| Die frühen Morgenstunden
nutzten wir, um bei der klaren Morgenluft den Grand Canyon nochmals abzufahren. Ein Teil der Strecke war nur mit dem Parkbus zu befahren, der
in kurzen Zeitabständen die Highlights anfährt. Wir verschossen noch
einen ganzen Film bevor es am späten Vormittag weiter ging.
Wir glaubten, die Hitze auch aus dem gekühlten Auto zu sehen. Am
Boden flirrte die Luft durch die erwärmte Luft. Irgendwo holten wir uns
an einem Drive Inn etwas Essbares und hielten erst wieder in Seligman. |
Im Barber-Shop unterhielten wir uns mit der Besit- |
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| Weiter ging es bis Kingman.
Hier verließen wir die Route 66 und fuhren durch die Mojave Wüste. Die
Hitze stieg nochmals an! Ortsnamen wie Santa Claus oder Grasshopper
Junction interpretierten wir so, dass die Menschen in der
lebensfeindlichen Umgebung ihren Humor nicht verloren haben.
Als wir den Hoover Damm erreichten, war Stau. Ohne Fotostop erreichten wir schließlich mit Stop and Go Verkehr Las Vegas. Es war früher Abend als wir die Vorfahrt des Hotels Circus Circus er- reichten. Sie ähnelte einer Flughafen-Vorfahrt und entsprechend viel war dort los.
Nach den Tagen der Einsamkeit war die Warterei in den Menschenmassen
ein Schock: Über eine halbe Stunde warten, bis man einchecken kann wäre in
Deutschland vermutlich undenkbar. Die Amerikaner blieben aber gelassen. |
Der Abend war ganz
nett. Nach dem Motto "man muss es mal gesehen haben"
beobachteten wir die Spieler an den unendlich vielen Geldautomaten -
vorwiegend alte Frauen mit einem Pappbecher für Cola voller Münzen,
die trostlos und mechanisch die Hebel der Automaten bedienten - und
liefen ein wenig in Downtown herum. Die Reklamelichter fun- kelten in
der nächtlichen Hitze.
Vielleicht hat es uns nicht so gefallen, weil das Pro- gramm unseres großen aber billigen Hotels nicht für uns passte - mit vielen Fahrgeschäften (z. B. fuhr eine Achterbahn innerhalb des Hauses) und Mini- bühne für Zirkus war es mehr für Familien mit Kindern zugeschnitten. Wir gingen jedenfalls vor Mitternacht ins Bett. |
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| Am nächsten Morgen
freuten wir uns über Architek- tur nach "Las Vegas Art":
Imitate aller möglichen Sehenswürdigkeiten von Venedig bis zu Skyline
von New York bilden den Rahmen für Hotelanlagen, die die Kunden
anziehen sollen. Ohne lang anzuhalten machten wir uns wieder auf den Weg. |
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