Geschichte des Zoologischen Garten Basels

Die Idee eines Tierparkes wurde 1870 von der Ornithologischen Gesellschaft entworfen. Der Zoologische
Garten Basel wurde vier Jahre später im Frühling eröffnet. Er enthielt Stelz- und Wasservögel, Raubvögel,
eine Fasanerie, ein Blockhaus mit Wildschweinen, eine sternförmige Anlage für Hirsche, Büffel und Elche
und eine Eulenburg. Eine besondere Attraktion war das Raubtierhaus. Dort hatte es Luchse, Marder, Wild-
katzen, Füchse, Dachse und Wölfe. Es gab auch einen Bärengraben und eine Felsanlage mit Gemsen
und Steinböcken. Dieses, damals schon große Angebot, lockte viele Besucher an. Die Tierhaltung des
Zoos musste jedoch schon bald überdacht werden, wegen der hohen Tiersterblichkeitsrate.
Im Jahre 1890 fand das erste Löwenpaar seinen Weg nach Basel. 1891 kam schon das erste Löwenbaby
zur Welt.
Der erste Menschenaffe, ein Orang-Utanweibchen, mit dem Namen Kitty, kam um 1900 zum Basler Zoo.
Von 1930 bis 1937 wurde der Zoo ausgebaut. Es kamen ein Antilopenhaus, ein Pinguinbassin, Aquarien
und Terrarien hinzu.
Die Möglichkeit seltene Tiere zu importieren liess den Zoo, nach dem Kriegsende, zu einer grossen Se-
henswürdigkeit werden.
Zum 75. Geburtstag bekam der Zoo ein Gorilla-Weibchen, geschenkt.
Einen zweiten Eingang erhielt der Zoologischer Garten im Jahr 1951, als auch eine Zuschauerrampe um
das Seelöwenbecken gebaut wurde, die Giraffen einen grossen Auslauf erhielten und das erste Panzer-
nashorn importiert wurde.
Das heute immer noch stehende Restaurant, wurde 1935 erbaut. Zwei Jahre danach ereignete sich die
grösste Katastrophe in der Geschichte des Basler Zoos, die Maul- und Klauenseuche, die viele wertvolle
Tiere hinwegraffte.
Im Jahre 1952 kamen fünf junge afrikanische Elefanten an, die oft Spaziergänge im Allschwiler Wald
oder in der Stadt machten. Sie wurden im Jahr 1953 zusammen mit den Panzernashörnern und den
Zwergflusspferden im neu gebauten Elefantenhaus untergebracht.
Das Raubtierhaus, das 1956 eröffnet wurde, war für viele andere Zoos ein Vorbild.
Die Geburt des Panzernashorns Rudra war eine Weltsensation, denn es war das erste in einem Zoo
geborene Panzernashorn. 1959 wurde das erste Gorilla-Junge in Europa und das zweite weltweit in einem
Zoo, geboren. Es hiess Goma..
Wieder eine neue Erweiterung des Zoos fand 1961 statt. Neue Anlagen, der Kinderzolli, das Vivarium und
die Bongo-und Wildeselanlagen, wurden gebaut.
1966 kam der dritte in Gefangenschaft geborene Elefant in Basel auf die Welt.
Die Menschenaffen lebten zu dieser Zeit noch im Vogelhaus, doch 1969 wurde ihnen ein eigenes Haus
errichtet. Zum Schutz vor Infektionen, die von den Besuchern eingeschleppt werden konnten, wurden sie
durch Glasscheiben, statt durch Gitterstäbe getrennt.
Im Jahre 1972 an Ostern wurde das neue Vivarium eröffnet. Eine architektonische Spezialität dessen ist,
dass sich der Besucher auf seinem Besuch durch das Vivarium sich um 360°dreht.
Der Kinderzolli wurde am 24.August 1977 den Besuchern zugänglich gemacht. Dort befinden sich viele
verschiedenen Haustiere aus aller Welt. Hier können Kinder Tiere berühren, füttern und pflegen. Dadurch
soll man Verantwortung gegenüber Tieren kriegten.
1977-1987 wurde der Zoologischer Garten zum Landschaftspark. Viele Anlagen wurden dazu neu gestaltet.
Ein fröhliches Ereignis, war die langersehnte Geburt des Elefantenbullen Pambo. Dieser wurde dann zum
Publikumsliebling.
Die Afrikaanlage wurde in zwei Etapen eröffnet, 1992 und 1993. Dort leben Strausse, Flusspferde und Zebras.
Das alte Papageienhaus wurde im Jahr 1997 renoviert und die Papageienhaltung neu überdacht.
Der Zoologische Garten Basel ging am 1. August ins Internet und konnte so weltweit allen Besuchern zu-
gänglich sein.
Ende März 2001 wurde eine neue Anlage eröffnet, das Etoscha-Haus. Es zeigt den Nahrungskreislauf in der
afrikanischen Savanne.



Verwendete Quellen:

http://www.zoobasel.ch/infos/zoo/geschichte/1874-1958.asp

http://www.zoobasel.ch/infos/zoo/geschichte/1959-1990.asp

http://www.zoobasel.ch/infos/zoo/geschichte/1991-heute.asp