|
|
Netscape |
Dies ist die inoffizielle Webseite des Trägervereins Arbeitslosentreff (TAT) in Binningen BL (Schweiz)
Da im TAT nicht alles so läuft, wie es sollte, wurde diese Seite ins Leben gerufen, um die Öffentlichkeit zu informieren.
Nachdem ich bereits während des ganzes Jahres 2000 den Geschäftsführer und auch das Personal wiederholt darauf hinwies, dass TAT rund 85,000 Franken pro Jahr erhält, um einen Arbeitslosetreffpunkt zu führen, und dass eigentlich etwas für Arbeitslose getan werden sollte, sprach ich im Dezember 2000 beim Präsidenten des Vereins vor. Da zwei Mitarbeiterinnen des Ladens im Vorstand einsitzen, war ich etwas überrascht, als mir Fridolin Wyss erklärte, von all meiner Kritik und meinen Anregungen bisher nichts gehöhrt zu haben.
|
|
|
Meine Intervention beim Präsidenten nützte wenig. An der ersten ordentlichen Vorstandssitzung im Januar 2001 hielt er es nicht einmal für nötig, meine Forderungen dem Gesamtvorstand vorzutragen; ich beschloss daher, die Geldgeber des Vereins zu informieren.
|
|
|
(Sie haben die Möglichkeit,
diese Beschwerde zu kommentieren;
Beschwerde anklicken
und ganz nach unten scrollen)
|
|
|
|
In oben erwähnter Beschwerde wurde der chaotische Zustand im PC-Raum nur am Rande erwähnt; daher wurden am 14. Februar 2001 die Datenschutzbeauftragten des Kantons Basel-Landschaft und am 15. Februar 2001 auch der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte in Bern informiert, übrigens sehr zum Leidwesen des Geschäftsführers. Selbstverständlich wurden als Beweis auch ein paar Lebensläufe und andere persönliche Dokumente, welche sich auf dem Desktop und im Ordner 'Eigene Dateien' befanden, mitgeschickt. Dass die Word-Dateien mit dem Melissa-Virus infiziert waren, erstaunt Kenner dieses PC-Raums nicht.
|
|
|
|
|
|
|
Hier eine kleine Auswahl von Dokumenten, welche im PC-Raum von TAT auf Leserschaft warten (alle Dokumente wurden internetgerecht aufbereitet, aber inhaltlich nicht verändert):
|
|
|
|
Wenn sich ein Besucher nach E-mail erkundigt, wird er an Outlook verwiesen; ihm wird nicht empfohlen, eine persönliche E-mail Adresse zu eröffnen, schliesslich weiss das Personal nicht, wie dies geht. Da ausgehende Mail gespeichert wird, kann der nächste oder übernächste Kunde interessante Dinge lesen, z. B.
|
|
|
|
Im PC-Raum des Arbeitslosentreffs werden Internetkurse der Pro Senectute durchgeführt (für Arbeitslose werden aber keine Kurse angeboten!). Daher wurden auf allen Computern E-Mail Accounts in Outlook eingerichtet, damit die Kursteilnehmer mailen üben können. Mit persönlicher Web-gestützter E-mail (GMX, Hotmail, Yahoo etc.) kann aber auch geübt werden! Der Kursleiter (H. Portmann) ist auch für die Infrastruktur im PC-Raum verantwortlich. Anfang Januar 2001 wurde ein alter Computer (Windows 95) ersetzt durch einen PC mit Windows 2000, angeblich war der alte Rechner defekt. Mehr als einen Monat später funktionierte der Drucker an diesem PC immer noch nicht, weil der Kursleiter nicht imstande war, diesen richtig zu installieren *; er bietet aber auf seiner Home Page Kurse für Windows 2000 an. Wurde dieser neue PC etwa angeschafft, damit H. Portmann ein Übungsobjekt mit Windows 2000 hat? Da das Personal bereits mit Windows 95/98 hoffnungslos überfordert ist, ist Windows 2000 im TAT jedenfalls nicht angebracht.
*am 15. Februar 2001, um genau zu sein; seither hat der Schreibende ein Hausverbot im TAT (Brief vom 16. Februar 2001 von D. Perret). Die Mails vom 14. Februar 2001 an den Datenschutzbeauftragten sind nicht als Grund für das Hausverbot aufgeführt, viel mehr mussten Bagatellen aus dem Jahre 2000 als Begründung herhalten, das ist halt anthroposophische Ehrlichkeit!
|
|
|
In der Beschwerde vom Janaur 2001 bemängelte ich u. a., dass für Arbeitslose keine Kurse durchgeführt werden, und dass sie die Internet-Einführung voll bezahlen müssen. Revolutionäres hat sich seither zugetragen: Für die erste Internet-Einführung im Januar 2001 mussten noch alle Teilnehmer wie auch im Jahr 2000 Fr. 20.-- bezahlen, seither zahlen Erwerbstätige neu 30 Franken, alle Anderen 20 Franken; ein Wahnsinns-Fortschritt für die Arbeitslosen! Die PC-Kurse werden neu für alle angeboten, und der reguläre Preis, welcher im Pro Senectute Schulungsprogramm publiziert ist und bis Frühjahr 2001 gilt, heisst jetzt neu 'verguenstigter Tarif fuer Stellenlose, Seniorinnen, Schueler- und Studentinnen sowie alleinstehende Muetter und Vaeter'. Die Frage ist nur, was der Kursleiter (H. Portmann) Studentinnen beibringen will, wenn er nicht einmal einen Drucker innert nützlicher Frist installieren kann. In der neuesten Version der Home Page von H. Portmann ist übrigens nicht mehr von Windows 95/98/ME/2000 die Rede, sondern nur noch von Windows.
|
|
|
|
Mehr als zwei Monate nach meiner ersten Beschwerde ist das Personal aber immer noch nicht in der Lage, Stellensuchenden bei einer Stellenabfrage zu helfen oder zu erklären, wie eine e-mail Adresse eröffnet wird (bei einer Antwort auf ein Stelleninserat im Internet muss eine e-mail Adresse angegeben werden; zudem können Stellenabfragen abonniert werden, wofür ebenfalls eine e-mail Adresse erforderlich ist). Stattdessen wird jetzt diskutiert, einen Hauslieferdienst für den Bio-Laden einzurichten.
