Sie müssen entweder Englisch sprechen, um
mit der Welt zu kommunizieren, oder Schwäbisch, um mit den wichtigen Menschen
zu reden.
Lothar Späth, ehem. Ministerpräsident Baden Württembergs
Mit einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen.
Mongolisches Sprichwort
Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel
der Blickrichtung.
Antoine de Saint-Exupery [1900-1944],
franz. Schriftsteller und Pilot
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche
ist für die Augen unsichtbar.
Antoine de Saint-Exupery [1900-1944],
franz. Schriftsteller und Pilot
Du bist zeitlebens für das verantwortlich,
was du dir vertraut gemacht hast.
Antoine de Saint-Exupery [1900-1944],
franz. Schriftsteller und Pilot
Was man liebt, muß man freilassen.
Kehrt es zu dir zurück, gehört es dir. Wenn nicht, hat es dir
nie gehört.
[?]
Es gibt zwei Arten von Freunden: Die einen
sind käuflich, die anderen sind unbezahlbar.
[?]
Neid ist der Schatten des Erfolgs.
Marilyn Monroe [1926-1962], amerikan.
Filmschauspielerin
Neid ist die deutsche Form von Anerkennung.
[?]
Mitleid bekommt man geschenkt. Neid muß
man sich hart erarbeiten.
[?]
Der Neid ist die aufrichtigste Form der
Anerkennung.
Wilhelm Busch [1832-1908], dt. Zeichner
Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei
das wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt.
Oscar Wilde [1854-1900], engl. Schriftsteller
Ich arbeite nach dem Prinzip, daß
man niemals etwas selbst tun soll, was ein anderer für einen erledigen
kann.
David Rockefeller [1839-1937], amerikan.
Bankier
Lache nie über die Dummheit der anderen.
Sie kann deine Chance sein.
Sir Winston Churchill [1874-1965],
brit. Staatsmann
Die Menschheit ist zu weit vorwärtsgegangen,
um sich zurückzuwenden, und bewegt sich zu rasch, um anzuhalten.
Sir Winston Churchill [1874-1965],
brit. Staatsmann
Politik ist wie Steilwandfahren. Man muß
ständig Vollgas geben. Wer bremst, stürzt ab.
Klaus Kinkel [1936-], dt. Politiker,
ehem. Außenminister
Das Wesen der Dinge hat die Angewohnheit,
sich zu verbergen.
Heraklit [540-480 v.Chr.], griech.
Philosoph
In Wirklichkeit erkennen wir nichts, denn
die Wahrheit liegt in der Tiefe.
Demokrit [460-370 v.Chr.], griech.
Philosoph
Erfolg steigt nur zu Kopf, wenn dort der
erforderliche Hohlraum vorhanden ist.
[?]
Alle Dinge, die man erlebt, werden verlorengehen
in der Zeit, wie eine Träne im Regen.
[?]
Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.
Carl Gustav Jung [1875-1961], schweiz.
Psychoanalytiker
Die Wahrheit liegt meist am Rande, nicht
in der Mitte.
Henry Miller [1891-1980], amerikan.
Schriftsteller
Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem
oder jenem Grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf dieser Welt seine
Sehnsucht stillen kann.
Jean Paul Sartre [1905-1980], franz.
Philosoph
Die Gewalt lebt davon, daß sie von
Anständigen nicht für möglich gehalten wird.
Jean Paul Sartre [1905-1980], franz.
Philosoph
Was manche Menschen sich selber vormachen,
daß macht ihnen so schnell keiner nach.
[?]
Einen bitteren Schluck sollte man nicht
auf mehrere Gläser verteilen.
[?]
Wer seinen Mund hält, hat alle Hände
voll zu tun.
[?]
Den Finger in die Nase stecken heißt
noch lange nicht in sich gehen.
[?]
Wenn der Mond dir leuchtet, brauchst du
nicht mehr nach den Sternen zu schielen.
Ägyptische Weisheit
Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
aus dem wir nicht vertrieben werden können.
Jean Paul [1763-1825], dt. Dichter
und Publizist
Die Geschichte wird immer von den Siegern
geschrieben.
[?]
