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nach Amarillo

420 km

 

Bei strömendem Regen ging es wieder los. Aber wir hatten ja ein dichtes Dach über dem Kopf. Kurz vor der Mittagszeit machten wir Pause in Clinton und besichtigten wir das dortige Route 66 Muse- um. Dabei trafen wir einen deutschen Motorrad- fahrer, der drei Monate lang die Strecke abfahren wollte. Er war von der Gastfreundschaft der Ameri- kaner sehr angetan und nahm das Wetter locker.

im Route 66 Museum, Clinton,OK

Gemütlich vor uns hin fahrend erwischen wir auf der Historic Route 66 gerade noch mit der Kamera das Texas-Schild. Wir hatten an der Grenze zu Texas mehr als die halbe Tagestour hinter uns.

 

 

die Grenze: vonOklahoma nach Texas

Wir freuten uns auf ein originelles Cafe, dass in jedem Reiseführer abgebildet ist und warteten da- rauf, mal wieder aussteigen zu können. In Sham- rock wurden wir dann aus unseren Träumen geris- sen: Die Route 66 ist eine noch immer wirtschaft- lich absteigende Strecke und das Cafe war ge- schlossen ...
 

 das "U Drop Inn and Cafe" war geschlossen

Also sind auf der anderen Straßenseite in einer einfachen - neuzeitlichen - Wirtschaft kurz einge- kehrt bevor es weiter ging.

Landschaften mit Ackerbau  wechselten mehr und mehr zu Weideland. In Mc Lean sahen wir eine alte Tankstelle, die fast wie eine Puppenstube mit Accessoires hergerichtet war.

die restaurierte Vergangenheit

 

 

Danach folgte eine Tankstelle wie sie heute ohne liebevolle Sanierung aussieht. Durch den Erhalt der alten Bauten hoffen die Anwohner der Route 66 den Mythos der Motherroad hochzuhalten und damit Leute wie uns auf die alte Piste zu bringen.
 

eine von vielen, vielen verlassenen Tankstellen

Kurz vor Amarillo weckte noch einmal ein schiefer Wasserturm unser Interesse. Wir bogen auf der Zufahrt zu einer verlassenen Tank- und Rastanlage ab und sahen uns die Sache genauer ein: Der Turm war seinerzeit bewusst schief gebaut, um zur Ausfahrt zu locken. Der Trick gelingt noch heute!

der schiefte Turm von Groom lockt heute vergeblich zum Stehenbleiben

 

 

In Amerillo brachten wir unsere Sachen ins Hotel  Days Inn, direkt an der Schnellstraße, und zogen los, um die Stadt zu erkunden. Einige bunte Häu- ser erinnern vielleicht an die Zeite der Hippies? Dort, in Downtown, gibt es zahlreiche Antiquitäten- läden, deren Schaufenster von außen nett anzu- schauen sind, in denen wir aber kein Geld gelas- sen haben. Statt dessen saßen wir bald in einem einfachen Laden und hörten einer Reihe von Mäd- chen beim Probesingen zu. Folk wie man in authen- tischer nicht erleben kann. Downtown in Amarillo

 

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