Mit dem Hausverbot vom 15. Februar 2001 hat der Geschäftsführer manifestiert, dass er nicht gewillt ist, den PC-Raum ordnungsgemäss zu führen; viel mehr meint er, durch Unterdrückung von berechtigter Kritik einfach so weiterfahren zu können, wie bisher. Ich habe daher meinen Druck etwas erhöht und eine erste Strafanzeige eingereicht (Kantonspolizei BL in Binningen, 16. März 2001, 09.00 Uhr). Diese Anzeige stützt sich auf das verfassungsmässige Post- und Fernmeldegeheimnis, auf einen entsprechenden Bundesgerichtsentscheid sowie auf den relevanten Artikel des Schweizerischen Strafgesetzbuches.
|
|
|
|
|
|
Der Preisvergleich der PC-Kurse weiter oben zeigt, dass der Geschäftsführer nicht gewillt ist, etwas für Arbeitslose anzubieten; die Kurse von Pro Senectute werden einfach weitergeführt, und um den Geldgebern vorgaukeln zu können, dass etwas für Arbeitslose getan wird, heisst der reguläre Preis jetzt 'verguenstigter Tarif fuer Stellenlose, Seniorinnen, Schueler- und Studentinnen sowie alleinstehende Muetter und Vaeter'. Im Schaufenster des Ladens wurde im März 2001 erstmals etwas über Computer und Internet ausgestellt, und zwar die (neue) Beschreibung der Internetkurse von Pro Senectute. Auf zwei Anschlägen ist zudem zu lesen, dass die Stärke von TAT die individuelle Beratung sei. Das Personal kann aber nicht einmal bei der Eröffnung einer E-Mail Adresse behilflich sein... (siehe Strafanzeige 1 oben).
Im Frühjahr 2001 fand die Generalversammlung von TAT statt, und die Jahresberichte 2000 des Präsidenten und des Geschäftsführers sollen den Lesern dieser Seite nicht vorenthalten werden:
|
|
|
Dem Jahresbericht des Präsidenten kann entnommen werden, dass keine Mitarbeiterinnen des Ladens mehr im Vorstand vertreten sind. Angeblich hat sich der Vorstand intensiv mit dem Selbsthilfeprinzip beschäftigt... Anzufügen ist eigentlich einzig, dass alleine durch die Internetbenutzung ein gemischtes Publikum erreicht wird. Der Laden, der TAT zu einem Ghetto für Bio-Grufties macht, ist zum Erreichen eines gemischten Publikums gar nicht nötig, vielmehr ist er nur störend und verschlingt den Grossteil der Arbeitszeit des Personal und fährt ein Riesendefizit ein.
Dem Jahresbericht des Geschäftsführers kann entnommen werden, dass jeden 2. Tag eine neue arbeitslose Person den PC-Raum besuchte. Jeder dieser Besucher hat TAT im Durchschnitt etwa 4 Mal besucht (870 Besuche Total minus die täglichen Besuche von zwei Stammgästen, dividiert durch 110). Ist die durchschnittliche Dauer einer Arbeitslosigkeit auf rund 14 Tage gesunken (in diesem Zeitraum müssen 4 Bewerbungen geschrieben werden), oder fühlen sich die meisten neuen Besucher von der miefigen Bio-Athmosphäre des TAT so abgestossen, dass sie trotz reduzierter Konsumationspreise auf weitere Besuche verzichten?
Im Herbst 2000 wurden von TAT und Job-Börse gemeinsam Bettelbriefe verschickt mit der Bitte, Doppelmitglied zu werden. Zahlungen für Doppelmitgliedschaften haben auf ein separtaes Postkonto zu erfolgen, dafür wird ein Rabatt von je Fr. 10.-- gewährt.
Da Binningen das Präsidium der Job-Börse innehat, fragte ich Mitte Juni 2001 bei der Gemeindpräsidentin an, ob diese Aktion regulär erfolgte. Aufgrund der (reichlich späten) Antwort kann angenommen werden, dass mindestens eine Frage mit NEIN beantwortet werden muss...
|
|
|
|
Und was laüft eigentlich im TAT? Mein Vorwurf war, dass der Geschäftsführer nur einen Bio-Laden betreibt und den Hauptzeck (PC-Raum mit Internet) vernachlässigt.
Urteilen Sie selbst anhand von zwei Mails von Ende August 2001: Einerseits geschäftliche Korrespondez (weder Drittweltprodukte noch im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit) des Geschäftsführers, auf der anderen Seite eine Stellenanfrage eines Kunden, welcher vermutlich nicht weiss, dass alle anderen Benutzer sein Mail lesen können, und welcher seine Antwort vermutlich auch nicht erhalten hat.
|
|
|
Diese Seite wurde letztmals am 12. Dezember 2001 aktualisiert