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Schwerpunkte der Kirchenarchäologie in Oberösterreich. Rudolf Koch, Wien


Anmerkungen:

[1] Die "Spatenforschung" beinhaltet nicht nur die Grundstufe der Heuristik, die grabende Tätigkeit, sondern auch alle Hilfswissenschaften, wie z. B. naturwissenschaftliche Analysen und Datierungshilfen. Die hier nicht genannte christliche Archäologie geht über die Fragestellungen der Kirchenarchäologie hinaus; vgl.: F. W. Deichmann: Einführung in die christliche Archäologie. Darmstadt 1983

[2] F. Felgenhauer: Mittelalterarchäologie. In: Almanach der österreichischen Forschung. Wien 1978. S. 48ff

[3] So wurde zu den Salzburger Domgrabungen kein Kunsthistoriker unmittelbar herangezogen. Stellungnahmen zum Kompetenzproblem Archäologie ? Kunstgeschichte zuletzt bei E. Bacher: Kunsthistorische Forschungsvorhaben in Österreich. In: Erste österreichische Kunsthistorikertagung, Graz 1981. S. 17ff und Diskussionsbeitrag S. 37

[4] G. Mossler: Kirchenpabungen in Österreich .In: 1000 Jahre Babenberger in Österreich. (= Ausstellungskatalog des Niederosterr. Landesmuseums. NF 66.) 1976. S. 445ff, Kat.-Nr. 779

[5] F. Felgenhauer: Bibliographie zur Archäologie des Mittelalters in Österreich. In: Zeitschrift für Archäologie des Mittelalters. Jg. 8. 1980. S. 169ff, insb. S. 206ff.

[6] Bibliographie zur oberösterreichischen Geschichte von E. Straßmayr, A. Marks und J. Wunschheim (Linz 1982) - L. Eckhart: Kulturgeschichtliche Probleme Oberösterreichs. I?V. In: Jahrbuch des oberösterreichischen Musealvereines (JOÖMV) 105. 1960. S. 149ff: 110, 1965, S. 172ff; 111, 1966, S. 298ff: 113, 1968, S. 165ff - Ders.: Oberösterreichs Kirchen in archäologischerschau. In: JOÖMV 106. 1961. S. 165ff. Ders.: Archäologische Zeugnisse des frühen Christentums in Oberösterreich. In: Zeitschrift Oberösterreich (ZOÖ) 32. 1982. S. 7ff Zu verschiedenen Einzelproblemen des ersten Jahrtausends vgl.: L. Eckhart: Das Nach- und Weiterleben der Römerzeit in Oberösterreich. In: Baiemzeit in Oberösterreich. (= Kat. d. Oberösterr. Landesmuseums Nr. 96). Linz 1977. S. 27ff - B. Ulm: Patrozinien in der Spätantike und Ag-lolfingerzeit. Ebenda, S. 189ff - K. Holter: Die Baiern in Oberösterreich. In: ZOÖ32. 1982. S. 27ff

[7] E. Swoboda: Lauriacum. Grabungen in Enns im Jahre 1936. In: Jahreshefte d. österr. arch. Institutes in Wien. 30. 1937. Beibl. 253ff Ders.: Die erste frühchristliche Kirche in Oberösterreich. In: JOÖMV 87. 1937. S. 439ff

[8] L. Eckhart: Kirchengrabungen. 1961. Wie Anm. 6

[9] Zusammenfassung der mehr als 2 Dutzend Veröffentlichungen L. Eckharts in: L. Eckhart: Die Stadtpfarrkirche und Friedhofskirche St. Lau-rentius von Enns-Lorch-Lauriacum in Oberösterreich. Die archäologischen Ausgrabungen 1960 ? 66. Teil l: Dokumentation und Analyse. In: Forschungen in Lauriacum 11.1?3. 1981

[10] L. Eckhart: Die Ruinen von Alt-St. Laurenz zu Lauriacum-Lorch/Enns. In: ZOÖ 32. 1982. S. 43ff

