Mythos der Motherroad hochzuhalten und damit Leute
wie uns auf die alte Piste zu bringen.
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Kurz
vor Amarillo weckte noch einmal ein schiefer Wasserturm unser Interesse.
Wir bogen auf der Zufahrt zu einer verlassenen Tank- und Rastanlage ab
und sahen uns die Sache genauer ein: Der Turm war seinerzeit bewusst
schief gebaut, um zur Ausfahrt zu locken. Der Trick gelingt noch heute!
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| In Amerillo brachten wir unsere Sachen ins Hotel Days Inn, direkt an der Schnellstraße, und zogen los, um die Stadt zu erkunden. Einige bunte Häu- ser erinnern vielleicht an die Zeite der Hippies? Dort, in Downtown, gibt es zahlreiche Antiquitäten- läden, deren Schaufenster von außen nett anzu- schauen sind, in denen wir aber kein Geld gelas- sen haben. Statt dessen saßen wir bald in einem einfachen Laden und hörten einer Reihe von Mäd- chen beim Probesingen zu. Folk wie man in authen- tischer nicht erleben kann. | ![]() |