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Werden Hormone vor dem Einsetzen der Pubert”t verabreicht, so verhindern sie das
Einsetzen derselben. Ansonsten gilt: je l”nger die Pubert”t her ist, desto geringer sind die Auswirkungen der Hormontherapie. Die meisten k–rperlichen Ver”nderungen
beginnen nach ein bis drei Monaten. Nach sechs bis neun Monaten stellen sich nicht mehr r¸ckg”ngig machbare Ver”nderungen ein.
bei MzF-Transsexuellen wurden folgenden Effekte in unteschiedlicher St”rke beobachtet:
Die Fruchtbarkeit sinkt, es kommt zu einer Schrumpfung der Hoden. Nach mehreren
Monaten
setzt eine dauerhafte Unfruchtbarkeit ein. Ebenso sinken Potenz und Libido ab. Der Brustumfang w”chst. Zudem vergr–ţern sich die Brustwarzen und die Warzenh–fe. Oftmals steigt auch die Sensibilit”t der Brust. Die
Fettverteilung ”ndert sich, das Fett verlagert sich weg von der Taille zu den H¸ften und dem Hintern. Auch das Gesicht bekommt eine weiblichere Form. Die K–rperbehaarung w”chst langsamer, die Haare werden feiner und
blonder. Auţerdem kann die Muskelkraft sinken, die Haut trockener werden und Haarausfall am Kopf gestoppt werden.
Die Hormontherapie hat bei MzF-Transsexuellen keinen bedeutenden Einfluţ auf Stimmh–he, Bartwuchs
und Knochenbau. |
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DAUER DER HORMONTHERAPIE Prim”r soll durch die Hormontherapie der K–rper dem Gegengeschlecht so weit als m–glich angepaţt werden.
Dieser Prozeţ ist normalerweise nach sp”testens ein bis zwei Jahren abgeschlossen. Jedoch produziert der K–rper nach dem Entfernen der Keimdr¸sen ń Hoden bzw. Eierst–cke ń nur noch in geringen Mengen eigene
Sexualhormone. Davon stirbt man nicht gleich, jedoch kann ein solcher Mangel Ausfallerscheinungen wie Knochenerweichung, Schlafst–rungen, Gewichtszunahme oder Schweiţausbr¸che zur Folge haben. Daher ist eine
Substitution der eigenen fehlenden durch gegengeschlechtliche Sexualhormone lebenslang n–tig. |