Aphorismen (VI)

[vorherige Seite] [Übersicht] [nächste Seite]

Sie müssen entweder Englisch sprechen, um mit der Welt zu kommunizieren, oder Schwäbisch, um mit den wichtigen Menschen zu reden.
Lothar Späth, ehem. Ministerpräsident Baden Württembergs

Mit einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen.
Mongolisches Sprichwort

Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
Antoine de Saint-Exupery [1900-1944], franz. Schriftsteller und Pilot

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
Antoine de Saint-Exupery [1900-1944], franz. Schriftsteller und Pilot

Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
Antoine de Saint-Exupery [1900-1944], franz. Schriftsteller und Pilot

Was man liebt, muß man freilassen. Kehrt es zu dir zurück, gehört es dir. Wenn nicht, hat es dir nie gehört.
[?]

Es gibt zwei Arten von Freunden: Die einen sind käuflich, die anderen sind unbezahlbar.
[?]

Neid ist der Schatten des Erfolgs.
Marilyn Monroe [1926-1962], amerikan. Filmschauspielerin

Neid ist die deutsche Form von Anerkennung.
[?]

Mitleid bekommt man geschenkt. Neid muß man sich hart erarbeiten.
[?]

Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.
Wilhelm Busch [1832-1908], dt. Zeichner

Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt.
Oscar Wilde [1854-1900], engl. Schriftsteller

Ich arbeite nach dem Prinzip, daß man niemals etwas selbst tun soll, was ein anderer für einen erledigen kann.
David Rockefeller [1839-1937], amerikan. Bankier

Lache nie über die Dummheit der anderen. Sie kann deine Chance sein.
Sir Winston Churchill [1874-1965], brit. Staatsmann

Die Menschheit ist zu weit vorwärtsgegangen, um sich zurückzuwenden, und bewegt sich zu rasch, um anzuhalten.
Sir Winston Churchill [1874-1965], brit. Staatsmann

Politik ist wie Steilwandfahren. Man muß ständig Vollgas geben. Wer bremst, stürzt ab.
Klaus Kinkel [1936-], dt. Politiker, ehem. Außenminister

Das Wesen der Dinge hat die Angewohnheit, sich zu verbergen.
Heraklit [540-480 v.Chr.], griech. Philosoph

In Wirklichkeit erkennen wir nichts, denn die Wahrheit liegt in der Tiefe.
Demokrit [460-370 v.Chr.], griech. Philosoph

Erfolg steigt nur zu Kopf, wenn dort der erforderliche Hohlraum vorhanden ist.
[?]

Alle Dinge, die man erlebt, werden verlorengehen in der Zeit, wie eine Träne im Regen.
[?]

Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.
Carl Gustav Jung [1875-1961], schweiz. Psychoanalytiker

Die Wahrheit liegt meist am Rande, nicht in der Mitte.
Henry Miller [1891-1980], amerikan. Schriftsteller

Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf dieser Welt seine Sehnsucht stillen kann.
Jean Paul Sartre [1905-1980], franz. Philosoph

Die Gewalt lebt davon, daß sie von Anständigen nicht für möglich gehalten wird.
Jean Paul Sartre [1905-1980], franz. Philosoph

Was manche Menschen sich selber vormachen, daß macht ihnen so schnell keiner nach.
[?]

Einen bitteren Schluck sollte man nicht auf mehrere Gläser verteilen.
[?]

Wer seinen Mund hält, hat alle Hände voll zu tun.
[?]

Den Finger in die Nase stecken heißt noch lange nicht in sich gehen.
[?]

Wenn der Mond dir leuchtet, brauchst du nicht mehr nach den Sternen zu schielen.
Ägyptische Weisheit

Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
Jean Paul [1763-1825], dt. Dichter und Publizist

Die Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben.
[?]

