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nach Las Vegas

480 km

 

Die frühen Morgenstunden nutzten wir, um bei der klaren Morgenluft den Grand Canyon nochmals abzufahren. Ein Teil der Strecke war nur mit dem Parkbus zu befahren, der in kurzen Zeitabständen die Highlights anfährt. Wir verschossen noch einen ganzen Film bevor es am späten Vormittag weiter ging.

eine heiße Piste vor Seligman

Wir glaubten, die Hitze auch aus dem gekühlten Auto zu sehen. Am Boden flirrte die Luft durch die erwärmte Luft. Irgendwo holten wir uns an einem Drive Inn etwas Essbares und hielten erst wieder in Seligman.

Dort erwarteten uns Relikte der großen Zeit der Route 66, die wir ansehen wollten.

altes Auto als Blickfang für Burger und Tacos

 

Im Barber-Shop unterhielten wir uns mit der Besit-
Barbershop in Seligman zerin (?) über die heutige Zeit in Seligman. Sie hat Hunderte von Visitenkarten in ihrem Laden von
den verschiedenen Besuchern und
im wilden Westen der 30er Jahre? war anscheinend mit ihrer Kund-
schaft zufrieden. Gern zeigte sie
uns auch die Visitenkarten von Fernsehteams, die sie und ihren
auch Fernsehteams waren da Laden besucht hatten.
Auch deutsche Namen wie Sabine
Sauer oder Wolfgang Fierek waren dabei.

 

 

Weiter ging es bis Kingman. Hier verließen wir die Route 66 und fuhren durch die Mojave Wüste. Die Hitze stieg nochmals an! Ortsnamen wie Santa Claus oder Grasshopper Junction interpretierten wir so, dass die Menschen in der lebensfeindlichen Umgebung ihren Humor nicht verloren haben.

Als wir den Hoover Damm erreichten, war Stau. Ohne Fotostop erreichten wir schließlich mit Stop and Go Verkehr Las Vegas. Es war früher Abend als wir die Vorfahrt des Hotels Circus Circus er- reichten. Sie ähnelte einer Flughafen-Vorfahrt und entsprechend viel war dort los.

so ein Zirkus: Über 30 min Schlangestehen an der Rezeption!

Nach den Tagen der Einsamkeit war die Warterei in den Menschenmassen ein Schock: Über eine halbe Stunde warten, bis man einchecken kann wäre in Deutschland vermutlich undenkbar. Die Amerikaner blieben aber gelassen.
 

Der Abend war ganz nett. Nach dem Motto "man muss es mal gesehen haben" beobachteten wir die Spieler an den unendlich vielen Geldautomaten - vorwiegend alte Frauen mit einem Pappbecher für Cola voller Münzen, die trostlos und mechanisch die Hebel der Automaten bedienten - und liefen ein wenig in Downtown herum. Die Reklamelichter fun- kelten in der nächtlichen Hitze.

Las Vegas bei Nacht

Vielleicht hat es uns nicht so gefallen, weil das Pro- gramm unseres großen aber billigen Hotels nicht für uns passte - mit vielen Fahrgeschäften (z. B. fuhr eine Achterbahn innerhalb des Hauses) und Mini- bühne für Zirkus war es mehr für Familien mit Kindern zugeschnitten. Wir gingen jedenfalls vor Mitternacht ins Bett. 

 

 

Am nächsten Morgen freuten wir uns über Architek- tur nach "Las Vegas Art": Imitate aller möglichen Sehenswürdigkeiten von Venedig bis zu Skyline von New York bilden den Rahmen für Hotelanlagen, die die Kunden anziehen sollen.
Ohne lang anzuhalten machten wir uns wieder auf den Weg.
Sphinx als Teil eines Hotels New Yorker Sykline (Hintergrund) als Hotel

 

Gr. Canyon

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