Optimisten sind Menschen, die wissen wie
schlecht die Welt ist, Pessimisten sind Menschen, die es täglich neu
erleben müssen.
Peter Ustinov [1921-], engl. Schauspieler
und Schriftsteller
Optimisten wissen gar nicht, was für
freudige Überraschungen Pessimisten jeden Tag erleben.
[?]
Die größten Menschen sind jene,
die anderen Hoffnung geben können.
Jean Jaurès [1859-1914], franz.
Philosoph und Politiker
Nur der Irrtum ist das Leben, und das Wissen
ist der Tod.
Friedrich Schiller [1759-1805], dt.
Dichter
Geht man unter die Leute, erfährt
man, was sich zu Hause tut.
Jüdisches Sprichwort
Auch wenn alle einer Meinung sind, können
alle unrecht haben.
Bertrand Russell [1872-1970], engl.
Philosoph und Mathematiker
Es ist leichter, zum Mars vorzudringen,
als zu sich selbst.
Carl Gustav Jung [1875-1961], schweiz.
Psychoanalytiker
Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben,
desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß die Ansicht
falsch ist. Menschen, die recht haben, stehen meistens allein.
Sören Kierkegaard [1813-1855],
dänischer Philosoph und Theologe
Der Strom der Wahrheit fließt durch
Kanäle von Irrtümern.
Rabindranath Tagore [1861-1941], indischer
Dichter und Philosoph,
Eine Wunde, von Worten geschlagen, ist
schlimmer als eine Wunde, die das Schwert schlägt.
Arabisches Sprichwort
Die Zeit geht hin, und der Mensch gewahrt
es nicht.
Dante Alighieri [1265-1321], ital.
Dichter
Zu sagen, was ist, ist eine revolutionäre
Tat.
Rosa Luxemburg [1870-1919], dt. Politikerin
Mich haben Heidi und Dagobert Duck geprägt.
Ich habe die Fantasie eines 6-jährigen.
Nicolas G. Hayek, schweiz. Unternehmer
("Swatch")
Die chemische Analyse der so genannten dichterischen
Inspiration ergibt 99% Whisky und 1% Schweiß.
William Faulkner [1897-1962], amerikan.
Schriftsteller
Die Menschen früherer Zeiten waren
genauso schlecht wie wir. Sie wußten es nur nicht so genau.
Tennessee Williams [1911-1983], amerikan.
Schriftsteller
Es gibt zwei Arten von Narren. Die einen
sagen: "Das war schon immer so, und deshalb ist es gut!" Und die anderen
sagen: "Das ist neu, und deshalb ist es besser."
[?]
Ein Sprichwort ist ein kurzer Satz, der
sich auf lange Erfahrung gründet.
[?]
Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man
erst 24 Stunden später kommt.
Mark Twain [1835-1903], amerikan. Schriftsteller
Geld ist nichts. Aber viel Geld, das ist
etwas anderes.
George Bernard Shaw [1856-1950], irischer
Dramatiker
Auch Kränkungen wollen gelernt sein.
Je freundlicher, desto tiefer trifft's.
Martin Walser [1927-], dt. Schriftsteller
Das Schwierige am Diskutieren ist nicht,
den eigenen Standpunkt zu verteidigen, sondern ihn zu kennen.
André Maurois [1885-1967], franz.
Schriftsteller
Es gibt nur eine Ausflucht vor der Arbeit:
Andere für sich arbeiten zu lassen.
Immanuel Kant [1724-1804], dt. Philosoph
Manchmal haßt man den Menschen am
stärksten, den man am meisten liebt, denn er ist der einzige, der
einem wirklich weh tun kann.
[?]
Als du bei mir warst, warst du sehr viel
für mich wert. Jetzt, wo du nicht mehr da bist, weiß ich, daß
du unbezahlbar bist.
[?]
Manches, was vom Tisch gefegt wird, findet
sich unter dem Teppich wieder.
[?]
Mit am besten lernt man die Menschen kennen,
wenn es irgendwo etwas gratis gibt.
[?]
Eine Liebeserklärung ist wie eine
Eröffnung beim Schach: Die Konsequenzen sind unübersehbar.
