Gästebuch
Sign Guestbook

 

Home
Dicker Hund 4
Dicker Hund 3

Ein dicker Hund

Diese Geschichte ist geistiges Eigentum von wuff (wuffff@yahoo.com). Es ist  - ohne ausdrückliche Genehmigung des Autors - verboten, diese Geschichte auf anderen Websiten abzudrucken, außer für den persönlichen Gebrauch auszudrucken oder in irgendeiner Form zu publizieren.

Teil 3 –Unterwegs

Schnell hatte ich jedes Zeitgefühl verloren. Das ständige Schaukeln und Ruckeln, das Anhalten und wieder-Losfahren des LKW’s machten mich schläfrig. Andererseits war ich so geil, daß ich nicht richtig müde war. Wehrlos gefesselt, total in enges Gummi eingeschlossen und auch noch mit den "Segnungen" meiner Freundin versehen lag ich dort und gab mich schließlich meinen Tagträumen hin. Was würde wohl als nächstes kommen ? Wo geht die Reise hin ? Was erwartet mich dort ? Wie soll ich abgerichtet und behandelt werden ? Natürlich malte ich mir alles in den schönsten Farben meiner Jahre alten Hundephantasien aus. Schließlich übermannte mich doch die Müdigkeit und ich dämmerte in einer Art Halbschlaf vor mich hin.

Als die Stimme kam, hatte ich erst gedacht, ich hätte mich getäuscht. Leises Gemurmel, in einer Sprache die ich nicht verstehen konnte, drang durch die Hundeohren und die Schläuche an meine Ohren. Eine einschläfernde Stimme redete auch mich ein, ohne daß ich richtig verstehen konnte, was gesagt wurde. Ich dachte mir, daß es so eine Art Hypnose wäre, und wie sich später herausstellte, hatte ich damit gar nicht so unrecht. Wehrlos mußte ich, wie ich natürlich erst viel später erfuhr, meine erste Lektion in hündischem Benehmen und Verhalten über mich ergehen lassen. Wie das auf mich wirkte, konnte ich noch nicht ahnen, aber der Effekt war gewaltig und für mich auch erschreckend als ich ihn später das erste Mal erlebte.

Ich weiß nicht wieviel Stunden vergingen, oder ob es Tage waren. Ich schwamm in meinem Gummianzug, schmatzte auf dem Knebel herum und versuchte mich möglichst gut mit dem Fesselarrangement zu arrangieren, als der Wagen offenbar plötzlich zum stehen kam und auch nicht wieder losfuhr. Waren wir angekommen ? Was würde nun passieren ?

Zunächst einmal passierte eine weitere lange Zeit überhaupt nichts. Irgendwann konnte ich an den Geräuschen erkennen, daß die Tür des LKW – Aufliegers geöffnet wurde. Ich hörte, das typische Geräusch eines Gabelstaplers und wie die Kartons nach und nach ausgeladen wurden und auch, daß die Kartons, die auf meiner Kiste standen, abgeladen wurden. Der oder die Arbeiter pfiffen leise vor sich hin und ein paar schrien sich etwas zu, was ich aber wegen der Kiste und meiner durch die Maske erzwungenen Hörbehinderung nicht richtig verstehen konnte. Aber die Sprache kam mir auch unbekannt vor. "Ein Hunde – Erziehungsinstitut in Spanien" hatte meine Freundin gesagt. Spanisch hörte sich das aber nicht an, was ich da draußen hörte. Andererseits gab es ja überall Gastarbeiter. Schließlich war der Wagen wohl bis auf meine Kiste leer. Nach kurzer Zeit setzte sich der LKW wieder in Bewegung, doch jetzt hielt er schon bald wieder an. Die Tür wurde geöffnet und Schritte kamen auf meine Kiste zu.

Wieder hörte ich, hörbehindert wie ich nun mal war, Stimmengemurmel und dann machte sich jemand an meinem Gefängnis zu schaffen. Der Deckel der Kiste wurde abgehoben und durch die mittlerweile auch noch von innen beschlagenen Gläser meiner Hundemaske konnte ich schemenhaft ein paar Gestalten erkennen, die um die Kiste herum standen. Ich bekam Angst, daß der Zoll mich entdeckt hatte. Wie blamabel.