Ders.: Die Heiligen der Lorcher Basilika. In: Oberösterr. Heimatblätter. 36.1982. Siehe auch R. Zinnhobler (Hrsg.): Lorch in der Geschichte. Linz 1981

[11] H. Ubl: Frühchristliches Österreich. In: Severin - Zwischen Römerzeit und Völkerwanderung. Ausstellungskatalog. Linz 1982. S. 295ff

[12] L. Eckhart: Die Versuchsgrabung 1953 in der Gruft der Stiftskirche zu St. Florian (Oberösterreich). In: Oberosterr. Heimatblätter 8. 1954. S. 187ff

[13] L. Eckhart: Kirchengrabungen. 1961. S. 160ff. Wie Anm. 6

14] Zusammenfassung der Ergebnisse bei H. Vetters: Tutatio. Die Grabungen auf dem Georgenberg und in Micheldorf (Oberösterreich). In: Der Römische Limes in Österreich. 28. 1976. -Rezension von L. Eckhart in: Anzeiger für die Altertumswissenschaft 33. 1980. Sp. 49ff. Zur historischen Situation: K. Holter: Der Georgenberg in Micheldorf und das Gräberfeld von Kremsdorf. Geschichtliche Probleme des ersten Jahrtausends im Oberen Kremstal. In: ZOÖ 27. 1977. S. 9ff

[15] Zum Kontinuitätsbegriff vgl.: H. Vetters: Das Problem der Kontinuität von der Antike zum Mittelalter in Österreich. In: Gymnasium 76. 1969. S. 48ff

[16] L. Eckhart: Rezension. Wie Anm. 14 B. Ulm: Archäologisch-kunsthistorische Forschungen in der Filialkirche St. Michael ob Rauhenödt. Bez. Freistadt. In: JOÖMV 103. 1958. S. 174ff

H. Ubl: Frühchristliches Österreich. Wie Anm. 11

[17] K. Holter: Baiern in Oberösterreich. Wie Anm. 6

[18] G. Trathnigg: Probegrabungen in der Kirche Heiligenkreuz. In: Oberosterr. Heimatblätter 8. 1954. S. 84f - Zu den Quadrafluren: F. Brosch: Romanische Quadrafluren in Ufernoricum. In: JOÖMV 94. 1949. S. 125ff, insb. S. 141

[19] Grundlegend: F. Juraschek u. W. Jenny: Die Martinskirche in Linz. Ein vorkarolingischer Bau in seiner Umgestaltung zur Nischenkirche. Linz 1949, Zu ersten Datierungsproblemen vgl.: Beiträge von F. Juraschek und W. Jenny in: Dreiländertagung für Frühmittelalterforschung in Linz/Donau. Linz 1950. S. 39ffu. S. 45ff. Zusammenfassung der älteren Forschung in: Die Linzer Kirchen. Österreichische Kunsttopographie Bd. XXXVI. Schmidt. Wien 1964

[20] L. Eckhart: Neue Grabungsergebnisse an der Martinskirche in Linz. In: Kunstjahrbuch der Stadt Linz. 1961. S. 90ff

[21] R. Egger: Die Martinskirche in Linz. In: Osten-. Zeitschr. f. Kunst und Denkmalpflege (ÖZKD) 17.1963. S. 65ff

[22] K. Ginhart: Die frühmittelalterliche Martinskirche auf dem Römerberg in Linz. (= Linzer Archäologische Forschungen 4). Linz 1968

[23] L. Eckhart: Kirchengrabungen. 1961. S. 171ff. Wie Anm. 6. Ders. wie Anm. 20

[24] So u. a. von F. Stroh in: F. Juraschek und W. Jenny: Die Martinskirche in Linz (zit. Anm. 19), vertreten.