[?]
Satire ist Humor, der die Geduld verloren
hat.
[?]
Trennung läßt matte Leidenschaften
verkümmern und starke wachsen.
Francois de La Rouchefoucauld [1613-1680],
franz. Schriftsteller
Das Merkwürdige an der Zukunft ist
wohl die Vorstellung, daß man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit
nennen wird.
Ernest Hemingway [1899-1961], amerikan.
Schriftsteller
Wer sich in der Diskussion auf eine Autorität
beruft, gebraucht nicht den Verstand, sondern sein Gedächtnis.
Leonardo da Vinci [1452-1519], ital.
Universalgenie
Taucht ein Genie auf, verbrüdern sich
die Dummköpfe.
Jonathan Swift [1667-1745], irischer
Schriftsteller
Der Glaube kann uns niemals von etwas überzeugen,
was unserer Erkenntnis zuwiderläuft.
John Locke [1632-1704], engl. Philosoph
Meistens belehrt uns erst der Verlust über
den Wert der Dinge.
Arthur Schopenhauer [1788-1860], dt.
Philosoph
Kleine Taten, die man ausführt, sind
besser als große, die man plant.
George C. Marshall [1880-1956], amerikan.
Politiker und General
Man gibt immer den Verhältnissen die Schuld für das, was
man ist. Ich glaube nicht an die Verhältnisse. Diejenigen,
die in der Welt vorwärtskommen, gehen hin und suchen sich die Verhältnisse,
die sie wollen, und wenn sie sie nicht finden können, schaffen sie sie selbst.
George Bernard Shaw [1856-1950], irischer
Dramatiker
Mittelmäßige Geister verurteilen
gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht.
Francois Duc de La Rochefoucauld [1613-1680],
franz. Schriftsteller
Wenn ein Mann nicht bereit ist, für
seine Überzeugungen Risiken einzugehen, dann taugen entweder seiner
Überzeugungen oder er selbst nichts.
Ezra Pound [1885-1972], amerikan. Schriftsteller
Niemand ist so uninteressant wie ein Mensch
ohne Interesse.
Thomas Browne [1605-1682], engl. Philosoph
Zu glauben ist schwer. Nichts zu glauben
ist unmöglich.
Victor Hugo [1802-1885], franz. Schriftsteller
Man empfindet es oft als ungerecht, daß
Menschen, die Stroh im Kopf haben, auch noch Geld wie Heu besitzen.
Gerhard Uhlenbruck [], dt. Immunbiologe
Hohe Bildung kann man dadurch beweisen,
daß man die kompliziertesten Dinge auf einfache Art zu erläutern
versteht.
George Bernard Shaw [1856-1950], irischer
Dramatiker
Es gibt kein großes Genie ohne einen Schuss Verrücktheit.
Aristoteles [384-322 v.Chr.], griech.
Philosoph
Frauen sind erstaunt, was Männer alles
vergessen. Männer sind erstaunt, woran Frauen sich erinnern.
Peter Bamm [1897-1975], dt. Schriftsteller
Wer an die Freiheit des menschlichen Willens
glaubt, hat nie geliebt und nie gehaßt.
Marie von Ebner-Eschenbach [1830-1916],
österr. Schriftstellerin
Jeder, der sich die Fähigkeit erhält,
Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.
Franz Kafka [1883-1924], österr.
Schriftsteller
Schönheit ohne Anmut ist ein Angelhaken
ohne Köder.
Ninon de Lenclos [1620-1705], franz.
Kurtisane
Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart
Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll
Klugheit ohne Liebe macht gerissen
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch
Macht ohne Liebe macht gewalttätig
Ehre ohne Liebe macht hochmütig
Besitz ohne Liebe macht geizig
Glaube ohne Liebe macht fanatisch.
Lao-tse [4.-3. Jhd. v.Chr.], chinesischer
Philosoph
Es gibt Reichtümer, an denen man zugrundegeht,
wenn man sie nicht mit anderen teilen kann.
Michael Ende [], dt. Schriftsteller ("Momo")
Wünsche sind Vorboten von Fähigkeiten.
