Theorien

 

NALAMAYH's ZEICHEN-Page
"... das Tier mit dem erstaunlichen Zeichen... und so ließ er vor den Augen der Menschen Feuer vom Himmel auf die Erde fallen. "
(Offenbarung des Johannes)


Theorien



Weltuntergang (Untergangsprophezeiungen)
In vorgeschichtlicher Zeit bis hinein ins hohe Mittelalter wurde das ZEICHEN immer wieder nicht nur mit dem Bösen, sondern auch mit Katastrophen und Weltuntergangszenarios in Verbindung gebracht. Recht eindeutige Himmelserscheinungen und Menetekel in form des ZEICHENS tauchten immer dann auf, wenn Tod und Verderben drohten.
Bei der großen Pest unter Kaiser Justitian (527 – 565) wurde die Bevölkerung um 40% reduziert. Immer wieder liest man in Quellen dabei von dem ZEICHEN, das aus zwei Kreisen, verbunden durch eine Linie am Himmel erscheint. Auch in den Jahren 1346 – 1352 wurde das ZEICHEN für die Ausbreitung der Pest sogar über die Grenzen des Mittelmeerraumes verantwortlich gemacht. In diesen Zeiten wurde bei dem sog. Pestfloh (lat. Xenopsylla Oheopsis), der die Krankheit weit über die Seidenstrasse bis nach Astrachan verbreitete, ein Mal entdeckt, das sehr stark an das ZEICHEN erinnerte.

Durch die verheerenden Auswirkungen der Pest, die die damalige Bevölkerung bis zu einem Drittel dezimierte, wurde das ZEICHEN über Jahrhunderte zum Inbegriff des Untergangs. Nachdem ganze Städte mehr oder weniger ausgelöscht waren, lag diese Folgerung auf der Hand. Im 18. Jahrhundert und mit der voranschreitenden Wissenschaftshörigkeit, wurden dann Entdeckungen des ZEICHENS immer mehr in das Reich des Aberglaubens verwiesen. Trotzdem erschien das ZEICHEN immer wieder auch noch bei der großen Epidemien in Indien im Jahre 1898, bei der 6 Millionen Menschen der Seuche zum Opfer fielen!
Sicher hat die Medizin große Fortschritte gemacht. Man sollte aber nicht den Fehler machen eindeutige Vorzeichen einfach zu missachten und darüber lachen. Schon viel zu häufig haben sich diese scheinbaren Aberglauben als doch nicht so weltfremd erwiesen.

 

 

Unendlichkeit

Was ist das Möbiusband?
Konstruiert 1858 von dem Leipziger Mathematiker August Ferdinand Möbius, der damit eine Fläche erhalten wollte, in der keine Orientierung möglich ist, in der man also nicht zwischen links und rechts unterscheiden kann. Bei dem Band handelt es sich um eine endliche gekrümmte Fläche im dreidimensionalen Raum, die nur einen Rand und daher auch keine "Oberseite" bzw. "Unterseite" besitzt, die also "einseitig" ist.
Ein anschauliches Modell einer solchen Fläche erhält man, wenn man einen langen schmalen Papierstreifen an den beiden schmalen Seiten zusammenklebt, wobei man aber eine der beiden schmalen Seiten vorher um 180o verdrehen muss. Versucht man nun, ein solches Band zu Färben, so merkt man, dass es tatsächlich nur eine Seite hat, denn man gelangt beim Färben automatisch, d. h., ohne den Rand des Bandes zu überqueren, von einer scheinbaren "Oberseite" auf eine "Unterseite" und umgekehrt. Wenn man aber nicht zwischen "oben" und "unten" unterscheiden kann, so kann man auch nicht zwischen "links" und "rechts" unterscheiden.
Wie die Studien (
link zu den studien) zeigen, ist eine Ähnlichkeit zwischen dem Möbiusband und dem ZEICHEN nicht von der Hand zu weisen. Dies sahen auch einige ZEICHEN Forscher Ende des 19. Jahrhunderts so (wie z.B. Prof. Dr. Friedrich Freiherr von Sesbeck) und entwickelten eine Theorie, dass das ZEICHEN nicht für den Weltuntergang stehe, sondern im Gegenteil, für die Unendlichkeit und das immer wiederkehrende Leben. So wie das Möbiusband kein Anfang und kein Ende hat ist auch das Leben als immer wiederkehrendes Phänomen zu sehen. Der Tod ist zugleich ein Anfang. Und dies zeigt sich auch eindeutig in der Wiederkehr des ZEICHENS.