[25] F. Juraschek und W. Jenny: wie Anm. 19. - K. Ginhart: Rezension zu F. Juraschek und W. Jenny In: Mitteilungen der Ges. f. vergleichende Kunstforschung in Wien. 2. 1949. S. 38ff

[26] J. Offenberger: Fundbericht 1977 - 1979. In: Fundberichte aus Österreich (FÖ) 19. 1980. S. 579ff

[27] Die bei der hochmittelalterlichen Kirchenarchäologie naturgemäß auftretenden spätmittelalterlichen Nachfolgebauten werden ebenfalls hier behandelt.

[28] Zusammenfassung der Methode der älteren Holzkirchenforschung und Ergebnisse bei K. Kubes: Die Sakralarchitektur vom 10. bis zum Ausgang des 12. Jhdts. Der Holzbau. In: 1000 Jahre Babenberger in Österreich. (= Kat. d. NÖ Landesmuseums NF 66). Wien 1976. S. 471f. -G. Mossler: Holzkirchen in Österreich. Ebenda. S. 473ff

[29] G. P. Fehring: Zum Holzkirchenbau des frühen Mittelalters, insbesondere in Süddeutschland und Oberösterreich. In: Zeitschr. d. Vereines f. Kunstwissenschaft XXII. 1968. S. 111ff

[30] N. Wlbiral, L. Eckhart, B. Ulm, E. Benninger und A. Kloiber: Archäologisch-kunsthistorische Forschungen an der Filialkirche St. Michael ob Rauhenödt, Bez. Freistadt. In: JOÖMV 103. 1958. S. 131ff

[31] Wie Anm. 29

[32] Wie Anm. 30. S. 157; vor allem Grundrißproportionen und die Form der Chorquadratkirche wurden von den technologischen Erfordernissen des Blockbaus abgeleitet, welcher jedoch archäologisch nur schwer nachweisbar ist.

[33] Wie Anm. 29. S. 125. - Ders.: Die Stellung des frühmittelalterlichen Holzkirchenbaus in der Architekturgeschichte. In: Jahrbuch d. Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz. 14. 1967. S. 179ff

[34] Vgl. A. Klaar: Die Kirchenbaukarte. In: Romanische Kunst in Österreich. Ausstellungskatalog. Krems 1964. S. 272ff

[35] E. Bachmann: Kunstlandschaften im romanischen Kleinkirchenbau Deutschlands. In: Zeitschr. d. Deutschen Vereins f. Kunstwissenschaft 8.1941. S. 159ff

[36] B. Ulm: Archäologisch-kunsthistorische Forschungen in der ehemaligen St. Wenzels-Kirche in Wartberg ob der Aist. In: JOÖMV 106. 1961. S. 181ff

[37] L. Eckhart: Kirchengrabungen. 1961. S. 177. Wie Anm. 6

[38] B. Ulm: wie Anm. 36. S. 192

[39] B. Ulm: Die Stilentfaltung in der Architektur der gotischen Landkirchen in den Bezirken Freistadt und Perg in Oberösterreich. diss. phil. ungedr. Universität Wien 1953

[40] B. Ulm: wie Anm. 36; ob hinter diesem Phänomen ein "Biologismus" im Kunstwollen zugrunde liegt, wurde noch nicht untersucht.

[41] W. Sydow: Die Grabungen in der Pfarrkirche von Hörsching in Oberosterreich. In: FÖ 18. 1979. S. 243ff. Der Fundbericht kann in seiner Vollständigkeit als Musterbeispiel für eine im kleineren Bereich durchgeführte Kirchengrabung gelten.

[42] F. Ferihumer: Erläuterungen zum hist. Atlas der österr. Alpenländer. II. Abt. Teil 7: Oberösterreich. Wien 1956. S. 338ff

[43] B. Ulm: Archäologisch-kunsthistorische Forschungen in der Pfarrkirche St. Georgen im Attergau. In: JOÖMV 118. 1973. S. 115ff

[44] Wie Anm. 43. S. 121f

[45] Wie Anm. 43. S. 125

[46] Das Tongefäß konnte ich anläßlich einer Exkursion während der Grabungen in der Kirche von St. Martin/Attersee näher besichtigen. Die Datierung wurde mir von Frau Dr. S. Felgenhauer-Schmiedt, Spezialistin für mittelalterliche Keramik, bestätigt.