Johann Wolfgang von Goethe [1749-1832],
dt. Dichter
Mit Menschen, die nicht auf demselben Weg
wandeln wie Du selbst, solltest Du keine gemeinsamen Pläne schmieden.
Konfuzius [551-479 v.Chr.], chinesischer
Philosoph
Nimm dir Zeit, um zu arbeiten, es ist der
Preis des Erfolges.
Nimm dir Zeit, um nachzudenken, es ist
die Quelle der Kraft.
Nimm dir Zeit, um zu spielen, es ist das
Geheimnis der Jugend.
Nimm dir Zeit, um zu lesen, es ist die
Grundlage des Wissens.
Nimm dir Zeit, um freundlich zu sein,
es ist das Tor zum Glücklichsein.
Nimm dir Zeit, um zu träumen, es
ist der Weg zu den Sternen.
Nimm dir Zeit, um zu lieben, es ist die
wahre Lebensfreude.
Nimm dir Zeit, um froh zu sein, es ist
die Musik der Seele.
Nimm dir Zeit, um zu genießen, es
ist die Belohnung deines Tuns.
Nimm dir Zeit, um zu planen, dann hast
du Zeit genug für die übrigen neun Dinge!
Isländische Weisheit
Das einzig Echte an manchen Menschen ist
ihre Falschheit.
Werner Mitsch [1936], dt. Aphoristiker
Lebenskünstler sind Menschen, die
sich auf das überflüssige beschränken.
Werner Mitsch [1936], dt. Aphoristiker
Universitäten sind Bildungsstätten,
die aus Neunmalklugen Siebengescheite machen.
Werner Mitsch [1936], dt. Aphoristiker
Viele Menschen hinterlassen Spuren; nur
wenige hinterlassen Eindrücke.
Werner Mitsch [1936], dt. Aphoristiker
Alle wollen zurück zur Natur, doch
keiner zu Fuß.
[?]
Der Klügere gibt so lange nach, bis
er der Dumme ist.
[?]
Es ist leichter, eine Sau am eingeseiften
Schwanz festzuhalten, als einen Aufsichtsrat haften zu lassen.
Hermann Josef Abs [], dt. Bankier
Geld mag Glück nicht kaufen können,
aber du kannst damit in Bequemlichkeit unglücklich sein.
Michael Arlen []
Ein Kompromiss ist erst vollkommen, wenn
alle unzufrieden sind.
Aristide Briand [1862-1932], franz.
Politiker
Das Leben ist zu kurz, um Animositäten
zu pflegen und sich auf das Schlechte zu konzentrieren.
Charlotte Bronté [1816-1855],
engl. Schriftstellerin
Die Theorie ist eine Vermutung mit Hochschulbildung.
Jimmy Carter [1924-], 39. Präsident
der USA
Den echten Sammler erkennt man nicht an
dem, was er hat, sondern an dem, worüber er sich freuen würde.
Marc Chagall [1887-1985], russischer
Maler
Die Frauen machen sich nur deshalb so hübsch,
weil das Auge des Mannes besser entwickelt ist als sein Verstand.
Doris Day [1922-], amerikan. Schauspielerin
Die meisten Frauen setzen alles daran,
einen Mann zu ändern, und wenn sie ihn dann geändert haben, mögen
sie ihn nicht mehr.
Marlene Dietrich [1901-1992], dt. Schauspielerin
Gesichter sind die Lesebücher des
Lebens.
Frederico Fellini [1920-1993], ital.
Regisseur
On revient toujours à son premier amour. (Immer
kehrt man zu seiner ersten Liebe zurück.)
Französisches Sprichwort
Näher kann man der größten aller
Einsamkeiten kaum kommen, dachte er. Ein letzter Mensch auf der Welt zu sein,
unglücklich vergessen oder ganz einfach verloren gegangen.
Henning Mankell [], schwed. Schriftsteller, "Der Mann der
lächelte"
Alles Große in unserer Welt geschieht nur,
weil jemand mehr tut, als er muß.
Hermann Gmeiner [1919-1986], österr. Sozialpädagoge
Bisweilen macht es Freude, einen Menschen
dadurch in Erstaunen zu setzen, daß man ihm nicht ähnelt und anders denkt als
er.
