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Rundgang durch den Zoo Basel vom 5. November 2003
Eingang:
Hier wird der Eintritt gezahlt, der merkwürdigerweise nicht
immer gleich ist. Zum Beispiel wurde mal fünf
Franken, ein anderes
Mal drei Franken verlangt.
1. Halt: Flusspferde-Zebra-Anlage:
Hier leben Zebras, Flusspferde und Strausse (die Beniamin Pelikane
genannt hat). Die Tiere leben auf
kahlem, steinigen Boden. Dort ein
Wärter, der für sie sorgt, dort viele Menschen, die die Tiere besichtigen
und dort ein kleines Mädchen, das begeistert ruft, das es hier Zebras
gebe.
2.Halt: Javaneraffen
Sie leben in einem Käfig, der zwar farblos und langweilt erscheint, für
sie aber ein guter Lebensraum ist.
Es hat ein paar Bäume, auf denen die Affen herumtoben. Sie scheinen
vergnügt. Die Zuschauer auch.
3.Halt : Affenhaus mit Menschenaffen
Das Haus ist nicht gut beleuchtet, was die Besucher aber nicht daran
hindert reinzugehen, denn es gibt
sehr viele. Es hat Erwachsene und es hat
Kinder, die fröhlich sind, auf Mauern klettern, herunterfallen und
zu weinen anfangen. Man muss immer wieder lachen, wenn man die
lustigen Kunststücke der Menschen-
affen sieht. Wunderbar!
4.Halt: Elefanten
Sie leben ruhig, bewegen sich träge und sind nicht sehr interessant.
Ein Graben umgibt sie. Sie kommen
also nicht raus, es sei denn sie bauen eine Brücke. Auf diese Idee aber kommen sie nicht.
5. Halt: Etoscha-Haus
Beim Reingehen wird man von der trockenen Wärme erfasst, denn dieses
Haus soll die Savanne simulieren.
Das gelingt sehr gut, denn man fühlt sich durch das Zusammenspiel von Tieren, Pflanzen und dem Klima
wirklich wie in der Savanne.
6.Halt: Flamingos
Die Flamingos kreischen und flattern herum. Ein übelriechender Fischgeruch reizt die Nase. Die Flamingos
leben eng zusammen und tanzen “Flamenco”.
7. Halt: Gamgoas-Haus
In diesem Haus gibt es viele Informationen zum Lesen oder per Film,
die viele Kinder anlocken. Per Knopf-
druck kann man den Film
abrufen, der beeindruckende Bilder von Krokodilen, Löwen und
anderen Tieren
zeigt. Das Krokodil bewegt sich zwar nie, ist aber
trotzdem ein Spektakel. Es werden auch Geldmünzen
ins Becken geworfen, mit
denen das Krokodil sicher viel anfangen kann.
8. Halt: Seelöwen
Die sehr beliebte Seelöwenshow fand viel Begeisterung, obwohl es sich
um eine normale Fütterung han-
delte. Auf der Tribüne findet sich genug
Platz für die vielen Besucher.
9. Halt: Restaurant
Wenn man sich eine Ruhepause im Restaurant gönnen will, darf man auf
gutes Personal verzichten, da
es ein Selbstbedienungsrestaurant ist.
Das Licht finden wir nicht optimal getroffen, da es ein unschönes
Orange und zu dunkel ist. Für Kinder gibt es kein Angebot, ausser dem
Münzapparat, der den Eltern das
Portemonnaie erleichtert, und das des Zoos erschwert.
10. Halt: Kinderzoo
Verlassen wie eine Geisterstadt. Keine Spur von Kindern und keine
Spur von Zoo. Die Tiere dort müssen
sich doch zu Tode langweilen!
Vielleicht hat es zu Mittag mehr Gäste. Oder im Sommer.
11. Halt: Eingang/Ausgang
Wieder beim Eingang, der jetzt zum Ausgang wird, können wir sagen:
Der Zoo ist eine gute Möglichkeit
Tiere zu beobachten, die es bei uns
sonst nicht gibt. Er besticht durch gute Tierhaltung, schöne Anlagen,
grossem Angebot und kultureller, informativer Unterhaltung. Kinder
und Erwachsene mögen Gefallen daran
hegen, manche Jugendliche auch.