Aber nichts dergleichen. Eine der Gestalten begann den Reißverschluß meines Gummisacks zu öffnen und bedeutete mir dann, als der Sack vollständig geöffnet war, aus der Kiste zu steigen. Mit steifen Armen und Beinen versuchte ich langsam auf die Beine zu kommen und kroch aus der Kiste hinaus. Schließlich stand ich auf allen Vieren vor der Kiste und wollte gerade aufstehen, als ich von den Anwesenden daran gehindert wurde. Sie sprachen kein Wort zu mir, bedeuteten mir aber durch Gesten und dadurch, daß sie mich mit den Händen wieder auf den Boden drückten, auf allen Vieren zu bleiben. Eine der Gestalten hatte dann plötzlich eine Hundeleine in der Hand, die sie in mein Halsband einklinkte. Ein Ruck und ich trottete auf allen Vieren und an der Leine gezogen den Ladeboden des LKW’s Richtung Tür.

Der LKW stand vor einer Rampe, die genauso hoch war, wie die Ladefläche, so daß ich ohne Probleme von der Ladefläche herunter konnte. Der Zug an der Leine hörte auf, und so blieb ich erst einmal stehen. Ich konnte sehen, wie die Türen des Lasters geschlossen wurden und dieser nach einem Augenblick wegfuhr. An der Luft um mich herum, merkte ich, daß es sehr warm war. Und das obwohl es, bis auf die elektrische Beleuchtung auf der Rampe um mich herum Dunkel war. Ich wußte nicht, ob es noch dunkel oder schon wieder dunkel war. Ich hatte keine Ahnung, wie lange ich schon unterwegs war.

Die Hitze machte mir wieder schnell zu schaffen. Kaum dem Gummisack entronnen, begann ich wegen der schwül – feuchten Umgebung schnell wieder zu schwitzen. Außerdem stank ich immer noch nach meiner Herrin. Das hatte wohl auch die Person, die mich an der Leine hatte bemerkt. Sie machte eine Bemerkung in einer Sprache, die ich nicht verstand zu den anderen und die guckten auf mich und lachten leise. Gut, daß unter meiner Maske keiner sehen konnte, wie rot ich wurde. Blöd eigentlich, weil ich sowieso nicht verstanden hatte worum es ging. Jedenfalls verstärkte sich der Zug an der Leine wieder und so lief ich weiter auf allen Vieren hinter der Person, die mich führte her. Schließlich mußte ich wieder stehen bleiben, und ehe ich mich versah, wurde ich von einem starken, kalten Wasserstrahl getroffen. Eine der anderen Gestalten hatte einen Schlauch in der Hand und spülte mich in aller Seelenruhe von oben bis unten ab. Naß wurde ich in meinem Gummi – Hundeanzug zwar nicht (das war ich schon von meinem Schweiß genug) aber es kühlte mich natürlich ab und der Urin meiner Herrin wurde auch fortgespült. Ich nahm an, daß ich nun angenehmer roch.

Immer noch war ich in meinen Hundeanzug eingesperrt, konnte die Finger nicht benutzen und trug den Dildo im Hintern. Die Tatsache, daß mich diese Leute wie selbstverständlich als Hund, behandelten, machte mich schon wieder rasend vor Lust. Doch dann fiel mir der Keuschheitsgürtel ein, und die Tatsache, daß der Schlüssel dafür bei meiner Herrin um den Hals hing, und daß das höchstwahrscheinlich wochenlang keine Erlösung mehr für mich bedeutete. Während ich an der Leine in irgendeine Richtung gezogen wurde, ergab ich mich willig in mein Schicksal und folgte bereitwillig dem Zug der Leine an meinem Hundehalsband.

Von der Laderampe herunter, folgte ich im Schein der Rampenbeleuchtung vorsichtig über eine Treppe meinem Hundeführer. Ich hatte bisher noch nie eine Treppe auf allen Vieren laufen müssen, aber es ging ganz gut, und der Mensch am anderen Ende der Leine, ließ mir genügend Zeit, als wüßte er oder sie, daß das für mich das erste Mal war. Ich dachte mir, daß die Person irgendwie von meiner Freundin instruiert worden war. Schließlich war ich die 12 Steinstufen heruntergeklettert und folgte weiter dem Zug der Leine. So hatte ich auch keine Zeit mehr, zu schauen, was aus den anderen Personen geworden war. Ich nahm an, daß sie mir bei meinen Bemühungen zuschauten und uns folgten, wußte es aber nicht genau. Es war mir aber auch egal. Statt dessen bemühte ich mich, so gut es ging, den Hund zu geben.

