Spruchweisheiten von Selma Lagerlöf

Kein Mensch kann den andern von seinem Leid befreien,
aber er kann ihm Mut machen, das Leid zu tragen.


Nicht auf Lichter und Lampen kommt es an,
und es liegt auch nicht an Mond und Sonne,
sondern was not tut, ist,
daß wir Augen haben, die Gottes Herrlichkeit sehen können.
aus der Erzählung "Die heilige Nacht"
enthalten in den "Christuslegenden", Hesse und Becker Verlag, Leipzig



Sehnsüchtig warten wir auf ein großes Glück -
und sind blind für die vielen kleinen glücklichen Augenblicke,
die unseren Alltag leichter machen.


Man sollte nicht ängstlich fragen:
"Was wird und kann noch kommen?",
sondern sagen:
"Ich bin gespannt, was Gott jetzt noch mit mir vor hat."


Was von dem Licht bewirkt wurde,
das in dunklen Zeiten von Jerusalem ausgegangen ist,
läßt sich weder messen noch zählen.


Gott will, daß wir alles,
was uns gehören soll,
stets von neuem erarbeiten.


Es ist sehr schwer,
etwas anderes zu glauben,
als was man als Kind gelernt hat.


Es gibt vieles, das man nicht glauben will,
bis man selbst zu sehen bekommt, daß es wahr ist.


Es gibt schönere und höhere Dinge,
für die man kämpfen kann,
als Ehre und Erfolg in dieser Welt.


Kurz bevor die Sonne aufgeht, ist die Nacht am dunkelsten.


Gottes Macht zu helfen ist so groß,
daß er immer einen Weg und eine Hilfe für dich hat.


Aber was der Hirte sah, das könnten wir auch sehen,
denn die Engel fliegen in jeder Weihnachtsnacht unter dem Himmel,
wenn wir sie nur zu gewahren vermögen.
aus der Erzählung "Die heilige Nacht"
enthalten in den "Christuslegenden", Hesse und Becker Verlag, Leipzig





© Simone Pohlink
zuletzt erneuert: 20.10.05