[47] F. Felgenhauer: Ausgrabungen in der evangelischen Pfarrkirche zu Attersee. In: Mitteilungen der Gemeinde Attersee. Dez. 1980. S. 8f; R. Koch: Archäologisch-kunsthistorische Untersuchungen in der Pfarrkirche St. Martin in Attersee/OÖ. In: Beiträge zur Mittelalterarchäologie in Österreich I. Wien 1985. Im Druck. Im gleichen Band erscheint von E. M. Winkler und W. Heinrich ein Beitrag zur Anthropologie.

[48] L. Eckhart: Fundbericht. In: FÖ 11. 1972. S. 143; - B. Ulm und L. Eckhart: Beiträge zur baugeschichtlichen Erforschung der Klosterkirche von Kremsmünster. Berichte über die bisher erfolgten Untersuchungen. Archäologische Grundlagen der Baugeschichte. In: ÖZKD 27. 1973. S. 22. S. 196f

[49] J. Offenberger: Fundbericht. In: FÖ 13. 1974. S. 172ff

[50] N. Wibiral: Studien zum Altbestand der Stiftskirche von Kremsmünster. Marginalien zur Frühzeit. In: ÖZKD 28. 1974. S. 4ff - E. Doberer (wie oben): Die freigelegten Bauteile an der Nordseite der hochmittelalterlichen Klosterkirche. Ebenda. S. 17ff - Zur Geschichte: H. Koller: Zur Gründung des Klosters Kremsmünster. In: Jahrbuch des Musealvereines Wels 23. 1981. S. 69ff

[51] N. Wibiral: Beiträge zur Erforschung der romanischen Westanlage der Stiftskirche in Lambach. In: ÖZKD 13. 1959. S. 17ff - L. Eckhart: Die unterirdischen Räume im Westteil der Stiftskirche von Lambach, Oberösterreich. In: Christl. Kunstblätter 99. 1961. S. 41ff - B. Ulm: Die Westanlage der Stiftskirche von Lambach. Ebenda. S. 52ff - N. Wibiral: Beobachtungen zur Krypta und zum Westchor der ersten Klosterkirche der Benediktiner in Lambach. In: Jahrbuch des Musealvereines Wels 9. 1962/63. S. 48ff

[52] L. Eckhart: Kulturgeschichtliche Probleme. Wie Anm. 6. ? Ders.: Zur gotischen und romanischen Stiftskirche von Mondsee. In: JOÖMV 115/1.1970. S. 115ff - J. Offenberger: Fundbericht. In: FÖ 11. 1972. S. 144ff - L. Eckhart: Ergänzung zu J. Offenberger. Ebenda. S. 151 - Anthropologie: E. M. Winkler und W. Heinrich: Frühmittelalterliche Skelette aus dem Kloster Mondsee in Oberösterreich und der Pfarrkirche von Hennersdorf in Salzburg. In: FÖ 20. 1981. S. 263

[53] J. Reitinger: Fundbericht, ehemaliges Klostergebäude von Traunsee. In: FÖ 19. 1980. S. 618f

[54] W. Jenny in: Jahrbuch der Stadt Linz 1950. S. CIff. J. Schmidt. Die Linzer Kirchen. (= Österreichische Kunsttopographie Bd. XXXVI). Wien 1964. S. 101ff

[55] Manuskript Frühjahr 1985 abgeschlossen. O. Harl: Zum gallo-romischen Umgangstempel in Österreich. In: Archäologisches Korrespondenzblatt 15/1985. S. 217 ff (zu Lorch und Micheldorf) und J. Reitinger: Die archäologischen Grabungen in der Kirche von Aurachkirchen. In: JOÖMV 129/1. 1984. S 147 ff konnten nicht mehr berücksichtigt werden.


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