Optimisten sind Menschen, die wissen wie schlecht die Welt ist, Pessimisten sind Menschen, die es täglich neu erleben müssen.
Peter Ustinov [1921-], engl. Schauspieler und Schriftsteller

Optimisten wissen gar nicht, was für freudige Überraschungen Pessimisten jeden Tag erleben.
[?]

Die größten Menschen sind jene, die anderen Hoffnung geben können.
Jean Jaurès [1859-1914], franz. Philosoph und Politiker

Nur der Irrtum ist das Leben, und das Wissen ist der Tod.
Friedrich Schiller [1759-1805], dt. Dichter

Geht man unter die Leute, erfährt man, was sich zu Hause tut.
Jüdisches Sprichwort

Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle unrecht haben.
Bertrand Russell [1872-1970], engl. Philosoph und Mathematiker

Es ist leichter, zum Mars vorzudringen, als zu sich selbst.
Carl Gustav Jung [1875-1961], schweiz. Psychoanalytiker

Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß die Ansicht falsch ist. Menschen, die recht haben, stehen meistens allein.
Sören Kierkegaard [1813-1855], dänischer Philosoph und Theologe

Der Strom der Wahrheit fließt durch Kanäle von Irrtümern.
Rabindranath Tagore [1861-1941], indischer Dichter und Philosoph,

Eine Wunde, von Worten geschlagen, ist schlimmer als eine Wunde, die das Schwert schlägt.
Arabisches Sprichwort

Die Zeit geht hin, und der Mensch gewahrt es nicht.
Dante Alighieri [1265-1321], ital. Dichter

Zu sagen, was ist, ist eine revolutionäre Tat.
Rosa Luxemburg [1870-1919], dt. Politikerin

Mich haben Heidi und Dagobert Duck geprägt. Ich habe die Fantasie eines 6-jährigen.
Nicolas G. Hayek, schweiz. Unternehmer ("Swatch")

Die chemische Analyse der so genannten dichterischen Inspiration ergibt 99% Whisky und 1% Schweiß.
William Faulkner [1897-1962], amerikan. Schriftsteller

Die Menschen früherer Zeiten waren genauso schlecht wie wir. Sie wußten es nur nicht so genau.
Tennessee Williams [1911-1983], amerikan. Schriftsteller

Es gibt zwei Arten von Narren. Die einen sagen: "Das war schon immer so, und deshalb ist es gut!" Und die anderen sagen: "Das ist neu, und deshalb ist es besser."
[?]

Ein Sprichwort ist ein kurzer Satz, der sich auf lange Erfahrung gründet.
[?]

Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.
Mark Twain [1835-1903], amerikan. Schriftsteller

Geld ist nichts. Aber viel Geld, das ist etwas anderes.
George Bernard Shaw [1856-1950], irischer Dramatiker

Auch Kränkungen wollen gelernt sein. Je freundlicher, desto tiefer trifft's.
Martin Walser [1927-], dt. Schriftsteller

Das Schwierige am Diskutieren ist nicht, den eigenen Standpunkt zu verteidigen, sondern ihn zu kennen.
André Maurois [1885-1967], franz. Schriftsteller

Es gibt nur eine Ausflucht vor der Arbeit: Andere für sich arbeiten zu lassen.
Immanuel Kant [1724-1804], dt. Philosoph

Manchmal haßt man den Menschen am stärksten, den man am meisten liebt, denn er ist der einzige, der einem wirklich weh tun kann.
[?]

Als du bei mir warst, warst du sehr viel für mich wert. Jetzt, wo du nicht mehr da bist, weiß ich, daß du unbezahlbar bist.
[?]

Manches, was vom Tisch gefegt wird, findet sich unter dem Teppich wieder.
[?]

Mit am besten lernt man die Menschen kennen, wenn es irgendwo etwas gratis gibt.
[?]

Eine Liebeserklärung ist wie eine Eröffnung beim Schach: Die Konsequenzen sind unübersehbar.
[?]

Satire ist Humor, der die Geduld verloren hat.
[?]

