Lurchi
im Überblick
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lurchi
@ granacher.de
Ein kurze Einführung in die
Serie
Lurchis Abenteuer...
und ein Rundflug durch
den Inhalt dieser Website.
Lurchis Abenteuer ist eine Serie von Werbeheften, die der Schuhhersteller Salamander (Kornwestheim bei Stuttgart) seit etwa 1937 herausgibt. Über viele Jahrzehnte hinweg erschien Lurchi in Form charakteristisch grüner DIN-A5-Hefte mit Geschichten in Versen und zugehörigen Bildern. Hauptakteure neben dem Feuersalamander Lurchi sind der Frosch Hopps, der Igel Igelmann (nicht etwa Mecki!), die Maus Mäusepiep, der Zwerg Piping und die Kröte Unkerich.

Es erschienen bis 1939 fünf
Vorkriegshefte, dann wurde die Serie kriegsbedingt eingestellt und erst 1951 wieder zum Leben erweckt. Unter den verschiedenen Zeichnern der Nachkriegshefte war es besonders Heinz Schubel, der mit den Heften 1 bis 52 zu Lurchis Ruf als Ausnahmeerscheinung in der Werbelandschaft beitrug. Kongeniale Texte zu den Geschichten dichtete bis Heft 29 der Salamander-Prokurist Erwin Kühlewein.

Nach Schubels Abschied 1972 gehörten Brigitte Smith, Enrique Puelma, Georg Nickel, Piit Krisp und Dietwald Doblies zu den Zeichnern, die Lurchi fortsetzten. Mit Nummer 129 wurden die grünen Hefte im Jahr 1999 zunächst eingestellt zugunsten kleiner Bilderbücher (ähnlich den bekannten Pixi-Büchern), in denen Lurchi und seine Freunde nun stark modernisiert - und bekleidet - agierten. Diese
Umgestaltung ist unter Lurchi-Fans umstritten. Nach sieben der kleinen Bücher erschienen wieder "grüne Hefte" ab der Nummer 130.
Da Lurchi in den 50er Jahren schnell allgemeine Bekanntheit erlangte, wuchs auch die Nachfrage nach früher erschienen Heften. Viele Nummern wurden mehrmals neu aufgelegt. Die Liste der verschiedenen Auflagen in dieser Website enthält auch Wertangaben für Sammler. Wer die Geschichten nur möglichst preisgünstig lesen will, greift am besten auf die Sammelbände zurück, die Salamander seit 1960 veröffentlicht - bis heute gibt es sieben Bände, die immer neu aufgelegt werden.
Bei Sammlern gesucht sind auch viele der alten Puppen und Figuren, die zur Serie produziert wurden. Bis etwa 1970 tragen sie die Handschrift des Zeichners Heinz Schubel. Das besondere Können dieses inzwischen verstorbenen Künstlers zeigt sich auch in seinen Illustrationen für Jugendbücher. Auch viele Merchandising-Artikel rund um die Lurchi-Serie erschienen im Lauf der Jahre - wie Postkarten, Aufkleber oder Schallplatten -  und erfreuen sich heute eines großen Sammlerinteresses.

Auf dieser Website finden Sie auch eine Rubrik mit
Fragen und Antworten rund um die Lurchi-Serie, eine Liste von Links zu anderen Web-Seiten zu Lurchi und ein Gästebuch, wo jeder Lurchi-Freund Einträge hinterlassen kann. Wer selbst bestimmte Hefte oder andere Lurchi-Artikel sucht, wird in der Sammlerbörse bestimmt fündig.
Übrigens gibt es auf der Lurchi-Website häufig Erweiterungen und neue Erkenntnisse zur Geschichte der Lurchi-Serie - es lohnt sich, ab und zu hereinzuschauen.
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