Als ich schon dachte, ich könnte nicht mehr krabbeln und mir schließlich auch die Knie weh taten, stand ich plötzlich vor einem Autogespann. Vorne, als Zugmaschine, stand ein riesiger Geländewagen Nissan Patrol und an dessen Anhängerkupplung hing ein eckiger Anhänger auf dem aus Aluminium eine Box mit Lüftungsschlitzen und Türen aufgebaut war. Im Schein der Straßenlaterne sah ich daß, der Hänger samt Box war etwa zwei Meter lang, einen Meter hoch und ein Meter fünfzig breit war. Auf der Seite, die mir zugewandt war und auf dem Heck des Hängers klebte jeweils ein Aufkleber der einen Deutschen Schäferhund zeigt. Das war einwandfrei ein Hundeanhänger.

Daß ich jetzt dort hinein sollte, war mir klar. So schnell war es schon so weit mit mir gekommen. Das war der Platz, der mir von nun an nur noch zustand. Im Hundeanhänger. Wo soll ein Hund wie ich auch sonst hin ? Mich überkam so etwas wie ein Glücksgefühl endlich die Behandlung zu erfahren, die ich mir immer gewünscht hatte. Tatsächlich ging mein Hundeführer jetzt zu dem Hänger, zog mich wie selbstverständlich an der Leine mit und öffnete die linke der beiden Klappen. Als sich die Tür für meine Hundebox quietschend öffnete, ging in der geschlossenen Nachbarbox ein Gekläffe und Gebelle los, daß ich mich zunächst richtiggehend erschrak. Da war ja wirklich ein echter Hund drin. Der Gedanke, jetzt neben einem echten Hund in dem Hundeanhänger transportiert zu werden, verstärkte das in mir wachsende Glücksgefühl noch. Bereitwillig und ohne großes Zureden kletterte ich in die Box in der ich nun weiter transportiert werden würde. Klatsch, wurde die Tür hinter mir geschlossen und es wurde wieder dunkel um mich. Aber nicht ganz. In der Decke des Anhängers waren wohl Plexiglasscheinben eingelassen, durch die jetzt das gedämpfte Licht der Straßenlaterne in den Hundetransportanhänger fiel.

Als sich meine Augen an das Zwielicht gewöhnt hatten, bemerkte ich, daß zwischen mir und dem anderen Hund in der Box, der immer noch lauthals bellte, ein Gitter angebracht war. Das waren zwei getrennte Hundeboxen auf Rädern. Für mich war die Box jedenfalls sehr eng und so stand ich immer noch mit dem Kopf voran in der Box und versuchte jetzt erst einmal vorsichtig mich zu drehen um die Box zu erkunden. Der Artgenosse nebenan schien mir irgendwie seltsam auszusehen. Obwohl das Bellen immer noch deutlich zu hören war, konnte ich auch nicht sehen, wie er das Maul bewegte. Dann sah ich den Lautsprecher.

Einwandfrei; das Hundegebell kam nicht von dem Kumpel neben mir, sondern aus dem Lautsprecher. Wofür war das denn gut ? Schließlich guckte ich – so gut ich durch die Maske konnte – genauer hin und war schon nach kurzer Zeit überzeugt, daß der "Hund" neben mir genauso eine Art Hund war wie ich. Ein menschlicher Hund – nein, anhand gewisser Merkmale war schnell klar, das war eine menschliche Hündin. Sie war angezogen wie ich.

Das Gekläffe aus dem Lautsprecher hörte nun auf (wahrscheinlich hatte jemand das Tonband abgestellt) und der Wagen fuhr los. Wir beiden Artgenossen beguckten uns durch das Gitter. Da auch mein Mithund keinen Ton sagte, ging ich davon aus, daß auch sie geknebelt war. Der Wagen ruckte an und wir fuhren weiter in Richtung Hundedressuranstalt, wie ich annahm.

Ich überlegte mir, während ich die Hündin betrachtete, daß das elektronische Gekläffe natürlich als Erklärung für den Anhänger wirken sollte. Eine Kontrolle des Hängers durch die Polizei oder so, Lautsprecher an "Ra-Wau, Wau" und schon war wahrscheinlich kein Polizist der Welt mehr so richtig daran interessiert, in den Anhänger zu gucken ob da auch wirklich Hunde drin waren und kein Schmuggelgut oder was weiß ich.

Ich fragte mich, ob die Hündin neben mir, auf dem gleichen Weg wie ich in den Hundeanhänger gekommen war. War sie schon ausgebildet, war sie unterwegs zur ersten Ausbildung wie ich ? War sie freiwillig hier oder unter Zwang ? Und vor allem, was würde uns alles erwarten.

zurück zu Teil 2               weiter zu Teil 4               zurück zur Story-Übersicht