Maxim Gorki [1868-1936], russ.-sowjet. Schriftsteller
Freies Fragen wird verhindert werden,
solange es Ziel der Erziehung ist, Überzeugung statt Denken hervorzubringen.
Bertrand Russell [1872-1970], engl. Philosoph und Mathematiker
Die Männer, die mit den Frauen am besten
auskommen, sind dieselben, die wissen, wie man ohne sie auskommt.
Charles
Baudelaire [1821-1867], franz. Schriftsteller
Es gibt ein unfehlbares Rezept, eine Sache
gerecht unter zwei Menschen aufzuteilen: Einer von ihnen darf die Portionen
bestimmen, und der andere hat die Wahl.
Gustav Stresemann [1878-1929], dt. Politiker
Ein Kompromiß,
das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder meint, er habe das größte
Stück bekommen.
Ludwig Erhard [1897-1977], dt. Politiker (Bundeskanzler und
Wirtschaftsminister)
Hoffnung ist der krankhafte Glaube an den
Eintritt des Unmöglichen.
Henry Louis Mencken []
Die Phantasie tröstet die Menschen über
das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich
sind.
Albert Camus [1913-1960]; franz. Schriftsteller
Beim gesellschaftlichen Aufstieg empfiehlt
es sich, freundlich zu den Überholten zu sein. Man begegnet ihnen beim Abstieg
wieder.
Jo Herbst [1928-1980]; dt. Kabarettist und Schauspieler
Wenn du im Recht bist, kannst du dir
leisten, die Ruhe zu bewahren, und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht
leisten, sie zu verlieren.
Mahatma Gandhi [1869-1948], indischer Politiker und Reformator
Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren
halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten
kann man nicht.
Abraham Lincoln [1809-1865]; 16. Präsident der USA
Wissen können wir von anderen lernen,
Weisheit müssen wir uns selber lehren.
Axel Munthe []
Alles Wissen und alle Vermehrung unseres
Wissens endet nicht mit einem Schlußpunkt, sondern mit Fragezeichen.
Hermann Hesse [1877-1962], dt. Schriftsteller,
Literatur-Nobelpreis 1946
Menschen, die Zeit haben, sind immer auch
Menschen, die nicht glauben, sie müßten alles selbst machen.
Emil Oesch []
Wir haben gelernt, wie die Vögel zu
fliegen, wie die Fische zu schwimmen; doch wir haben die einfache Kunst
verlernt, wie Brüder zu leben.
Martin Luther King [1929-1968], amerikan. Bürgerrechtler und Pastor
Allein ist der Mensch ein unvollkommenes Ding; er muß einen zweiten finden, um
glücklich zu sein.
Blaise Pascal []
Bitter ist es, das heute zu müssen, was
man gestern noch wollen konnte.
Karl Gutzkow []
Ich träume einen Traum von einem Glück,
das ich nicht habe,
ich warte auf’n Menschen, der immer zu mir steht,
wenn ich sterbe um mich weint und wenn ich lebe mit mir geht,
der versteht, wer ich bin, wie ich fühle, was ich denke,
mein Tausch ist mein Herz, das ich nur diesem Menschen schenke.
Sabrina Setlur [], dt. Sängerin, "Glaubst Du mir?"
Liebe kann hoffen, wo der
Verstand verzweifelt.
Georg Lord Lyttleton []
Die Güte des Goldes
erprobt man im Feuer, die des Menschen im Unglück.
Chinesische Weisheit
Liebe ist jener seltsame
Zustand, den alle belächeln, bevor sie von ihm befallen werden.
Virna Lisi []
Die Wahrheit kommt mit
wenigen Worten aus.
Lao-tse [4.-3. Jhd. v.Chr.], chinesischer
Philosoph
Mercedes - das ist da, wo die Arbeiter streiken. Wo das Auto streikt, ist Opel.
Nicht verwechseln!
Harald Schmidt [], dt. Talkmaster
Jugend ist ein Fehler,
der sich von Tag zu Tag bessert.
[?]
Das Genie ist nichts
anderes als die wiedergefundene Kindheit.