Trennung läßt matte Leidenschaften verkümmern und starke wachsen.
Francois de La Rouchefoucauld [1613-1680], franz. Schriftsteller

Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, daß man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird.
Ernest Hemingway [1899-1961], amerikan. Schriftsteller

Wer sich in der Diskussion auf eine Autorität beruft, gebraucht nicht den Verstand, sondern sein Gedächtnis.
Leonardo da Vinci [1452-1519], ital. Universalgenie

Taucht ein Genie auf, verbrüdern sich die Dummköpfe.
Jonathan Swift [1667-1745], irischer Schriftsteller

Der Glaube kann uns niemals von etwas überzeugen, was unserer Erkenntnis zuwiderläuft.
John Locke [1632-1704], engl. Philosoph

Meistens belehrt uns erst der Verlust über den Wert der Dinge.
Arthur Schopenhauer [1788-1860], dt. Philosoph

Kleine Taten, die man ausführt, sind besser als große, die man plant.
George C. Marshall [1880-1956], amerikan. Politiker und General

Man gibt immer den Verhältnissen die Schuld für das, was man ist. Ich glaube nicht an die Verhältnisse. Diejenigen, die in der Welt vorwärtskommen, gehen hin und suchen sich die Verhältnisse, die sie wollen, und wenn sie sie nicht finden können, schaffen sie sie selbst.
George Bernard Shaw [1856-1950], irischer Dramatiker

Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht.
Francois Duc de La Rochefoucauld [1613-1680], franz. Schriftsteller

Wenn ein Mann nicht bereit ist, für seine Überzeugungen Risiken einzugehen, dann taugen entweder seiner Überzeugungen oder er selbst nichts.
Ezra Pound [1885-1972], amerikan. Schriftsteller

Niemand ist so uninteressant wie ein Mensch ohne Interesse.
Thomas Browne [1605-1682], engl. Philosoph

Zu glauben ist schwer. Nichts zu glauben ist unmöglich.
Victor Hugo [1802-1885], franz. Schriftsteller

Man empfindet es oft als ungerecht, daß Menschen, die Stroh im Kopf haben, auch noch Geld wie Heu besitzen.
Gerhard Uhlenbruck [], dt. Immunbiologe

Hohe Bildung kann man dadurch beweisen, daß man die kompliziertesten Dinge auf einfache Art zu erläutern versteht.
George Bernard Shaw [1856-1950], irischer Dramatiker

Es gibt kein großes Genie ohne einen Schuss Verrücktheit.
Aristoteles [384-322 v.Chr.], griech. Philosoph

Frauen sind erstaunt, was Männer alles vergessen. Männer sind erstaunt, woran Frauen sich erinnern.
Peter Bamm [1897-1975], dt. Schriftsteller

Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und nie gehaßt.
Marie von Ebner-Eschenbach [1830-1916], österr. Schriftstellerin

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.
Franz Kafka [1883-1924], österr. Schriftsteller

Schönheit ohne Anmut ist ein Angelhaken ohne Köder.
Ninon de Lenclos [1620-1705], franz. Kurtisane

Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart
Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll
Klugheit ohne Liebe macht gerissen
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch
Macht ohne Liebe macht gewalttätig
Ehre ohne Liebe macht hochmütig
Besitz ohne Liebe macht geizig
Glaube ohne Liebe macht fanatisch.
Lao-tse [4.-3. Jhd. v.Chr.], chinesischer Philosoph

Es gibt Reichtümer, an denen man zugrundegeht, wenn man sie nicht mit anderen teilen kann.
Michael Ende [], dt. Schriftsteller ("Momo")

Wünsche sind Vorboten von Fähigkeiten.
Johann Wolfgang von Goethe [1749-1832], dt. Dichter

Mit Menschen, die nicht auf demselben Weg wandeln wie Du selbst, solltest Du keine gemeinsamen Pläne schmieden.
Konfuzius [551-479 v.Chr.], chinesischer Philosoph

