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nach Holbrook

450 km

 

Wir brachen früh in Albuqueque auf, denn wir woll- ten einen kleinen Umweg (ca. 30 km) machen, um ein einmaliges Puebllo, Acoma - Sky City, zu be- suchen. Schon am Vortag hatten wir es versucht, aber schon die Zufahrt in das Tal des Indianerstam- mes war gesperrt. Es fand eine Versammlung statt, bei der Weiße nicht erwünscht sind.

endlos lange Züge rollen durch einsame Gegenden

Dabei waren wir eine "Abkürzung" gefahren, bei der nur die Bahnlinie in der Hitze und Einsamkeit Hoffnung gab,  je wieder menschliche Wesen zu treffen.

Wir hatten Glück: Die Zufahrt zu Sky City war wie- der offen. Schon aus der Ferne fielen die monu- mentalen Felsplateaus in dem weitläufigen Tal ins Auge. Vor dem bewohnten Felsender Felsen von Acoma Sky City war die Fahrt
zu Ende. In einem Gelän- dewagen beobachtete ein Indianer, wie wir un- ser Auto ordentlich ab- stellten.  Tickets gab es für uns (2 * 8$) und den Fotoapparat (10$) in einer Baracke.

Als genug Touristen zusammen waren, ging es mit einem Kleinbus hoch auf die Klippen zu einer "guided tour".

In der brütenden, aber trockenen Hitze suchte man sich beim Rundgang immer wieder Schatten: Das Indianerdorf steht auf nacktem Fels, der die Hitze nochmals zu reflektieren scheint.

Wie bei den Kivas, die wir vor Santa Fe als Erd- löcher kennen gelernt hatten, gab es hier oberir- dische Räume, die von oben mit einer Leiter zu religiösen Zwecken benutzt werden. Dazu gab es natürlich Leitern, um erst einmal auf das Dach die- ser Bauten zu gelangen.

vom Dach erreicht man die religiösen Stätten

Gleichermaßen wie im Pecos Park gab es dane- ben aber auch eine christliche Kirche. In der Wand die Kirche des Friedhofes war nach außen ein Loch. Einige junge Mädchen wurden bei der Christianisierung nach Europa verschleppt: Das Loch soll den See- len helfen wieder zurück zu finden.

 

 

Zurück auf der Strecke gab es wieder Erinnerun- Reklameschilder aus alten Zeitengen an die alten Zeiten der Route 66: Reklame- schilder. Bald wurden wir auf der Fahrt nach We- sten darauf hingewiesen, dass die Reise irgend- wann zu Ende ist. Ab jetzt floss das Wasser in Richtung Pazifik und nicht mehr in den Atlantik.

Wasserscheide: Ab hier geht's zum Pazifik

Mittagspause machten wir in Gallup, einem grös- der Riesencowboy verkauft "used cars" seren Ort mit zahlreichen schönen Geschäften und netten Kneipen. Wir sa- ßen in einem alternativen (?) Cafe und ließen uns die mexikanischen Klei- nigkeiten schmecken.

Kaum waren wir in Arizona erwartete uns ein bunte Zahl von Indianershops, die neugierig machten. Wir schauten uns den Schmuck und die anderen Sachen mit Interesse an, kauften am Ende aber doch nichts.

Indianershops in Arizona

 

 

Vor unserem Übernachtungsort wartete noch eine Wüste auf uns. Froh, dass etliche Wolken aufgezo- gen waren, stiegen wir in der Painted Desert ein paar mal aus, um ein Foto zu schießen. Danach ging es schnell wieder ins kühle Auto.

die Painted Desert beeindruckt mit unterschiedlichsten Gesteinsfarben

die Painted Desert in WeißEin paar Videobilder schossen wir auch aus dem Auto. Die Wüste wurde dabei noch etwas farbiger, als sie wirklich ist.

ein versteinerter BaumstammDen Petrified Forest musste man sich später über kurzen Pfaden zu Fuß erlaufen. Die verstei- nerten Baumstämme waren aber so interes- sant, dass wir nichts auslassen wollten. Es ist schon erstaunlich, was die Natur so drauf hat.

Am Parkausgang wird übrigens krisch gefragt, ob man von den Versteinerungen etwas hat mitgehen lassen.

Petrified Forest: 225 Millionen Jahre alte Bäume aus Stein! 

 

 

In Holbrook angekommen, freuten wir uns über den Holbrook's Wassertank Pool im Best Western Hotel. Als wir endlich ausgehfertig waren, wur- de es dunkel. Wir hatten keine Lust auf weitere Erkundungen des Ortes, z. B. mit seinen Zelten als Hotel. Also setzten wir uns neben dem Hotel in ein sogenanntes Restau- rant: Es gehörte zu eine Kette, die immerhin etwas nobler ist als Mac Donalds.
Das merkt man daran, dass  "wait to be seated" an

einer Barriere steht: Ohne Warten und Zuweisen eines Tisches durch die Bedienung geht es nicht. Das Essen war OK, nur Cola hatten wir schon genug getrunken.

Später holten wir uns an der Tankstelle "next door" "Sonnenuntergang mit Pickup auf Route 66"Bierdosen - Arizona scheint recht freizügig mit Alkohol zu sein - und ge- nossen am Straßenrand die große weite Welt mit Sonnenuntergang.

 

Albuquerque

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