Charles
Baudelaire [1821-1867], franz. Schriftsteller
Die Philosophen haben die
Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern.
Karl Marx [1818-1883], dt. Nationalökonom,
Philosoph und Schriftsteller
Geh deinen Weg und lass
die Leute reden.
Dante Alighieri [1265-1321], ital.
Dichter
Jeder Leser, der eine
gute Geschichte liest, schreibt sich im Grunde eine neue hinzu: Je mehr er in
die fremde Geschichte hineingeht, desto näher kommt er seiner eigenen.
Ulla Hahn [], dt. Schriftstellerin
"Es gibt nicht sehr
viele Menschen, die mich noch überraschen können." "Bei mir ist es
genau umgekehrt: Die meisten Menschen erschrecken mich."
Richard Gere und Julia Roberts im Film "Pretty Woman"
"Leute, die zum
ersten Mal in der Oper sind, reagieren oft sehr überraschend. Entweder mögen
sie die Oper, oder sie hassen sie. Wenn sie die Oper lieben, dann ist es für
immer. Die anderen tun mir leid. Denn die Musik wird nie Teil ihrer Seele
werden."
Richard Gere zu Julia Roberts im Film "Pretty Woman"
Mit den
Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon.
Theodor Fontane [1819-1898], dt. Schriftsteller
Geschichte ist
das Arsenal unserer Erfahrungen; man muß sie kennen, um aus ihr bestätigt oder
gewarnt zu werden. Das politische Urteil, im Entstehen und in seiner Anwendung,
ist mitangewiesen auf Vergleiche.
Eugen Kogon [], Autor
Arbeit ist ein
Geschenk, das man am besten anderen macht.
[?]
Die anderen
Städte sind Städte, Paris ist eine Welt.
Kaiser Karl V. []
Auf dieser Welt
wird viel geredet, aber niemand sagt etwas.
Aki Kaurismäki [], finnischer Filmregisseur
Es ist immer
die beste Politik, die Wahrheit zu sprechen, es sei denn, daß man ein
ungewöhnlich guter Lügner ist.
Jerome K. Jerome [], engl. Schriftsteller
Die Lüge
rechtfertigt sich im Maße ihrer Wirksamkeit.
Lenin [], sowjet. Revolutionär
Vertrauen ist
gut, Kontrolle ist besser.
Lenin [], sowjet. Revolutionär
Jedoch der
schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn.
Friedrich Schiller [1759-1805], dt.
Dichter
Beim Bürger heißt sparen, Geld
nicht auszugeben, das man hat. Der politisch Verantwortliche versteht darunter,
Geld nicht auszugeben, das man nicht hat.
Manfred Rommel
[1928-], ehem. Oberbürgermeister
von Stuttgart
Wer kleine Kinder und Hunde
haßt, kann kein ganz schlechter Mensch sein.
W.C. Fields [1880-1946], amerikan.
Filmschauspieler
Die Liebe beginnt mit einer
Metapher. Anders gesagt: Die Liebe beginnt in dem Moment, da eine Frau sich mit
ihrem ersten Wort in unser poetisches Gedächtnis einprägt.
Milan Kundera [1929-], tschech.
Schriftsteller, "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins"
Was immer du tun kannst oder träumst, es tun zu können, fang
damit an. Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich.
Johann Wolfgang von Goethe [1749-1832],
dt. Dichter
Das Glück hat 1000 Väter. Die Tragödie ist ein Waisenkind.
Giovanni Agnelli [1921-2003], ital. Industrieller
Ich liebe den Wind, denn den Wind kann man nicht kaufen.
Giovanni Agnelli [1921-2003], ital. Industrieller
Real programmers confuse Christmas and Halloween, because Dec
25 = Oct 31.
[?]
Stärken stärken, Schwächen schwächen.
[?]
Wer in der Zukunft lesen will, muß in der Vergangenheit
blättern.
André Malraux []
Nicht
auf die Ideale, die wir haben, kommt es an, sondern auf die, die wir leben.
Jose Ortega y Gasset [1883-1955], span.