Nimm dir Zeit, um zu arbeiten, es ist der Preis des Erfolges.
Nimm dir Zeit, um nachzudenken, es ist die Quelle der Kraft.
Nimm dir Zeit, um zu spielen, es ist das Geheimnis der Jugend.
Nimm dir Zeit, um zu lesen, es ist die Grundlage des Wissens.
Nimm dir Zeit, um freundlich zu sein, es ist das Tor zum Glücklichsein.
Nimm dir Zeit, um zu träumen, es ist der Weg zu den Sternen.
Nimm dir Zeit, um zu lieben, es ist die wahre Lebensfreude.
Nimm dir Zeit, um froh zu sein, es ist die Musik der Seele.
Nimm dir Zeit, um zu genießen, es ist die Belohnung deines Tuns.
Nimm dir Zeit, um zu planen, dann hast du Zeit genug für die übrigen neun Dinge!
Isländische Weisheit

Das einzig Echte an manchen Menschen ist ihre Falschheit.
Werner Mitsch [1936], dt. Aphoristiker

Lebenskünstler sind Menschen, die sich auf das überflüssige beschränken.
Werner Mitsch [1936], dt. Aphoristiker

Universitäten sind Bildungsstätten, die aus Neunmalklugen Siebengescheite machen.
Werner Mitsch [1936], dt. Aphoristiker

Viele Menschen hinterlassen Spuren; nur wenige hinterlassen Eindrücke.
Werner Mitsch [1936], dt. Aphoristiker

Alle wollen zurück zur Natur, doch keiner zu Fuß.
[?]

Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dumme ist.
[?]

Es ist leichter, eine Sau am eingeseiften Schwanz festzuhalten, als einen Aufsichtsrat haften zu lassen.
Hermann Josef Abs [], dt. Bankier

Geld mag Glück nicht kaufen können, aber du kannst damit in Bequemlichkeit unglücklich sein.
Michael Arlen []

Ein Kompromiss ist erst vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
Aristide Briand [1862-1932], franz. Politiker

Das Leben ist zu kurz, um Animositäten zu pflegen und sich auf das Schlechte zu konzentrieren.
Charlotte Bronté [1816-1855], engl. Schriftstellerin

Die Theorie ist eine Vermutung mit Hochschulbildung.
Jimmy Carter [1924-], 39. Präsident der USA

Den echten Sammler erkennt man nicht an dem, was er hat, sondern an dem, worüber er sich freuen würde.
Marc Chagall [1887-1985], russischer Maler

Die Frauen machen sich nur deshalb so hübsch, weil das Auge des Mannes besser entwickelt ist als sein Verstand.
Doris Day [1922-], amerikan. Schauspielerin

Die meisten Frauen setzen alles daran, einen Mann zu ändern, und wenn sie ihn dann geändert haben, mögen sie ihn nicht mehr.
Marlene Dietrich [1901-1992], dt. Schauspielerin

Gesichter sind die Lesebücher des Lebens.
Frederico Fellini [1920-1993], ital. Regisseur

On revient toujours à son premier amour. (Immer kehrt man zu seiner ersten Liebe zurück.) 
Französisches Sprichwort

Näher kann man der größten aller Einsamkeiten kaum kommen, dachte er. Ein letzter Mensch auf der Welt zu sein, unglücklich vergessen oder ganz einfach verloren gegangen. 
Henning Mankell [], schwed. Schriftsteller, "Der Mann der lächelte"

Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muß.
Hermann Gmeiner [1919-1986], österr. Sozialpädagoge

Bisweilen macht es Freude, einen Menschen dadurch in Erstaunen zu setzen, daß man ihm nicht ähnelt und anders denkt als er.
Maxim Gorki [1868-1936], russ.-sowjet. Schriftsteller

Freies Fragen wird verhindert werden, solange es Ziel der Erziehung ist, Überzeugung statt Denken hervorzubringen.
Bertrand Russell [1872-1970], engl. Philosoph und Mathematiker

