DEUTSCH

Sechste station

Der Auferstandene zeigt sich den Jungern als Lebendig

DER FÜNFZEHNTE
WELTJAHRESTAG
DER JUGEND
GMG 2000 - Roma

Einleitungsriten

Erste station
  Jesus Ersteht auf

Zweite Station
  Die Junger finden
  das Heilige Grab leer

Dritte station
  Der auferstandene Offenbart
  sich der Magdalena

Vierte station
  Der Auferstandene
  auf dem Weg von Emaus

Fuenfte station
  Der Auferstandene offenbart
  sich beim bretchen das Brot

Sechste station
  Der Auferstandene zeigt
  sich den Jungern als Lebendig

Siebte station
  Der Auferstandene gibt die
  macht die suenden zu vergeben

Achte station
  Der Auferstandene bestaetigt
  den glauben von Thomas

Neunte station
  Der Auferstandene trifft
  sich mit seinigen am Tiberiassee

Zehnte station
  Der Auferstandene erteilt
  Peter den Primat

Elfte station
  Der Auferstandene uebrgibt
  den Juengern die Universalmission

Zwoelfte station
  Der Auferstandene faehrt
  zum Himmel

Dreizehnte station
  Mit Marie in erwrtung
  des Heiligen Geistes

Vierzehnte station
  Der Auferstandene sendet den
  Juengern den Versprochenen Geist

Erneuerung der Taufversprechen
Feierliche segnung

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7. station  >>>

Z. Wir verehren Dich, auferstandener Jesus und segnen Dich.
T. Durch Dein Ostern hast Du der Welt Laben gegeben.

1L.  Aus dem Lukasevangelium (Lc 24,36-43)
Als sie aber davon redeten, trat er selbst, Jesus, mitten unter sie und sprach zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken aber und fürchteten sich und meinten, sie sähen einen Geist. Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so erschrocken, und warum kommen solche Gedanken in euer Herz? Seht meine Hände und meine Füsse, ich bin's selber. Fasst mich an und seht; denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, dass ich sie habe. Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen Hände und Füsse. Als sie aber nocht nicht glaubten vor Freude und sich verwunderten, sprach er zu  ihnen: Habt ihr hier etwas zu essen? Und sie legten ihm ein Stück gebratenen Fisch vor. Und er nahm's und ass vor ihnen.

2L. Das Unglaubliche, das Offenbare.
Es ist zu gross wahr zu sein. Die Angst vor dem Gespenst, das Vorurteil vom Unmoeglichen verhindern die Wirklichkeit anzunehmen. Und Jesus laedt fast alle Seine mit dem grossen Wort ein: "Beruehrt mich"!
Aber sie sind noch zoegernd: es ist zu schoen wahr sein. Und Jesus antwortet und bettet sie zusammen zu essen. In diesem Moment bricht die Freude aus. Das Unglaubliche wird offenbar. Der Traum macht sich Zeichen. Ist es eben also? Ist es nicht verboten zu traumen? Traemen, dass die Liebe ueber den Hass besiegt, dass das Leben ueber denTod besiegt, dass die Erfahrung ueber das Misstrauen besiegt.
Es ist wahr, Christus lebt! Der Glaube ist wahr, wir koenen uns darauf vertrauen: Der ist der Auferstandene!
Um nie alt zu werden, um sich frisch zu halten, muss man jedes Morgengrauen erkennen; man muss die Herausforderung annehmen: man muss faehig sein, wie die Junger im Abendmahlssaal, vom Schrecken zur Sicherheit, von der fuerchterlichen Liebe zur mutigen Liebe ueberzugehen. Heute muss man von der Auffassung der Freiheit wie sich verkaufen zu der Freiheit wie sich ausgehen.

T. Freue Dich, Jungfrau Maria. Christus ist auferstanden. Alleluja!

Z. Beten wir. Auferstandener Jesus, wir bewundern Dich ueber Deine Geduld bei der Passion: die Stille.
Wir bewundern Dich ueber Deine Geduld bei der Auferstehung: die Paedagogik. Uns, Menschen unserer Zeit, die alles und sofort wollen, schenke die Faehigkeit einer Liebe, die erwarten kann, und der es beim Beten machen kann.
Du bist lebendig, Du bist kein Gespensten. Lass uns Dich als der Lebende behandeln. Und befrei uns von den Gespensten, die wir von Dir aufbauen. Mache uns faehig als Deine Zeichen zu erscheinen. Die Welt wartet auf sie um glauben zu koennen.

T. Amen

Gesang

(Man läuft weiter)