Kulturphilosoph
Feiern heißt immer absehen von
dem, was war. Feiern ist die Fähigkeit, im Augenblick aufzugehen.
Martin Walser [1927-], dt. Schriftsteller
Ein Volk, das andere Völker unterdrückt, kann selbst nicht frei sein.
Karl Marx [1818-1883], dt. Nationalökonom,
Philosoph und Schriftsteller
Qualität ist das, was der Kunde verlangt.
[?]
Qualität muß produziert und nicht erprüft werden.
[?]
Hoffnung ist der krankhafte Glaube an den Eintritt des
Unmöglichen.
[?]
Bananen Software: Reift beim Kunde.
[?]
Die Ästhetik unserer Tage heißt Erfolg.
Andy Warhol [], amerikan. Künstler
Häufig leidet man daran, daß man zwar viel Arbeit, aber keine
Aufgabe hat.
Helmut Walters []
Die Gleichberechtigung der Geschlechter wird erst dann
erreicht sein, wenn mittelmäßige Frauen hohe Ämter bekleiden.
Francoise Giroud []
Viele blenden, ohne einen Schimmer zu haben.
Heinz Erhardt [?], dt. Schauspieler und Komiker
Wenn ich Visionen habe, gehe ich zum Arzt.
Helmut Schmidt [?], ehem. dt. Bundeskanzler
Feuer prüft Gold, Unglück tapfere Männer.
Seneca [4 v.Chr. - 65 n.Chr.], röm.
Dichter und Philosoph
Nichts verrät mehr über das Wesen eines Staates als seine Gefängnisse.
Leo Tolstoi [1828-1910], russ. Schriftsteller
Finis coronat opus. (Das Ende krönt das Werk.)
Lateinische Sentenz
Der Zweck heiligt die Mittel.
Ignatius von
Loyola [1491-1556], Begründer des Jesuitenordens
Glück ist, wenn das Pech die anderen trifft.
Horaz [65-8 v.Chr.], röm. Dichter
Nur wer von Herzen negativ denkt, kann positiv überrascht werden.
Albert Einstein [1879-1955], dt. Physiker, Physik-Nobelpreis
1921
Ich werde nie jemandem erlauben, meine Seele dadurch klein
zu machen, daß er mich dazu bringt, ihn zu hassen.
Martin Luther King [1929-1968], amerikan. Bürgerrechtler und Pastor
Mit einem netten Wort und einer Pistole kommt man viel weiter
als allein mit einem netten Wort.
Al Capone [], amerikan. Mafia-Boss
Wie wir wissen, gibt es Bekanntes, das bekannt ist. Es gibt
Dinge, von denen wir wissen, daß wir sie wissen. Wir wissen auch: Es gibt
bekanntes Unbekanntes. Das heißt, wir wissen, daß es gewisse Dinge gibt, die wir
nicht wissen. Aber es gibt auch unbekanntes Unbekanntes. Das, bei dem wir wissen, daß wir nichts wissen.
Donald Rumsfeld [], amerikan. Verteidigungsminister
Saddam Hussein haben wir auch nicht gefunden. Aber niemand
bezweifelt, daß er dort war.
Donald Rumsfeld [], amerikan. Verteidigungsminister, auf die Frage nach dem
Verbleib der irakischen Massenvernichtungswaffen
Bevor ein Tropfen das Faß zum überlaufen bringen kann, muß es
randvoll gewesen sein.
[?]
Zutrauen veredelt den Menschen, ewige Bevormundung hemmt sein
Reifen.
Karl Freiherr von Stein [1757-1831], preußischer Politiker
Die offene Unmoral ist das sichtbarste Zeichen der Macht.
Peter Noll [1926-1982], schweiz. Jura-Professor / Hans Rudolf Bachmann
[1930-1989], schweiz. Marketing-Professor, "Der kleine Machiavelli"
Von einem Spezialisten sagt man, daß er immer mehr weiß über
immer weniger und am Schluß alles über nichts. Der Manager dagegen weiß nichts
über alles.
Peter Noll [1926-1982], schweiz. Jura-Professor / Hans Rudolf Bachmann
[1930-1989], schweiz. Marketing-Professor, "Der kleine Machiavelli"
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