Die Männer, die mit den Frauen am besten auskommen, sind dieselben, die wissen, wie man ohne sie auskommt.
Charles Baudelaire [1821-1867], franz. Schriftsteller

Es gibt ein unfehlbares Rezept, eine Sache gerecht unter zwei Menschen aufzuteilen: Einer von ihnen darf die Portionen bestimmen, und der andere hat die Wahl.
Gustav Stresemann [1878-1929], dt. Politiker

Ein Kompromiß, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder meint, er habe das größte Stück bekommen.
Ludwig Erhard [1897-1977], dt. Politiker (Bundeskanzler und Wirtschaftsminister)

Hoffnung ist der krankhafte Glaube an den Eintritt des Unmöglichen.
Henry Louis Mencken []

Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.
Albert Camus [1913-1960]; franz. Schriftsteller

Beim gesellschaftlichen Aufstieg empfiehlt es sich, freundlich zu den Überholten zu sein. Man begegnet ihnen beim Abstieg wieder.
Jo Herbst [1928-1980]; dt. Kabarettist und Schauspieler

Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren, und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.
Mahatma Gandhi [1869-1948], indischer Politiker und Reformator

Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht.
Abraham Lincoln [1809-1865]; 16. Präsident der USA

Wissen können wir von anderen lernen, Weisheit müssen wir uns selber lehren.
Axel Munthe []

Alles Wissen und alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlußpunkt, sondern mit Fragezeichen.
Hermann Hesse [1877-1962], dt. Schriftsteller
, Literatur-Nobelpreis 1946

Menschen, die Zeit haben, sind immer auch Menschen, die nicht glauben, sie müßten alles selbst machen.
Emil Oesch []

Wir haben gelernt, wie die Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen; doch wir haben die einfache Kunst verlernt, wie Brüder zu leben.
Martin Luther King [1929-1968], amerikan. Bürgerrechtler und Pastor

Allein ist der Mensch ein unvollkommenes Ding; er muß einen zweiten finden, um glücklich zu sein.
Blaise Pascal []

Bitter ist es, das heute zu müssen, was man gestern noch wollen konnte.
Karl Gutzkow []

Ich träume einen Traum von einem Glück, das ich nicht habe,
ich warte auf’n Menschen, der immer zu mir steht,
wenn ich sterbe um mich weint und wenn ich lebe mit mir geht,
der versteht, wer ich bin, wie ich fühle, was ich denke,
mein Tausch ist mein Herz, das ich nur diesem Menschen schenke.
Sabrina Setlur [], dt. Sängerin, "Glaubst Du mir?"

Liebe kann hoffen, wo der Verstand verzweifelt.
Georg Lord Lyttleton []

Die Güte des Goldes erprobt man im Feuer, die des Menschen im Unglück.
Chinesische Weisheit

Liebe ist jener seltsame Zustand, den alle belächeln, bevor sie von ihm befallen werden.
Virna Lisi []

Die Wahrheit kommt mit wenigen Worten aus.
Lao-tse [4.-3. Jhd. v.Chr.], chinesischer Philosoph

Mercedes - das ist da, wo die Arbeiter streiken. Wo das Auto streikt, ist Opel. Nicht verwechseln!
Harald Schmidt [], dt. Talkmaster

Jugend ist ein Fehler, der sich von Tag zu Tag bessert.
[?]

