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Jetzt
mußte aber was Kernigeres her. Dies ließ in Form der
"Viper"-Achterbahn nicht lange auf sich warten. Im Prinzip war diese nichts
weiter als ein langer Anlauf mit einem Looping hinten dran, an den sich eine
überhöhte Kurve anschloß. Der Haken an der Sache war, daß
die Kurve verkehrt herum überhöht (untertieft?) war. Man wurde
also nicht in die Polster gepreßt, sondern förmlich aus dem Wagen
gesaugt. Zum Glück waren da diese Sicherheitsbügel, Junge, Junge.
Um dem Faß den Boden in's Gesicht zu schlagen, hatten die Ingenieure
an der Kurve eine Kamera postiert, deren Bilder man sich nach überlebter
Fahrt anschauen und ausdrucken lassen konnte.
Gegen Abend schauten wir uns das "Lethal Weapon Waterstunt Spectacular" an, das nicht so sehr lethal, sondern mehr belustigend wirkte. Da hopsten ein paar Stuntmen mit Jetskies auf dem Wasser rum und zum Schluß fuhr sogar ein kleiner kabelgesteuerter Panzer am Strand lang. Vielleicht hatten wir es auch aus der falschen Perspektive gesehen, um mörderlich beeindruckt gewesen zu sein. Zum Abschluß des Tages hatten wir uns die feuchten Rides aufgehoben, "Saw Mill Flume" (Rutschbahn mit abschließendem Einweichen) und "Congo Rapids" (runde Boote im Wildwasserkanal, in denen man erst weiß, wer naß wird, wenn es zu spät ist). Nach gelungenem Einweichen eilten wir zum Auto, wechselten unsere Sachen, bestaunten das Abschlußfeuerwerk und gaben schleunigst Fersengeld, um dem Heimfahrtstau zu entgehen. Nach 90 schnellen Meilen ereichten wir unser Motel in East Brunswick, NJ.
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