| Nach einer unruhigen
Nacht im Zimmer zur Schnell- straße trauten wir unseren Augen kaum: Die
Sonne schien. Nach dem Frühstück in einer netten Bar ging es los.
Die Landschaft hatte sich geändert. Es gab plötz- lich zerklüftete Landstriche, bei denen die rote Erde aus der Ferne leuchtete. Bald kam der Abzweig zum Palo Duro Canyon State Park und wir bogen ab. Am Eingang erläuterte uns eine nette Rangerin, dass vermutlich noch ein Teil der Straßen wegen des vielen Regens der letzten Tage überflutet wäre. Tatsächlich war nach einigen Kilometern Schluss.
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Eine improvisierte Wanderung brachte uns erheb- lich ins Schwitzen. Es war schnell fast 30º C warm geworden. Die Anblicke entschädigten uns aber für die Anstrengung.
Ebenfalls dicht bei
Amarillo gibt es eine weitere Sehenswürdigkeit. Jenseits
der Interstate glänzt in der Sonne Autoblech auf dem Acker: Die Cadillac
Ranch. Nach
einem kurzen Stück zurück Richtung Amarillo stellten wir unser
Auto neben die anderen am Straßenrand und bewunderten das Kunstwerk. |
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Ein reicher Texaner hat von der Künstlergruppe Ant Farm 10 Caddies mit schönen Heckpartien kopf- über in den Boden versenken lassen.
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Ohne wirklich "vom Fleck gekommen" zu sein, machten wir im kleinen Ort Canyon Mittagspause und besuchten das Panhandle - Plains Museum (Panhandle = Pfannenstiel nach der Form dieses Teils von Texas). Es lohnt sich, die nachgebaute Westernstadt, die Geschichte der Windräder, oder auch die des Erdöls anzusehen.
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| Auf der Fahrt bemerkten
wir, dass Texas anschei- nend nicht nur viel Öl besitzt, sondern, dass
es auch riesige Rinderherden gibt. Auf den schier endlo- sen Weiden der
Prärie gibt es genug zu fressen. Irgendwann werden die Herden
zusammengetrie- ben und es gibt hervoragende frische Steaks.
Später wurden wir mit dem Schild Welcome Mid- point daran erinnert, dass wir die Hälfte der Route 66 bereits abgefahren hatten (kl. Foto). Trotz der vielen Stopps erreichten wir irgendwann unser Ziel Tucumcari. Ein Städtchen mit viel Ge- schichte zur Old Route 66. |
Wir waren bestens
gelaunt, nachdem wir in einer Rezeption voller Indianer- und Western-
Erinne- rungsstücke im Pow Wow Inn eingecheckt hatten. Das blieb
auch so, als wir unser Auto vor dem Zim- mer abgestellt hatten und am
Pool lagen.
Abends beim Essen machten wir dann in
einem der Restaurants auf der Hauptstrasse eine Erfahrung, die fast
jeder mal macht:
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