Das Genie ist nichts anderes als die wiedergefundene Kindheit.
Charles Baudelaire [1821-1867], franz. Schriftsteller

Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern.
Karl Marx [1818-1883], dt. Nationalökonom, Philosoph und Schriftsteller

Geh deinen Weg und lass die Leute reden.
Dante Alighieri [1265-1321], ital. Dichter

Jeder Leser, der eine gute Geschichte liest, schreibt sich im Grunde eine neue hinzu: Je mehr er in die fremde Geschichte hineingeht, desto näher kommt er seiner eigenen.
Ulla Hahn [], dt. Schriftstellerin

"Es gibt nicht sehr viele Menschen, die mich noch überraschen können." "Bei mir ist es genau umgekehrt: Die meisten Menschen erschrecken mich."
Richard Gere und Julia Roberts im Film "Pretty Woman"

"Leute, die zum ersten Mal in der Oper sind, reagieren oft sehr überraschend. Entweder mögen sie die Oper, oder sie hassen sie. Wenn sie die Oper lieben, dann ist es für immer. Die anderen tun mir leid. Denn die Musik wird nie Teil ihrer Seele werden."
Richard Gere zu Julia Roberts im Film "Pretty Woman"

Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon.
Theodor Fontane [1819-1898], dt. Schriftsteller

Geschichte ist das Arsenal unserer Erfahrungen; man muß sie kennen, um aus ihr bestätigt oder gewarnt zu werden. Das politische Urteil, im Entstehen und in seiner Anwendung, ist mitangewiesen auf Vergleiche.
Eugen Kogon [], Autor

Arbeit ist ein Geschenk, das man am besten anderen macht.
[?]

Die anderen Städte sind Städte, Paris ist eine Welt.
Kaiser Karl V. []

Auf dieser Welt wird viel geredet, aber niemand sagt etwas.
Aki Kaurismäki [], finnischer Filmregisseur

Es ist immer die beste Politik, die Wahrheit zu sprechen, es sei denn, daß man ein ungewöhnlich guter Lügner ist.
Jerome K. Jerome [], engl. Schriftsteller

Die Lüge rechtfertigt sich im Maße ihrer Wirksamkeit.
Lenin [], sowjet. Revolutionär

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Lenin [], sowjet. Revolutionär

Jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn.
Friedrich Schiller [1759-1805], dt. Dichter

Beim Bürger heißt sparen, Geld nicht auszugeben, das man hat. Der politisch Verantwortliche versteht darunter, Geld nicht auszugeben, das man nicht hat.
Manfred Rommel [1928-], ehem. Oberbürgermeister von Stuttgart

Wer kleine Kinder und Hunde haßt, kann kein ganz schlechter Mensch sein.
W.C. Fields [1880-1946], amerikan. Filmschauspieler

Die Liebe beginnt mit einer Metapher. Anders gesagt: Die Liebe beginnt in dem Moment, da eine Frau sich mit ihrem ersten Wort in unser poetisches Gedächtnis einprägt.
Milan Kundera [1929-], tschech. Schriftsteller, "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins"

Was immer du tun kannst oder träumst, es tun zu können, fang damit an. Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich.
Johann Wolfgang von Goethe [1749-1832], dt. Dichter

Das Glück hat 1000 Väter. Die Tragödie ist ein Waisenkind.
Giovanni Agnelli [1921-2003], ital. Industrieller

Ich liebe den Wind, denn den Wind kann man nicht kaufen.
Giovanni Agnelli [1921-2003], ital. Industrieller

Real programmers confuse Christmas and Halloween, because Dec 25 = Oct 31.
[?]

Stärken stärken, Schwächen schwächen.
[?]

Wer in der Zukunft lesen will, muß in der Vergangenheit blättern.
André Malraux []

Nicht auf die Ideale, die wir haben, kommt es an, sondern auf die, die wir leben.
Jose Ortega y Gasset [1883-1955], span. Kulturphilosoph

Feiern heißt immer absehen von dem, was war. Feiern ist die Fähigkeit, im Augenblick aufzugehen.
Martin Walser [1927-], dt. Schriftstelle
r

Ein Volk, das andere Völker unterdrückt, kann selbst nicht frei sein.
Karl Marx [1818-1883], dt. Nationalökonom, Philosoph und Schriftsteller

Qualität ist das, was der Kunde verlangt.
[?]

Qualität muß produziert und nicht erprüft werden.
[?]

