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© Merlins |
Auf dem Weg nach Cienfuegos fahren wir im Inland entlang der sumpfigen Küste durch ein Agrargebiet, das wir bisher in der Form noch nicht gesehen haben. Hier haben die Koppeln Zäune. Die riesigen Felder besitzen großflächige Bewässerungsanlagen und die Pflanzen und Tiere sind in einem hervorragenden Zustand. In den Dörfern sehen die Kubaner eher wie Spanier aus. Die tiefschwarzen Kubaner sind hier eindeutig in der Minderheit. Uns kann das nur recht sein. In unserem Hotel in Trinidad essen wir die besten Mangos, die wir je gegessen haben. Und das, obwohl es eigentlich noch gar keine Mango-Zeit ist.
Cienfuegos ist eine gepflegte kubanische Stadt mit Fußgängerzone und einigen schönen Gebäuden. Früher war Cienfuegos ein Umschlagplatz für Sklaven. |
Von dem ehemaligen Reichtum zeugt dieser Palazzo am Meer.
Nachdem der Zuckerboom im Jahre 1919 abrupt endete, traf den Eigentümer der Schlag. - Ähnlichkeiten mit Aktienkrisen in unserer Zeit sind nicht zu übersehen. Die Witwe schenkte das Gebäude dem kubanischen Staat und zog sich nach Italien zurück.
Von Cienfuegos geht es weiter nach Trinidad. Trinidad ist wohlgemerkt keine Insel in der Karibik, sondern eine sehr schöne Kleinstadt auf Kuba.
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