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Jahreswechsel
2000/2001:
Drohungen und
rechte Gewalt
in der
Oberpfalz

Mahnwache erinnert an Brandanschlag

Vor fünf Jahren, am 17. Dezember 1988, sind bei einem Brandanschlag auf das Haus in Schwandorf vier Menschen ums Leben gekommen. Brandstifter war der rechtsextreme Josef Saller. Als Motiv für seine Tat gab der damals 19jährige Lackierer-Lehrling an, er habe "Ausländer ärgern" wollen. Opfer des schrecklichen Brandanschlags waren Osman und Fatma Can, ihr Sohn Mehmet und Jürgen Hübner, die alle in dem Haus wohnten. Josef Saller wurde für das Verbrechen der besonders schweren Brandstiftung zu zwölfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Mit einer Mahnwache soll heute um 18 Uhr am Schiesierplatz an die sehreckliche Tat erinnert werden. Zu der Mahnwache haben die Grünen/Bündnis 90, der Arbeitskreis Asyl und Fremde Schwandorf, die ÖDP, die Gewerkschaftsjugend des DGB und der SPD-Ortsverein aufgerufen. Worte zur stillen Mahnwache sprechen Pfarrer Siegfried Stelzner und Jochen Ackermann.

[Foto: Feuerwehr bei Löscharbeiten am Habermeier-Haus]

Mittelbayerische Zeitung Schwandorf, 17.12.1993