Hoffnung ist der krankhafte Glaube an den Eintritt des Unmöglichen.
[?]

Bananen Software: Reift beim Kunde.
[?]

Die Ästhetik unserer Tage heißt Erfolg.
Andy Warhol [], amerikan. Künstler

Häufig leidet man daran, daß man zwar viel Arbeit, aber keine Aufgabe hat.
Helmut Walters []

Die Gleichberechtigung der Geschlechter wird erst dann erreicht sein, wenn mittelmäßige Frauen hohe Ämter bekleiden.
Francoise Giroud []

Viele blenden, ohne einen Schimmer zu haben.
Heinz Erhardt [?], dt. Schauspieler und Komiker

Wenn ich Visionen habe, gehe ich zum Arzt.
Helmut Schmidt [?], ehem. dt. Bundeskanzler

Feuer prüft Gold, Unglück tapfere Männer.
Seneca [4 v.Chr. - 65 n.Chr.], röm. Dichter und Philosoph

Nichts verrät mehr über das Wesen eines Staates als seine Gefängnisse.
Leo Tolstoi [1828-1910], russ. Schriftsteller 

Finis coronat opus. (Das Ende krönt das Werk.)
Lateinische Sentenz

Der Zweck heiligt die Mittel.
Ignatius von Loyola [1491-1556], Begründer des Jesuitenordens

Glück ist, wenn das Pech die anderen trifft.
Horaz [65-8 v.Chr.], röm. Dichter

Nur wer von Herzen negativ denkt, kann positiv überrascht werden.
Albert Einstein [1879-1955], dt. Physiker, Physik-Nobelpreis 1921

Ich werde nie jemandem erlauben, meine Seele dadurch klein zu machen, daß er mich dazu bringt, ihn zu hassen.
Martin Luther King [1929-1968], amerikan. Bürgerrechtler und Pastor

Mit einem netten Wort und einer Pistole kommt man viel weiter als allein mit einem netten Wort.
Al Capone [], amerikan. Mafia-Boss

Wie wir wissen, gibt es Bekanntes, das bekannt ist. Es gibt Dinge, von denen wir wissen, daß wir sie wissen. Wir wissen auch: Es gibt bekanntes Unbekanntes. Das heißt, wir wissen, daß es gewisse Dinge gibt, die wir nicht wissen. Aber es gibt auch unbekanntes Unbekanntes. Das, bei dem wir wissen, daß wir nichts wissen.
Donald Rumsfeld [], amerikan. Verteidigungsminister

Saddam Hussein haben wir auch nicht gefunden. Aber niemand bezweifelt, daß er dort war.
Donald Rumsfeld [], amerikan. Verteidigungsminister, auf die Frage nach dem Verbleib der irakischen Massenvernichtungswaffen

Bevor ein Tropfen das Faß zum überlaufen bringen kann, muß es randvoll gewesen sein.
[?]

Zutrauen veredelt den Menschen, ewige Bevormundung hemmt sein Reifen.
Karl Freiherr von Stein [1757-1831], preußischer Politiker

Die offene Unmoral ist das sichtbarste Zeichen der Macht.
Peter Noll [1926-1982], schweiz. Jura-Professor / Hans Rudolf Bachmann [1930-1989], schweiz. Marketing-Professor, "Der kleine Machiavelli"

Von einem Spezialisten sagt man, daß er immer mehr weiß über immer weniger und am Schluß alles über nichts. Der Manager dagegen weiß nichts über alles.
Peter Noll [1926-1982], schweiz. Jura-Professor / Hans Rudolf Bachmann [1930-1989], schweiz. Marketing-Professor, "Der kleine Machiavelli"

[vorherige Seite] [Übersicht] [nächste Seite]


[Homepage] [Haftungsausschluss]
This page has been accessed  times since November 28th, 2001.
Copyright © 2001-2007 Juergen Mueller [EMail]. Last update: November 8th, 2007.